Quelloffenes Windows oder Linux?



  • Ich glaube, du kennst Linux überhaupt nicht wirklich.

    Win2K+SP4 läuft stabil. Damit kann man arbeiten.
    Dann kommen die Sandkästen zum Experimentieren:
    WinXP: inzwischen mit diesem tollen SP2. Das kommt mir nicht auf die Platte (nur für Kunden).
    Linux (bei mir Suse 8.2): Ein dickes Linux-Buch wartet noch darauf intensiv gelesen zu werden. Mir gefällt die Vielfalt der Programme bei Linux nicht. Jeder hat irgendwie sein eigenes "Linux".
    Um es auf den Punkt zu bringen: OS sind überhaupt nicht interessant, es sei denn man entwickelt sie selbst (da kommt man allerdings nicht sonderlich weit).



  • Der Einfluss der Software für die Plattform zählt nicht, stellt euch einfach vor, alles gibt es für beide Plattformen (ist ja heute fast schon so ).

    Meinst du mit Einfluss der Software auch das unterliegende Design? Wenn ja, würde es ja kein Unterschied machen, was du nimmst.

    Ansonsten würde ich Linux nehmen, da das System aufgeräumter wirkt als Windows.

    Optimizer schrieb:

    Microsoft ist IMHO eine der innovativsten Firmen überhaupt.

    und was haben die so innovatives gemacht, ausser mit schlechter Software viel Geld zu verdienen?

    BTW.
    zu den Windows Interna http://www.osnews.com/story.php?news_id=8079


  • Mod

    kingruedi schrieb:

    zu den Windows Interna http://www.osnews.com/story.php?news_id=8079

    Ein interessanter Beitrag.

    Er zeigt allerdings meiner Meinung nach eher auf, welcher Zwickmühle ein kommerzieller OS-Anbieter ausgesetzt ist.

    In der Vergangenheit hat MS immer darauf geachtet, daß alles abwärtskompatibel ist - anscheinend sogar bzgl. bestimmter Apps. Daraus entstanden Dinge wie im Artikel erwähnt. Sicherlich zu kritisieren.

    Im neuen Servicepack 2 zu XP hat MS nun viele Dinge ausgeschaltet, deaktiviert und einige Applikationen laufen nicht mehr einwandfrei, da sie eigentlich buggy waren, und nun dieser Bug gefixt wurde. Die Reaktion der Anwender: Riesensauerei, das SP2 taugt nix, da nichts mehr läuft.

    Da hat's ein OS-OS sicherlich leichter, dort fordert man einfach, daß alle abhängigen Applikationen ab einem gewissen Kernel neu compiliert werden müssen. Vom Gesamtaufwand her ist das zwar technisch die saubere Lösung, aber der generierte Aufwand insgesamt ist auch nicht zu verachten.



  • @Marc++us
    ja natürlich, die Leute erwarten immer, dass die Software ohne Probleme weiter läuft und das zieht sich immer so weiter, so dass heutige Rechner mit den ersten PCs noch kompatibel sind.

    Aber das sorgt dafür, dass man neue Ideen gar nicht, schlecht oder nur langsam umsetzen kann. Im Endeffekt ist das was heutige PCs machen können im Gegensatz zu dem was man machen könnte, ein Witz (das ist natürlich jetzt nicht nur die Schuld von Windows). Und das sich mit so einer Vorgehensweise Sicherheitslücken um Sicherheitslücken in den Code schleusen ist auch klar.

    Wobei eine gute Taktik wär eine neu entwickelte Architektur, die einfach einen x86er PC als Einbaukarte mitliefert (oder via Software emuliert), für die kompatibilität. Aber das wär wiederum zu teuer. Naja, so sind wir eben gefangen in dem Kreislauf von Rückkompatibilität.



  • und was haben die so innovatives gemacht, ausser mit schlechter Software viel Geld zu verdienen?

    Vergiss es.



  • SideWinder schrieb:

    Mr. B schrieb:

    Linux, weil man dort immer noch die Konsole hat, die viel mehr kann...

    lol, ich liebe die "Spüre die Macht des AWK"-User 🙂

    Fang nicht wieder an, einen Streit zu entfachen... 😃

    Aber manche Leute bei MS sitzen wirklich auf ihren Millionen und sind satt. Manche Programme haben echt geile Fehlermeldungen ("Tastatur funktioniert nicht. Zur Hilfe drücken Sie bitte F12") und sowieso, manche Programme von MS SIND eben mies. Aber ich sach dazu nichts mehr.

    Marc++us schrieb:

    In der Vergangenheit hat MS immer darauf geachtet, daß alles abwärtskompatibel ist

    Vielleicht wäre es wirklich besser, eine ähnliche "Revolution" wie bei Mac zu machen. Wer weiß, vielleicht wäre Windows wirklich besser als jetzt. Ich meine, man kann doch nicht Jahrzehnte lang fast dieselbe Architektur benutzen.

    Was ich aber immer noch am geilsten finde, ist, dass Bill Gates n Mac benutzt 😉 🙂

    Mr. B



  • Was macht denn Suse, Redhat ...? Wollen die etwa kein Geld verdienen? 😉



  • Mr. B schrieb:

    Manche Programme haben echt geile Fehlermeldungen ("Tastatur funktioniert nicht. Zur Hilfe drücken Sie bitte F12")

    Muss eien urban legend sein, habe ich nochnie gesehen so eine Fehlermeldung.

    und sowieso, manche Programme von MS SIND eben mies. Aber ich sach dazu nichts mehr.

    Unter Linux gibt es bestimmt auch OpenSource Programme, die eben mies sind.

    Was ich aber immer noch am geilsten finde, ist, dass Bill Gates n Mac benutzt 😉 🙂

    Quellenangabe?
    Und wenn es so wäre, ja und? Er ist eben nicht so verbohrt, wie so mancher hier der Linux für eine Gottesgabe hält. Jedes Betriebssystem hat seine Daseinsberechtigung: Linux für die Bastler, Windows für die, die einfach ein Betriebssystem installieren, ein Programm installieren wollen und dann damit arbeiten, ohne vorher beides erst kompilieren zu müssen. Und Mac ist eben für die Grafikbearbeitung und DTP bestens geeignet. Und wie ein Profi hat er eben das für Aufgabe tauglichste Werkzeug gewählt und seine DigiCam Bilder mit einem Mac nachbearbeitet.



  • Was ich aber immer noch am geilsten finde, ist, dass Bill Gates n Mac benutzt 😉 🙂

    und? was dagegen? es gibt bei microsoft auch leute, die den firefox anstatt des IEs benutzen, es gab auch leute bei westwood, die AOE gespielt haben und bestimmt gibts auch staubsaugervertreter, die mit einem konkurenzprodukt zuhause arbeiten 🙄



  • Hi,

    cool, schon drei Seiten und immer noch kein Flamewar. 😃

    Ich selbst habe übrigens für Linux gestimmt, aber das nur knapp. Ich wäre auch mit einem quelloffenen fehlerbereinigtem Windows vollkommen zufrieden.

    ChrisM

    PS: Wegen Treibern, meine Linuxtreiber stehen den Windowstreibern in nichts nach, zumindest Grafik (nVidia) und Sound (Realtek AC97 onboard).



  • Mr. B schrieb:

    Manche Programme haben echt geile Fehlermeldungen ("Tastatur funktioniert nicht. Zur Hilfe drücken Sie bitte F12")

    Mal abgesehen davon, dass du dir die Fehlermeldung ausgedacht hast bringt Windows wenigstens noch Fehlermeldungen (im Gegensatz zu manch anderen Systemen, auf denen man erstmal suchen kann wo es klemmt).



  • MaSTaH schrieb:

    Mal abgesehen davon, dass du dir die Fehlermeldung ausgedacht hast

    Gibt es oder gab es aber wirklich. Beim booten kam ein 'Keyboard error - press F1 to continue' - was sich lustig anhört, aber eigentlich logisch ist.

    Es gibt halt einen Fehler bei der Tastatur, wenn man ihn ignorieren will, drückt man F1.



  • Ja, aber "Tastatur funktioniert nicht" ist zu plump formuliert und selbst für eine Windows-Fehlermeldung zu dämlich.



  • Er ist eben nicht so verbohrt, wie so mancher hier der Linux für eine Gottesgabe hält.

    Warum sind eigentlich immer Linux Leute, die die hier als fanatisch dargestellt werden, gerade in dem Forum hier, gibt es doch extrem viele Windows "Fanatiker"...

    <edit>
    Und wieso glauben Windows Nutzer, dass man unter Linux nur experimentieren und nicht arbeiten kann? Dabei arbeiten zB. Hollywood Produktionen mit Linux Desktop Rechnern und ich glaub kaum, dass die nicht arbeiten und nur rumspielen 🙄
    </edit>



  • kingruedi schrieb:

    Warum sind eigentlich immer Linux Leute, die die hier als fanatisch dargestellt werden, gerade in dem Forum hier, gibt es doch extrem viele Windows "Fanatiker"...

    Mag daran liegen, dass manche Linux-Benutzer immer und überall betonen müssen, dass sie Linux benutzen, obwohl das eigentlich nicht einmal Wayne interessiert...



  • statistik:

    Windows 50% [ 13 ]
    Linux 50% [ 13 ]
    🤡



  • kingruedi schrieb:

    Er ist eben nicht so verbohrt, wie so mancher hier der Linux für eine Gottesgabe hält.

    Warum sind eigentlich immer Linux Leute, die die hier als fanatisch dargestellt werden, gerade in dem Forum hier, gibt es doch extrem viele Windows "Fanatiker"...

    Weil ich hier noch kein gesehen habe, der sich so enorm über ein OS aufregt und dann alles ins Schlechte und Lächerliche zieht wie manch ein Linux User (ist meine eigene Meinung bzw. Erfahrung). Aber das hatten wir ja an andere Stelle schon.



  • Luckie schrieb:

    Und Mac ist eben für die Grafikbearbeitung und DTP bestens geeignet. Und wie ein Profi hat er eben das für Aufgabe tauglichste Werkzeug gewählt und seine DigiCam Bilder mit einem Mac nachbearbeitet.

    Voruteil Nr.1 was Mac angeht. MacOSX sind heutzutage auch für Homeanwender. Du hast dort auch dein Office-Packet von Microsoft, auch aktuelle Spiele, etc.
    EDIT: Natürlich ist Mac auch enorm benutzerfreundlich.

    Liebe Grüße
    Real.



  • Noodles schrieb:

    Weil ich hier noch kein gesehen habe, der sich so enorm über ein OS aufregt und dann alles ins Schlechte und Lächerliche zieht wie manch ein Linux User (ist meine eigene Meinung bzw. Erfahrung). Aber das hatten wir ja an andere Stelle schon.

    hallo? Lies dir mal ein paar Beiträge von zB. SideWinder zu dem Thema durch!



  • kingruedi schrieb:

    Noodles schrieb:

    Weil ich hier noch kein gesehen habe, der sich so enorm über ein OS aufregt und dann alles ins Schlechte und Lächerliche zieht wie manch ein Linux User (ist meine eigene Meinung bzw. Erfahrung). Aber das hatten wir ja an andere Stelle schon.

    hallo? Lies dir mal ein paar Beiträge von zB. SideWinder zu dem Thema durch!

    Ich weiß, in dem anderen Thread da kam es von beiden Seiten.

    Dann gab es doch noch ein anderes gutes Argument:

    MaSTaH schrieb:

    Mag daran liegen, dass manche Linux-Benutzer immer und überall betonen müssen, dass sie Linux benutzen, obwohl das eigentlich nicht einmal Wayne interessiert...

    👍


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