[Wahlen im Osten] Ostdeutschland eine Gefahr für die Demokratie?
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ma sollte sich auch mal die wahlbeteiligung anschauen. dann sieht mand ass beileibe nicht der ganze osten radikal ist. ich denke vielen haben einfach aus protest oder verzweiflung extrem gewählt und die spd wurde vorallem aufgrund von bundesparteilichen dingen abgestraft. man könnte aber denke ich von den leuten die radikale parteien gewählt haben mehr intellekt erwarten. aber ich denke dass die nächsten jahre zeigen werden das die extremen parteien ihre versprechen ohnehin nicht erfüllen können und dann wird das hoffentlich wieder abnehmnen
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Noodles schrieb:
Union-Fan schrieb:
Der Lebensstandard im Osten ist praktisch identisch mit dem Lebensstandard im Westen.
Schön das die Medien schon einen Dummen gefunden haben der ihnen glaubt.
Herr Schröder hat dieses Faktum wissenschaftlich bewiesen. Die Medien haben mit damit nichts zu tun.
Noodles schrieb:
Union-Fan schrieb:
Also kann es nur mangelnde politische Bildung der Zonenbewohner sein. Der demokratische Westen muss meiner Meinung nach auf einen Generationenwechsel, weg von den SED-Propagandageschädigen hoffen.
Denkst Du hier leben nur SED und NPD Anhänger? Auch hier leben normale Menschen, nur leider können sich das viele nicht vorstellen.
Das habe ich nie behauptet. Das ändert aber nichts ander der Tatsache, dass das Wählerpotential im Osten für antidemokratische Parteien höher ist als im Westen. Hier müssen wirkunsvolle Gegenmaßnahmen diskutiert werden. Die Augen aus falsch verstandener Gleichmacherei zu verschließen hilft niemanden.
Noodles schrieb:
Das Probelm sind solche <Verbalinjurie gelöscht> wie Du, die immer wieder Deutschland in Ost und West einteilen und Begriffe wie "Zone", "Zonies" usw in die Alltagssprache integrieren.
Was schlägt der werte Herr denn als politisch korrekten alternativen Ausdruck vor?
Union-Fan
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Union-Fan schrieb:
Was schlägt der werte Herr denn als politisch korrekten alternativen Ausdruck vor?
Man kann natürlich den Begriff Ostdeutschland genauso wie Süddeutschland verwenden, nur wird es nicht so gemacht.
Warum redet man nach 15 Jahren immernoch von der "Zone" oder den "Zonies"?
Warum kann man nicht einfach die Bundesländer beim Namen nennen, anstatt immerwieder zwischen alten und neuen Bundesländern zu unterscheiden?Anwort: weil es viele solche Menschen wie Dich gibt.
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die ergebnisse mit 33 zu vergleichen is doch absurd
das ganze wahlsystem bräuchte mal ne überarbeitung dann würde sich das wahrscheinlich wieder gebenz.b.
-leistungsprinzip für parteien
ziele müssen an zahlen festgemacht werden
bei nichtereichen eines gewissen prozentsatzes neuwahlen nach einem jahr via chipkarte in den behörden-man sollte je eine plus und eine minus stimme haben
also einer partei eine geben und einer anderen eine abziehen-grosse parteien sollten untersektionen haben die sich gezielt um bestimmte interessen kümmern
spd&cdu sind ja inzwischen vollkommen austauschbar weils die historischen unterschiede (arbeiterschaft<>bürgerschaft/unternehmertum) kaum mehr gibtetc.
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Schön, jetzt überall hysterische Kommentare zu lesen, daß ganz bestimmt bald wieder Nationalsozialismus in Deutschland herrscht. Dann haben die Protestwähler ja wenigstens etwas erreicht.
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Sovok schrieb:
-man sollte je eine plus und eine minus stimme haben also einer partei eine geben und einer anderen eine abziehen
schwachfug. bereits jetzt wird in jedem bundes- und landesparlament die hälfte der mandate nach mehrheitswahlrecht vergeben- nämlich über wahlkreise.
Sovok schrieb:
-grosse parteien sollten untersektionen haben die sich gezielt um bestimmte interessen kümmern
haben sie doch. gewerkschaften, cda, wirtschaftsverbände, sozialverbände... klar, die gehören nicht direkt zur jeweiligen partei, aber sie sind nah genug dran.
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scrub schrieb:
Sovok schrieb:
-man sollte je eine plus und eine minus stimme haben also einer partei eine geben und einer anderen eine abziehen
schwachfug. bereits jetzt wird in jedem bundes- und landesparlament die hälfte der mandate nach mehrheitswahlrecht vergeben- nämlich über wahlkreise.
was hat das damit zu tun dass es nur die möglichkeit gibt "für" eine partei zu stimmen?
die einzige möglichkeit gegen spd/cdu/grüne zu stimmen ist enthaltung oder wahl einer radikalen partei
die ganz kleinen randparteien spielen ja faktisch keine rollescrub schrieb:
Sovok schrieb:
-grosse parteien sollten untersektionen haben die sich gezielt um bestimmte interessen kümmern
haben sie doch. gewerkschaften, cda, wirtschaftsverbände, sozialverbände... klar, die gehören nicht direkt zur jeweiligen partei, aber sie sind nah genug dran.
[/quote]
damit meinte ich, dass ich meine stimme nich einem "wir tun alles" parteiklotz sondern nur ein paar abteilungen geben würde die meine interessen vertritt
z.b. eine stimme für spg-abteilung patentfreier programmcode und eine stimme für grüne-abteilung reduktion des energieverbrauchs sowie eine gegenstimme für spd - abteilung bildung (wegen der geplanten studiengebühren)dadurch würde viel exakter rauskommen was die leute wollen anstatt diesem plumpen cdu vs spd gefasel
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Sovok schrieb:
scrub schrieb:
Sovok schrieb:
-man sollte je eine plus und eine minus stimme haben also einer partei eine geben und einer anderen eine abziehen
schwachfug. bereits jetzt wird in jedem bundes- und landesparlament die hälfte der mandate nach mehrheitswahlrecht vergeben- nämlich über wahlkreise.
was hat das damit zu tun dass es nur die möglichkeit gibt "für" eine partei zu stimmen?
die einzige möglichkeit gegen spd/cdu/grüne zu stimmen ist enthaltung oder wahl einer radikalen partei
die ganz kleinen randparteien spielen ja faktisch keine rollealso 1. habe ich damit ausgedrückt, daß bereits jetzt die stimmenanteile nicht 1:1 so ankommen, weil sie durch das mehrheitselement der wahlkreise verzerrt werden. im übrigen ist unser ganzes wahlsystem konstruktiv gestaltet, es gibt auch nur konstruktives mißtrauensvotum bspw.
2. nichtwählen heißt, alle parteien an seiner stimme zu beteiligen. indirekt wählst du also durch nichtwählen auch parteien wie die npd mit. auch wenns nicht so gemeint ist- das ist es, wie es sich auswirkt, nicht zu wählen.
3. die ganz kleinen randparteien haben genau dieselbe daseinsberechtigung wie die anderen parteien auch. es gibt einen mindestanteil stimmen, ohne den man nicht ins parlament kommt, weil das nämlich sonst mit splitterparteien übersät sein könnte- weimar läßt grüßen.
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Lieber Union-Fan,
Schade daß ich nicht zurückgehen und doch noch die NulpenDeppen wählen kann. Nach deinem Beitrag wäre es mir ein vergnügen.
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Für die NICHTWÄHLER:
Wenn außer den NPD-Anhängern niemand wählen gegangen wäre hätte NPD 100% der Stimmen bekommen.
Und nicht vielleicht 0,3 Prozent der Gesamtwähler.
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Hej,
naja ich denke (auch wenns dann zu sowas wie nem Ausnahmezustand kommen wuerde) mal selbst wenn die NPD 100% bekommen wuerde, haette die Partei (bzw. auch jede andere Partei die voellig andere Ziele als die Allgemeinheit verfolgt) keine Chance etwas durchzusetzen, da es niemand mitmachen wuerde. Und letzten endes sitzt das Volk nunmal am laengsten Hebel und nicht irgendwelche Politiker oder Gesetze.ByeBye, Viking69
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Viking69 schrieb:
Hej,
naja ich denke (auch wenns dann zu sowas wie nem Ausnahmezustand kommen wuerde)wie wahr lol
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Was hat die NPD eigentlich für Ziele? Wahlkampfkostenrückerstattung einstreichen?

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peterchen schrieb:
Was hat die NPD eigentlich für Ziele? Wahlkampfkostenrückerstattung einstreichen?

Wahlkampfplakate: "Grenze dicht im Osten" (oder so). Soo schlecht sind die Ziele nicht, die die NPD hat. Nur dummerweise sind sie (weniger Arbeitslosigkeit, Gehaelter der Politiker kuerzen) nicht so einfach umzusetzen, wie sie in die Welt zu setzen. Klingt gut - aber nichts dahinter (wie bei den meisten Parteien).
@Unix-Tom: das hat nen Grund, dass die Leute in Sachsen/ Brandenburg radikale Parteien waehlen (und der Grund lieg ja nun wirklich auf der Hand: Warum demonstrieren denn die Leute (IMHO sinnloserweise) denn gegen Hartz 4? Was sagt das schon; Hartz 4):
SIE SIND UNZUFRIEDEN MIT DER DERZEITIGEN SITUATION!!!!!
Und das kann man doch wirklich verstehen. Ueber 70% der Leute in Brandenburg sind gegen die EU-Osterweiterung. Und wie oft hoert man Meldungen, dass irgendwelche Firmen ihre Produktion ins Ausland verlegen wollen? Den Leuten laeuft also die Arbeit weg!
Denk mal scharf nach 
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Die einzigen Plakate die hier rumhängen waren "Schnauze voll? Wahltag ist Zahltag!"
EU-Osterweiterung find ich auch verfrüht (an der "Intensivierung" wird ziemlich gespart), aber mittelfristig bremst das die Abwanderung von Arbeitsplätzen nach Osteuropa. Nur haben viele noch nicht begriffe, das die Konkurrenz nicht in Decin sitzt sondern in China.
Und wie willst du mit "Grenzer dicht" die Abwanderung von Arbeitsplätzen gen Osten aufhalten? Die einzigen Dinge, die ich hier kurzfristig greifend sehe, sind zurZeit völlig undiskutabel: Transportkosten rauf und Einfuhrzölle. Isolaitionismus wird unsere Wirtschaft nur noch schneller und tiefer ins Tal führen (schließlich sind wir *das* Exportland). Selbst wenn dies ein brauchbares Konzept wäre, halte ich die NPD nicht fähig, das durchzuziehen.
Ich hab heut nen Halbdeppen gewählt, der dir beim Thema "billigere Arbeit" was vom erzgebirgischen Holzschnitzer erzählt, der für 4€/h arbeitet. Ist mir aber immer noch lieber als der ein randrechter Populistenverein.
Ich verstehe den Frust, aber kann ich deshalb entschuldigen, daß 40% es überhaupt nicht für nötig halten, zu wählen? (Wieviele davon hatten genug Zeit gegen Hartz IV zu demonstrieren?) Demokratie hört an der Wahlurne nicht auf, aber irgendwie sind viele noch nicht mal da angekommen.
scharf genug? :p
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An der Radikalisierung ist, wie fast immer, die inaktive Mitte Schuld! Die Leute haben nunmal Angst! Die Menschen haben nunmal das Gefühl ihnen höre keiner zu! Wenn man das so ignoriert wie die etablierten, dann provoziert man solche Wahlergebnisse erst; so bedenklich ich sie auch finde. Das nichts, aber auch gar nichts von der Botschaft angekommen ist erkennt man an Frau Merkels "naja ist ja nicht so schlimm gelaufen Zusammenfassung" und Herr Benetter kommentierte fast ein seit langem mal nicht 0:8 verlorenes Fußballspiel. Ich bin wahrlich kein Fan von Gerhard Schröder, aber der hat begriffen daß es nur noch hilft Position zu beziehen und dies auch durchzuziehen. Die Menschen brauchen keine dynamischen Waschlappenpolitiker, die nach oben gespült werden. Die Wähler wollen ernst genommen werden und unsere etablierten Parteien sind gut beraten dies auch zu tun! Da sind markante Positionen wie die von Schröder sehr hilfreich! Jeder weiß, das es dem Osten schlecht geht - auch wenn er wie ich nicht dort wohnt. Jeder weiß, das der Westen den Osten subventioniert und jeder Westler stöhnt unter den Zahlungen ( auch ich). Was wir alle wollen ist doch, daß die Gelder sinnvoll verwendet werden, um eine Verbesserung im Osten herbeizuführen. Das tut sicher Ost wie West weh, nur nichts tun ist noch schlimmer! Da muß man aufstehen und durchgehen. Zumindest Gerhard Schröder hat das begriffen. Nur so kann man den radikalen den Wind aus den Segeln nehmen - nur geht das eben nicht populistisch binnen weniger Monate. Für so etwas braucht man mehrere Jahre kraft. Frau Merkel hätte es gut zu Gesicht gestanden eben keine Gewinnerrede zu halten. Aktives Erkennen der Probleme und eingestehen, daß auch Sie sie nicht bis übermorgen lösen kann wäre wertvoller gewesen. Solange die frustrierten Wähler nur hohle Phrasen zu hören bekommen, drifften die Einfacheren davon zu den markigen Sprüchen der Rechten und die mit mehr Weitblick zu den Patentrezepten der Linken ( wohl wissend, daß diese Art von Problemlösungen z.B. der PDS eben durch nichts zu finanzieren sind). Will man diese Menschen als Wähler zurückgewinnen, muß man mit ihnen reden, sie einbeziehen. Sie pauschal zu schelten und in die Nazi- oder Kommunistenecke zu schieben hilft da wenig.
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wegus schrieb:
An der Radikalisierung ist, wie fast immer, die inaktive Mitte Schuld! Die Leute haben nunmal Angst! Die Menschen haben nunmal das Gefühl ihnen höre keiner zu!
nene, bitte nicht ablenken: die haben alle ihr kreuzchen selbst gemacht. also, ihr hirn müssen die schon selbst gebrauchen. wer so ne instinktwahl hinlegt, kann dafür keinen anderen verantwortlich machen.
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warum ist jeder der eine Partei, die Nationale Interessen vertritt, wählt automatisch rechts? Noch nie was von Patriotismus gehört??
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Ich sag dazu nicht mehr viel aber ich weiß das jede Nation irgendwie und irgendwo ihrern Nationalcharacter hat.
Wenn man ihn versucht zu unterdrücken dann kommt sowas wie in Deutschland..Bloß nicht..
Ich bin gegen die NPD und das ganze gesoks aber mir gefällt nicht die Einseitigkeit solcher Diskusionen denn man kann ruhig zugeben das man Nationalstolz hat oder haben will (wir deutsche dürften nun sehr wenig haben).
Glaubt ihr eigentlich die Muslime oder so sind anders?
Wir sind sehr fortschrittlich also hört auf dauernd über den Mist zu diskutieren und versucht mal im praktischen Sinne die Rechten zu unterdrücken oder zu minimieren (was auch immer).Einen kleinen Hinweis möchte ich aber noch geben. Ein Türkisches Mädchen aus Deutschland darf nur einen Türken aus der Heimat heiraten weil nur so ein Kind mit türkischen Blut ensteht und Familie ist Familie=Rasse.
Andersrum also Türke und türkische Frau ist genauso..
Zum Glück haben wir die Freiheit das wir uns mit jedem paaren dürfen.Punkt und aus.
P.S. Aber zum Glück sind die meisten Türken nicht so und denken fortschrittlicher dank Staatsreform.

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@wähler: die meisten könnens nicht auseinanderhalten.
HarlekinAlpha[:] schrieb:
Ich sag dazu nicht mehr viel aber ich weiß das jede Nation irgendwie und irgendwo ihrern Nationalcharacter hat.
Wenn man ihn versucht zu unterdrücken dann kommt sowas wie in Deutschland..wozu brauchen wir dieses nationalgekacke? haben wir sonst nichts oder was? hat uns das sonst jemals etwas gebracht? nein! also- weg damit! wir sind europäer, weltbürger... indem wir uns derart profilieren, schaden wir anderen.
was kommt denn jetzt in deutschland? was ist dieses "sowas"? erklär mal.