wieviel haben Studenten mtl. zur Verfügung?
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Ich habe es in der Beziehung ganz gut:
- wohne in Uninähe, aber trotzdem zuhause
- 130€ Taschengeld
- nebenbei programmieren bringt nochmal 300-400€ mtl.
- Kleidung und Sachen für die Uni brauche ich nicht selber kaufenAlso bleiben mir im Schnitt immer ca. 400-500€ die ich auf den Kopf hauen kann. Davon geht etwa die Hälfte (manchmal auch mehr) fürs rausgehen und andere Sachen weg und den Rest spare ich momentan für ein schönes neues Centrino-Notebook
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soviel um auf den kopf zu hauen?
dann würde ich ausziehenich vesteh' nicht, wieso soviele männers (frauen kenne ich keine)
bei den eltern wohnen bleiben.. das erste, was ich wollte nach dem abi ist weg.
nix gegen meine eltern. aber abstand tut not.alleine die clique, die sich dann bei mir immer getroffen hat, sowas geht doch garnicht bei muttern.
würde mich echt interessieren: wie geht das dann mit freund/freundin, mit party, mit selber kochen für clique und so normale sachen, die man so tut?
spielen da die eltern mit?
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ich versteh auch nicht, wie man zuhause kelbenbleiben kann. mal davon abgesehen, daß hier (KS) sowieso nix aus einem wird: je jünger man ist, desto unpeinlicher ist es, sachen wie wäschwaschen, kochen, also ganz einfach selber hauszuhalten, lernen zu müssen. ich kanns jedenfalls kaum erwarten, in zwei monaten meine eigene wohnung zu haben, weit weg von zuhaus, obwohl ich von solchen sachen echt noch keinen plan hab. aber irgendwie wirds schon gehn.
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wo ist um gottes willen das problem beim wäschewaschen?
entweder waschsalon oder eigene maschine mit jemandem teilen...und wie man eine maschine bedient, sollte einem programmierer doch irgendwie klar sein

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also ich kann nur empfehlen so lange wie geht zu hause zu bleiben.
war immer 20 stunden die woche arbeiten sind also so 800€ netto/pro monat abgefallen.
da mami sich um alles kümmert hat man dann auch noch genug zeit zum studieren und für andere dinge und 800€ um sie auf den kopf zu kloppen.bin vor nem halben jahr ausgezogen und da sich die letzten 4 Jahre bei 800 € im Monat ordentlich was angesammelt hat wars auch kein Problem die nötigen Dinge wie Waschmaschine und Co zu kaufen. Wer zu früh auszieht wenn einen die Eltern nicht rausschmeissen macht sich nur selber das Leben schwer und muss wenn er Pech hat ständig drüber nachdenken wo er die nächste Miete herbekommt. Es sei denn man hat lust die Eltern anzubetteln. Wenn ich dann aber schon ausziehe dann richtig. Dann wollte ich auch keinerlei Abhängigkeiten mehr von denen haben und alles selber finanzieren...
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elise schrieb:
wo ist um gottes willen das problem beim wäschewaschen?
entweder waschsalon oder eigene maschine mit jemandem teilen...ähm... ich kanns nicht? ich weiß, das ist nicht schwer, aber ich habs halt noch nie gemacht.. mal ganz davon abgesehen, daß ich dazu nicht die geringste lust hab, vom bügeln (was ich immerhin sehr gut kann) mal weiterhin abgesehen.
finanzielle probleme werd ich bafög sei dank nicht haben.
alles gewöhnungssache. aber wie gesagt: im moment hab ich keinen plan, wie ich nen haushalt schmeißen soll, auch wenns nur ne one-man-show ist.
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Nee, ich glaube es hatt nichts mit nicht können zu tun, sondern mit keinen Bock. Bei mir ist es soh ich wohne nicht weit weg von der TFH, wieso soll ich mir dann ne wohnung suchen die weiterweg ist und weniger service bietet

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mosta schrieb:
Nee, ich glaube es hatt nichts mit nicht können zu tun, sondern mit keinen Bock. Bei mir ist es soh ich wohne nicht weit weg von der TFH, wieso soll ich mir dann ne wohnung suchen die weiterweg ist und weniger service bietet

Exakt!
Ein "Essen ist fertig...!" das herumschallt während ich gemütlich im Forum hänge ist doch viel besser als selber kochen und dadurch wertvolle Forumszeit zu verlieren! 
Mit Freundin und Eltern gibt's überhaupt keine Probleme... Kommt wohl auf die Eltern an. Da meine so gut wie keine Spießigkeit aufweisen ist das locker. Ich weiß nur das meine Freundin mit denen mehr redet als ich (jaja, die wortkargen Männers). Andersrum ist das übler, da es im Elternhaus meiner Freundin 10 Dutzend unausgesprochene Regeln gibt (und wenn man sonntags bis in die Puppen schläft man bös' angeguckt wird)
. Naja, aber wir haben ausserdem ein relativ großes Haus, wo man sich notfalls auch mal aus dem Weg gehen kann. Meine big sister (bald 30) würde bestimmt auch noch zu Hause leben, wenn ihr Studiumsplatz nicht so weit weg wäre... 
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das war dann wohl eine andere zeit damals.
erstens wollten die meisten weg, oft auch einfach zum studieren weg, damit man mal raus kommt aus den eigenen heimatdörfern/städten, aber auch die berliner, die ich kenne, sind mit 18/19 ausgezogen.
darüber hinaus waren die eltern so geeicht, daß sie die kinder in dem alter auch nicht mehr bei sich wohnen haben wollten.
irgendwie galt es als: "dann werden sie nie selbständig".
ich erinnere mich an viele cartoons, wo dieses thema der "nicht ausziehen wollenden" abgebildet war, und die eltern die "genervten darüber" waren.was sagen eure eltern denn? wollen die nicht endlich mal ohne euch sein nach 18 jahren? meine waren im grunde ganz erleichtert, als die drei kinder aus dem haus waren, auch wenn sie auf der anderen seite "litten"... so wie eltern halt reden.
aber sie konnten machen, was sie wollten. klar, mussten sie erst wieder lernen, aber sie hatten sich auch darauf gefreut.ich kann mir schlecht vorstellen, ein kind bis 25/26 zu versorgen zuhause. ich hätte auch ein schlechtes gewissen, daß er nicht gelernt hat, abzunabeln.
na ja, wie gesagt, heute ist das wohl so gang und gebe. um mich rum wollen viele jugendlichen nicht ausziehen und suchen sich deswegen nur studienplätze in ihrem heimatort, manche studieren sogar "nicht ihr traumstudium", weil sie nicht "weg" wollen.
irgendwie hat sich da wirklich was geändert. ohne wertung. eben eine andere zeit... vielleicht ein anderes "sicherheitsbedürfnis" als bei uns damals? keine ahnung...
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elise schrieb:
was sagen eure eltern denn? wollen die nicht endlich mal ohne euch sein nach 18 jahren? meine waren im grunde ganz erleichtert, als die drei kinder aus dem haus waren, auch wenn sie auf der anderen seite "litten"... so wie eltern halt reden.
aber sie konnten machen, was sie wollten. klar, mussten sie erst wieder lernen, aber sie hatten sich auch darauf gefreut.was meine eltern sagen? räum dein zimmer auf, mach dies, laß das sein usw. das hat mich mittlerweile so entnervt, daß ich das als argument für den auszug mitbenutze. aber ich denke mal, nach ner gewissen umgewöhnung und nachdem mein bruder dann hoffentlich auch mal ausgezogen sein wird, kommen die alleine klar.
elise schrieb:
manche studieren sogar "nicht ihr traumstudium", weil sie nicht "weg" wollen.
immerhin, da hätte ich mir gar nicht den kopf zerbrechen müssen- gibt ja in der nähe nur ökologischen landbau zum studieren. kein witz!
aber das ist doch krank...