MS will mehr OpenSource werden...
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Stellt sich nur die Frage warum IBM neben (jeder Menge) Hardware auch noch am Prinzip Closed Source für die wirklich geldträchtigen Anwendungen festhält, wo man als Firma doch so eindrucksvoll Geld mit Open Source verdienen kann ...
Es geht nicht darum, dass IBM alles als OpenSource rausgibt, sondern darum, dass IBM auch durch OpenSource Software Gewinn macht bzw. das ein wichtiger Teil ihrer Marktstrategie ist. Ich bezog mich ja konkret auf die Aussage "Nenne mir eine Firma die mit dem Verschenken ihres Know-Hows eindrucksvoll Geld verdient." und das trifft bei IBM zB. zu oder in letzter Zeit besonders stark bei Novell.
Wo ist deren OpenSource? WebSphere darf ich nur mit einer teuren Lizenz (30.000 EUR pro Jahr pro CPU) einsetzen, und der WebSphere Studio Developer ist auch nicht umsonst. Wo ist der VORTEIL von IBM? Ich sehe nur, das der ganze Schrott von IBM ein haufen Kohle kostet wie jedes andere schlechte Produkt auf diesem Planeten.
OpenSource bedeutet erstens nicht konstenlos, sonst könnte man davon ja nicht leben
OpenSource bedeutet offener Quellcode.Und WebSphere ist auch kein OpenSource und wie du richtig angemerkt hast auch nicht kostenlos. Also was hat das mit der Diskussion zu tun?
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kingruedi schrieb:
OpenSource bedeutet erstens nicht konstenlos, sonst könnte man davon ja nicht leben
OpenSource bedeutet offener Quellcode.Und WebSphere ist auch kein OpenSource und wie du richtig angemerkt hast auch nicht kostenlos. Also was hat das mit der Diskussion zu tun?
Gaaanz genau! Und ich warte immer noch auf die Antwort meiner Frage: Wo ist IBMs OpenSource Produkte? Wie gesagt, ich kenne keine. Denn ihr behauptet: IBM verdient mit OpenSource Geld. Ein paar konkrete Beispiele fehlen jedoch.
Aber heißt OpenSource nicht auch: ich kann den Source nehmen, compilieren, und intern in-house bei mir benutzen, ohne das sich jemand daran stört und ohne das jemand Kohle von mir haben will?
Und wenn er sagen kann: nur wenn du mir Kohle gibst, dann nützt mir ehrlich gesagt OpenSource null komma nix. Denn letztendlich will ich ja Geld sparen. Denn ehrlich gesagt, interessiert mich der SourceCode eines ApplicationServers nicht. Er soll nur funktionieren und wenn er kostenlos wäre, um so besser.
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Gaaanz genau! Und ich warte immer noch auf die Antwort meiner Frage: Wo ist IBMs OpenSource Produkte? Wie gesagt, ich kenne keine.
schau dir mal Eclipse an oder das Apache-Projekt hat relativ viel IBM Code, dann JFS für Linux etc.
sieh am besten hier http://www-136.ibm.com/developerworks/opensource/Aber heißt OpenSource nicht auch: ich kann den Source nehmen, compilieren, und intern in-house bei mir benutzen, ohne das sich jemand daran stört und ohne das jemand Kohle von mir haben will?
Nein, dass ist freie Software. OpenSource muss aber keine freie Software sein

Und wenn er sagen kann: nur wenn du mir Kohle gibst, dann nützt mir ehrlich gesagt OpenSource null komma nix. Denn letztendlich will ich ja Geld sparen.
Geld sparen bedeutet mehr, als von etwas zu bezahlen zu nix zu bezahlen umzuwechseln.
Ein Blick in den Code hilft einem zB. beim entwerfen von Plugins oder ähnlichem.
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kingruedi schrieb:
öhm, die beiden besten Beispiele sind IBM und Novell.
Meinst du die sind mit OSS groß geworden? Hätten die schon immer ihr Know-How verschenkt dann wären sie immer noch Garagenunternehmen.
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MaSTaH schrieb:
kingruedi schrieb:
öhm, die beiden besten Beispiele sind IBM und Novell.
Meinst du die sind mit OSS groß geworden? Hätten die schon immer ihr Know-How verschenkt dann wären sie immer noch Garagenunternehmen.
Bitte wie? Geht es jetzt darum wild zu spekulieren?
okay, dann mach ich gleich weiter
1. Würde IBM alles mit Code verkaufen, wär IBM reicher als MS
2. Die Pyramiden wurden von UFOs gebaut und nicht von den Ägyptern.
...Das bringt doch niemanden weiter... Fakten zählen!
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Fakt ist: Microsoft ist das größte Softwareunternehmen der Welt und hat somit den besten Weg gewählt Software zu verkaufen.

Jegliche Spekulationen über "Was wäre wenn man diese Firma verklagt hätte, weil sie dies zT ungesetlich erreicht haben, etc." sind zwecklos und tun nichts zur Sache.
MfG SideWinder
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nix da schrieb:
OpenSource von MS gibts doch schon seit mehr als 5 Jahren. Bekanntestes OpenSource ist doch das WordPad:
http://msdn.microsoft.com/library/default.asp?url=/library/en-us/vcsample/html/_sample_mfc_WORDPAD.aspauch diese sind OpenSource von MS:
http://wtl.sourceforge.net/
http://sourceforge.net/projects/wix/http://msdn.microsoft.com/visualc/vctoolkit2003/ << Kostenlos
Genauso wie der HTML Help Creator, alles Kostenlos.
Kostens los ist nicht OpenSource.
wtl und wix, sind keine 5 JAhre alt... heise.de hatte seslbst drüber berichtet das MS erst vor kurzem erst paar Dinge OpenSource stellt.
Die anderen dinge die du da auflistest (WordPad,vctoolkit03,HTML Help Creator), sind kostenlos, aber nicht OpenSource. Ich glaube du hast den Sinn von OpenSource nicht so richtig verstanden.
MS hat nicht seit 5 Jahren Dinge OpenSource...
Sonder erst in diesem Jahr erst....
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<joke>
Die ganzen MSDN Samples sind imho schon länger als 10 Jahre OpenSource
</joke>Naja aber man muss ja nicht rumspekulieren, OSS macht dich eben nicht zum führenden Softwarekonzern. Andere Softwarekonzerne kamen ähnlich weit, aber eben nicht ganz soweit, das liegt halt daran, dass sie auch OSS führen.
...
lol
MfG SideWinder
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SideWinder schrieb:
<joke>
Die ganzen MSDN Samples sind imho schon länger als 10 Jahre OpenSource
</joke>LOL.. Sind ja nur Samples.
*fg*
Und das hat der user "nix da" auch gepostet...
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kingruedi schrieb:
Das bringt doch niemanden weiter... Fakten zählen!
Un die sind wo? Du zählst zwei große Firmen auf die unter anderem was mit Open Source zu tun haben. Das beweist mir noch nicht eindrucksvoll, dass man damit genauso viel Geld machen kann wie mit Closed Source. Open Source sehe ich eher als ein Privatvergnügen der jeweiligen Programmierer an. Die Leute, die damit Geld machen sind meist die anderen (Wartung, Installation etc.).
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MaSTaH schrieb:
kingruedi schrieb:
Das bringt doch niemanden weiter... Fakten zählen!
Un die sind wo? Du zählst zwei große Firmen auf die unter anderem was mit Open Source zu tun haben. Das beweist mir noch nicht eindrucksvoll, dass man damit genauso viel Geld machen kann wie mit Closed Source. Open Source sehe ich eher als ein Privatvergnügen der jeweiligen Programmierer an. Die Leute, die damit Geld machen sind meist die anderen (Wartung, Installation etc.).
Ich würd auch so sagen wie SideWinder es sagt. s.o.
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@Mastah: Der Unterschied ist ja nicht, dass du zahlst oder nicht zahlst! Die einen behaupten du bezahlst für die Software, die anderen Reden von Wartung und bei beiden zahlst du im Grunde für das Gleiche.
Der große Vorteil soll ja sein, dass du dir den Source ansehen kannst und leichter eigene PlugIns, Erweiterungen und Abänderungen schreiben kannst.
Damit Unternehmen diese Vorteile bieten können, ohne dass ihnen nur der Source geklaut wird, müssen sie sich etwas einfallen lassen:
- GPL (damits kein anderer CS verkauft)
- Reden über Wartung, Service, etc. (reden der Kunde kauft und nicht einfach kompiliert)Letzten Endes wollen aber die Unternehmen das Gleiche, ihre Software an den Kunden zu bringen.
Erste Methode klingt bloß logischer weil sie der reinen Marktwirtschaft entspricht. Ich glaube, deswegen verkauft sie sich auch besser (uhje schon wieder spekuliert).
MfG SideWinder
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SideWinder schrieb:
@Mastah: Der Unterschied ist ja nicht, dass du zahlst oder nicht zahlst! Die einen behaupten du bezahlst für die Software, die anderen Reden von Wartung und bei beiden zahlst du im Grunde für das Gleiche.
Ja, aber unter "Geld machen" mit OSS verstehe ich, dass der _Programmierer_ damit Geld verdient. Dem ist aber scheinbar nicht so, denn sonst wären die ganzen GNU-Pfadfinder alle schon längst auf Tahiti. Dass man mit Dienstleistungen rund um die Software Geld verdienen kann ist klar, aber das geht auch mit CSS.
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Die Programmierer bezahlst du halt nicht mehr für den Code, sondern dafür, dass sie in Erwägung ziehen 2.0 zu entwickeln, und PlugIns für dich zu schreiben, da (Zitat aus Link in meiner Signatur):
- du Open-Source geil findest, obwohl du die Source nicht begreifst.
also die wollen sich damit nicht beschäftigen und bezahlen dich dann eben für sowas. Nur die Grundversion reicht so gut wie niemandem, jeder hat Spezialfälle die eingebaut werden müssen.
Bei Closed Source ist das eben selbstverständlich, dass das noch der Anbieter für dich machen muss. Hier zahlst du dann eben extra.
MfG SideWinder
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Ja natürlich ihr habt recht, man kann mit OSS gar kein Geld machen. Die ganzen OSS Firmen existieren gar nicht, dass ist irgend so eine Illuminaten Verschwörung, damit in 5Jahren Programmierer umsonst arbeiten.
Wie realitäts fern seit ihr eigentlich, aber wenn es euch hilft, damit ihr euch nicht bedroht fühlt, dann bitte, dann gibt es das eben gar nicht...
lächerlich
Bei Closed Source ist das eben selbstverständlich, dass das noch der Anbieter für dich machen muss. Hier zahlst du dann eben extra.
klar, ich hätte gern in Microsoft Office die Möglichkeit PDFs zu schreiben. Moment, dann schreib ich mal an MS, ist ja selbstverständlich für die, dass die meine Wünsche integrieren

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kingruedi schrieb:
Wie realitäts fern seit ihr eigentlich, aber wenn es euch hilft, damit ihr euch nicht bedroht fühlt, dann bitte, dann gibt es das eben gar nicht...
Wieso sollte ich mich bedroht fühlen?
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Verdeinen die "Open-Source-Firmen" ihr Geld nicht durch Support, Schulungen, ..., wogegen die "Close-Source-Firmen" ihr Geld durch den Verkauf von Software verdienen?
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Schau dir SuSE an, schau dir Sun an! Sun ist das beste Beispiel, wie man von OpenSource profitieren kann. Mit der Freigabe der Sourcen und somit der Gründung des OpenOffice.org-Projekts, hat auch StarOffice deutlich an Qualität sowie innovativen Ideen gewonnen. Guckt euch mal an, wie viel millionen mal OpenOffice.org inzwischen eingesetzt wird, für Sun alles potentielle User/Käufer für StarOffice, da der Umstieg quasi keiner mehr ist... Das gleich mit RedHat, die verdienen auch mit OpenSource. Ist natürlich klar, dass man mit der Software an sich kein Geld verdient, aber wohl damit, dass man diese Einrichtet, zum Laufen bringt, wartet und optimiert... das sind dann die Dienstleistungen, für die man sich bezahlen lassen kann... Als mittelständisches reines Software-Entwicklungs-Unternehmen ist OpenSource natürlich nicht unbedingt praktikabel und effektiv (wenn es darum geht, möglichst viel Geld zu machen), ansonsten fördert man damit immerhin das Allgemeinwohl (ok, das klingt jetzt ein bisschen nach Kommunismus, solls aber nicht
) sowie die innovative Weiterentwiclung von Software. Außerdem muss durch OpenSource nicht immer das Rad neu erfunden werden!OpenSource forever! Gegen Softwarepatente!!

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Zum Thema OpenSource und "kein" Geld verdienen:
Hat einer von euch eigentlich schon mal mit SAP gearbeitet??
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@todo: Mir ging es in erster Linie darum, dass die eigentlichen Entwickler oftmals (nicht immer) in die Röhre gucken.