Arbeitssituation in 10 Jahren



  • Unser Prof hat in BWL eine intressante Theorie was die berufliche Situation in 10 Jahren betrifft, die mich irgendwie immerwieder zum Nachdenken bringt.

    Es ging etwa so:
    Es gibt es eine Bildungs- und Intelligenzmässige Verteilung, etwa... hmm hingekritzelt etwa so:

    Anzahl der Einwohner
       .       .
       .     .   .
       .    .     .
       . ...       ...
       ..            ..
       -------------------- Intelligenz/Bildung
         x1  x2
    

    Früher galt ja das tolle "kannst du Karre schieben, kannst du Arbeit kriegen", demnach war es eigentlich jedem Einzeller möglich einen Job zu bekommen der von der Intelligenz links von x1 lag.
    Dieser Punkt vonwegen "ab dann ist Arbeit möglich" schiebt sich nun langsam aber sicher nach rechts.
    Bedingt durch das Verschwinden von einfachen Jobs durch Einsatz von Robotern/Maschinen usw und das wesentlich komplexer werden der Meisten Jobs(der Elektroniker von heute muss wesentlich mehr drauf haben als der von vor 30 Jahren, sogar ein durchschnittlicher Realschüler hat da heute ernste Probleme mit) viel komplexer.
    Die fortschreitende Globalisierung sorgt auchnoch dafür das weniger Stellen für Massenproduktion da sind, da sind andre einfach billiger und die Stärken von Deutschland liegen woanders(hohes Technologisches Wissen, Spezialanfertigungen etc).
    In 10 Jahren ist dann Punkt x2 erreicht.

    Der zeigt, das nurnoch Leute Arbeit bekommen wenn sie zu den oberen 80% gehören und damit wird wohl noch nicht Schluss sein, was ganz medienunwirksam formuliert heisst: 20% der Deutschen werden zu dumm für einen Job sein.

    Das hätte dann zwei krasse Effekte:
    1. 20% aller Menschen werden geboren ohne je die Chance auf einen Job zu haben, katastrophale Auswirkungen aufs Sozialsystem etc.
    Wer zur Hauptschule geht, kann die sich auch gleich sparen weil er eh nie einen Job bekommen wird, nirgendwo.

    2. Es entsteht ein extremer Mangel an Arbeitskräften oberhalb dieser "Bildungslinie" (Spezialisten oder wie man das auch immer in den Medien nennt), wer jetzt nicht ausbildet hat später kaum Chancen es tun zu können weil die Nachfrage an qualifizierten Auszubildenden(und Arbeitskräften allgemein) extrem in die Höhe gehen wird.
    Sprich die Inder statt Kinder Aktionen werden zu einem Muss werden wenn Deutschland als Wirtschaftsstandort überleben will.

    Was haltet ihr davon?



  • Durchaus realistisch. Erste Auswirkungen davon sehen wir doch heute schon. Genau darum denke ich auch, dass wir nie wieder die Arbeitslosenzahlen von vor 30 Jahren erreichen können.



  • @RatloserOlm: Die aktuellen Arbeitslosenzahlen liegen nicht an der Techni-
    sierung (so hab ich das aus deinem Post rausgelesen), da Maschinen noch zu
    teuer sind (z.b. lohnen sich die Roboter bei VW erst bei 90% Werksauslastung).

    @dreaddy: Erschreckend - aber irgendwie zu einfach. Die Dummen sterben be-
    kanntlich nicht aus und es wird immer Jobs geben, die selbst die Dümmsten
    machen können und die sie notgedrungen für weniger Geld als ein Roboter aus-
    führen werden.

    Auf jeden Fall sind die 10 Jahre absolut übertrieben - auch in 10 Jahren wird
    noch ein Klempner zu mir kommen und meine Leitungen reparieren. Vieleicht mag
    sich die Theorie in 30 oder gar erst 50 Jahren bewahrheiten, aber ich denke
    es wird immer Jobs für Dumme geben.

    Und wenn nicht wird Darwin gnadenlos zuschlagen 😉



  • Vielleicht gibt es in 10 Jahren ja auch die ultimative Intelligenzpille? Solche Theorien sind IMHO nicht mehr als Kaffeesatzleserei...



  • interessant fand ich mal einen vortrag eines frankfurter forschers, der meinte, die "alten" werden mehr stellenwert bekommen. sprich: ihr wissen wird, auch über 50 oder 60 jahren gefragt sein.
    schon heute könnte man sehen, dass zum bleistift die werbung diesen kommende schon einläutet: die mittelalterlichen leute werden als "jung" dargestellt, im gegensatz zu früheren werbeplakaten oder fernsehtrailern.

    na ja... was bleibt ist arbeiten bis zum sterben.. nix is mit ner schönen rentnerreise 😉



  • Na das sowieso nicht. In ein paar Jahren haben wir hier Ami-Verhaeltnisse. Wenn
    du da nicht mit 70 noch 2 Jobs hast, kannst du unter die Bruecke schlafen gehen.

    Ja ich weiss, ein Horrorszenario.

    mfg
    v R



  • Interessant zum Thema Zukunftsprognosen am Arbeitsmarkt fand ich auch diesen Artikel über Outsourcing:

    http://www.informit.com/articles/article.asp?p=340872&seqNum=1

    @dreaddy
    Das gilt vielleicht für die Industrieländer. Dort wird durch den allgemein hohen Lebensstandard die Arbeit für simple Jobs für die Leute links der Kurve zu teuer und die Unternehmen wandern ab. Mit denen geht die Kaufkraft und irgendwann folgen auch die qualifizierteren. Dummerweise: die Masse machts.



  • Auch ein Klempner- oder Maurerbetrieb wird sich keinen Azubi einstellen, bei dem es nicht mal zum Dreisatz reicht. Ein immer größerer Teil unserer Schulabgänger fällt einfach komplett durch, wenn es um die Mindestanforderungen geht. Solche Leute will keiner haben. Das ist die harte Realität.


  • Mod

    Dazu kommt auch noch die gesamte Marktlage. Fiel mir gestern beim Friseur mal wieder auf - warum soll ein Friseurmeister eigentlich Lehrlinge ausbilden?

    Ok, meistens werden die als Billigarbeitskräfte für das Haarewaschen genutzt, aber es können ja gar nicht so viele übernommen werden, wie in der Lehre sind. Und dann kommt dazu, daß jeder zweite Friseurlehrling oder ausgelernte Friseur privat am Wochenende für Bekannte und Freunde schwarz die Haare schneidet - also, warum soll z.B. ein Friseurladen jedes Jahr 2-3 Azubis einstellen? Das macht überhaupt keinen Sinn... es macht nur Sinn, für den eigenen Bedarf auszubilden, aber wieviele Leute werden dann benötigt? Ein Azubi alle 2 Jahre?

    Ähnlich sieht's mit anderen klassischen "Park-Lehren" aus, wo also früher massenweise Leute reingingen, die in der Schule eher mässig waren.

    Man muß sich auch nur die enorme Computerisierungswelle in den Kfz-Werkstätten ansehen - wir werden es noch erleben, daß in einer Stellenanzeige gesucht wird "Kfz-Mechaniker gesucht - Diplom Elektrotechnik, Maschinenbau oder gleichwertige Berufsausbildung". Glaubt's mir. Man kann es heute bereits in kleineren Werkstätten sehen, wo der Meister älter ist... die Diagnosegeräte fangen an die Leute zu überfordern. Ein funktionaler Analphabet kann dort außer Autos polieren nicht mehr viel tun.

    Gleichzeitig - und hier wird's fatal - liegt unsere einzige Chance in der höheren Qualität. Inder, Chinesen, ehrlich, ich bin von deren Leistung nur wenig beeindruckt. Ineffizient, chaotisch, ungenau, wenig kreativ. Einzig die Bündelung der Masse und die Kopie von Vorlagen ist eine echte Schlagkraft (und die Organisation von großen Ereignissen).

    Insofern müssen wir z.B. vor den Chinesen keine Angst haben - man muß nur mal genau hinsehen, ok, Japan hat's immer als erstes im Regal, gebaut wird's in Taiwan, und oftmals ist das Label einer amerikanischen Firma drauf. Aber Fertigungsanlagen, Automatisierungsanlagen, die ganzen Präzisionsinstrumente zur Hightechfertigung, die Kernkomponenten von Chip- und Halbleiterfertigungen - die Masse kommt aus Europa, und hierbei speziell aus Deutschland und der Schweiz. Immer wenn man's genau braucht wird keiner auf ein Produkt Made in China zurückgreifen.

    Und da gibt's dann eine fatale Fehlentwicklung bei uns:
    - die Verlagerung von Zulieferteilen ins Ausland und damit verbunden eine Absenkung der eigenen Qualität
    - sinkender Wissenslevel und eine immer größere Masse an nicht ausreichend qualifizierten Entwicklern

    Auf diese Weise läßt sich der Vorsprung natürlich nicht halten, mit allen damit verbundenen Konsequenzen.

    Denn man kann ein höherpreisiges deutsches Produkt auf dem Weltmarkt verkaufen - SOLANGE ES BESSER IST ALS ALLE ANDEREN. Nur sinkt in letzter Zeit teilweise die Qualität durch die von Lopez eingeführten Kostensparideen ab, wodurch sich viele Fragen, wodurch der hohe Preis gerechtfertigt ist.



  • elise schrieb:

    interessant fand ich mal einen vortrag eines frankfurter forschers, der meinte, die "alten" werden mehr stellenwert bekommen. sprich: ihr wissen wird, auch über 50 oder 60 jahren gefragt sein.

    Das mit dem Wissen kann gut sein aber ein anderer Grund warum man für die "Alten" einen höheren Stellenwert sieht ist wohl einfach die Tatsache, dass sie noch Geld haben das sie ausgeben können 🙂 Die jüngeren sind doch zu knausrig und haben Angst es auszugeben 🙂



  • Marc++us schrieb:

    Man muß sich auch nur die enorme Computerisierungswelle in den Kfz-Werkstätten ansehen - wir werden es noch erleben, daß in einer Stellenanzeige gesucht wird "Kfz-Mechaniker gesucht - Diplom Elektrotechnik, Maschinenbau oder gleichwertige Berufsausbildung". Glaubt's mir. Man kann es heute bereits in kleineren Werkstätten sehen, wo der Meister älter ist... die Diagnosegeräte fangen an die Leute zu überfordern. Ein funktionaler Analphabet kann dort außer Autos polieren nicht mehr viel tun.

    OT: Wenn ich mich nicht irre gibt es den Ausbildungsberuf KFZ-Mechaniker gar nicht mehr. Der wurde durch den KFZ-Mechatroniker ersetzt. Die Anforderungen sollen um einiges höher sein. 60% der Inhalte sind IT.



  • CengizS schrieb:

    elise schrieb:

    interessant fand ich mal einen vortrag eines frankfurter forschers, der meinte, die "alten" werden mehr stellenwert bekommen. sprich: ihr wissen wird, auch über 50 oder 60 jahren gefragt sein.

    Das mit dem Wissen kann gut sein aber ein anderer Grund warum man für die "Alten" einen höheren Stellenwert sieht ist wohl einfach die Tatsache, dass sie noch Geld haben das sie ausgeben können 🙂 Die jüngeren sind doch zu knausrig und haben Angst es auszugeben 🙂

    Und warum? Weil wir nicht wissen was morgen ist. Und auch viele aeltere Menschen
    denken so. Mir kann keiner sagen, ob ich morgen noch arbeiten oder meine
    Ausbildung machen kann. Hab zwei Klassenkameraden in der Berufsschule, deren
    Firmen pleite gegangen sind. Zum Glueck haben beide noch eine Firma gefunden,
    die sie als Azubi eingestellt haben.

    Geld ausgeben ist im Moment ein Luxus. Wenn ich Abends in ein Pub gehe, dann
    trink ich nur noch ein oder zwei Getraenke, egal wie lang ich dort bin.

    Aber laut Politikier sind wir bloeden Bundesbuerger ja alle zu dumm um zu
    merken, dass ja im Grunde genommen die Preise gleich geblieben sind.

    Komisch nur, das so ziemlich jeder Bundesbuerger das gleiche oder weniger auf
    seinem Gehaltszettel hat, dafuer aber merkt das er mehr ausgeben muss. Aber
    ca. 60mio Bueger sind ja so dumm und die paar Politikerhansels sind ja so
    schlau.

    mfg
    v R


  • Mod

    Harrison Bergeron schrieb:

    OT: Wenn ich mich nicht irre gibt es den Ausbildungsberuf KFZ-Mechaniker gar nicht mehr. Der wurde durch den KFZ-Mechatroniker ersetzt. Die Anforderungen sollen um einiges höher sein. 60% der Inhalte sind IT.

    Ok, aber das zeigt's doch sogar im Namen... wieviele heutige Hauptschüler aus Großstädten werden noch in der Lage sein, diese Lehre abzuschliessen?

    Ich kenne es aus den Firmen, für den Mechatroniker werden die Lehrstellen inzwischen so besetzt: entweder Realschüler aus Bayern oder Fachabi aus Hessen. Aber Hauptschüler aus dem Frankfurter oder Hanauer Raum? Die werden gar nicht mehr zur Vorstellung eingeladen.

    Ich habe teilweise Zeugnisse von Bewerbern gesehen, da war die beste Note eine 4... früher hat man gesagt, daß die schlechten Schüler wenigstens in Sport gut sind, aber nicht mal das stimmt mehr. Es scheint so, daß generell der Notenschnitt an Hauptschulen nach unten gerutscht ist, d.h. jemand der an der Hauptschule 1er und 2er schreiben kann, ist an der Realschule... denn irgendwie fehlen mir Hauptschulzeugnisse mit guten Noten.



  • Hast du mal gesehen, was so alles auf den Hauptschulen teilweise rumlaeuft? Die
    meisten koennen doch nichts anderes als dumme Sprueche klopfen. Gewalt ist normal.

    In der Hauptschule bei uns im Ort ist es teilweise so gewesen, dass neue
    "zur Einweihung" in die Muelltonne gesteckt worden sind.

    Haaallloooo? Wo leben wir hier eigentlich? Und von denen willst du erwarten, das
    sie was auf dem Kasten haben?

    Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich rede _nicht_ von allen. Aber ein sehr
    grosser Anteil kann man damit abdecken. Sowas wie Menschenachtung kennen die
    doch gar nicht. Finden sich alle cool, in der Gruppe versteht sich! Treff die
    bloss nicht mal allein, dann sind richtig Mundtod. Und ich glaube ich muss dir
    ja nicht sagen, wie die sich teilweise kleiden, denke da hast du bestimmt schon
    einiges erlebt. Ich sage nur Hose auf Kniehoehe und mehr muss man dazu auch nicht sagen. Hast du mal in einem vollen Zug gessessen und ein bisschen auf-
    gepasst? Wenn eine aeltere Dame reinkommt, wie viele stehen auf und bieten ihr
    ihren Platz an? Ne, die schauen der noch bloed in die Augen so auf die Art
    "Was willst du denn?". Nicht einmal Hoefflichkeit gegenueber aelteren kennen
    die. Aber dumm anpoepeln, dass koennen die gut.

    Und dann irgendwann, kommt der Tag an dem die Leute ihr Hauptschulabschluss-
    zeugnis haben und ploetzlich merken sie: "Ach, haett ich bloss nicht soviel
    schei** gebaut...". Aber natuerlich nur, wenn sie nicht Merkbefreit sind. Das
    es denen nicht peinlich ist, sich ueberhaupt zu bewerben. Ganz ehrlich, auf
    Fragen beim Vorstellungsgespraeche wie "Wie kam diese 4 zustande" wuesste ich
    dann ueberhaupt nicht, was ich antworten sollte.

    Ich frage mich, wie kommt das? Was laeuft verkehrt, dass man so eine
    Persoenlichkeit bekommt?

    Ich reg mich viel zu sehr auf ;).

    mfg
    v R



  • Marc++us schrieb:

    Ich kenne es aus den Firmen, für den Mechatroniker werden die Lehrstellen inzwischen so besetzt: entweder Realschüler aus Bayern oder Fachabi aus Hessen. Aber Hauptschüler aus dem Frankfurter oder Hanauer Raum? Die werden gar nicht mehr zur Vorstellung eingeladen.

    Ist ja auch bei anderen IT-Berufen so. Wir haben einmal den Fehler gemacht einen Realschüler für die Ausbildung zum FIAE einzustellen. Fazit: Unzuverlässig, unkonzentriert, kein Engagement, desinteressiert. Vorher waren es immer Abiturienten bzw. Studienabbrecher und so wird es in Zukunft wohl bleiben.

    Marc++us schrieb:

    Ich habe teilweise Zeugnisse von Bewerbern gesehen, da war die beste Note eine 4... früher hat man gesagt, daß die schlechten Schüler wenigstens in Sport gut sind, aber nicht mal das stimmt mehr. Es scheint so, daß generell der Notenschnitt an Hauptschulen nach unten gerutscht ist, d.h. jemand der an der Hauptschule 1er und 2er schreiben kann, ist an der Realschule... denn irgendwie fehlen mir Hauptschulzeugnisse mit guten Noten.

    Der Hauptschulabschluß hatte mal einen guten Ruf. Wer auch nur etwas an seine Zukunft denkt, wird heute alles daran setzen mindestens einen Realschulabschluß zu bekommen. Eine Freundin von mir hat den Realschulabschluß nachgemacht um eine Ausbildung zur Arzthelferin zu machen.



  • virtuell Realisticer schrieb:

    Ich frage mich, wie kommt das? Was laeuft verkehrt, dass man so eine Persoenlichkeit bekommt?

    Klingt vielleicht etwas pathetisch, ist aber wahr:

    Der Mensch ist wie das Wasser, er geht immer den einfachsten Weg.

    Der einfachste Weg ist heute die Freiheit zu nutzen sein Gehirn ab- und das Handy anzuschalten und darauf zu warten, dass was gewaltiges, was mich ablenkt, passiert.



  • virtuell Realisticer schrieb:

    siehe oben!

    Leider sieht es genau so aus, für die Meißten steht ihr Job schon fest, HARZ IV.
    Die Frage ist nur, wer ist daran Schuld? Diese Schüler selbst, oder dessen Eltern die glauben das Wort "Erziehung" hat damit zu tun, einen Hund Männchen beizubringen.

    Es wird bald kein Deutsches Volk mehr geben, nur noch Randgruppen, die Rapper deren Hosentaschen in der Kniekehle hängen, die Kieffer die ein Apfel zur Pfeife umbauen, die Satanisten die den Tod herlicher finden als das Leben, die Türckimitatoren die reden wie Erkan&Stefan, und und und...
    Viele Ausländer machen es richtig, ihnen ist Bewust das sie hier nicht mehr so leicht einen Job bekommen, daher kommt eine Pizzeria und Dönnerbude nach der anderen, sie machen sich Sebstständig. Und da unser Volk immer Dümmer wird, selbst zum Kochen, werden die auch gut Verdienen.
    Da Dummheit in diesen Fall ansteckend ist (ich will so Cool sein wie er), wird in 10 Jahren 90% der paar Lehrstellen nicht von Deutschen besetzt.



  • Ganz einfach, weil selbst diese Leute hier noch gut leben können. Einige Schüler an der Schule meiner Mutter meinten auf die Frage zu Ihrer Zukunftsperspektive -> "Ich leb mal von Sozialhilfe.". Die Schule ist auf einem Dorf. Die erben irgendwann das Haus der Großeltern/Eltern und sehen gar keine Veranlassung irgendwie aktiv zu werden.



  • Ich kann mir das garnicht vorstellen, wie man so in den Tag hineinleben kann, ohne jemals irgendwas erreichen zu wollen. Da würd ich Depressionen kriegen. Ich brauch immer was, worauf ich mich freuen kann. Momentan ist es mein BA-Studium. Und danach die Stelle, die ich aufgrund meines (hoffentlich) guten Studiums bekomm.
    Aber ist irgendwie klar, dass man nichts erreichen kann, wenn man sich denkt: Ist doch eh alles schei*egal. Hab ich bisher einmal gemacht -> Sitzen geblieben. Seitdem gibt's immer ein Ziel, auf das man hinarbeiten muss.



  • Hallo

    Eltern die glauben das Wort "Erziehung" hat damit zu tun, einen Hund Männchen beizubringen.

    👍

    genauso sehen viele das auch
    und das dumme daran ist die kommen damit ja auch viel leichter durch
    (ist absolut nervenschonend und man kann selbst tun und lassne was man mag)

    In der Klasse meiner Tochter sind nur 8 Kinder nicht auf weiterfuehrende Schulen gegangen

    davon (muessen ????) die meisten Eltern beide arbeiten - auch ein Grund

    Aber Kinder muessen ja jetzt Rentenversicherungsbeitraege berappen
    und bald auch (fast) die volle Krankenversicherung
    und (laut Merz) sollen ja das Kindergeld weg

    MfG
    Klaus


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