Frage zu DSL und WLAN



  • Hallo Alllerseits:

    Ich habe vor evtl. eine kleine Surfgemeinschaft auf Basis einer T-DSL 3000 Flat zu bauen. Ich habe vor, evtl. auf dem Dach einen Omnistrahler zu installieren, so das die Leute mit WLAN Anschluß in der näheren Umgebung über meinen Accesspiont mitsurfen können. Da ich bis jetzt noch nichts mit DSL+WLAN am Hut hatte habe ich mal ein paar klitzekleine Fragen:

    1. Darf ich sowas überhaupt so eine Anlage aufbauen (funktrechtlich gesehen)
    1.5 Wie Weit reicht im Freien über die Häuserdächer eine WLAN Verbindung?
    2. Wieviele Personen/Rechner veträgt ein 3Mbit Anschluß Geschwindigkeitsmäßig, so dass nicht irgend wann die Leute vor Wut in die Tischkante beißen weil sie bloß 5kB Downloadrate haben.
    3. Kann man einen AccessPoint so einrichten, dass nur meinetwegen 10 ausgesuchte Leute sich über den Anschluß einwählen können, und nicht auch irgendwelche Trittbrettfahrer?

    MfG F98



  • Zu 5.: Ja geht, du trägst im Firewall vom Router die MAC Adressen der Netzwerkkarten ein, die sich verbinden dürfen. Zu dem kannst du die Verbindung, und das sollte man, verschlüsseln. Will sich jemand über deinen Accespoint verbinden, braucht er die Daten von dir.



  • F98 schrieb:

    3. Kann man einen AccessPoint so einrichten, dass nur meinetwegen 10 ausgesuchte Leute sich über den Anschluß einwählen können, und nicht auch irgendwelche Trittbrettfahrer?

    Klar. WPA bzw. WEP bzw. MAC-Adressen-Check. 👍



  • Luckie schrieb:

    Zu 5.:

    5.?? 😕



  • Servus,

    zu 2.:

    Mhmm, vielleicht mal so versuchen:
    Nehmen wir an du bietest den Leuten 128k (doppelte ISDN geschwindigkeit max down ~16kb/s) dann ergibt sich folgendes:

    4000kbit / 128kbit = ~31 Leute

    4000kbit / 768kbit (Vergleichsweise T-DSL 1000) = ~5 Leute

    So eine Rechnung hatte ich mal in einem Forum gesehen. Ich glaube das war bei Onlinekosten.de.

    *winke*
    Hellsgore



  • @Hellsgore

    Wie kommst du auf 4000kBit?

    Nichtsdestotrotz habe ich so eine ähnliche Rechnung schon mal durchgeführt. Hier mal meine Überlegungen:

    DSL Rechner



  • Ja genau... schlag mich, ich Tünnes:

    Tünnes schrieb:

    Servus,

    zu 2.:

    Mhmm, vielleicht mal so versuchen:
    Nehmen wir an du bietest den Leuten 128k (doppelte ISDN geschwindigkeit max down ~16kb/s) dann ergibt sich folgendes:

    3000kbit / 128kbit = ~23 Leute

    3000kbit / 768kbit (Vergleichsweise T-DSL 768) = ~3 Leute

    So eine Rechnung hatte ich mal in einem Forum gesehen. Ich glaube das war bei Onlinekosten.de.

    *winke*
    Hellsgore

    So Fehler weggemacht........ 😃

    *winke*
    Tünnes

    EDIT:
    Es gibt ja noch ein paar mehr Anbieter als du in deinem Excelfile aufgelistet hast. -> http://www.dsl-isdn-anbieter.de/dsl-anbieter.htm 😉



  • Luckie schrieb:

    Zu 5.: Ja geht, du trägst im Firewall vom Router die MAC Adressen der Netzwerkkarten ein, die sich verbinden dürfen. Zu dem kannst du die Verbindung, und das sollte man, verschlüsseln. Will sich jemand über deinen Accespoint verbinden, braucht er die Daten von dir.

    Nein. Sogar die C't hat die nahezu völlige Unwirksamkeit dieser Methode beschrieben. MAC-Adressen stehen im Klartext in jedem Funkpaket, können also ohne Probleme automatisiert ausgelesen werden. Dann konfiguriert man die eigene Netzwerkkarte auf eine ausgelesene MAC-Adresse und man ist drin.
    WEP-Verschlüsselung ist auch erwiesenermaßen nicht sicher, einzig VPN wäre geeignet das Netzwerk zu sichern.



  • Apropos c't, in der betreffenden Ausgabe (oder eine davor/danach) war doch auch ein Artikel zu den rechtlichen Aspekten beim Auftreten als "Miniprovider". Hauptpunkt ist die Frage der Haftung bei Missbrauch, da du als IP-Inhaber prinzipiell derjenige bist, der identifiziert werden kann.

    Und auf jeden Fall musst du den Betrieb der Anlage irgendwo anzeigen (komme nicht auf die Behörde); eine Zulassung wird immerhin nicht benötigt.

    Von der technischen Seite her solltest du auch daran denken, dass du den Teilnehmern nur einen eingeschränkten Internetzugang zur Verfügung stellst. Dank des unvermeidlichen Einsatzes von NAT können die Mitsurfer keinerlei Serverdienste anbieten und sind beim Einsatz von P2P-Programmen deutlich benachteiligt (LowID bei edonkey usw.). Probleme bei Onlinespielen sind ebenfalls nicht auszuschliessen.
    Und du solltest dir Gedanken über ein vernünftiges QoS machen (Quality of Service), damit wirklich jeder Teilnehmer ein angemessenes Stück der Bandbreite bekommt.



  • Moin!

    Vielen Dank erstmal für die Antworten. Eine Frage wäre noch offen: Wie weit reicht im Schnitt die WLAN Verbindung im Freien (100m - 150m, oder sogar 200m)?



  • F98 schrieb:

    Moin!

    Vielen Dank erstmal für die Antworten. Eine Frage wäre noch offen: Wie weit reicht im Schnitt die WLAN Verbindung im Freien (100m - 150m, oder sogar 200m)?

    Kommt drauf an, was du für einen Router bzw. Accesspoint hast 😉

    Das kann zwischen 20 und 150 M Schwanken...

    Also bei mir hier sind es so ca. 30 M, wobei der Accesspoint im haus Steht...

    Liebe grüsse


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