Erste Hilfe -> pflicht für alle
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Wenn die Nase zu ist, gehste zum Mund...
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Ich weiß nicht wie ich reagieren müsste, obwohl mein letzter Kurs erst 3 Jahre zurück liegt. Klar, dass man niemanden in einem brennenden Wrack liegen lässt, aber meine 1. Reaktion wäre immer Notarzt anrufen und dann erst schauen ob man was machen kann. Ich denke, dass 95% der Bundesbürger auch mit regelmäßigem Kurs nicht zu einer medizinischen Erstversorgung fähig wären.
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Marcus, du machst hier aber einen großen Fehler. Sicher sollte jeder für sich die Entscheidung treffen können, ob er solche Maßnahmen für sich möchte.
Aber hier gehts ja gar nicht um die Person alleine, sondern um das Zusammenleben in einer Gesellschaft. Was kann das Kind/Nachbar/Nächste dafür, dass du für dich entschieden hast, sowas nicht zu brauchen? Nichts...
Ich halte sowas für eine gute Idee, da es hier nicht um die Regelung des persönlichen Wohlbefinden geht, sondern um ein miteinander in einer Gesellschaft.
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Es hat nicht mehr viel mit Erste Hilfe zu tun, aber ich frage trotzdem mal.
Es kann sein, dass es durch das zugegebenermaßen sehr schlecht zu lesende Posting ist, aber war denn mit dem Kind niemand beim Arzt gewesen??
Wenn man Fierb hat geht man doch normal zum Arzt und gerade wenn es bei einem Kleinkind so stark auftritt. Und das nicht nur alle 5 Tage oder so.
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man kann nicht pauschal jeden bürger dazu verpflichten, erste hilfe zu erlernen.
allerdings meine ich, daß der meist alibimäßig zum führerschein absolvierte kurs viel intensiver sein müßte und eine regelmäßige auffrischung vorgeschrieben sein müßte. schließlich ist dieser kurs für den führerschein vorgeschrieben, weil man im straßenverkehr automatisch in einem gefahrenbereich ist, da macht sowas schon sinn.im übrigen ist sowieso vorgeschrieben, daß man sich nicht einfach aus dem staub machen darf, wenn man an einer unfallstelle ist, sondern AUF JEDEN FALL im rahmen seiner möglichkeiten helfen MUSS. und wenns nur das absetzen eines notrufs ist. das ist bereits jetzt gesetzlich vorgeschrieben und reicht insofern auch aus.
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SeppSchrot schrieb:
Ich gebe Micha Recht, dass man 1 Hilfe Kurse in den (Biologie)unterricht der 10. Klasse oder so einbauen sollte. Das sind vielleicht gerademal 6 Stunden.
Ich denke, es ist zu verkraften, wenn man dafür ein bissl in der Genetik o.ä. spart.Vieleicht gar keine schlechte Idee. Aber dann müsste jemand vom Roten-Kreuz, etc. kommen.
Der Punkt ist, dass ein Säugling ganz anders reanimiert wird als ein erwachsener Patient. Kinder sind halt keine kleinen Erwachsenen. Ich glaube nicht, dass sowas in einem normalen Erste-Hilfe-Kurs gelehrt wird.
gruss, flyingCoder.
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scrub schrieb:
im übrigen ist sowieso vorgeschrieben, daß man sich nicht einfach aus dem staub machen darf, wenn man an einer unfallstelle ist, sondern AUF JEDEN FALL im rahmen seiner möglichkeiten helfen MUSS. und wenns nur das absetzen eines notrufs ist. das ist bereits jetzt gesetzlich vorgeschrieben und reicht insofern auch aus.
Reicht nicht aus. Man muss schon vor Gericht beweisen das man im Rahmen seiner Möglichkeiten lag. Das ist schwierig. Unwissenheit schutzs vor Strafe nicht. Unterlassene Hilfeleistung ist ein Vergehen nach den Strafrecht. In Ö wie auch in DE. Weiß nicht wie es in DE ist aber in Ö macht jeder Heeresangehörige, Grundwehrdiener eine Kurs. Auffrischung liegt dann jedem selbst. Einem Gericht ist es aber egal ob man keine Zeit hatte, Party machen musste oder sonstwas um seine Kenntnisse aufzufrischen.
Die ist die rechtliche Seite.
Die menschliche ist: Es muss ja icht sein das man selbst zu einer Unfallstelle kommt. Mann kann selbst involviert sein. Dann ist man froh wenn es jemaden gibt der einem Hilft die Pulsader abzuklemmen um nicht in inuten zu verbluten.
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Griffin schrieb:
Es hat nicht mehr viel mit Erste Hilfe zu tun, aber ich frage trotzdem mal.
Es kann sein, dass es durch das zugegebenermaßen sehr schlecht zu lesende Posting ist, aber war denn mit dem Kind niemand beim Arzt gewesen??
Wenn man Fierb hat geht man doch normal zum Arzt und gerade wenn es bei einem Kleinkind so stark auftritt. Und das nicht nur alle 5 Tage oder so.Zugegeben ist schlecht Geschrieben, ich bin aber leider weder ein guter Redner, noch kann ich solche Sachen in Schrift gut wiedergeben.
Zu deiner Beruhigung, unser Kinderarzt ist 5 Min. entfernt, aber sowohl an Feiertagen als auch Nachts, hat er zu. Das Fieber stieg rasant an, um ca. 3 Uhr war noch gar nichts und Morgens sehr Hoch, als erstes sollte das Fieber gesenkt werden (Fieberzäpchen) und dann zum Krankenhaus, aber gerade als meine Frau ihn Ausziehen will, passierte es.Nun die guten Nachrichten, es war das Drei-Tage-Fieber, in wohl seiner härtesten Form. Das Fieber ist weg und Morgen kann er entlassen werden, es wurde heute auch schon EEG gemacht um festzustellen ob Folgeschäden (Eptilepkzie {Wie schreibt man das}) vorhanden sind, zum Glück nicht.
Nun zum EH Thema, da man uns ja immer mehr Kohle aus den Taschen zieht, wie 10,- beim Arzt und Medikamente, kämme eine Allgemein-Intensive Krankheits behandlung, ala wie helfe ich mich selbst und andere, nur zu Gute und würde sicherlich auch von vielen selbst Freiwillig durchgeführt.
Also Erste-Hilfe und kleine ungefärliche Krankheiten, z.B. bei einer Entzündung mittels Selbsteinschätzung und empfehlung eines (ausgebildeten) Apothekers und zu Rate eines Fachbuches, das entsprechende Antibiotikum herausgeben (durch den Apotheker), der Gang zum Arzt erspart sich dann.
Der Apotheker sollte aber bei starken oder gefärlichen Entzündungen die Person zum Arzt schicken.
Wenn mehr gegenseitige Hilfe und eigenhilfe mit Unterstützung erfolgt, kommt es dem Leben des volks zugute und der "Gesundheitsreform". Die 80,- im Jahr für Hausarzt und Zahnarzt, könnten für so eine Schulung sinnvoller verwendet werden.
Als beispiel mein Schwager, für jede Kleinigkeit rennt er zum Arzt und schluckt sinnlos haufenweise Medikamente, weil ständig irgendwas verschrieben wird, als mal zu sagen: Trink Kammilentee. Würde er ein 20 Stunden Kurs machen, würde er in ein Drogerie Markt gehen und was preiswertes Pflanzliches hollen und gut ist.
Wir müssen uns mehr selbst helfen und gegenseitig, vor allem auch zusammen halten, den die Politik macht mit uns ja was die wollen.
Es kann keinen Schaden, sein Wisen zu erweitern und wenigstens Erste Hilfe zu kennen, aber es kann andere Schaden wenn dem nicht so ist, warum sollte es dann nicht zur Pflicht gemacht werden. Es ist ja auch Pflicht die Verkehrsregeln zu beachten, auch für Fussgänger, nur wenn ein Fussgänger einen Unfall verursacht (rennt über Strasse, Auto weicht aus, crash), ist er zu nichts verpflichtet erste Hilfe zu leisten, ein Fahrradfahrer auch nicht.
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Unix-Tom schrieb:
scrub schrieb:
im übrigen ist sowieso vorgeschrieben, daß man sich nicht einfach aus dem staub machen darf, wenn man an einer unfallstelle ist, sondern AUF JEDEN FALL im rahmen seiner möglichkeiten helfen MUSS. und wenns nur das absetzen eines notrufs ist. das ist bereits jetzt gesetzlich vorgeschrieben und reicht insofern auch aus.
Reicht nicht aus.
mehr kann man nicht verlangen, wenn man nicht verpflichtet, daß jeder die sofortmaßnahmen beherrscht.
in deutschland kommt man als nicht- pfleger/mediziner nur als soldat oder führerscheinanfänger in die verlegenheit, einen kurs besuchen zu _müssen_. und der muß dann nicht mal aufgefrischt werden.

was man vor gericht für ein problem haben soll, verstehe ich nicht. wenn man das, was man tun konnte, getan hat, ist man aus dem schneider. dazu kommen dann noch die jeweiligen umstände usw.
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MiC++ha schrieb:
Es kann keinen Schaden, sein Wisen zu erweitern und wenigstens Erste Hilfe zu kennen, aber es kann andere Schaden wenn dem nicht so ist, warum sollte es dann nicht zur Pflicht gemacht werden. Es ist ja auch Pflicht die Verkehrsregeln zu beachten, auch für Fussgänger, nur wenn ein Fussgänger einen Unfall verursacht (rennt über Strasse, Auto weicht aus, crash), ist er zu nichts verpflichtet erste Hilfe zu leisten, ein Fahrradfahrer auch nicht.
in welchem land lebst du?
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Jedermann sind nicht nur die Autofahrer.
Und wenn man es nicht besser weiss, dann kann man zumindest soweit helfen wie man weiss.
Ich mein der Regelfall ist es ja nicht das Puls und/oder Atmung steht, im Regelfall kann jeder helfen, Ausbildung darin hin oder her.
Und wenns nur die Anwesenheit von jemandem ist, wenn du da irgendwie wüst in deinem Auto mit diversen gebrochenen Knochen oder so liegst, ist einem auch eine anwesende, mit dir sprechende nicht-ausgebildete Person wesentlich lieber als gar keine oder, noch schlimmer, eine Menschentraube die aus sicherer Entfernung dein Autowrack bestaunt.Soll meinen, in der Regel kann jeder helfen, nur nicht jeder machts und das MACHEN ist das Hauptproblem und hängt auch nur zu einem geringen Satz vom gelernten ab, sondern vielmehr... von der Überwindung und vom Mut(wobei man natürlich mehr Mut hat wenn man genau weiss was zu tun ist).
Ich mein ich helf auch ohne gesetzliche Verpflichtung wenn jemand sein Auto festgefahren hat am Straßenrand weils arschglatt ist, genauso ist es eine falsche Einstellung zu denken "oh ich helfe mal weil ich MUSS", helft doch einfach mal weil... ihr helfen wollt selbst wenn es gesetzlich verboten wäre.
Als letzte Woche der Alarm losging vom THW und ich da irgendwie 8 verblutende Personen retten musste, konnte ich mir auch nur sagen "verdammt, warum ist der erste Hilfe Kurs schon solange her ich mahn erstmal an das wir alle ne Auffrischung bekommen" (das nicht nur bei mir so).
Naja und ich war froh das es nur eine Alarmübung war ^^
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scrub schrieb:
in welchem land lebst du?
Habe mich mal wieder falsch ausgedrückt, ich meine das Fussgänger und Fahradfahrer keine Erste Hilfe lernen müßen, aber ebenso am Verkehr beteiligt sind wie Autofahrer. Wie viele, ab 18 Jahren giebt es die kein Führerschein haben? Aber täglich mit dem Fahrrad unterwegs sind und in genau so eine Situation geraten können, wie Autofahrer? Die setzten ein Fuss auf dem Boden und sagen nur: "Erste Hilfe? Kann ich nicht!"
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MiC++ha schrieb:
Eptilepkzie {Wie schreibt man das}
Klingt am Ehesten nach Epilepsie. Eklige Krankheit, niemandem zu wünschen.
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HEZ schrieb:
MiC++ha schrieb:
Eptilepkzie {Wie schreibt man das}
Klingt am Ehesten nach Epilepsie. Eklige Krankheit, niemandem zu wünschen.
Yo. Unsere Hunde haben das.

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Arme Hunde, die Hunde. Mein Bruder übrigens auch...
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HEZ schrieb:
Arme Hunde, die Hunde. Mein Bruder übrigens auch...
Echt?
Beim Menschen hab' ich sowas noch nicht gesehen.
Find' die Hundis (hauptsächlich einer) schon krass, wenn die durchdrehen...
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Wenn man das früh erkennt, bevor es in erscheinung tritt, kann es sehr gut Therapiert werden. Vieleicht kann es ja mal geheilt werden.
Bei uns in der nähe ist ein Behinderten Wohnheim, da ist jemand der ausser seiner geistlichen Behinderung, so gut wie jede andere Krankheit auch hat, neben Ashma zB. auch Epilepsie. Er ist aber einer der wenigen die noch recht Selbständig sind und kommt wunderbar klar, wenn man ihn sieht hat er immer ein fröhliches Gesicht, gut kann durch die Behinderung sein, aber er strahlt das auch aus irgendwie. In meinen Augen ist er zu beneiden, bei so einem Zustand und scheiß Leben, denoch das für sich beste raus zu machen.
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Epilepsie ist eigentlich relativ weitverbreitet - in dem Wohnhaus für Schwerstbehinderte in dem ich Zivi gemacht habe gab es auch einige Epileptiker.
Erkennen bevor es in Erscheinung tritt wird man sie aber im Regelfall nicht. Kann medikamentös meist ganz gut reguliert werden, zu gelegentlichen Anfällen wird es teils dennoch kommen. Keine angenehme Sache zwar, aber bei angemessener Versorgung nicht unmittelbar lebensbedrohlich.
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nman schrieb:
Kann medikamentös meist ganz gut reguliert werden,...
Und wie? (Ins Koma schicken?)
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HEZ schrieb:
nman schrieb:
Kann medikamentös meist ganz gut reguliert werden,...
Und wie? (Ins Koma schicken?)
Ich denke mal das die Hirnaktivitäten gebremst werden, bzw. die elektrischen Ströme im Gehirn reduziert/reguliert werden. Kann ich mir nur so vorstellen.