Weltuntergang
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sarfuan schrieb:
Und zwar aus der Wikipedia. Das ist auch ein Tipp für dich. Wenn man wie du nichts bis wenig weiß, sollte man zumindest wissen, wo man es nachschlagen kann - oder sich seines eigenen Unwissens bewusst sein und auf ein so großkotziges, egozentrisches und beleidigendes Auftreten wie das deinige verzichten.
Toller Tipp, danke! Ich habe ungeheures Vertrauen in eine Enzyklopödie, wo jeder Depp seinen Beitrag leisten darf

Ich weiß gar nicht warum ihr alle so sauer seid, nur weil ich mit meinem Weltbild nicht zu eurem festgefahrenen passe.
Sicher habe ich wenig Ahnung, aber immer noch mehr Ahnung als andere hier. Und man kann jede Aussage hinterfragen und widerlegen, wenn man nur genug Haarspalterei betreibt.
Aber ich will euch ja nicht weiter belästigen, glaubt halt weiter was ihr wollt und dreht euch alles so hin, dass es passt

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Wie ich es liebe, wenn man beleidigt spielen muss, wenn man merkt, dass man andere nicht von seiner Meinung überzeugen kann.
Geiles Diskussionsverhalten, echt top.
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dEUs schrieb:
Wie ich es liebe, wenn man beleidigt spielen muss, wenn man merkt, dass man andere nicht von seiner Meinung überzeugen kann.
Geiles Diskussionsverhalten, echt top.
Es ist mir einfach zu mühsam weiterzudiskutieren, sprechen gegen Wände (die sind ähnlich lernresistent) macht ja auch keinen Spaß

Beleidigt bin ich eher wegen der unterschwelligen Aggressionen, die hier die ganze Zeit vorgebracht werden. Aber das ist halt die typische Diskussions"kultur" von Menschen, die sehr engstirnig sind.
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Minimee schrieb:
dEUs schrieb:
Wie ich es liebe, wenn man beleidigt spielen muss, wenn man merkt, dass man andere nicht von seiner Meinung überzeugen kann.
Geiles Diskussionsverhalten, echt top.
Es ist mir einfach zu mühsam weiterzudiskutieren, sprechen gegen Wände (die sind ähnlich lernresistent) macht ja auch keinen Spaß
Lernresistent sind immer die anderen. Aber -- Polemik beiseite -- es sind doch ein paar ernsthafte Fragen gefallen: Was die enstirnige Menschheit denn so tut, was uns existentiell bedroht, zB.
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personenkult schrieb:
die religion hat "angeblich" alles geschaffen und sie wird auch alles beenden, das ist meine meinung. dumme menschen und religion, sehr böse.

Ein wirklich sehr dummes Argument.
Die Religion wurde nur für die Kriege mißbraucht, aber wirklich verantwortlich ist der Kapitalismus.
Dreimal darfst du raten, was die Menschen zu den Kreuzzügen angetrieben hat,
die Religion diente lediglich um die dumme Masse in Bewegungzu bringen,
die Fäden zog aber die Habgier der herrschenden Bevölkerungsgruppe.Kapitalismus = sehr böse
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Daniel E. schrieb:
Lernresistent sind immer die anderen.
Jaja... Sicher bin ich es auch
Ich hasse es, wenn es persönlich wird, nur weil jemandem eine Meinung nicht passt oder die Argumente ausgehen. Dann greife ich leider auch oft zu (sogar offenkundigeren) Gegenbeleidigungen.Zum Thema Bedrohungen:
Gentechnik
Nuklearwaffen
Nanotechnologie
Asteroiden
Terrorismus
verpfuschtes Ökosystem
abgeholzter Regenwald
Klimaerwärmung
Überbevölkerung
Krebserkrankungen steigen drastisch auf Grund von Umwelteinflüssen
neue Viren like AIDSDer Mensch ist eben ein Wesen, was Fehler macht. Und leider haben wir inzwischen die Technologie, dass Fehler sich richtig übel auswirken können. Bequemer ist es natürlich, die Erfolge der Menschheit hochzuhalten und einfach so weiterzumachen nach dem Motto "et hätt noch immer jood gejehonn".
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Minimee schrieb:
Beleidigt bin ich eher wegen der unterschwelligen Aggressionen, die hier die ganze Zeit vorgebracht werden.
Überleg dir mal, ob diese "unterschwellige Aggression" wirklich an alle anderen hier im Forum liegt oder vielleicht nicht doch eher an dir und deiner "Diskussionsart":
Minimee schrieb:
Seid ihr niedlich
Minimee schrieb:
Lerne LESEN!
Nochmal zum Mitmeißeln:
Minimee schrieb:
Dämel, ich KANN lesen.
(...) Hättest du mit ein wenig Nachdenken auch selber drauf kommen können...
Minimee schrieb:
btw. hättest du das richtig gelesen, hättest du gemerkt, dass seine Antwort Blödsinn war...
Eine Diskussion ist nicht dazu da, sich selbst zu profilieren oder um die anderen zu beleidigen. Du scheinst beides unter "diskutieren" zu verstehen. Das ist zumindest das, was du hier vermittelst. Wen wundern da noch "unterschwellige Aggressionen"?
Im Übrigen hast du deine These von den engstirnigen und arroganten Menschen mit keinem Wort belegt. Stattdessen wirfst du immer nur deine Thesen in den Raum. Das hat ebenfalls wenig mit diskutieren zu tun.Wenn du wirklich an Diskussionen interessiert bist, so solltest du Argumente vorbringen und auf die Argumente anderer eingehen. Das Wichtigste ist aber, den Diskussionspartner nicht durch Beleidigungen oder Unterstellungen aller Art (z.B. Pauschalvorwurf von Unwissen oder "Engstirnigkeit") herabzusetzen.
Andere Meinungen haben die selbe Rechtfertigung und Existenzberechtigung wie die eigene Meinung. Wenn jemand eine andere Meinung als die eigene vertritt, so ist das kein Zeichen für Dummheit oder Engstirnigkeit...
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Minimee schrieb:
Sicher habe ich wenig Ahnung, aber immer noch mehr Ahnung als andere hier. Und man kann jede Aussage hinterfragen und widerlegen, wenn man nur genug Haarspalterei betreibt.
Und wenn man es nicht kann soll man es einfach lassen...
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aber kapitalismus = steigerung und auslese, und ist es nicht genau das was einem immer wieder vorantreibt? Problemlösungsprozess durchlaufen, am Ende eine bessere Idee haben und beim nächsten Mal gehts besser.
Dass Macht(gier) des Öfteren mit der derzeitigen gesellschaftlichen Meinung über soziales Gewissen in Konflikt kommt ist wahr. Wenn wir schon bei unseren Dinos sind: Die haben sich bereits gegenseitig ihre Reviere streitig gemacht => der stärkere hat beide Reviere erhalten der andere wurde getötet. Läuft es heute nicht oft ähnlich? Sind die Grundideen nicht die Selben?
MfG SideWinder
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SideWinder schrieb:
aber kapitalismus = steigerung und auslese, und ist es nicht genau das was einem immer wieder vorantreibt? Problemlösungsprozess durchlaufen, am Ende eine bessere Idee haben und beim nächsten Mal gehts besser.
Dass Macht(gier) des Öfteren mit der derzeitigen gesellschaftlichen Meinung über soziales Gewissen in Konflikt kommt ist wahr. Wenn wir schon bei unseren Dinos sind: Die haben sich bereits gegenseitig ihre Reviere streitig gemacht => der stärkere hat beide Reviere erhalten der andere wurde getötet. Läuft es heute nicht oft ähnlich? Sind die Grundideen nicht die Selben?
MfG SideWinder
Also hatte der Adolf schon immer recht, der Stärkere gewinnt.
Zumindest war das seine Theorie.
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Minimee schrieb:
Der Mensch ist eben ein Wesen, was Fehler macht. Und leider haben wir inzwischen die Technologie, dass Fehler sich richtig übel auswirken können. Bequemer ist es natürlich, die Erfolge der Menschheit hochzuhalten und einfach so weiterzumachen nach dem Motto "et hätt noch immer jood gejehonn".
Das bestreitet keiner. Aber um eine Art bis auf das letzte Individuum auszulöschen, braucht es mehr. Dazu muss man der Art die Lebensgrundlage vollständig entziehen ... und wie ich zu Anfangs schon sagte (worauf deine Antwort "seid ihr niedlich" folgte), ist der Mensch enorm anpassungsfähig. Das sieht man u.A. auch sehr schön eben an der Verbreitung des Menschen. Welche höherentwickelte Spezies kann sonst noch von sich behaupten, aus eigener Kraft in jeder Klimazone und auf jedem Kontinent zu leben?
Das ist durchaus eine anerkennungswerte Leistung.Darin liegt auch der Grund, weswegen ein Atomkrieg (nuklearer Winter) oder ein Kometeinschlag wie der, der die Dinosaurier auslöschte, wohl kaum in der Lage wäre, die Menschheit auszulöschen. Die Zivilisation kann dadurch durchaus zerstört werden. Aber die Menschheit bis aufs letzte Exemplar ... sehr unwahrscheinlich.
Im Gegensatz zu Dinosauriern sind Menschen z.B. Allesfresser. Dadurch war die Lebensgrundlage der Dinosaurier schmaler als die des Menschen. Wenn uns die Kühe wegsterben, essen wir eben Ratten. Wenn uns das Getreide eingeht, ernähren wir uns eben von Algen. Solche Ausweichmöglichkeiten hatten Dinosaurier auch nicht - und DAS war am Ende ihr Untergang.
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Minimee schrieb:
Daniel E. schrieb:
Lernresistent sind immer die anderen.
Zum Thema Bedrohungen:
Gentechnik
Nuklearwaffen
Nanotechnologie
Asteroiden
Terrorismus
verpfuschtes Ökosystem
abgeholzter Regenwald
Klimaerwärmung
Überbevölkerung
Krebserkrankungen steigen drastisch auf Grund von Umwelteinflüssen
neue Viren like AIDSDas ist doch nix.
Früher gabs genausoviele Problempunkte, nur heute wissen wir viel besser
darüber bescheid, weil auch die Medien das künstlich hochpfuschen.Denk einfach mal an die Amis, deren größte Angst ist heute,
daß sie überfallen, erschossen oder ausgeraubt werden
und deswegen kaufen sie alle wie blöde Handfeuerwaffen
aber objektiv betrachtet sind die Medien an dieser Gehinwäsche schuld.
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Was, wenn wir an unsren eigenen Geenen rumbasteln um uns zu verbessern oder vor Krankheiten zu schützen, ohne, dass wir wriklich verstehen, was wir da machen? Dann geht was schief... etwas, was sich erst nach Generationen zeigt...
Außerdem ist der moderne Mensch ohne seine Zivilisation recht hilflos. Und die funktioniert nur, wenn ein Zusammenspiel funktioniert. Setze doch mal einen Stadtmenschen im Urwald aus... Was meinst du, wie lange der überlebt?
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Hal 9000 schrieb:
Das ist doch nix.
Genau das meine ich...

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Minimee schrieb:
Was, wenn wir an unsren eigenen Geenen rumbasteln um uns zu verbessern oder vor Krankheiten zu schützen, ohne, dass wir wriklich verstehen, was wir da machen? Dann geht was schief... etwas, was sich erst nach Generationen zeigt...
Das ist zweifelsohne eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle. Ich denke da z.B. an jede künstliche Form der Spezialisierung ... dadurch würde man als Mensch zwangsweise anfälliger werden. Spezialisiten haben enorme Vorteile - aber nur solange, wie sich die Ausgangsgrundlage nicht allzusehr ändert.
Nun stellt sich aber die Frage, wozu wir überhaupt fähig sind. Momentan ist es außerhalb unserer technischen Fähigkeiten, uns genetisch auszulöschen. In der Zukunft könnte sich das durchaus ändern ... aber auch dann stellt sich die Frage: Ist man jemals in der Lage, alle Menschen entsprechend genetisch zu verändern? Das bezweifel ich sehr stark.
Solange unsere Gesellschaft sich nicht ändert, dürften "genetische Verbesserungen" genausowenig für alle verfügbar sein, wie heute Impfungen und Medikamente.Auch halte ich es für unwahrscheinlich, dass die zukünftige Genetik in der Lage ist, so tief in das Erbgut einzugreifen, um natürliche Schutz- und Weiterentwicklungsmechanismen auszuschalten. Ein Schutzmechanismus wäre z.B. die Art der Kodierung der Aminosäuren. Das ist so fundamental und hat sich als so nützlich erwiesen, dass nahezu alle Lebenwesen, gleich wie groß die Unterschiede auch sind, diese Kodierung verwenden. Dazu kämen Weiterentwicklungsmechanismen wie Mutationen. Egal auf welche Ebene der "Erbgutverarbeitung" man schaut, überall finden Mutationen statt und werden sogar gefördert. All zu großen Schaden können die meisten Mutationen aufgrund des schon genannten Schutzmechanismus nicht anrichten.
Der Punkt bleibt also, dass das Erbgut enorm mutagen ist. D.h., es bleibt nie, nichtmal in ein und dem selben Individuum, identisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das in Zukunft ändern kann. Es wäre leichter Pi bis auf die letzte Nachkommastelle zu berechnen (;)
) als dem Erbgut diese "Eigenart" zu nehmen.Außerdem ist der moderne Mensch ohne seine Zivilisation recht hilflos. Und die funktioniert nur, wenn ein Zusammenspiel funktioniert. Setze doch mal einen Stadtmenschen im Urwald aus... Was meinst du, wie lange der überlebt?
Wahrscheinlich genauso lange wie ein Eingeborener, der niemals Kontakt zur restlichen Zivilisation hatte, in einer Großstadt überleben würde.
Ich denke nicht, dass die Zivilisation auf Dauer zerstört wäre, aber darum geht es mir jetzt nicht. Die Menschheit braucht die Zivilisation nicht um zu überleben. Natürlich würde es dann nicht mehr 6 Milliarden Menschen geben ... um so eine Menge an Menschen hervorzubringen und ernährenzukönnen bedarf es sehr wohl der Zivilisation ... aber setze mal vergleichsweise 100 Stadtmenschen im Urwald aus - und sie werden überleben.
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sarfuan schrieb:
aber setze mal vergleichsweise 100 Stadtmenschen im Urwald aus - und sie werden überleben.
Zumindest einige. Ein bißchen Schwund ist immer!
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Ja sicher. War auch so gemeint (aus (tödlichen *g) Fehlern anderer lernt man :)).
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MaSTaH schrieb:
sarfuan schrieb:
aber setze mal vergleichsweise 100 Stadtmenschen im Urwald aus - und sie werden überleben.
Zumindest einige. Ein bißchen Schwund ist immer!
DIe werden vielleicht überleben, aber die Nachkommen dieser 100 Leute werden das
ganz sicher nicht.Der Mensch braucht eine bestimmte Anzahl an unterschiedlichen Menschen um sich gesund fortpflanzen zu können.
Wenn das nicht der Fall ist, dann kommt sowas wie der Adolf raus. (stimmt wirklich, schaut mal seinen Stammbaum auf der Wikipedia an
)
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Minimee schrieb:
Was, wenn wir an unsren eigenen Geenen rumbasteln um uns zu verbessern oder vor Krankheiten zu schützen, ohne, dass wir wriklich verstehen, was wir da machen? Dann geht was schief... etwas, was sich erst nach Generationen zeigt...
Dann sterben doch nur die Leute (und ihre Abkömmlige), die sich die entsprechende Behandlung leisten konnten... aber die Armen aus den Slums werden in großer Masse keine gentechnische Behandlung in Anspruch nehmen, also werden sie überleben.
Drehe und wende es wie Du willst, Du bekommst mit jeder der genannten Bedrohungen nicht alle Menschen ausgelöscht, weil jeweils ein nicht zu unterschätzender Teil davon nicht betroffen ist.
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Fallout-Boy schrieb:
[snip] da wir bis dahin sicher ferne Planeten besiedelt werden haben. [snip]
Bei den Spritpreisen?
Nee - mal ehrlich - ich glaube das nicht!
Jene Entfernungen sind einfach zu weit.Fallout-Boy schrieb:
[snip]Vielleicht wird die Menschheit ja auch ausgerottet und durch die weiterentwickelte Lebensform Roboter abgelöst?

noch unwahrscheinlicher.