Was haltet ihr von Delphi?
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Gegen Delphi direkt hab ich nichts, nur gegen die Syntax.
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sagt mal, ist delphi nicht einfach nur eine progarmmierumgebung oder eventuell auch eine art api(vgl. mfc)?
ich dachte immer die sprache in der man da progt ist objekt pascal ?und deren syntax ist, wenn man andere gewöhnt ist(zb. halt c/c++)
verwirrendmich hat im infounterricht immer am meisten die zuweisungen und vergleiche gestört (:= und <> ; = )
und die tatsache das die forschleife nicht so flexibel ist wie bei c/c++(imho ... man kann ja nicht die zählvariable innerhalb der schleife ändern)
für mich als for-schleifen nutzer (nutze ich am meisten) echt "doof"so lange
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sarfuan schrieb:
Ich bin in der Tat kein Freund von begin und end
operator void ist hellseher
sarfuan, für dich ist dann sicher Lisp eine Katastrophe, stimmt's?
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Hyperion schrieb:
Man klick sich da einfach ein Fensterchen zusammen und kann sofort zig parameter umstellen ohne eine zeile zu coden. und selbst irgendwelche buttons mit funktionen belgen hab ich nach 110 mins hingekriegt ohne davor uach nr irgendwas mit delphi gemacht zu haben... und das gefällt mir irgendwie gar net
... was denkt ihr dadrüber?
Das du bescheuert bist. Sorry, was ist schlecht daran, wenn estwas einfach ist? Das ist doch gerade das schöne und der Vorteil. Mir kommt es so vor. als fändest du das böse, weil damit jeder Windows Anwendungen schreiben kann, wobei du doch immer gedacht hast, dass du etwas besonderes bist mit deinen C++ und WinApi Kenntnissen, womit du 30 Mal so lange für ein Fenster brauchts.
Einfach Quatsch ein Produkt zu kritisieren, weil es einfach ist. Werd mal erwachsen, kiddy!
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ERROR schrieb:
mich hat im infounterricht immer am meisten die zuweisungen und vergleiche gestört (:= und <> ; = )
und die tatsache das die forschleife nicht so flexibel ist wie bei c/c++Die Vergeliche sind aber mathematisch gesehen logischer als die in C++. Und auch die logischen Operatoren sind besser lesbar ausgeschrieben als or, and und not und nicht || && !
Mit der for-Schleife geb ich dir recht.
Allerdings gibt es auch vorteile in Pascal. Will man z.B. einen Record (struct) bearbeiten kann man einen Block aufmachen mit with blabla do und bezieht sich dann in diesem Block auf die Elemente in dem Record. In C muss man jedesmal den vollen Namen des Structs blablablaichbineinlangerstructname.element1... davorschreiben.Also Pascal ist nie im Leben unlesbarer, es ist einfach eine Gewöhnungsfrage.
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IMHO werden sehr viele Anwendungen mit Delphi bzw. C++ Builder programmiert. Es ist einfach einfach.
Visual C++ da träumt MS nur das es die meist genutzte Umgebung ist (evtl. in der Hobbyszene) Aber Profis haben keine Zeit.
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Delphi wurde vor allem als Lehr-Sprache konzipiert.
Und es sollte in einem Durchlauf zu kompilieren sein (anders als C++). Daher Variablendeklarationen am Anfang, etc.An die Synatax hast Du Dich nach 2 Std. gewöhnt.
Mich pisst eher diese Mischung aus prozedural und OOP an (wie C++ tlw.), wenn man Java gewöhnt ist...
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Ja, da gebe ich dir Recht, ProfiProgger. Die with Anweisung ist wirklich etwas, das ich seit meinem Umstieg von Turbo P. auf C wirklich vermisst habe.
Dabei wäre sie gerade für die WinAPI angebracht, wo oft tiefverschachtelte
Strukturen gefüllt werden wollen.Ich finde nur, dass Delphi im Info-Unterricht den Lehrer zu sehr dazu verleitet, Programmerstellung auf GUI-Klickerei zu reduzieren.
Alle anderen Fächer sind doch auch sehr theoretisch und es wird sehr viel Gewicht auf den Lösungsweg gelegt...
Ich kann mir vorstellen, dass es für den einen oder anderen angehenden Info-Studi dann ein böses Erwachen geben wird.Kylix könnte wiederrum für Linux ein Segen sein, denn dort sind anständige bzw. einheitliche GUIs ja eher Mangelware.
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ProfiProgger schrieb:
Mit der for-Schleife geb ich dir recht.
das letzte mal, als ich eine grössere diskussion mit einem delphi/pascal vertreter hatte hat er genau das als grossen pluspunkt für delphi hinstellen wollen und mir die ganze zeit erzählt, dass diese "geschlossene iteration" in c++ fehler und das for in c++ nur ein verkorkstes while sei
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r44 schrieb:
Visual C++ da träumt MS nur das es die meist genutzte Umgebung ist (evtl. in der Hobbyszene) Aber Profis haben keine Zeit.
hm. sicher?
mir fallen da schon mal mindestens 2 große firmen ein, die msvstudio verwenden: microsoft und fraunhofer institut (größtenteils).
also kannst das mit den profis nicht so über einen kamm scheren...
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[quote="Korbinian"]...fraunhofer institut ...quote]
Die verwenden auch mal PureBasic.
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Shade Of Mine schrieb:
sarfuan schrieb:
Ich bin in der Tat kein Freund von begin und end
operator void ist hellseher
Und dein Textverständnis lässt zu wünschen übrig
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Ich musste auch während meiner Ausbildung Delphi im Unterricht ertragen. Ich sage allerdings nicht das Delphi (Object Pascal) schlecht ist.
Ich mag es nur eben nicht. Am meisten stört mich die Syntax, ich habe mit C angefangen (vielleicht liegt es daran). Mich stört auch die nicht Beachtung von Gross- und Kleinschreibung.
Das Begin und End ist nur gewöhnung. Jeder hat eben seine vorlieben.
Ich benutze selber fast nur den Borland C++ Builder. Der ja eigentlich nichts andereres ist als eine Umsetzung der VCL für C++ ist. Im gegensatz zur MFC finde ich das die VCL leichter zu erlernen ist.Ein weiterer Vorteil der VCL ist für mich die Komponenten Umsetzung. Man findet für fast alles irgendwo im Internet eine passende Kompo was bei MS (MFC) nicht so leicht ist (korrigiert mich falls ich mich irre).
Ein Plus für die MS umgebung ist der Resourcen Editor den man sehr gut zur Erstellung von API Programmen benutzen kann.
Wenn es auf die grösse einer Anwendung ankommt würde ich auf keine Klassenbibliothek setzen sondern auch API schreiben. Die VCL genauso wie die MFC binden soviel Code mit ein das selbst ein reines Fenster (im BCB) schon nen knappes halbes MB gross ist. Ein gleichwertiges API Programm hat nur wenige KB.Zur Umgebung muss ich sagen, es ist gerade für ein Unterrichtsfach nicht besonders gut gleich in eine so umfangreiche IDE einzusteigen. Als ich von Konsole auf Windows umgestiegen bin habe ich auch zuerst Winapi Programme Pur geschrieben. Und das hilft jemanden die Funktion hinter den Bunten Fenstern zu verstehen. Füpr das Verständnis ist also die APi besser zu anfang, wenn es darum geht kompleere Aufgaben im Unterruicht zu erfpllen kan man auch auf IDE's zurückgreifen. Wenn es allerdings bei dem Unterricht nicht um ein Hauptfach geht wie im Studium oder der Ausbildung dann muss man nicht so tief einsteigen und kann direkt mit einer leichten IDE anfangen und dafür ist Delphi nunmal gut geeignet. und Delphi ist meiner Meinung nach immer noch besser als VB.
Foxy
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sarfuan schrieb:
Und ja, begin/end sind idiotensicherer, aber Sonderzeichen a la { und } stechen einfach besser aus dem Code heraus.
Dafür gibt's Syntax Highlighting. Und selbst wenn du im Millisekundenbereich langsamer wirst (will ich gar nicht bestreiten), sollte das nicht das *Hauptargument* sein, und davon habe ich geredet. In der Syntax unterscheiden sich beide Sprachen so wenig, dass man Programme auf C-Niveau fast Zeile für Zeile übersetzen kann.
Wer sich seine Sprache dann nach dem Zuweisungsoperator aussucht und nicht danach, ob er nun aus der WinAPI/COM-Integration von Delphi mehr Vorteil ziehen kann oder ob er für sein Design die C++-Sprachmittel braucht, beweist IMHO nicht gerade seine Kompetenz - das sind nämlich Dinge, die das grundlegende Programmdesign beeinflussen und nicht auf dem Niveau von "Bearbeiten/Alle ersetzen" ablaufen
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Um nochmal was zu Dekphi zu sagen, so sehr ich das verteidigt habe, als Unterichtssprache taugt es natürlich nicht. Da gehört die Programmierung in der Konsole eingeführt, Delphi ist dafür gedacht schnell mal ne GUI-Anwendung zu schreiben, aber nicht um Programmieren damit zu lernen.
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Diese Eliteprogger kotzen mich an, dass sie eine Sprache Scheiße finden, weil sie einfach ist. Ein Newbie könnte ja mal schnell dasselbe Programm programmieren, für was er 2-3 so lang gebraucht hat.
Wahrscheinlich programmieren die nur, um andere zu beeindrucken.Und nein, ich bin weder VB- noch Delphi-Programmierer, aber man sollte schon objektiv eine Sprache bewerten können.
Liebe Grüße
Real
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Man kann vor dem Einstieg in Delphi ja einfach TurboPascal lehren. Finde ich imho die beste Lösung
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Was hat das für Vorteile gegenüber einer Delphi-Konsolenanwendung?
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Um erstmal ein paar Begriffe zu klären:
Delphi ist die IDE und entspricht dem anch Visual C von MS.
Die Sprache heißt Delphi Language bzw. früher ObjectPascal.
Im allgemeinen meint ma baer mit Delphi die Sprache und so werde ich den Begriff auch verwenden - nur um Haarspaltereien mal vorzubeugen.otze schrieb:
delphi ist müll
Ohne Begründung ist diese Aussage absolut wertlos.
Nicht Delphi war als Lehrsprache konzipiert, sondern Pascal.
Delphi ist als RAD Entwicklungsumgebung für Windows Anwendungen gedacht. Deswegen ist es schön einfach, da mal schnell eine Oberfläche zusammen zu klicken. Denn das ist genau das, was aufhält. So kann man sich wenigsten auf das Wesentliche konzentrieren, die Programmlogik, den Algorithmus, der Programmstruktur und muss mich nicht mit so nebensächlichen Dingen aufhalten. Und für den Einsatzzweck reicht der Sprachumfang von Delphi (genauer Delphi Language) vollkommen aus.
Zum Einsatzzweck: Ich wollte nie in die Verlegenheit kommen wollne mit C++ und dem VC eine Datenbank Anwendung zu schreiben. Delphi wiurde eigentlich dazu konzipiert Oracel Datenbanken anzusprechen und daraus hat sich dann ergeben, dass Delphi, was Datenbanken angeht immer noch wohl fast ungeschlagen ist.
ProfiProgger schrieb:
Da gehört die Programmierung in der Konsole eingeführt
Geht auch mit Delphi.
Was das begin / end und gegenüber {} angeht: Das ist reine Gewöhnungssache. Hättet ihr mit Delphi angefangen, würdet ihr jetzt genau andersrum argumentieren, dessen bin ich mir sicher. Desweiteren sollte man nicht eine Sprache nach deren Syntax bewerten, sondern nach dem was sie kann und dabei sollte man immer noch den Einsatzzweck berücksichtigen.
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für manche Dinge geht delphi besser/schneller/einfacher. und manches is halt nur in c++ möglich. Eine sprache als scheiße oder müll zu bezeichnen is irgendwie primitiv und kommt mir vor als ob derjenige probleme hätte, "konkurrenz" zu akzeptieren.
Das Komponentenkonzept von Delphi ist echt genial, da muss man zumindest nicht 5 Stunden rumarbeiten dass man eine socketverbindung per button-klick kriegt!
Wie gesagt, jede sprache hat seine vorteile! Ich progg auch grad 'n kleines Game mit DirectX, ginge zwar auch in delphi, verwend aber c dafür. Und für andere kleinere progs, hilfsanwendungen ect. verwend ich delphi. is halt gemütlicher und auch gewöhnungssache.