Überall wo Allah ist...



  • AJ schrieb:

    Nochmal: Es liegt nicht am Glauben, sondern am Menschen, was er daraus macht! Der Kopftuchzwang usw. hat nichts mit dem Glauben an sich zu tun. "Interpretationen" zum eigenen Vorteil waren schon immer die Stärken der Glaubensoberhäupter (nicht nur im Islam).

    Mein Apell: Trennt bitte Glaube mit Fanatismus.

    Der Witz, den Du nicht zu kapieren scheinst, ist: Das tut der Glaube selbst nicht. Da sprengen irgendwelche Terroristen im Namen des Islams Schulkinder in die Luft, und was sagen die geistigen Führer des Islam? Die brummeln in ihren Rauschebart, daß diese guten Schäfchen es beim Kampf für die gerechte Sache ein wenig übertrieben hätten und dergleichen. Was soll man davon bitteschön halten?



  • Daniel E. schrieb:

    AJ schrieb:

    Nochmal: Es liegt nicht am Glauben, sondern am Menschen, was er daraus macht! Der Kopftuchzwang usw. hat nichts mit dem Glauben an sich zu tun. "Interpretationen" zum eigenen Vorteil waren schon immer die Stärken der Glaubensoberhäupter (nicht nur im Islam).

    Mein Apell: Trennt bitte Glaube mit Fanatismus.

    Der Witz, den Du nicht zu kapieren scheinst, ist: Das tut der Glaube selbst nicht. Da sprengen irgendwelche Terroristen im Namen des Islams Schulkinder in die Luft, und was sagen die geistigen Führer des Islam? Die brummeln in ihren Rauschebart, daß diese guten Schäfchen es beim Kampf für die gerechte Sache ein wenig übertrieben hätten und dergleichen. Was soll man davon bitteschön halten?

    Was man davon halten soll? Vielleicht, dass die Einstellung dieser Menschen regelrecht verdorben ist? Aber was hat das mit dem eigentlichen Glauben an sich zu tun? Steht irgendwo im Koran (was zwar auch nicht den Glauben darstellt, aber ihn zumindest annähernd symbolisiert), dass Terroristen Schulkinder in die Luft sprengen müssen? Der Glaube an sich tut nichts (egal welchen Glauben du dafür hernimmst), er wird nur benutzt. Wie, liegt an uns selbst.

    EnERgYzEr schrieb:

    Ich glaube hier hast du mich falsch verstanden. Ich meinte: Es bringt nichts
    bei jedem Post zu bekunden, dass es auch Ausnahmen gäbe, nur um nicht gleich
    als Nazi abgestempelt zu werden. Wir haben hier -hoffentlich- keine Nazis und
    so sollte es reichen zu schreiben: "Ich kenne viele xyz, die abc getan haben",
    statt "Ich kenne viele xyz, die abc getan haben. Aber ich kenne auch ganz viele
    xyz, die ganz lieb sind".

    Ich habe dich schon richtig verstanden, aber wählst meist die falschen Worte oder besser gesagt weitest du (wohl unbewusst) die Taten weniger auf sehr viele aus. Und genau das führt zu den Problemen, die wir hatten und weiterhin haben werden.

    Und ich gebe Jockelx in einem Recht: Es bringt nichts aus Toleranz die Augen
    vor der Realität zu verschließen!

    Blind durchs Leben zu gehen, ist nie gut.

    Sowohl Jockelx als auch ich haben Beispiele aus der PRAXIS geliefert. Dagegen
    solltet ihr argumentieren und nicht nur eure Toleranz bekunden!

    Was sollten "wir" denn argumentieren? Ich denke, dass wir gleicher Meinung sind und keinerlei Toleranz zeigen für die Missetaten der Menschen.
    Das einzige was mich stört, ist die ständige Verallgemeinerung von Minderheiten auf Mehrheiten.

    Außerdem: Europa IST christlich. Wir sind zwar nicht mehr gläubig, aber die
    christlichen Werte haben uns sehr, sehr stark geprägt.

    Sicherlich, allerdings waren es nicht immer nur gute Werte, aber das führt zu weit vom eigentlichen Thema ab.


  • Mod

    AJ schrieb:

    Das einzige was mich stört, ist die ständige Verallgemeinerung von Minderheiten auf Mehrheiten.

    Wo siehst Du die Minderheit?

    Im Iran und Saudi-Arabien laufen alle Frauen verhüllt umher. In Kairo steht ein Denkmal "für die ägyptische Frau" aus den 60ern - die Frau ist unverhüllt. Heute ist im Straßenbild eine Frau nur ohne Kopftuch - wenn sie Christin ist.

    In diesen Ländern fand durch Deine Minderheit eine solche Umerziehung statt, daß die Leute heute dies als gesellschaftliche Norm akzeptieren.

    Und man kann der Türkei nur weiterhin viel Erfolg wünschen, hier hart zu bleiben und den Kampf gegen diese Bewegung weiterzuführen.

    Was Deutschland betrifft, so ist in der islamischen Minderheit inzwischen die Minderheit in der Minderheit so groß, daß sie die Mehrheit der Minderheit ebenfalls massiv beeinflusst - oder es versucht:

    http://www.emma.de/04_2_schriftglaeubige.html



  • EMMA schrieb:

    Hätten wir nicht im Dezember bei NRW-Schulministerin Ute Schäfer (SPD) nachgefragt, was sie zu unternehmen gedenke, hätte der Zeit-Artikel wohl überhaupt keine Konsequenzen gehabt. Ministerin Schäfer zu EMMA-online: „Wenn die Aussagen tatsächlich in dieser Form gemacht worden sind, dann spiegeln sie eine Haltung wider, die mit unserer Verfassung und einer Tätigkeit im Schuldienst nicht zu vereinbaren ist. Ich habe die zuständigen Bezirksregierungen umgehend aufgefordert, dem Bericht nachzugehen.“ Das war Mitte Dezember.

    auahauaha. was is das denn fürn disziplinarrecht? was gibts da zu ermitteln? diese frau scheißt auf unsere verfassung mit dem, was sie da geäußert hat, die hat nix mehr im staatsdienst zu tun.

    überhaupt kann man sich das ganze toleranzgelaber sparen- die richtlinien im grundgesetz sind eindeutig, und wer sich nicht dran halten kann oder will, soll sich verziehen. soll heißen: kein kopftuch im staatsdienst, kein kruzifix im staatsdienst usw.
    was ist jetzt so schwer daran, solchen deppen eins auf die nuschel zu geben, die sich offensichtlich nicht daran halten wollen, siehe fräulein ludin oder das kalifchen von köln?

    wir leben in einem staat mit freiheitlich-demokratischer grundordnung, und die gottverordnete hinnahme irgendwelcher vorschriften von irgendwelchen gelehrten widerspricht dem einfach.



  • ich kann es nur nochmal wiederholen: Es nützt nichts, hier groß zu meckern wie schlimm vieles am Islam ist und was sich alles noch bessern muss. Wir haben in unserer Ecke bei weitem genug zu tun. Und ich würde als Moslem eher lachen, Kritik von jemandem aus einem Teil der Welt zu bekommen, der selber genug scheiße gebaut hat. Und immernoch baut. Nur das merkt man hier nicht.



  • scrub schrieb:

    wir leben in einem staat mit freiheitlich-demokratischer grundordnung

    Und das soll auch so bleiben.
    §129a ist ein Willkürgesetz und §129b wird ähnlich laufen.
    Die Radikalenerlaße waren ein Witz und deshalb fällt es mir
    -der Objektivität wegen- auch schwer, bei radikalen Moslems
    Repressalien zu fordern.

    Lösungsideen hab ich aber auch keine. Schade eigentlich.



  • randa schrieb:

    ich kann es nur nochmal wiederholen: Es nützt nichts, hier groß zu meckern wie schlimm vieles am Islam ist und was sich alles noch bessern muss. Wir haben in unserer Ecke bei weitem genug zu tun. Und ich würde als Moslem eher lachen, Kritik von jemandem aus einem Teil der Welt zu bekommen, der selber genug scheiße gebaut hat. Und immernoch baut. Nur das merkt man hier nicht.

    Wie wir wissen ist die "Homeland Security" die Chefsache der USA. Aber auch bei
    uns hat Terrorismusbekämfung einen hohen Stellenwert. So können wir nicht
    sagen, dass wir nicht betroffen sind. Schließlich wurden schon genug Anschläge
    von fundamentalen Islamisten in Deutschland verhindert. Und das soll auch so
    bleiben.

    Außerdem haben _wir_ ja die Zeit uns damit zu beschäftigen. Ob die Politiker
    die haben, ist eine andere Frage. Auch die Prioritäten werden wohl sie setzen.



  • Marc++us schrieb:

    AJ schrieb:

    Das einzige was mich stört, ist die ständige Verallgemeinerung von Minderheiten auf Mehrheiten.

    Wo siehst Du die Minderheit?

    Im Iran und Saudi-Arabien laufen alle Frauen verhüllt umher. In Kairo steht ein Denkmal "für die ägyptische Frau" aus den 60ern - die Frau ist unverhüllt. Heute ist im Straßenbild eine Frau nur ohne Kopftuch - wenn sie Christin ist.

    In diesen Ländern fand durch Deine Minderheit eine solche Umerziehung statt, daß die Leute heute dies als gesellschaftliche Norm akzeptieren.

    Und man kann der Türkei nur weiterhin viel Erfolg wünschen, hier hart zu bleiben und den Kampf gegen diese Bewegung weiterzuführen.

    Was Deutschland betrifft, so ist in der islamischen Minderheit inzwischen die Minderheit in der Minderheit so groß, daß sie die Mehrheit der Minderheit ebenfalls massiv beeinflusst - oder es versucht:

    http://www.emma.de/04_2_schriftglaeubige.html

    Ich bezog das auf die radikalen Moslems bzw. Terroristen. Beim Kopftuch geb ich dir recht. Da kann man eigentlich nicht von Minderheit reden.



  • Hallo,

    irre, wie sich dieses Thema hier durchgezogen hat.
    Leider bin ich aber wohl doch von einigen Leuten falsch
    verstanden worden (AJ ?).
    Ich habe mich mit den negativen Aussagen auf die fanatischen
    Islamisten bezogen, nicht auf Muslime allgemein !!!!
    Und von rechtsradikal will ich ja mal schon gar nichts hören !

    Was ich in dem o.g. Forum meinte, waren z.B. Sprüche wie:
    "Meine Schwester hat einen Christen als Freund, soll ich sie
    jetzt noch grüßen, oder müssen wir sie aus der Familie verstoßen ?"

    Ich vermute einfach mal es handelt sich um noch ziemlich junge Menschen,
    die solche Fragen stellen und durch entsprechende andere Forenteilnehmer
    gelegentlich negativ beeinflusst werden. Das trifft zwar auf jedes Forum
    zu, aber ich halte den Islam insbesondere für sehr anfällig für Hetzkampangen.
    Sei es weil die Leute gefrustet sind, oder weil sie in manchen Ländern keine
    eigene Meinung haben dürfen. Oder eben weil sie in D leben und sich hier
    nicht integrieren können. Und das können bezieht sich dann doch
    wieder auf die oft grundsätzlich andere Einstellung zum Leben und zusammenleben
    in einer Gesellschaft.

    Dank den Fanatikern die jetzt überall in Fernsehen und Zeitung zu sehen sind,
    werden über kurz oder lang auch ganz friedliche muslimische Frauen, weil sie
    ein Kopftuch tragen, auf der Straße dumm angeguckt werden. Und man bringt sie
    dann sicher mit allen negativen Erlebnissen auch wenns net die eigenen sind, in
    Zusammenhang.Ich sag mal nur Kopftuchverbot-Frankreich-Geiseln.
    Fanatiker versuchen, und das ist es was ich sagen wollte eingangs, die Welt
    zu spalten.

    Mir wäre eine Diskussion über das Warum wesentlich lieber. Was hat bin Laden
    von einer gespaltenen Welt ? Ist es Rache an Bush junior ? Will er wirklich
    "nur" die Weltherschaft durch den Islam ? Wie könnte man die Welt wieder in
    Einklang bringen, ohne noch mehr Probleme zu erzeugen ?
    Warum sind nach dem 11.09.01 scheinbar "plötzlich" so viele Fanatiker moti-
    viert ihr eigenes Leben für einen Djihad zu opfern ? Wie haben es andere Religionen geschaft eben NICHT solche fragwürdigen "Anhänger" zu reproduzieren ? Das sind die Fragen die mich schon eher bewegen.

    Und ich finde nicht, dass ich hier irgendein Tabuthema gebrochen hätte,
    oder AJ ? 😕



  • energizer:
    Ich sehe deine Antwort zwar in keinem Zusammhenag mit meinem Post, aber gut. 😉

    Warum sind nach dem 11.09.01 scheinbar "plötzlich" so viele Fanatiker moti-
    viert ihr eigenes Leben für einen Djihad zu opfern

    Ich würde eher die Frage stellen: Warum gibts erst seit dem 11.Sept plötzlich große Meldungen über Terror? Entweder es gab ihn - vorher - oder es gab ihn _so_ auch vorher nicht. Das würde die Propaganda, die uns von den Terroristen und ihren Netzwerken erzählt, lügen Strafen. Oder man muss sich die Frage stellen, was es braucht, damit uns die Medien nicht nur so fahrlässig und selektiv informieren.

    Warum sie seid dem 11 Motiviert sind, das sehe ich darin, dass vielleicht Bin Laden ein Beispiel gegeben hat, und sich dementsprechend viele Motiviert fühlen, nun "endgültig" zuzuschlagen. Aber da kann auch was anderes dahinterstecken.



  • Das frage ich mich auch manchmal. Wenn man den fundamentalen Islamisten glauben
    darf, steckt dahinter ja ein ausgewiefter Plan von den ultra-konservativen der
    US-Regierung.

    // Edit: Irgendwo im Moslem-Forum war ein Link dazu...



  • EnERgYzEr schrieb:

    Das frage ich mich auch manchmal. Wenn man den fundamentalen Islamisten glauben
    darf, steckt dahinter ja ein ausgewiefter Plan von den ultra-konservativen der
    US-Regierung.

    Sicher ist das nicht unbegründet. Was die Rechten in Amiland ausbrüten, weiß ich nicht, aber es kommt immer wieder komisches dabei heraus. Allerdings ist das auch nur ein Teil des ganzen.



  • Zum Thema 11.09.2001:

    Die Amis wussten angeblich von einen geplanten Terroranschlag auf eine Großstadt. Sie haben nur gewartet um "endlich" ihren Krieg gegen den Terror führen zu können.

    Allgemein:

    Jeder Extremist / Fundamentalist oder wie die sich alle nennen sind auf ihrer Weise Barbaren. Ob die Moslems mit dem Selbstmordattentätern sind oder die Amis mit der Criuse Missle -> es trifft immer unschuldige!!!

    Wisst Ihr überhaupt warum die Moslems so radikal geworden sind:

    Die Amis haben im kalten Krieg die Taliban finanziert und den armen Leuten so zu einen einigermassen guten Leben verholfen. Ziel war es die Russen aus Afghanistan zu vertreiben. Irgendwann ist der kalte Krieg (offiziell) beendet worden und die haben den Leuten den Geld / Nahrungshahn abgedreht -> einfach fallengelassen....
    Das rechtfertigt keineswegs eine Terrorgruppe zu gründen, nur die Amis haben ein Problem: Sie haben 50% aller Terroristen selber ausgebildet im Umgang mit Waffen, Sprengstoff, Minen und vor allem im verdeckten Kampf.

    Gruß Ivo



  • Ivo schrieb:

    Allgemein:

    Jeder Extremist / Fundamentalist oder wie die sich alle nennen sind auf ihrer Weise Barbaren. Ob die Moslems mit dem Selbstmordattentätern sind oder die Amis mit der Criuse Missle -> es trifft immer unschuldige!!!

    Wisst Ihr überhaupt warum die Moslems so radikal geworden sind:

    Die Amis haben im kalten Krieg die Taliban finanziert und den armen Leuten so zu einen einigermassen guten Leben verholfen. Ziel war es die Russen aus Afghanistan zu vertreiben. Irgendwann ist der kalte Krieg (offiziell) beendet worden und die haben den Leuten den Geld / Nahrungshahn abgedreht -> einfach fallengelassen....
    Das rechtfertigt keineswegs eine Terrorgruppe zu gründen, nur die Amis haben ein Problem: Sie haben 50% aller Terroristen selber ausgebildet im Umgang mit Waffen, Sprengstoff, Minen und vor allem im verdeckten Kampf.

    Gruß Ivo

    Hier schmeißt du aber einiges durcheinander.

    Es stimmt zwar, dass die USA die Taliban beliefert haben, allerdings sind die
    Taliban nicht Hauptträger des islamischen Fundamentalismus. Genauso wie die
    Taliban AFAIK weltweit relativ wenig Einfluss auf die Moslems haben.

    Der Fanatismus geht von den kleinen Gruppierungen in Deutschland und überall
    auf der Welt aus.

    Außerdem würde ich sagen: Terrorismus != Fanatismus

    Ivo schrieb:

    Zum Thema 11.09.2001:

    Die Amis wussten angeblich von einen geplanten Terroranschlag auf eine Großstadt. Sie haben nur gewartet um "endlich" ihren Krieg gegen den Terror führen zu können.

    Das halte ich für gewagt. Es stimmt, dass es Hinweise gab auf einen Anschlag.
    Aber den Amerikanern vorzuwerfen, dass sie den Anschlag absichtlich hin-
    genommen haben, ist eine starke Behauptung, die du nicht beweisen kannst.

    Möglich ist es allerdings. Schließlich weiß man aus neusten Untersuchungen,
    dass der Angriff auf Pearl Harbour nicht nur provoziert wurde, sondern sogar
    geschickt von der US-Regierung eingefädelt wurde. Dies ist erst jetzt bekannt
    geworden, da die Unterlagen bis jetzt unter Geheimhaltung waren.

    Möglicherweise können wir in 60 Jahren ähnliches über 9/11 sagen...



  • Das halte ich für gewagt.

    Tja, das kommt drauf an. Auf diesem Gebiet ist vieles Spekulation. Es ist mal interessant, das Ivo das so konkret sagt, den eine solche Meinung ist besonders auf öffentlicher Ebene sehr unpopulär.
    Ich denke, da ist was wahres dran.



  • EnERgYzEr schrieb:

    Es stimmt zwar, dass die USA die Taliban beliefert haben

    Die USA haben den pakistanischen Geheimdienst unterstützt, der wiederum die Aufstände in Afghanistan unterstützt hat.

    Möglich ist es allerdings. Schließlich weiß man aus neusten Untersuchungen,
    dass der Angriff auf Pearl Harbour nicht nur provoziert wurde, sondern sogar
    geschickt von der US-Regierung eingefädelt wurde. Dies ist erst jetzt bekannt
    geworden, da die Unterlagen bis jetzt unter Geheimhaltung waren.

    Dann immer raus mit den nachprüfbaren Fakten. Die Berichte sagen, daß den USA ein riesiger Haufen mit Informationen vorlag, die mehr oder minder inkonsistent und widersprüchlich waren. Der Gedanke, daß man Großteile seiner Pazifikflotte mal so vernichtet, um in einen Krieg einzusteigen, den man zu dem Zeitpunkt gar nicht wollte ("Germany first"), ist eh nicht sonderlich stichhaltig, sondern verschwörungstheoretischer Unfug.



  • Es wurde öffentlich von der US-Regierung bestätigt, das Pearl Harbour zum Zeitpunkt des Geschehens voraussehbar und eingeplant war. Man begründete dies mit der Notwendigkeit, den Krieg zu beenden.
    Ebenso war es mit Vietnam. Das nach Druck veröffentlichte Paper von der US-Regierung besagt, das die Geschichte mit dem Vietnamesischen Schnellboot, das einen Angriff startete auf ein Amerikanisches Marineschiff, nicht stimmt.



  • Daniel E. schrieb:

    Dann immer raus mit den nachprüfbaren Fakten. Die Berichte sagen, daß den USA ein riesiger Haufen mit Informationen vorlag, die mehr oder minder inkonsistent und widersprüchlich waren. Der Gedanke, daß man Großteile seiner Pazifikflotte mal so vernichtet, um in einen Krieg einzusteigen, den man zu dem Zeitpunkt gar nicht wollte ("Germany first"), ist eh nicht sonderlich stichhaltig, sondern verschwörungstheoretischer Unfug.

    Es ist gerade ein Buch von einem amerikanischen Geschichtswissenschaftler
    erschienen (weiß Titel leider gerade nicht). Dieser hat durch akribische
    Suche den letztendlichen Beweis gefunden:

    Ein von der US-Regierung unterzeichnetes Papier, auf dem beschrieben wurde, wie
    die Japaner zu dem Angriff gezwungen werden sollten. Es wurde alles so ein-
    gerichtet, dass dieser Angriff für Japan die einzige Option blieb. Sie MUSSTEN
    es tun.

    Die Pazifik-Flotte bestand aus veralteten Schiffen, die eh demnächst ausge-
    mustert worden wären. Und die US-Regierung WOLLTE den Krieg gegen die Achsen-
    Mächte, da man den Handel gefährdet sah und England unterstützen wollte.
    Nur war das Volk auf Anti-Kriegs-Kurs. Das hat sich durch Pearl Harbour enorm
    geändert. Danach stürmten die freiwilligen die Armee-Büros.

    Der Wissenschaftler ist übrigens der Meinung, dass dieser Schritt richtig war
    und auch ich tendiere in diese Richtung.



  • randa schrieb:

    Es wurde öffentlich von der US-Regierung bestätigt, das Pearl Harbour zum Zeitpunkt des Geschehens voraussehbar und eingeplant war. Man begründete dies mit der Notwendigkeit, den Krieg zu beenden.

    Dann kannst Du ja sicher auch die Papiere der Regierung hier vorlegen, nehme ich an. Wenn nicht, dann erlaube mir, das weiterhin für das zu halten, was es ist.



  • Das mit der Flotte hab ich auch mal im Spiegel oder so gelesen, also ist sicher was wahres dran.
    Na das mit dem durcheinanderbringen, halte ich nicht so, mit dem Taliban war nur ein Beispiel von vielen, wo die Amis eine Gruppe gefördert haben und als Sie ihr Ziel erreicht haben in der Wüste verotten lassen. Die ganzen Anschläge haben ja mit Ende des kalten Krieges erst verstärkt zugenommen. Im Iran z.B. war es genauso...

    Gruß Ivo


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