Daten vernichten
-
Es gibt ein Programm unter Linux was die Platte mehrfach überschreibt.
Soll recht sicher sein. Dauert allerdings was bei größeren Platten.
Das Tool heisst "shred"http://bb.ups-site.de/thread.php?threadid=16162
Devil
-
Das Format vom DOS hat die Daten komplett ueberschrieben. Wenn man dann noch mit FDisk die Partitionierung aufgehoben hat, wars eigentlich ziemlich sicher.
Beim Format von Windows NT+ bin ich mir nun aber auch net sicher - da wuerde ich fuer grosse Festplatten (ueber 80GB) auch Linux mit og. Programm (zB. knoppix zum booten von CD) hernehmen.
-
Nobuo T schrieb:
Das Format vom DOS hat die Daten komplett ueberschrieben.
Deswegen sind sie trotzdem noch über Tricks auslesbar.
Die Welt ist analog, nicht digital.
-
Also ich würd Partitionen löschen und dann mit dem hier drüber!!!
http://www.killdisk.com/downloads/killdisk.exe
da machste alle Daten platt!mfg hohesC
-
Ok, ich werds mal ausprobieren.
@Marc++us: Welche Tricks meinst du? Mit klassischen Methoden (undelete) geht es doch nicht. Wie gesagt, wenn jemand die Platte in ein Recovery-Labor schickt dann hat er Pech gehabt. Sooo wertvoll sind die Daten auch nicht. Will sie nur vor neugierigen Undeletern schützen.
-
Restmagnetismus.
Vereinfach gesagt: wenn Du an einer Stelle eine 1 speicherst, so steht dort vielleicht "magnetisch" eine 1.0. Bei einer 0 wäre dort 0.0 gespeichert. Jetzt speicherst Du auf die erste Stelle danach eine 0 - da sich der Magnet nicht komplett drehen wird, steht dort vielleicht nur ein Wert von 0.3, auf der anderen Speicherstelle würde aber eine 0.0 stehen. Der Wert 0.3 wird zwar wegen <0.5 auch als 0 interpretiert, aber man kann bei analogem Auslesen den Unterschied zwischen den beiden 0 sehen:
einmal ist es eine 0 und zuvor war eine 0 gespeichert, einmal ist es eine 0 und zuvor war eine 1 gespeichert.
Man muß viele Male abwechselnd 01-Wechsel schreiben, bis man die Historie ausreichend verrauscht hat (5-7 mal).
-
Morgen,
ein normales Format wird dir hier gar nicht helfen und die Partition nur loeschen
bringt auch nichts.Schau mal hier: http://www.tune-up.com/download/
Dort kannst du dir TuneUp-Utility runterladen. Es ist fuer 30 Tage
uneingeschraenkt nutzbar. Es unterstuetzt die Standardloeschverfahren des
US Department of Defence (Es kann allerdings u. U. auch relativ lange dauern,
bis deine Daten geloescht sind, schau dir auf jeden Fall die Beschreibung der
Software an).mfg
v R
-
Schau dir mal DBAN an.
Das Tool überschreibt sämtliche Sektoren der installieren Festplatten(!) mehrfach mit Zufallszahlen.
-
ja, mit zufallszahlen von 0 bis 1. supa!

-
@Marcus:
Die Betonung lag in meinem Beitrag auf ziemlich sicher.
Mit diesem Restmagnetismus kann man schliesslich auch nichts auslesen, ohne die HDD zwecks genauer Oberflaechenanalyse zu zerlegen, oder zumindest irgendwie direkt das Ausgangssignal der HDD-Koepfe zu messen.
Beides wuerde eine gewisse Laboreinrichtung voraussetzen.
IMHO wird sich bei einem gebrauchten Laptop-Geraet aus Privatbesitz wohl niemand solche Muehe damit machen.=>Ich bleibe dabei: Format und gut is.
-
Nobuo T schrieb:
@Marcus:
Die Betonung lag in meinem Beitrag auf ziemlich sicher.
Mit diesem Restmagnetismus kann man schliesslich auch nichts auslesen, ohne die HDD zwecks genauer Oberflaechenanalyse zu zerlegen, oder zumindest irgendwie direkt das Ausgangssignal der HDD-Koepfe zu messen.
Beides wuerde eine gewisse Laboreinrichtung voraussetzen.
IMHO wird sich bei einem gebrauchten Laptop-Geraet aus Privatbesitz wohl niemand solche Muehe damit machen.=>Ich bleibe dabei: Format und gut is.
Wie schon gesagt, ein normales Format hat gar keine Sicherheit. TuneUp z. B. kann
dann die Daten wiederherstellen. Beim normalen Format wird nur geprueft, ob die
Festplatte fehlerhafte Sektoren hat und im Index der Platte wird das entsprechend
vermerkt + makiert, dass die Platte wieder frei ist. Es werden _keine_ Daten
ueberschrieben und es ist mit so ziemlich jeder Recovery-Software moeglich, eine
solche Partition/Platte komplett wiederherzustellen.mfg
v R
-
Marc++us schrieb:
Restmagnetismus.
[Analoges Auslesen von überschriebenen Daten]Dieses Argument liest man schon seit Jahren.
Ich frage mich aber, ob ein solches Auslesen bei aktuellen Festplatten jenseits der 100GB überhaupt noch mit annehmbarem Aufwand möglich ist, bzw. ob der Restmagnetismus ausreichend stark zum Vorschein tritt. Dazu habe ich noch keine belegte Aussage gefunden.
-
die nteressantere frage ist, wie man diese analogen daten auslesen könnte. ich weiß ja nicht, wie so eine festplatte funktioniert, aber prinzipiell ist doch da ein lesekopf, der je nach magnetischem zustand entscheidet, ob es sich bei der gespeicherten information um eine 0 oder eine 1 handelt.
an dieser stelle müßte man bereits ansetzen, um nicht digitale daten zu bekommen. also muß man wahrscheinlich zwangsläufig an der hardware manipulieren, was nur noch wirklich neugierige bei wirklich sehr interessanten daten betreffen dürfte.und wenn ein restmagnetismus da ist- egal. dann wird halt zehnmal hintereinander jedes einzelne bit auf 0 gesetzt, und fertig ist der lack.
-
scrub schrieb:
hintereinander jedes einzelne bit auf 0 gesetzt, und fertig ist der lack.
Nein, besser ist es abwechselnd jedes Bit auf 0, 1, 0, 1, ... zu setzen, damit kommt man dem mittleren Pegel 0.5 am nächsten.
Überschreibt man eine 0 mit 0 ändert sich weniger. Der Vorgang ist nicht linear (bzw. symmetrisch).
Apropos, der Magnetkopf gibt keine 0/1 zurück, sondern eine Spannung... d.h. man kann das elektrische Signal hinter dem Kopf abgreifen, soweit vorne muß man nicht anfangen.
-
ok, danke für die info.
nun, dann gehts doch. muß man halt nur oft genug den 0/1- wechlser drüberrödeln lassen.ich hab zb XP-Clean, damit kann man die festplatte überschreiben, mit was man will- abwechselnd, nur mit 0 usw. und beliebig oft.
-
die sache mit den zufallszahlen ist auch nicht so schlecht, aufjedenfall wird es wesentlich schwieriger den restmagnetismus rauszufiltern.
-
wie ich bereits sagte, handelt es sich um eine zufallszahl im bereich 0 bis 1. da gibts ja nicht so ganz viele.

also wärs wohl doch besser, alles n paar dutzendmal abwechselnd mit 0 und 1 zu überschreiben.
-
scrub schrieb:
wie ich bereits sagte, handelt es sich um eine zufallszahl im bereich 0 bis 1. da gibts ja nicht so ganz viele.

also wärs wohl doch besser, alles n paar dutzendmal abwechselnd mit 0 und 1 zu überschreiben.das sagt natürlich alles, soll ich ein gegenbeispiel bringen? pi. jede ziffer hat einen bereich von 0-9 und bis heute wurde noch keine periode herausgefunden(und wirds auch nie).
-
irgendwie reden wir aneinander vorbei... (wtf hat jetzt pi mit diesem problem zu tun?!? es werden nicht alle unendlich vielen stellen, von denen ich jetzt auf einmal weiß, was ich ja vorher auch gar nicht wußte, daß sie keine periode haben, pur geschrieben...)
auf der platte stehen immer nur nullen und einsen. jede zufallszahl wird dort also auch nur als folge von nullen oder einsen gespeichert sein. geht ja auch gar nicht anders. deswegen bringt das nix, sich irgendeine total zufällige dezimalzahl auszudenken.
-
imho ist aber das ergebnis der anordnung von 0 und 1 so zufällig, da einmalig, dass man die alten werte nicht mehr auslesen kann.