Natur im Wandel???
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sarfuan schrieb:
Was Schoggel doch z.B. letztlich proklamiert ist doch genau die erste Einstellung. Einfach Augen zu und "wird schon nicht so schlimm werden". Das halte ich aber für ziemlich verantwortungslos.
Was sollten wir also deiner Meinung nach tun?
By the way: Bis jetz hab ich in praktisch jedem meiner Posts in diesem Thread den Ausdruck "die Situation beobachten" benützt. Wenn du mit geschlossenen Augen eine Situation beobachten kannst, dann macht deine Bemerkung vielleicht ein bisschen Sinn.
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Schoggel schrieb:
By the way: Bis jetz hab ich in praktisch jedem meiner Posts in diesem Thread den Ausdruck "die Situation beobachten" benützt. Wenn du mit geschlossenen Augen eine Situation beobachten kannst, dann macht deine Bemerkung vielleicht ein bisschen Sinn.

Nein, deine Formulierung im Kontext bedeutet, dass du solange beobachtest, bist du irgendwann einmal massive Folgen siehst. Zum Beispiel, "Huch, es sind keine Polkappen mehr da". Denn das pure Schmelzen kannst du jetzt schon beobachten, was dir aber offenbar noch nicht genug ist.
Wenn du dann aber deine "massiven Folgen" siehst, stehst du im Grunde schon vor vollendeten Tatsachen. Was willst du dann noch tun?
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sarfuan schrieb:
Nein, deine Formulierung im Kontext bedeutet, dass du solange beobachtest, bist du irgendwann einmal massive Folgen siehst. Zum Beispiel, "Huch, es sind keine Polkappen mehr da". Denn das pure Schmelzen kannst du jetzt schon beobachten, was dir aber offenbar noch nicht genug ist.
Wenn du dann aber deine "massiven Folgen" siehst, stehst du im Grunde schon vor vollendeten Tatsachen. Was willst du dann noch tun?Ich distanziere mich von Dingen, die du in meine Aussagen hineininterpretierst.
Das Klima verändert sich. Ok, meinetwegen. Mag vielleicht stimmen. Und nun? Wollen wir diese Veränderung aufhalten. Falls ja, aus welchem Grund?
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Tut mir leid, du sprichst die ganze Zeit davon, dass man das Klima im Auge behalten müsse (d.h. die momentan messbaren Folgen keine Forderung nach Handlungen rechtfertigen würden), und dass zu einer Klimaerwärmung die Menschen nur einen minimalsten Beitrag leisten würden, und die Erwärmung eben der natürliche Weg der Dinge sei, und deswegen ohnehin kein menschlicher Handlungsbedarf bestünde und die Menschheit als solches schon irgendwie überleben wird.
Und trotzdem distanzierst du dich von "meinen Interpretationen" und möchtest deinen Umgang mit der Thematik, der doch im Grunde nur Wegsehen und "Ist schon nicht so schlimm, ihr doofen Panikmacher" ist, auch noch verantwortungsvoll nennen?Tut mir, wie gesagt, leid. Aber in meinen Ohren klingt deine Argumentation zu sehr nach Bequemlichkeit und eben nicht nach ernsthafter Auseinandersetzung mit der Thematik.
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Ich glaub aber das es viele Leute gibt denen das gerade am ***** vorbei geht. Ich würd mal sagen Vernunft der Menschheit wäre angebracht.
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sarfuan schrieb:
Tut mir leid, du sprichst die ganze Zeit davon, dass man das Klima im Auge behalten müsse (d.h. die momentan messbaren Folgen keine Forderung nach Handlungen rechtfertigen würden), und dass zu einer Klimaerwärmung die Menschen nur einen minimalsten Beitrag leisten würden, und die Erwärmung eben der natürliche Weg der Dinge sei, und deswegen ohnehin kein menschlicher Handlungsbedarf bestünde und die Menschheit als solches schon irgendwie überleben wird.
Zumindet in diesem Teilstück gebe ich dir zu 100% Recht! Trotzdem hast du mir noch keine Argumente geliefert, die eine solche Meinung als unrealistisch und verantwortungslos entlarvt!
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Schoggel schrieb:
Zumindet in diesem Teilstück gebe ich dir zu 100% Recht! Trotzdem hast du mir noch keine Argumente geliefert, die eine solche Meinung als unrealistisch und verantwortungslos entlarvt!
Björn Lomborgs Bücher, die im Wesentlichen Deiner Ansicht sind, wurden schon zigfach gründlich zerlegt, ich schlage vor, dass Du da mal ein bisschen recherchierst.
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Nö, dazu bin ich zu bequem. Ich bin ja sowieso allgemein viel zu bequem ...
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Schoggel schrieb:
Zumindet in diesem Teilstück gebe ich dir zu 100% Recht!
Natürlich stimmst du "mir" in dem Teilstück zu. War ja auch lediglich die Zusammenfassung deiner eigenen Aussagen

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Die Erde dreht sich schon seit was weiß ich wie vielen Jahren und in dieser Zeit gabs 1000 Mal schlimmere Natur-"katastrophen", wenn man so nennen kann, als diese genannten. Es gab Eiszeiten und bestimmt auch mehrere Hitzewellen und Flutungen, und nun kam eine Flut (bzw. ein Beben) in der Zeit, in der gerade die Menschen leben.
Natürlich beschleunigen wir die Wetterveränderungen durch den Treibhauseffekt, aber ist nicht alles irgendwie ein Kreislauf? dann bricht die nächste Eiszeit eben nicht in 20000 Jahren an, sondern meinetwegen in 10000. Ob's die Menschen überleben oder nicht, weiß man nicht, aber nach der Eiszeit gibt's wieder eine "normale" Zeit.Mr. B
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sarfuan schrieb:
Schoggel schrieb:
Zumindet in diesem Teilstück gebe ich dir zu 100% Recht!
Natürlich stimmst du "mir" in dem Teilstück zu. War ja auch lediglich die Zusammenfassung deiner eigenen Aussagen

Das ist nicht selbstverständlich. Ansonsten scheint es ja nicht gerade deine Stärken zu sein, meine Aussagen zu widerholen.
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Schoggel schrieb:
Nö, dazu bin ich zu bequem. Ich bin ja sowieso allgemein viel zu bequem ...
Wenn Du nichts lernen möchtest, ist das Deine Entscheidung.
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Mr. B schrieb:
Ob's die Menschen überleben oder nicht, weiß man nicht, aber nach der Eiszeit gibt's wieder eine "normale" Zeit.
rofl.

Darum geht's doch genau. Um den Planeten Erde mache ich mir keine Sorgen. Irgendwelche Kakerlaken überleben den Atomkrieg schon.
Es geht, wie bereits gesagt um den Erhalt des Status Quo. Und ich behaupte, wir sind gerade dabei, dafür zu Sorgen, dass sich dieser Status nicht mehr lange hält. Das ist doch der Gag. Klar ist alles irgendein Kreislauf und die nächste Hitzeperiode wäre in 200.000 Jahren eh gekommen. Aber durch uns Eingreifen kommt sie jetzt - eine Zeit, die ich eigentlich nicht mitzuerleben gedachte.
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Schoggel schrieb:
Was ich damit sagen will: Wir haben lediglich das Gefühl, dass diese Katastrophen zunehmen, weil die Medien viel häufiger, reisserischer und intensiver darüber berichten!
Genau diese Beurteilung wollte ich durch meine Bemerkung verhindern. Ich habe eben nicht so sehr auf die Berichterstattung geachtet, noch sehe ich diese besonders oft. Ich habe einfach beobachtet und geschaut ob sich das in Einklang mit dieser Erderwärmung bringen lässt, und dazu gehört auch, das es mehr Extremwettersituationen gibt.
Wie bereits gesagt, bin ich mir nicht sicher ob das nicht zu den üblichen Schwankungen gehört.Wenn man jedoch daran denkt, wieviel täglich verbrannt wird und aus Fabriken und Autos weltweit zusammenkommt (nur diese Vorstellung), und das nicht erst seit kurzem, ist einfach anzunehmen das es irgendwann bemerkbar wird. Vielleicht erst sehr spät, da es schleichend ist.
Lieber zuviel auf die Umwelt achten als zuwenig. Deswegen halte ich nichts von runterspielen. Ob sich bis jetzt _wirklich_ was erwärmt hat oder nicht ist tatsächlich nur beiläufig, da dem ganzen sowieso irgendwann ein ende gemacht werden muss.
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Schoggel schrieb:
Was haben wir nicht gelacht.
Wenn Du eine Diskussion zu einem bestimmten Thema führst, und auf literatur verwiesen wird, die du nicht kennst, dann ist es tatsächlich nur "bequem" zu nennen, einfach nicht darauf einzugehen.
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randa schrieb:
Schoggel schrieb:
Was ich damit sagen will: Wir haben lediglich das Gefühl, dass diese Katastrophen zunehmen, weil die Medien viel häufiger, reisserischer und intensiver darüber berichten!
Genau diese Beurteilung wollte ich durch meine Bemerkung verhindern. Ich habe eben nicht so sehr auf die Berichterstattung geachtet, noch sehe ich diese besonders oft. Ich habe einfach beobachtet und geschaut ob sich das in Einklang mit dieser Erderwärmung bringen lässt, und dazu gehört auch, das es mehr Extremwettersituationen gibt.
Und wenn du kein TV schaust, Zeitung liest oder dich sonstwie mit den Medien beschäftigst, woher willst du dann wissen, dass so etwas passiert ist?
Wahrscheinlich von deinen Mitmenschen, die aber TV schauen und Zeitung lesen. So lässt du dich indirekt von den Medien beinflussen.
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Ich habe doch gar nicht gesagt, das ich Totalverweigerer jeglicher Medien bin. Ich achte nicht so sehr darauf. Von Globaler Erwärmung hat jeder gehört, seit längerem schon. Nun habe ich versucht, dies mit meiner eigenen Beobachtung zu untersuchen. Nicht das ich erwartet hätte, durch beobachtung des Wetters in Nürnberg stichhaltige, objektive Fakten zu gewinnen - aber ich habe schon wesentlich kältere Winter erlebt als diese in den letzten Jahren. In NBG habe ich früher kaum Stürme gesehen, jetzt sehe ich mehr. Und an einigen Tagen konnte ich heuer ohne Jacke auf die Straße gehen. Das ist alles. Nicht viel, aber ein Eindruck. Vielleicht besteht tatsächlich ein Zusammenhang, vielleicht nicht. Ist mir eigentlich auch egal, das Prinzip bleibt dasselbe, auch ohne spürbare Erwärmung oder Extremisierung (zur Zeit noch...).
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randa schrieb:
Ich habe doch gar nicht gesagt, das ich Totalverweigerer jeglicher Medien bin. Ich achte nicht so sehr darauf.
Ich auch nicht, aber wenn die Medien einfach mehr darüber berichten als früher, dann braucht man sich gar nicht darauf zu achten, um das Gefühl zu bekommen, dass sich solche Ereignisse häufen ...
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Du scheinst darauf insistieren zu wollen, das mein Eindruck von Medien beeinflusst wurde. Na, wenn du meinst. Ich bin jedenfalls nicht der Meinung das ein jeder derart beeinflusst wird, nur weil häufiger berichtet wird. Ich schaue nicht oft fern und lese nicht oft Zeitung.
Wie gesagt geht es mir um das Prinzip, nicht um so eine Bagatelle. Ich spreche nur von meinem subjektiven Eindruck, und ich habe den bereits selbst relativiert.