Provider Verständnissfrage
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Guten Morgen,
ich wollte zu meiner Suche auch euch hinzuziehen.
Ich überleg die ganze Zeit über folgendes Thema:Wenn man mit DSL Surft, benötigt man ja in 90% immer eine T-DSL anschluss.
Wieso ist das so? Diesen letzten Hausmeter macht ja sowieso immer die Telekom.
So jetzt eine Theoriefrage (vorweg, es ist lediglich eine unbeantwortet frage in meinem kopf und ich habe so schnell nicht vor inet provider zu werden
falls einige das meinen) zurück zum Thema:- Ich habe eine 5 MBit Standleitung*
- Ich habe DSL Technik bei mir installiert (welche Hardware ist das??)
- Ich habe einen EinwahlrouterBenötigt der Bewohner auf der anderen Strassenseite jetzt noch einen T-DSL Anschluss um sich bei mir einzuwählen und meinen Tarif zu nutzen? Wenn ja wieso? Ist es wegen den Leitungen? Wie sieht das aus wenn ich wie gesagt auch diese HArdware für DSL habe?
Fragen über Fragen

Danke für euer Interesse.
*ist gelogen ich weiß, ich habe nur ne 2048/256 flat

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Irgendwie versteh ich deine Frage nicht.
Was für eine Technik sollte sonst zwischen dem Access-Point und dem Kunden ge-
legt sein? Ethernet? Die Telefonverbindungen liegen ja schon, also kann man diese
doch auch nutzen, wie es bei DSL der Fall ist.Außerdem kannst du privat doch auch einen normalen (WLAN-) Router nehmen...
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Nein,
mir geht es darum, könnte ich einem anderen einen DSL Anschluss (sagen wir mal 1 MBit syncron) zur verfügung stellen ohne das derjenig einen dsl grundanschluss bei der telekom haben muss (und ich will keine strippen ziehen ;))
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wenn du keine strippen ziehen willst kannst du auch die leitung kaufen oder mieten bei der t-com
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preise? hat jemand dazu infos?
wie berechnet die tkom das? fest oder lassen die sich das auch wieder nach traffic bezahlen?danke
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C-O-M-M-A-N-D-E-R schrieb:
preise? hat jemand dazu infos?
wie berechnet die tkom das? fest oder lassen die sich das auch wieder nach traffic bezahlen?danke
musst du bei der t-com fragen aber billig ist das sicher net.
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Ich habe zwar immer noch nicht ganz verstanden was du da erfragst, aber ich versuche das trotzdem mal...
DSL:
Das Modem baut über die Telefonleitung eine Verbindung zu einem Knotenserver auf, dieser prüft die Ankommenden Daten und giebt diese entsprechend weiter (z.B. an Freenet), erfolgt ein Routing OK, schaltet er dich durch und du erhälst eine eindeutige IP Adresse.
Hinter deinem Modem können über einen Router natürlich einige PC´s hängen die Zugriff erhalten, das ist der normale Weg den wir alle kennen.
Was du nun warscheinlich meinst, ist das du mit 5MBit DSL Anbietest, also das du einen Knotenserver und einen Verbindungsserver darstellst, in dem sich dein Nachbar einwählen kann.
Mit anderen Worten, aus dir wird 5M-Arcor2Das geht natürlich nicht, mit deinem jetzigen Anschluß nicht und auch nicht mit einer 5MBit-Standleitung, bei beiden hast du den falschen Provider, nähmlich jemand der dir nur eine IP giebt und genau dieses Vorgehen erledigt.
Was du brauchst wäre eine Direkte Verbindung zum Internet über einen Netzwerk provider, 1GBit würde da schon reichen. Eine IP-Range, vergeben von der RIPE.
Speziälle Router. Für kleinere Verteilungen bis 64 Anschlüße, giebt es sowas sogar alles in einem und ist nicht größer als so ein Telefonkasten am Strassenrand. Nun könntest du diesen Kasten neben den Telfonverteilkasten stellen, an dem du und dein Nachbar, so wie einige andere hängen und die Leitungen für DSL betrieb mieten. Das ganze wird für diesen Betrieb dann gekoppelt.
Probleme:
- 1GBit glasfaser zu deinem Kasten legen lassen Kostet paar Weltreisen
- Der Technische Umbau der Kopplung kostet paar Plasmabildschirme.
- Die RIPE wird sich streuben und muß überredet werden.
- Die Telekom vermietet dir dann gerne die Leitung, aber der Monatspreis...Einfach deine 2MBit splitten und davon 1MBit an deinem Nachbar geben, geht so einfach nicht, ohne Strippe ziehen oder WLAN.
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Lassen wir mal die Telekom raus, heisst, jemand der sich einwählen will, muss die T-DSL Grundgebühr latzen.
Jetzt habe ich (um es genauer dazustellen) eine 100 MBit Leitung und da klemmt ein DSL Einwahl Server hinter, dann müsste ich doch als Provider für jemand anders dienen können oder nicht?
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DSL_Technik schrieb:
- Die RIPE wird sich streuben und muß überredet werden.
Da wirst du dir aber wirklich was ganz besonderes einfallen lassen müßen, denn in Europa macht das denic.
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mezzo mix schrieb:
DSL_Technik schrieb:
- Die RIPE wird sich streuben und muß überredet werden.
Da wirst du dir aber wirklich was ganz besonderes einfallen lassen müßen, denn in Europa macht das denic.
Falsch, für Europa ist die RIPE NCC in Amsterdam zuständig.
c-o-m-m-a-n-d-e-r schrieb:
Lassen wir mal die Telekom raus, heisst, jemand der sich einwählen will, muss die T-DSL Grundgebühr latzen.
Jetzt habe ich (um es genauer dazustellen) eine 100 MBit Leitung und da klemmt ein DSL Einwahl Server hinter, dann müsste ich doch als Provider für jemand anders dienen können oder nicht?
Du brauchst in jedem Fall eine IP Range um IP´s an den Einwählern vergeben zu können, das ist Pflicht.
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Ok, man benötigt einen IP Pool, ginge das nicht auch über NAT ?
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C-O-M-M-A-N-D-E-R schrieb:
Lassen wir mal die Telekom raus, heisst, jemand der sich einwählen will, muss die T-DSL Grundgebühr latzen.
hm? kann auch ein anderer anbieter sein. wichtig ist nur ein analoger anschluß, muß auch nicht von der telekom sein.
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C-O-M-M-A-N-D-E-R schrieb:
Ok, man benötigt einen IP Pool, ginge das nicht auch über NAT ?
somit wären wieder bei einem privaten router, aber auch dieser hat eine IP Range, meißtens 192.168.0.1 bis 192.168.0.255
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Was spricht denn gegen ein entsprechend gesichertes WLAN, wenn man nur über die Straße will?
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Ich spreche von theroie, das beispiel mit einem nachbarn auf der anderen strassen seite ist nur ein BEISPIEL
ich werd nen teufel tun und irgend jemanden auf der anderne seite mein inet geben :p nönöIch möchte bloß verstehen wie da der genaue ablauf ist etc. und wieso die t-bums da so eine machtstellunge halten kann...
Ob ich dann nen PRovder aufmache, darüber sprechen wir später
