NRW : SPD will das Sitzenbleiben abschaffen.
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Jemand der sitzen bleiben würde hätte also die kompletten Sommerferien Zeit sich mit dem Gedanken zu befassen "3 Monate anstrengen oder ein ganzes Jahr ist futsch".
Sieht für mich auf den ersten Blick wie ein Anreiz aus vielleicht doch mehr Leistung in der Schule zu bringen.
Es gibt recht viele, die den Ernst der Lage erst wirklich realisieren, nachdem die Noten vorgelesen wurden und dann ist es meistens einfach zu spät...
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scrub schrieb:
ich nehme also an, du willst dich auch unbedingt ans grundgesetz halten. da stellt sich mir die frage, wie du dann hinter dem gegenwärtigen schulsystem stehen kannst. da steht nämlich nicht "alle kinder werden im alter von ca. 11 jahren auf drei schulsysteme verteilt, die geistig minderwertigen werden in die sonderschule abgeschoben" sondern was von "freiheit der person".
wander doch nach amerika aus, da hast du dein favorisiertes schulsystem- sklavische unterordnung unter die wirtschaft, gute bildung nur für wenige.Und wieder einmal geht die Linke nicht auf die Fakten aus meinem Ursprungsposting ein und bringt nur leeres Gerede. Wenn das bewährte dreigliedrige Schulsystem angeblich verfassungsfeindlich ist, dann empfehle ich, doch einfach vor dem Bundesvefassungsgericht zu klagen. Aber bitte teile uns dann auch mit wie weit Du gekommen bist, denn ich möchte auch mal gut lachen dürfen.
Die Linken scheinen sich unterbewußt vor den Fakten zu fürchten. Das Unterbewußtsein erkennt die Wahrheit meiner Argumente, aber das Ich verdrängt in einer Art Selbstschutz die Wahrheit. Deshalb werden immer Unterstellungen, ich sei das Böse und solle verschwinden, gemischt mit Beleidigungen abgehängt. So wie das gute alte "Geh doch nach drüben".
Union-Fan
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Union-Fan schrieb:
Die Linken scheinen sich unterbewußt vor den Fakten zu fürchten.
Rechtes Gelaber

Nein, ihr solltet aufhören in links und rechts zu unterteilen. Das ist schwachsinnig.
Ich habe in der Schule weder arbeiten noch denken gelernt.
Nur weil du das nicht gelernt hast heißt das ja nicht das es niemand lernt.
Man lernt arbeiten (d.h. für den Schulstoff zu lernen), da man sonst sehr oft nicht allzuweit kommt. Ich habe es bis heute geschafft, fast nie die dummen Hausaufgaben zu machen und ebenso wenig zu lernen. Aber nun muss ich Anfangen, mich reinzuhängen. Ähnliche Erfahrungen haben viele gemacht. Wenn du für die Schule nicht wenigstens etwas arbeitest, dann machst du dich a)unbeliebt bei den Lehrern und b)kannst recht schnell ausgesiebt werden. Wer allerdings schnell aufnahmefähig ist und schnell Lernt, der kann auch ohne Hausaufgaben oder nennenswerter Lernzeit noch gut durchs ABI kommen *g*Es ist egal, ob es lauter Müll ist, was die sagen, Hauptsache, sie machen auf sich aufmerksam.
Dann teilen wir Erfahrungswerte.

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Gregor schrieb:
randa schrieb:
Fazit: In der Schule lernst du zu arbeiten, nicht zu denken. Das musst du woanders lernen

Soweit jedenfalls meine Erfahrung.Meine Erfahrung ist anders. Ich habe in der Schule weder arbeiten noch denken gelernt. Was ich gelernt habe ist, dass die, die rumquatschen gute Noten kriegen. Es ist egal, ob es lauter Müll ist, was die sagen, Hauptsache, sie machen auf sich aufmerksam.

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randa schrieb:
Wer allerdings schnell aufnahmefähig ist und schnell Lernt, der kann auch ohne Hausaufgaben oder nennenswerter Lernzeit noch gut durchs ABI kommen *g*
Ja, eben. Diese Erfahrung habe ich in etwa gemacht. Dadurch habe ich mir während der Schulzeit eine Art von Faulheit angeeignet. Ich habe zumindest nicht gelernt, wirklich zu arbeiten, was mir jetzt im Studium, wo dies nötig ist, doch gewisse Probleme bereitet. So eine anerzogene Faulheit kann man dummerweise nicht von heute auf morgen ablegen. Ich zumindest nicht.
Mit anderen Worten, das Abiturzeugnis ist momentan zumindest nicht mehr das, was es mal war. ...eine Bescheinigung für eine allgemeine Hochschulreife. Gut, ich habe den Schritt von der Schule zur Uni halbwegs gut geschafft und gehöre nicht zu den Studienabbrechern. Aber es hat schon einen Grund, warum in vielen Studienfächern 50% der Studierenden nichtmal bis zum Vordiplom kommen. Das liegt daran, dass es in der Schule versäumt wird, einen auf das Studium vorzubereiten. Damit meine ich nicht nur das fehlende Niveau und der fehlende nötige Arbeitseinsatz, sondern auch eine fehlende Interessensbildung bei den Schülern. Viele stehen doch nach dem Abi da und wissen immer noch nicht, was sie machen wollen. Dann wird erstmal die Bundeswehrzeit verschwendet und dann kann man ja immer noch weitersehen. Es ist ja kein Wunder, dass dann viele Leute etwas aus einer Laune heraus (oder weil es vielleicht gerade gefragt ist) anfangen, was sie nicht durchhalten.
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Gregor schrieb:
Mit anderen Worten, das Abiturzeugnis ist momentan zumindest nicht mehr das, was es mal war. ...eine Bescheinigung für eine allgemeine Hochschulreife. Gut, ich habe den Schritt von der Schule zur Uni halbwegs gut geschafft und gehöre nicht zu den Studienabbrechern. Aber es hat schon einen Grund, warum in vielen Studienfächern 50% der Studierenden nichtmal bis zum Vordiplom kommen. Das liegt daran, dass es in der Schule versäumt wird, einen auf das Studium vorzubereiten.
100% Zustimmung !

Ich habe mein Uni-Studium auch nach 2 Semestern beendet, weil ich nicht in der Lage war, so eigenverantwortlich zu arbeiten. Ich habe gar nicht verstanden, dass man nun auchmal selber nach Büchern schauen muss und lernen nebenher, sich nicht einfach in die Vorlesung setzen und das wars. Leider gab es damals auch noch kein Internet, wo ich mir Anregungen hätte holen können, wie man so ein Studium abgeht.
Naja, ich bin dann auf die FH gewechselt und habe da erfolgreich abgeschlossen, dank der umfassenden Betreuung. Aber ein bischen traurig ist es schon, ich denke nämlich, dass ich nicht zu dumm war für die Uni, sondern einfach nur nicht richtig lernen konnte.
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Gregor schrieb:
So eine anerzogene Faulheit kann man dummerweise nicht von heute auf morgen ablegen. Ich zumindest nicht.
Puh, ich weiß genau, was du meinst!
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Union-Fan schrieb:
Wenn das bewährte dreigliedrige Schulsystem angeblich verfassungsfeindlich ist, dann empfehle ich, doch einfach vor dem Bundesvefassungsgericht zu klagen.
klar, wenn dus mir bezahlst? irgendwie hast du noch nicht begriffen, was in diesem land hier alles von geld abhängt- nicht nur bildung, sondern auch die wahrnehmung meiner rechte.
was ist denn an diesem schulsystem so bewährt? beantworte mal bitte diese frage.
zweitens: warum zeigt PISA da gegenteil?
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randa schrieb:
Stimmt nicht, würde ich sagen. Meine reiche Schulerfahrung (zwei mal Ehrenrunde) hat mir gezeigt, das es sehr dumme gibt mit sehr guten Noten. Und ich meine wirklich dumme.
100% agree, das is teilweise echt nicht mehr schön, was man mit stupidem nachlabern für gute noten bekommt. Und die leute die dann den lösungsansatz bringen sind regelmäßig die gelackmeierten. Denn fürs selber denken bekommt man ind er schule rein garnichts.
Und ich kenne persönlich einen, dessen IQ ich auf Hochbegabt (130+) schätzen würde, der aber ebenfalls zwei mal ehrenrunde hatte und bei Schulanfang wieder mit den Noten kämpfen wird.
so eine hatten wir auch in der klasse, fast sitzengeblieben(nichts gemacht, nur geschwätzt, nichts gelernt), dann auf hochbegabtenschule abgeschoben und nun eine top schülerin :).
Schule ist allein eine Frage des Fleißes. Mein Gott, man muss sich ja nicht beschweren, so ist es wohl überall auf der Welt; aber in der Schule wird von dir kein Köpfchen verlangt. Das kann ich aus erster Hand sagen, ich war mal auf einem Gymnasium, das zu den besten in Bayern gehörte und sich selbst Elite-Gymnasium nannte. Ich habe nur gelacht, als ich dann weggegangen bin, weil es eine Schule voller Stümper und Trottel war (durchschnitt). Die hatten aber großartige Noten!
jeder weis, dass die lehrer in bayern dazu angehalten sind, bessere noten zu vergeben, oder wenn ich mal meine ehemalige klassenlehrerin zitieren darf: "bei uns kamen mal die Abituraufageben einer schule in Bayern an, ich hab sie mir durchgelesen, und sie prompt für den "auswendiggelerntes aufschreiben" teil meiner Abiturarbeit verwendet".
Fazit: In der Schule lernst du zu arbeiten, nicht zu denken. Das musst du woanders lernen

Soweit jedenfalls meine Erfahrung.deine erfahrungen sind korrekt, und dass man in der schule das lernen nicht lernt ist seit jeher bekannt, aber keiner fühlt sich dafür verantwortlich, das lernen beizubringen.
(eigentlich solls ja die grundschule machen, aber die waren vollauf damit beschäftigt pro tag einen weiteren buchstaben beizubringen
)ps:wo kann man eigentlich seinen iq testen lassen?^^
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ps:wo kann man eigentlich seinen iq testen lassen?^^
beim Kinderpsychologen, zu dem deine dämlichen Eltern dich schleppen weil sie der Meinung sind du wärest eigenartig.

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scrub schrieb:
zweitens: warum zeigt PISA da gegenteil?
Hat er schon Gesagt. Ein großer Faktor ist auch die Vielzahl von Immigranten mit schlechten Deutsch-Kentnissen (die letzte Pisa-Studie bezog sich hauptsächlich auf die sprachlichen Fähigkeiten).
Außerdem stehen die Gymnasien und Gesamtschulen gar nicht mal schlecht dar, die Hauptschulen ziehen Deutschland runter. Wie soll auch ein Türke, der kaum Deutsch kann, in "Deutsch" gute Leistungen bringen? Die Finnen und andere Kollegen haben halt viel weniger Einwanderer.
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ich würde sagen, man sollte _alle_ aufs gymnasium schicken und das niveau noch weiter nach oben setzen. alle die nicht mit kommen, sollen zusätzlichen unterricht bekommen.
es gibt da so ein spruch: "fördern durch fordern".Gruß mathik
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mathik schrieb:
ich würde sagen, man sollte _alle_ aufs gymnasium schicken und das niveau noch weiter nach oben setzen. alle die nicht mit kommen, sollen zusätzlichen unterricht bekommen.
es gibt da so ein spruch: "fördern durch fordern".FULL ACK
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mathik schrieb:
alle die nicht mit kommen, sollen zusätzlichen unterricht bekommen.
Leider hat der Tag nur 24 Stunden. Außerdem frustriert das nur die, die nicht mitkommen und lässt sie völlig abschalten.
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mathik schrieb:
ich würde sagen, man sollte _alle_ aufs gymnasium schicken und das niveau noch weiter nach oben setzen. alle die nicht mit kommen, sollen zusätzlichen unterricht bekommen.
es gibt da so ein spruch: "fördern durch fordern".Ja, ganz toll, damit wir dann noch mehr Leute haben die an der Uni versagen.
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MaSTaH schrieb:
mathik schrieb:
ich würde sagen, man sollte _alle_ aufs gymnasium schicken und das niveau noch weiter nach oben setzen. alle die nicht mit kommen, sollen zusätzlichen unterricht bekommen.
es gibt da so ein spruch: "fördern durch fordern".Ja, ganz toll, damit wir dann noch mehr Leute haben die an der Uni versagen.
nur kann man wohl nicht allen abbrechern pauschal unfähigkeit vorwerfen. ich denke mal, daß sich das jeder betroffene sehr gut überlegt und nicht einfach so mal eben abbricht.
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Wer ein Studium abbricht hat immer irgendwo versagt. Entweder war der Stoff zu schwer, oder zu langweilig. Im zweiten Falle war derjenige unfähig sich im Vorfeld hinreichend zu informieren. Ich bitte euch aber diese Aussagen nicht als meine festgefahrene Meinung zu betrachten. Es gibt durchaus auch einige wenige die aus anderen Gründen abbrechen.
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scrub schrieb:
nur kann man wohl nicht allen abbrechern pauschal unfähigkeit vorwerfen. ich denke mal, daß sich das jeder betroffene sehr gut überlegt und nicht einfach so mal eben abbricht.
Du hast nicht verstanden worum es hier geht. Nämnlich darum, dass die Allgemeine Hochschulreife nicht, wie sie es sollte, die Eignung zu einem Studium feststellt. Viele Abbrecher (nicht alle) sind eben einfach nicht geeignet für ein Studium.
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da geb ich dir recht. aber glaubst du, unser merkelfan hier würde mit seiner strategie, kinder armer eltern von guter bldung auszuschließen, diesen zustand ändern?
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scrub schrieb:
da geb ich dir recht. aber glaubst du, unser merkelfan hier würde mit seiner strategie, kinder armer eltern von guter bldung auszuschließen, diesen zustand ändern?
Diese Kinder haben meist darum keine Chance auf Bildung, weil sie in einem asozialen Milieu aufwachsen. Es liegt nicht am Geld, es liegt an der Minderbemitteltheit der Eltern (was eben oft auch mit ärmlichen Verhältnissen einhergeht). Die Eltern dieser Kinder sorgen dafür, dass die Kinder keine Bildung erlangen können, nicht der Staat. In der BRD kann wirklich jeder Bildung erlangen, wer es möchte.
Aber man kann den Eltern ja nicht ihre Kinder entreißen und zwangsweise bilden.