Kerry gibt auf...
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Schluchtenscheißer schrieb:
burnner schrieb:
bessere frage: Wer greifft er als nächstes an?
IRAN oder Nordkorea, tippt wer dagegen ?
Ich. Es läuft doch wie früher aufm Pausenhof - man verprügelt nicht jemanden, der sich wehren kann.
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Mr. B schrieb:
außerdem hat kerry sich nicht so durch die schule gemogelt wir bush...
Ja ne, is klar...
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Unix-Tom schrieb:
Er ist evang. und lebt steng nach der Bibel. Sieht man auch im IRAK. Auge um Auge. Zahn um Zahn.
Oh Mann, ich dachte das würde irgendwann mal bekannt... Auge um Auge und Zahn um Zahn ist _nicht_ Aussage der Bibel, sondern vom Alten Testament.
Offensichtlich lebt er also gerade nicht streng nach der Bibel!
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Der springende Punkt ist ja, dass das Wahlprogramm beider Präsidenten nahezu gleich ist. Warum also dann nicht denjenigen wählen der mir sympathischer ist, konservativer ist, was auch immer ist?
Mag ja sein, dass die Unterschiede im Wahlprogramm minimal sind, aber dort manifestieren sich auch nicht die großen Unterschiede.
Wie schon angesprochen wurde, Kerry steht eher für das liberale und weltoffene Amerika, Bush eher für das Amerika der konservativen Werte, also z.B. in Sachen Todesstrafe, authoritäre Erzeihung, Abtreibung oder Homo-Ehe. Ich will nicht, dass das mächtigste Land dieser Erde in diese Richtung abdriftet, dass hat nunmal auch Auswirkungen auf andere Länder.
Wirtschaftspoltisch mögen sie auch nicht besonders unterschiedlich sein, aber der Teufel steckt im Detail, z.B. einer geringfügigen Mehrbelastung der reichen Oberschicht.
Weitere Differenzen sehe ich vor allem in der Außenpolitik, Kerry hätte mehr auf internationale Zusammenarbeit gesetzt und wahrscheinlich auch erst garnicht den Irak-Krieg angefangen. Eine weitere wichtige außenpolitische Frage ist die Haltung im Nahost-Konflikt, von Kerry hätte ich mir eine Weiterführung der Politik Clintons in diesem Bereich erhofft, Bush ist mir hier zu einseitig und lässt die Isrealis an der Leine. Den Nahost-Konflikt zu lösen wäre übrigens das sicherlich wirksamste Mittel gegen den islamischen Fundamentalismus.
Einen weiteren Krieg von Bush halte ich für nicht realistisch, die nächsten 4 Jahre sind einfach zu viele Soldaten bebündelt in bestehenden Konflikten. Aber mal rein hypothetisch: Sollte irgendwo ein Konflikt ausbrechen, wird Bush wohl wieder ähnlich unbesonnen Handeln wie nach dem 11. September.
Kerry hat außerdem gesagt, er würde sich für eine Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls einsetzten. Ich halte es für durchaus möglich, dass er es unterzeichnet hätte, aber bestimmt nur unter ähnlich gemilderten Bedingungen wie sie Russland herausgeschlagen hat.
Es gibt zahlreiche weitere Punkte die gegen Bush sprechen und somit für Kerry - genau deshalb ist es ebend nicht egal wer in den USA an der Macht ist.
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Marc++us schrieb:
Auge um Auge und Zahn um Zahn ist _nicht_ Aussage der Bibel, sondern vom Alten Testament.
Ich hätte ja behauptet, die Bibel besteht aus Altem und Neuen Testament...
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hmm^^ da hast du recht^^ Die Bibel ist eine Sammlung von schriften.. naja meine meinung: eine sammlung von märchen
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Schluchtenscheißer schrieb:
burnner schrieb:
bessere frage: Wer greifft er als nächstes an?
IRAN oder Nordkorea, tippt wer dagegen ?
Ich, und zwar weder noch.
Im Iran ist die Armee nicht vorgeschädigt wie im Irak, und es ist ein Land mit vielen Mittelgebirgen und Gebirgen. Dort läuft sich eine Invasion rasch tot. Die Militärs der Amis wissen schon, wohin sie gehen können und wohin nicht. Irak ist ein flaches Land ohne viele Hindernisse, ideal für Panzerarmeen. Im Iran braucht man viel Infanterie und muß sich zäh durchkämpfen. Natürlich könnten die Amis diesen Krieg gewinnen, keine Frage, aber die Verlustzahlen sind in der Öffentlichkeit nicht vermittelbar.
Und Nordkorea hat den Nachteil, daß sie Südkorea als Operationsbasis brauchen - aber ein Krieg gegen Nordkorea führt mindestens zur Zerstörung von Seoul, da in Artilleriereichweite der Nordkoreaner. Dort ist die Masse der südkoreanischen Wirtschaft konzentriert, deren Ausfall können weder die USA noch Japan verkraften.
Die Amis haben sich seit Vietnam selbst ein Bein gestellt mit ihrer "Null-Verluste-Taktik", denn sie können defacto eigentlich keine größeren Kriege mehr führen, da es bei jedem ernsthaften Gegner zu starke eigene Verluste gäbe. Also bleiben nur einige wenige landschaftlich gut geeignete Länder übrig, wo man mit einer motorisierten Armee gut operieren kann (z.B. Syrien, saudi-arabische Halbinsel, Nordafrika). Alle Länder mit viel Wald oder Hügeln scheiden heutzutage eigentlich aus. Nicht weil sie nicht könnten, sondern weil sie es nicht vermitteln können.
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HEZ schrieb:
Marc++us schrieb:
Auge um Auge und Zahn um Zahn ist _nicht_ Aussage der Bibel, sondern vom Alten Testament.
Ich hätte ja behauptet, die Bibel besteht aus Altem und Neuen Testament...
Und was hat das mit meinem Kommentar zu tun? Lies mal genau nach.
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Solange das AT Bestandteil der Bibel ist, ist jede Aussage vom AT auch Aussage der Bibel... Vielleicht nicht unbedingt eine der Hauptaussagen, aber trotzdem.
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Die Bibel macht keine einheitliche Aussage, über gar nichts. Daher ist eine Aussage aus dem AT nicht zwangsläufig eine Aussage der Bibel.
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Marc++us schrieb:
Die Amis haben sich seit Vietnam selbst ein Bein gestellt mit ihrer "Null-Verluste-Taktik", denn sie können defacto eigentlich keine größeren Kriege mehr führen, da es bei jedem ernsthaften Gegner zu starke eigene Verluste gäbe. Also bleiben nur einige wenige landschaftlich gut geeignete Länder übrig, wo man mit einer motorisierten Armee gut operieren kann (z.B. Syrien, saudi-arabische Halbinsel, Nordafrika). Alle Länder mit viel Wald oder Hügeln scheiden heutzutage eigentlich aus. Nicht weil sie nicht könnten, sondern weil sie es nicht vermitteln können.
Sei dir da mal nicht so sicher, dass die Amis schon "könnten". Eigentlich können die Amis gar nicht so viel, haben die überhaupt jemals einen Angriffskrieg wirklich gewonnen?
Es gibt Länder, die sind einfach uneinnehmbar, dazu gehört IMHO auch Afghanistan, das werden die Amis _niemals_ kontrollieren können. Sobald sie abziehen, gehört es wieder den Taliban, ich würde den gegenwärtigen Status deshalb nicht als Sieg betrachten. Das traurige ist, dass dort auch unsere Soldaten operieren, wenn auch in den mehr gesicherten Bereichen.Auf den Irak trifft das selbe zu, von Kontrolle kann hier keine Rede sein. Da nützt anscheinend auch das flache Gelände nichts.
Für Nordkorea und Iran ist es eh klar, hast du ja auch schon gesagt.Ich glaube, die Amis könnten gar nichts erobern.
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Nobuo T schrieb:
Bush/Kerry - who cares?
Me cares!
Jedesmal wenn ein Republikaner in der Neuzeit Präsident wurde, ging das Land (USA) wirtschaftlich den Bach runter. Die US Wirtschaft ist ein Weltkonjunkturmotor.
Und der "Export-Weltmeister" Dutschland (über)lebt auch vom US Export.
Bei einen Stattsdefizit von $ 440 Mrd. bei ca. 11 Bil. BIP (dt. Billion) wird der Euro nach weiteren vier Jahren Georg W. wohl bei $ 1,50 stehen.Wenn es anderen Ländern schlecht läuft, geht es uns nicht besser . im Gegenteil.

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Schwachsinn was hier stand
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Ben04 schrieb:
Schwachsinn was hier stand
Passiert den Besten von uns.

(War endlich mal wieder ein Post, der NICHT aggressiv macht...;))
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Der Niedergang der amerikanischen Wirtschaft steht so oder so bevor, auch ohne einen Republikaner. Die Wirtschaft wächst seit Jahrzehnten, aber in immer kleineren Faktoren. Eine vergleichbare Situation hatte man übrigens auch in Deutschland.
Da es kein unbegrenztes Wachstum gibt, wird es zu einer Rezession in Amerika kommen. Es ist nicht die Frage ob, sondern wann.
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side schrieb:
@Nobuo T: Nicht mit Steinen werfen wenn man im Glashaus sitzt. Neben PISA gibts da auch so schöne Umfragen die bei euch auf der Straße auf die Frage "Anzahl der deutschen Bundesländer?", "Anzahl der Ecken eines Rhombus" keine 50% erreicht haben...
Wunderbar, auf sowas habe ich gewartet.
Die Tatsache, dass in D. viele Deppen vor sich hin vegitieren macht es doch noch lange nicht minder interessant, wie scheinbar viele der Amis von ihren Medien verarscht werden, bzw. in blindem Patriotismus und scheinheiliger Bibeltreue so einem Komiker wie dem Bush hinterherrennen...
Insofern halte ich deine metaphorische Andeutung fuer ein wenig fehl am Platze.randa schrieb:
Zitat:
Aber wie verpeilt die Mehrheit der Einwohner im land of the free usw. zu sein scheint finde ich doch recht interessant.
Das ist subjektiv und unrichtig. Viele Amerikaner sind konservativ, und hier ist die Antwort zu finden.
Subjektiv: Ja, eindeutig.
Unrichtig: Da zweifle ich dran.
Wer Bush waehlt, nur weil sich die Alternative demokratisch und nicht unbedingt konservativ nennt, ist IMHO reichlich verpeilt.
Vielleicht habe ich den way of american life aber auch einfach noch nicht so ganz verstanden.
@Prof84:
Das glaubst du ja wohl selbst nicht, dass zB. die D. Wirtschaft gerettet gewesen waere, wenn Kerry gewaehlt worden waere.
und @randa: ack.
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Amizocker schrieb:
Ich finds geil, ich mag die Amis nicht.
Kennst du überhaupt einen einzigen Ami persönlich?
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burnner schrieb:
Naja Relligion ist eigentlich scheisse, wegen dem wurde schon vieles schlechtes gemacht...
Es wurde wegen Religion aber auch sehr viel gutes gemacht.
Und ein Beispiel das ohne Religion soviel gutes gemacht worden wäre gibt es nicht.
Ganz im Gegenteil, die ungläubigen Römer waren sehr blutrünstig.
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Lol die Römer waren sehr gläubisch! Und die Kreuzzüge wegen der Kirche? Der Kampf gegen die Muslime und Türken?
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