Was haltet ihr von der 50-Stunden-Woche als Regelarbeitszeit?
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Was haltet ihr davon? Ich halte garnichts davon, da es nur kurzfristig hilft, aber langfreistig schadet, da es den Rationalisierungsdruck von den Unternehmen nimmt. Im internationale Wettbewerb werden sich aber langfristig nur Unternehmen mit hoher Produktivität durchsetzten. Diese arbeiten weitgehend automatisiert und haben nur wenige Beschäftigte, bzw. benötigen nur geringe humane Resourcen.
Eine Verlängerung der Arbeitszeit verschiebt den Kollaps nur in die Zukunft, verhindert ihn aber nicht.
Grüßle
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Ich hab momentan etwa eine 80-Stunden-Woche. Das ist auf jeden Fall zu viel! Und wenn es da zu einem Kollaps kommt, dann eher bei mir oder meinen Kameraden. Momentan wäre ich echt froh über nur 50 Stunden die Woche.
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Es gibt doch zu wenig Arbeit, sodass es so viele Arbeitslose gibt. Wenn jetzt die 50 Stunden Woche eingeführt wird, wird die Arbeit für die anderen doch noch weniger

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Hallo
da waeren doch "rein rechnerisch" ueber 10 Millionen Jobs ueberfluessig
Denn mehr produziert wird dann auch nicht bzw mehr gekauft wird nicht
-> meht ArbeitsloseBesser waere eine "wo es moeglich ist zb Produktion/Verwaltung)
30 Stunden Woche (ohne Lohnausgleich logischerweise)
4 Tage Woche - uebergreifende Arbeitszeit
Das Ergebnis waere
- fallende Sozialabgaben
- geringere Arbeitslosigkeitder (relativ) geringe Unterschied im Netto kann (jenachdem obs einer noetig hat oder nicht) durch einen Zweiotjob (zB 400€) aufgefangen werden
MfG
Klaus
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Griffin schrieb:
Es gibt doch zu wenig Arbeit, sodass es so viele Arbeitslose gibt. Wenn jetzt die 50 Stunden Woche eingeführt wird, wird die Arbeit für die anderen doch noch weniger

Ja, ist mal wieder eine Milchmädchenrechnung unserer armen Industrie. Die will halt sparen wo sie kann um ihren Gewinn zu maximieren.
Die Befürworter argumentieren dann damit, dass die Unternehmen ja mehr Leute einstellen, wenn es ihnen erst mal wieder besser geht
Das ist aber Schwachsinn hoch 10.Ich hab ne 35 Stunden-Woche, Überstungen werden bezahlt. Hätte ich nun auf einmal 15 Stunden mehr zu arbeiten für lau und gleiches Geld, wäre ich weg

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Opel meinte, wenn die 40 Stundenwoche eingeführt wird, dann hätten sie 2500 Arbeiter zu viel...
Liebe Grüße
Real
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jeder mittelstufenschüler kann sich ausrechnen, was eine verlängerung der arbeitszeit ohne lohnausgleich bedeutet- nämlich eine lohnkürzung, nichts anderes. deshalb ist das abzulehnen.
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übrigens beträgt die durchschnittliche arbeitszeit in deutschland derzeit sowieso schon über 40h/w.
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Jan schrieb:
Ich hab momentan etwa eine 80-Stunden-Woche. Das ist auf jeden Fall zu viel! Und wenn es da zu einem Kollaps kommt, dann eher bei mir oder meinen Kameraden. Momentan wäre ich echt froh über nur 50 Stunden die Woche.
Bist Du in der allgemeinen Grundausbildung?
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Hallo,
eine 50 Stunden Wochen halt ich für Humbug. Es gehen die Gewerkschaften ja schon auf die Barrikaden, wenn statt 38,5 41 Stunden in der Woche gearbeitet werden soll. Dass sich etwas ändern muss, steht auch außer Frage. Aber, ich denke, dass es besser ist, die Arbeitszeit flexibler gestalten zu können. Nutzt ja keinem was, wenn 41 Stunden gearbeitet wird, aber im Grunde nicht mehr abgesetzt wird.
Fakt ist, dass es von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich ist. Die Autohersteller bauen ja die Wochenarbeitszeit ab, wie schon erwähnt, damit die Leute ihre Jobs behalten können. Wer aber pauschal meckert, weil er 3 Stunden mehr arbeiten muss in der Woche, sollte sich über seine Einstellung auch mal Gedanken machen. Wir leben halt in schwierigen Zeiten.
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TomasRiker schrieb:
Bist Du in der allgemeinen Grundausbildung?
Ja... und das auch noch bei den Panzermännern...

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hallo
ich halte 50 stunden pro woche für definitiv zu viel ABER mehr als 35 also z.b. 42 halte ich für gerechtfertigt. die rechnung dass man wenn man mehr arbeitet weniger leute braucht ist zwar erstmal richtig, zugleich steigt aber auch die produktivität und das könnte dann zu einer besseren konkurrenzfähigkeit führen! und wie wir ja alle wissen haben wir ja in deutschland ein problem mit zu hohen lohnnebenkosten, die würden dann runter gehen, es würde neue jobs geben und der aufschwung käme vielleicht.
außeredem: nachdem die 35 stunden woche einegführt wurde(und somit ja eigenltich mehr leute benötigt würden) gab es nicht nennenswert mehr jobs!
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Und? Wie ist Boostedt nun so? Ist der kleine giftige Kommandant dir schon unter die Augen gekommen?

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ºgrimmsenº
schrieb:Und? Wie ist Boostedt nun so? Ist der kleine giftige Kommandant dir schon unter die Augen gekommen?

Naja, an sich is die Kaserne ja ganz ok.
Der Typ ist mir noch nicht über den Weg gelaufen. Wir haben aber so nen ganz ekligen, bärigen Stuffz als Ausbilder. Wenn nur der nicht wäre, dann wärs direkt erträglich da. Schön ist es nicht, aber man überlebts.
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Ich halte von dieser ganzen Arbeitszeitenfestlegung auch gar nichts. Ist wieder nur so ne dumme Idee der Gewerkschaften ein fixes Einkommen zu garantieren, weil die meisten Leute zu blöde sind und immer gleich alles auf den Kopf kloppen was sie verdienen.
Ist es mal kurzfristig mehr wird gleich ordentlich am Lebensstandard geschraubt und wenns dann auf einmal auch mal kurzfristig weniger ist haben sie dann den Salat und können dann ihren zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen.Ich bin für die Einführung von relativ stark flexiblen Arbeitszeiten die an die Nachfrage angepasst werden. Da sich die Gewerkschaften dagegen noch stärker streuben versucht man die Lohnkosten dadurch zu senken indem man die Arbeitszeit erhöht und hoft das die Nachfrage dem Angebot folgt, was im besten Falle langfristig passiert.
Jedenfalls zu glauben das es automatisch weniger Arbeit gibt wenn alle ein paar stunden mehr arbeiten, und deswegen weniger Arbeit für andere bleibt ist auch totaler Blödsinn.
Das ist genau das gleiche denken wie: Das ist der Kuchen (mehr haben wir nicht)und den teilen wir so gerecht es geht unter allen auf, anstatt dafür zu sorgen das der Kuchen grösser wird....
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Ich denke nicht, dass eine Branchenübergreifende Pauschalisierung diesbezüglich richtig ist. Sicher erscheint die These, eine 50 Stunden-Woche sei zuviel, erst einmal korrekt. Doch für einige Betriebe/Branchen bieten sich dadurch lukrative Optionen. Ein kurzer Rückblick:
In den 50 Jahren war es normal, über 50 Arbeitsstunden/Woche zu haben.
Diese Zeiten nahmen dann allmählich ab. Und offensichtlich scheint es heute für den Großteil der Arbeitnehmer undenkbar, 50 h/Woche zu arbeiten. Das sind meines Erachtens die Nachteile eines Staates, dessen Luxusquote zu hoch ist und dessen Bürger sich an diesen Luxus bereits gewöhnt haben. Nach dem Krieg war es keine Frage, viel zu arbeiten. Die Menschen hatten nichts zu verlieren. Heute erscheint eine Arbeitszeiterhöhung für viele als erhebliche Einbüßung des errungenen Wohlstands. Obwohl es doch den meisten vermutlich noch überdurchschnittlich gut geht in diesem Lande, oder?Genauso falsch scheint mir die These, eine Erhöhung der Arbeitszeit nimmt Arbeitsplätze weg. Dies war eine Begründung zur einführung der 35 Stunden-Woche '84. Als Beispiel die Metallindustrie:
IG Metall erwähnte bald darauf, 102 000 Stellen seien neu geschaffen oder erhalten worden. Arbeitgeberverband Gesamtmetall nannte 27 000. Beide Parteien korrigierten ihre Werte nach unten. Mittlerweile ist es überhaupt fragwürdig, inwieweit sich da gewisse Zusammenhänge überhaupt deuten lassen. Es spielen nebenbei auch zu viele andere Faktoren mit rein als das man einfach sagen könnte: Wir verkürzen die Arbeitszeit auf 30 Stunden, dafür stellen wir 1/3 der Belegschaft neu ein.Meine Meinung...
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Servus,
Windalf schrieb:
....weil die meisten Leute zu blöde sind und immer gleich alles auf den Kopf kloppen was sie verdienen.
Ist es mal kurzfristig mehr wird gleich ordentlich am Lebensstandard geschraubt und wenns dann auf einmal auch mal kurzfristig weniger ist haben sie dann den Salat und können dann ihren zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen.Nein, ich behaupte das stimmt überhaupt nicht. Dieses Klischee trifft höchstens auf viele Jungendliche zu, welche sich nicht im klaren sind wieviel Kosten so ein Handy verursachen kann und auf Kaufsüchtige, welche sich ihren neuen Katzenkurhaarwollpulli mit pleumatischer Handbremse kaufen müssen. Aber im Schnitt sparen wir (Deutschen) fast 16% unseres Grundgehalts. Im Vergleich sind die Amerikaner reine Konsumjunkies, welche nur rund 8% ihres Grundgehalts sparen. Die Quelle der Info war, glaube ich, "Die Zeit".
*winke*
Hellsgore
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Also ich möchte keine 50 Stunden in der Woche arbeiten. Das wären schließlich 2 Stunden mehr pro Tag (bei 5 Tagen). Von Freizeit und nötige Erholung kann man dann nicht mehr reden! Im Radio hab ich heute noch so einen "tollen" Vorschlag gehört. Man solle doch in Bayern ein paar Feiertage wegstreichen. Den Urlaub einfach zu kürzen ist auch Schwachsinn.
Dass man mit diesen Mitteln recht viel produktiver ist, wage ich zu bezweifeln. Die Leute sind durch weniger Freizeitausgleich gar nicht mehr fähig, mehr zu leisten (fehlende Erholung). Schlimmstenfalls würde das ganze nach Hinten losgehen.
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hmm waren die 16% von dem was netto bleibt (aber aufs brutto bezogen) oder kannst du von denen noch die knapp 10% rentenzahlung abziehen?...
und auch wenn nicht... 16% ist ja auch nur der durchschnitt wenn den aber nur 50% aller erbringen sitzen die anderen 50% auch schön blöde da
irgendwie muss es doch einen solchen grund haben an sonsten wüsste ich nicht was so sehr dagegen spricht die arbeitszeiten flexibel zu regeln.
solche verträge wie 25 stunden die woche fix und der rest völlig variabel in abhängigkeit vom bedarf (von mir aus noch aber mindestens einen schnitt von 30 stunden im jahr oder sowas)...versteh ich nicht warum das besonders bei den Gewerkschaften keinen anklang findet bzw so unbeliebt ist...
diese ganzen rigiden festlegungen haben eigentlich immer nur zur folge das ein arbeitgeber sich zweimal überlegt ob er jemanden einstellt.
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Was soll die Erhoehung bringen? Noch mehr Arbeitslose?
Das was sein muss ist eine flexibilisierung - so dass die Leute auch mal deutlich laenger arbeiten koennen, wenn viel Arbeit ansteht, ohne das jemand auf die Barikaden geht.
50h Woche ... wenn nicht mehr Auftraege reinkommen, sollen die dort Kaffee trinken, wenn ihre 40h rum sind?
Dann koennten sie rein theoretisch jeden 5. Tag daheim bleiben.50h selbst machen mir ja nichts aus - ich arbeite momentan laenger, ...