Mein Leben mit 40...
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Wenn ich 40 bin, habe ich hoffentlich ein Mittel gegen Krebs und Aids gefunden, die synthetische Herstellung von Spinnenseide entdeckt und bin damit so reich geworden, dass ich Tsunami-Opfern Milliarden geben kann.
Des Weiteren habe ich eine Möglichkeit gefunden die globale Erwärmung zu stoppen.
Die komplette Menschheit vegitiert nun fröhlich ohne Sorgen vor sich hin. Auch ich habe ein schönes Haus an einem schönen Örtchen mit einer wunderschönen Frau sowie zwei kerngesunde und hübsche Kinder.
Nun passiert es jedoch an meinem 45. Geburtstag, dass ein riesiger Meteroid mit der Erde kollidiert und die gesamte Menschheit auslöscht, was allerdings nicht weiter schlimm ist, da es auf einem anderen Planeten bereits neues Leben gibt.
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Aja, und welcher wäre das?
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Stammtischler schrieb:
was allerdings nicht weiter schlimm ist, da es auf einem anderen Planeten bereits neues Leben gibt.
Stimmt. Nicht nur auf einem und nicht erst dann

Erfinde doch lieber was um die Menschheit dorthin zu beamen, weil der Rest ist ja eh sinnlos, wenn wir Aussterben.
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Der Schwerpunkt liegt nicht auf den 2. Teil des letzten Satzes. Wer dies wohl so sieht, lasse ihn bitte weg.
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was hast du den geraucht??

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fhgfg schrieb:
was hast du den geraucht??

Bier
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Das bin ich nicht. Habe nichts geraucht.
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Ich Verstehe schon den Sinn,
warum sollten wir uns Anstrengen Dinge zu Entwickeln, die unser Leben verbessern, wenn etwas anderes es eh wieder Vernichtet, ob Meteroid oder Atombomben.
Deswegen sind vermutlich unsere Inteligenten Vorfahren tief unter die Erde gezogen, die wir heute irrtümlich für die grauen, dünnen Aliens mit den großen Augen halten. Aber die Evolution würde in diese Richtung gehen, wären die Wesen einige Tausende von Jahren 100-200 km unter der Erde. Aber der Erik ist sich ja sicher, die kommen von Auserhalb.
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warum sollten wir uns Anstrengen Dinge zu Entwickeln, die unser Leben verbessern, wenn etwas anderes es eh wieder Vernichtet, ob Meteroid oder Atombomben.
hoffnung?
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Korrekt. Dies sollte sofort die Frage nach dem Lebenssinn klären. Wir sind entstanden weil die Gesetze der Natur die Bildung von "Lebewesen" vorschrieben. Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist so schwachsinnig wie die Frage z.B. nach dem Sinn der Gravitation. Sie ist da und gut ist.
Das heißt jetzt jedoch nicht, dass ich suizidefärdet bin.
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Hoffnung, etwas dass der Mensch überhaupt braucht um zu existieren. Ein Computer braucht das nicht, weil er erst gar nicht nach dem Sinn fragt.
Würde der Mensch keine Hoffnung kennen, würde er sich in schlechten Zeiten verharren und, wenn gleichzeitig der Überlebensdrang - eine weitere geschickte Sache der Natur - deaktiviert würde, Selbsttötung begehen.
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Unsere Technologie, Luxus, alles drum und dran erleichtert uns ledliglich das Warten auf den Meteoriten.
Dass wir irgendwann vielleicht in der Lage sind so eine Katastrophe abzuwehren, macht den Aufbau von Luxus auch nicht umbedingt sinnloser.
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Das Leben hat keinen Sinn - außer dem, den wir ihm geben.
Thornton Wilder[/zitateinwerf]