Gegen Männnerdiskriminierung
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Vielen Männern sind die vielfältigen großen und kleinen Diskriminierungen auf Grund ihres Geschlechtes gar nicht bewusst. Das beginnt bei der Wehrpflicht und dem Zivildienst, beim Sorgerecht nichtverheirateter Väter bis zu der gesellschaftlichen Rollenzuschreibung der "Ernährer" der Familie zu sein.
Für gefährliche und schmutzige Arbeiten wie Müllfahrer, Gleisbauer und Kanalarbeiter werden in der Regel nur Männer geworben. Für leichte Verwaltungstätigkeiten werden Frauen bevorzugt eingestellt. Bei Katastrophen wird wie selbstverständlich erwartet, dass sich Männer erheblichen Gefahren aussetzen und Frauen den Vortritt lassen, sich aus der Gefahrenzone fortzubewegen.
Männer finden im Gegensatz zu Frauen keine speziell für sie eingesetzten Ansprechpartner in den öffentlichen Behörden und Ämtern.
Um die Diskriminierung der Männer bei der Wehrpflicht zu rechtfertigen, behaupten die BefürworterInnen dieser Diskriminierung, Frauen würden ohnehin schon vielfältige, häufig kostenlose Versorgungsleistungen für Kinder und alte Menschen erbringen. Mal davon abgesehen davon, dass Kinder- und Altenversorgung mit dem Erlernen von Tötungstechniken und Waffengebrauch auf eine Stufe gestellt wird, ist längst nicht jede Frau in ihrem Leben mit Pflegeaufgaben konfrontiert und müsste also nach dieser Argumentationslogik zum Militärdienst oder Zivildienst.
Umgekehrt gibt es viele Männer, die Versorgungs- und Pflegeaufgaben für Kinder und alte Menschen übernehmen, diese müssten daher konsequenterweise vom Militär- oder Zivildienst freigestellt werden.
Quelle: http://maennerrat.de/maennerdiskriminierung.htm
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Frau Dr. Schwarzhaupt: "Es kam dem Rechtsausschuss darauf an, dass mit programmatischen Nachdruck im Grundgesetz ausgesprochen wird, dass unsere Auffassung von der Natur und der Bestimmung der Frau einen Dienst mit der Waffe verbietet. ... Wir glaubten, diese Grundauffassung ausdrücklich festlegen zu müssen, gerade in Gedanken an die militärischen Dienste, in die Frauen unseres Volkes in der Vergangenheit ... hineingezogen wurden." (Deutscher Bundestag, 132,. Sitzung v. 6.3.1956) ..."Kommentar:
Warum nicht auch mit Bezug auf die deutsche Vergangenheit und das Hineinziehen von Männern in militärische Dienste verboten wurde, darauf gibt Frau Schwarzhaupt keine Antwort.Der Aufsatz ist insgesamt interessant, auch wenn Egmont Neubauer sich zum Schluß doch noch als traditioneller Mann entpuppt, wenn er wieder einmal die Hausarbeit und die Kinderbetreuung durch Frauen ins Felde führt um eine Ungleichbehandlung von Männern und Frauen bei der Wehrpflicht zu begründen.
Immerhin dürfen wir bei der jetzigen Möglichkeit des freiwilligen Wehrdienstes von Frauen damit rechnen, dass zukünftig auch deutsche Frauen tot aus dem "Feld der Ehre" in ihre Heimat zurückgebracht werden. Denn fern der Heimat in afghanischer Erde, wollen wir sie nicht begraben sehen
Quelle:http://maennerrat.de/bundeswehr.htm
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Unter anderem erfährt man, dass in den USA der Anteil der Frauen bei Festnahmen wegen Mordes bei 1:8 liegt, aber ihr Anteil unter den Todeskandidaten nur noch 1:72. Von mehr als 700 Personen, die seit 1976 in den USA hingerichtet wurden, sind nur sieben weiblich. Der Sexismus sei in dieser Hinsicht größer als der Rassismus, erklärt Jura-Professor Victor Streib. "Es ist wie beim Fußball: Wenn man einen Kerl umhaut, ist man ein Held. Wenn man eine Frau umhaut, ist man ein Mann, der Frauen schlägt. Es scheint, als ob das Leben von Frauen wertvoller wäre: Frauen werden auch als Opfer anders behandelt. Man hört immer, wieviele Frauen und Kinder ein Anschlag das Leben gekostet hat."
Quelle: http://maennerrat.de/todesstrafe.htm
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Ab 1.1.2001 wird Alex Lubawinski (SPD) neuer Bürgermeister der fusionierten Berliner Bezirke Prenzlauer Berg, Weissensee und Pankow. Lubwinski wurde mit deutscher Nationalität am 12. Mai 1950 in Stettin geboren. 1963 siedelten er mit seinen Eltern in die DDR nach Ostberlin über. Alex Lubawinski besuchte - anfangs ohne ein Wort Deutsch zu sprechen oder zu verstehen - die Polytechnische Oberschule an der Dimitroffstraße, wechselte später zu EOS (Gymnasium) nach Pankow über. Hier erlernte er zeitgleich den Beruf eines Zerspannungsfacharbeiters im Transformatorenwerk Oberspree. Sein Wunsch war es jedoch Kindergärtner zu werden, in einer Einrichtung mit mehrsprachiger Erziehung. Doch Männer konnten zur damaligen Zeit nicht Kindergärtner werden und so blieb die Alternative Lehrer.
aus: "Berliner Abendblatt", 29.11.00
Quelle: http://maennerrat.de/maenner-frauenberuf.htm
Wie wäre es mal mit Männerbeauftragten und einem Männer-Minister zusätzlich zu der Familien- und Frauen-Ministerin?

Ich fühle mich diskriminiert!

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zusätzlich zu der Familien- und Frauen-Ministerin?
Die Menschen haben doch schon soviele Minister, sollen die Frauen doch auch einen haben.
MfG SideWinder
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Wen störts?
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Männer emanzipiert euch !!!
Finde es auch eine Schweinerei, dass Frauen oft "bei gleicher Qualifikation" bevorzugt eingestellt werden und nun auch noch bei Versicherungen wo sie mehr Leistungen in Anspruch nehmen (Pflege) genausowenig bezahlen wollen wie Männer, andererseits aber die Ermäßigungen bei der KFZ-Versicherung gerne in Anspruch nehmen

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Loggy schrieb:
Wen störts?
Wayne

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Loggy schrieb:
Wen störts?
Wohl jeden Mann, wenn er mal ehrlich darüber nachdenkt.
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Ich hör meine Mutter noch, die erst letztens geflucht hat, dass Frauen überall
weniger Gehalt bekommen.Mein Vorschlag: back 2 the roots

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wie wärs mit ner männergruppe?

na los, engagiert euch, setzt euch ein, kämpft auf politischer ebene, kriegt eure hintern hoch, wenns ihr nicht wisst, wies geht, fragt uns, wir haben das drauf *g*
ps: regel nummer eins: das typische männliche gejammer, wie schlimm doch alles ist, hilft da nicht weiter. da müsst ihr wohl selber mal aktiv werden.
also: motto: -gegen die politische faulheit-
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Mist, jetzt habe ich gestern tatsächlich vergessen, zum Saturn-Markt zu gehen, um mich zu beschweren, dass es die 1-€-Kaffeemaschine nur für Frauen gibt.

Ach, egal. Wenn Saturn der Meinung ist, keine männlichen Kunden zu brauchen, gehe ich da einfach nicht mehr einkaufen.

EDIT: PS: @elise: Hey, für diese Maßnahme muss ich nichtmal aktiv werden. Die ist absolut männlich.

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Wohl jeden Mann, wenn er mal ehrlich darüber nachdenkt.
Nö. Klar, Zivildienst und Bundeswehr stören mich. Aber unabhängig, ob die Frauen da hin müssen oder nicht.
Dass es ne Frauenbeauftragte und eine Frauenministerin gibt, stört mich hingegen gar nicht. Ich lächle zwar immer drüber, aber sollen sie doch machen.
Wer hier irgendwas von Hausarbeit und Kindererziehung redet... soll er doch. Bei meinen Eltern wars so und ob es bei mir später so sein wird ist nur eine Sache zwischen meiner Frau und mir.
Und denk mal drüber nach, wieso Frauen immer als Opfer dargestellt werden (und mit den Kindern genannt werden). Sie sind nunmal sehr viel schwächer (Ausnahmen bestätigen die Regel) und verletzlicher als wir Männer.
Ich kann dieses ewige gejammer nicht mehr hören... dies ist ungerecht, das ist ungerecht...
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Das schlimme an der Emanzipation ist, dass sich die Frauen nur die Rosinen-Stücke herauspicken und sich nur bei solchen Dingen "gleichberechtigen", bei denen sie einen Vorteil daraus ziehen.
Man sollte also etwas tun! Allerdings wird man dann schnell als frauenfeindlich abgestempfelt sogar von Männern. Frauenfeindlichkeit ist in unserer Gesellschaft extrem verpönt, wogegen Männerfeindlichkeit fast schon ein Muss ist! Die "Emanzipation", sprich Übervorteilung der Frau gegenüber dem Mann ist schon zu weit fortgeschritten, als das wir noch etwas tun können. Also tun wir einfach das, das wir am besten können: jammern!

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Nein, Mann!!!! Wir holen uns jetzt zurück, was uns gehört!!

(Warum muss ich gerade an Al Bundy und der Feministinnen-Vereinigung dort denken?)
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Loggy schrieb:
Und denk mal drüber nach, wieso Frauen immer als Opfer dargestellt werden (und mit den Kindern genannt werden). Sie sind nunmal sehr viel schwächer (Ausnahmen bestätigen die Regel) und verletzlicher als wir Männer.
Nein, das hat nichts mit der Biologie zu tun. Frauen sind weit härter im Nehmen als Männer. Frag mal eine moderne Frau, besonders junge emanzipierte Frauen werden dir das mit Vorliebe bestätigen. Lieblingsthema Geburt und dass Frauen so toll Schmerzen ertragen können - im Gegensatz zu Männern.
Frauen sind keinesfalls das arme kleine schwache Geschlecht, welches von uns starken heldenhaften Männern beschützt werden muss. Das ist keine biologische Realität sondern eine gesellschaftliche Rolle, in die wir alle gepresst werden.
Frauen wehren sich zu recht dagegen - Männer akzeptieren es und wehren sich nicht. Mann will ja kein Weichling, kein Nörgler sein.
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Lieblingsthema Geburt und dass Frauen so toll Schmerzen ertragen können - im Gegensatz zu Männern.
Das ist glaub ich kein genereller Vorteil, den die Frauen immer haben, sondern nur etwas, was mit irgendwelchen Hormonen während der Wehen in Gang gesetzt wird. Na und? Was ist daran so toll?
Ist es außerdem toll wenn ich mir die Hand abhacken kann, ohne dass ich das spüre?Ich denke schon, dass Frauen im Allgemeinen körperlich schwächer sind. Das ist sehr wohl eine biologische Gegebenheit, Männer haben einfach breite Schultern und mehr Bizeps, Frauen nicht.
Das heißt natürlich nicht, dass das irgendwelche Gesellschaftlichen Rollen rechtfertigen soll und das heißt auch nicht, dass eine durchtrainierte Frau einem Mann nicht ordentlich eins auf die Nase geben kann.Mann will ja kein Weichling, kein Nörgler sein.

Das ist einfach nur eine geistige Einstellung und hat IMHO nichts mit körperlichen Gegebenheiten zu tun. Wenn man an der Bushaltestelle im Winter 5min warten muss und dann jammert, ist man halt ein Weichei, egal ob Mann oder Frau.
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nein, frauen dürfen jammern. Ich hab noch nie jemand eine Frau als Weichei bezeichnen hören!
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Schoggel schrieb:
nein, frauen dürfen jammern. Ich hab noch nie jemand eine Frau als Weichei bezeichnen hören!
Na, na. Frauen dürfen sich über Schmerz beklagen, dann heißt das aber keinesfalls jammern, sondern leiden. Jammern tun nur minderwertige dahinvegitierende Wesen, die nicht wissen, was richtige Schmerzen sind, weil sie noch nie 'ne Peride hatten.
Einigermaßen passend übrigens: http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Forschungsnetz/forschungsvorhaben,did=12404.html
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Gregor schrieb:
Mist, jetzt habe ich gestern tatsächlich vergessen, zum Saturn-Markt zu gehen, um mich zu beschweren, dass es die 1-€-Kaffeemaschine nur für Frauen gibt.

Sei froh. Ich habe meine Mutter hingeschickt und nachdem was dir mir erzählt hat, hat sich das schwache Geschlecht dort regelrecht geprügelt. Soll wohl nicht sehr angenehm gewesen sein

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Loggy schrieb:
Sie sind nunmal sehr viel schwächer (Ausnahmen bestätigen die Regel) und verletzlicher als wir Männer.
Menno... ich hab' doch auch Gefühle...

Schoggel schrieb:
Das schlimme an der Emanzipation ist, dass sich die Frauen nur die Rosinen-Stücke herauspicken und sich nur bei solchen Dingen "gleichberechtigen", bei denen sie einen Vorteil daraus ziehen.
FULL ACK!

Optimizer schrieb:
Nein, Mann!!!! Wir holen uns jetzt zurück, was uns gehört!!

(Warum muss ich gerade an Al Bundy und der Feministinnen-Vereinigung dort denken?)
Yeah, NO MA'M comes to Germany!

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das ist zwar gerade die Anti-Feministinnen-Vereinigung, aber die rockt auch hart.

Ich rufe hiermit ins Leben:
National
Organisation ofMen
Against
'
Amazonian
Masterhood
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DrGreenthumb schrieb:
Gregor schrieb:
Mist, jetzt habe ich gestern tatsächlich vergessen, zum Saturn-Markt zu gehen, um mich zu beschweren, dass es die 1-€-Kaffeemaschine nur für Frauen gibt.

[...]Ich habe meine Mutter hingeschickt[...]
Was lernen wir daraus? Solche Angebote führen eindeutig zur Ausbeutung der Frau!
Wundert mich, dass elise diesbezüglich noch nicht rebelliert hat. 
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Optimizer schrieb:
Ich rufe hiermit ins Leben:
National
Organisation ofMen
Against
'
Amazonian
Masterhood
Kannst höchstens 'n Franchise aufmachen... wenn Al Dich lässt...
