Studiengebühren, jetzt gehts erst richtig los
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An dem Tag wo man Demonstrieren gehen kann, kann man auch Arbeiten gehen.
Selbst bei einem Gehalt von 5 Euro die Stunde wären das 40 Euro.Tatsache ist:
Es wird auf Kosten der Bevölkerung studiert und dann ins Ausland abgewandert. (Ausfall von Steuereinnahmen, Pensionskassa, etc.)
Es wird sicher Ausnahmen von der Gebühr geben.IMHO ist ein Darlehen über 5000€ ja lächerlich. Das hat man mit dem späteren Gehalt in 5 Monaten zurückbezahlt.
Warum studiert man sonst? (Wissen anzureichern und mehr Geld zu verdienen als der Rest der Bevölkerung)
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Unix-Tom schrieb:
An dem Tag wo man Demonstrieren gehen kann, kann man auch Arbeiten gehen.
Selbst bei einem Gehalt von 5 Euro die Stunde wären das 40 Euro.Tatsache ist:
Es wird auf Kosten der Bevölkerung studiert und dann ins Ausland abgewandert. (Ausfall von Steuereinnahmen, Pensionskassa, etc.)
Es wird sicher Ausnahmen von der Gebühr geben.IMHO ist ein Darlehen über 5000€ ja lächerlich. Das hat man mit dem späteren Gehalt in 5 Monaten zurückbezahlt.
Warum studiert man sonst? (Wissen anzureichern und mehr Geld zu verdienen als der Rest der Bevölkerung)genau. ich finde man sollte auch schulgebühren einführen. die kinder gehen schließlich auf unsere kosten zur schule. das kann echt nicht sein...
mal im ernst: es gibt in deutschland zu wenig qualifizierte leute.
dies führt dazu, dass die wirtschaft deutschlands immer weiter absackt...ich denke nicht, dass es durch die studiengebühren mehr qualifizierte leute geben wird. irgendwo hatte ich mal gelesen (pisa studie?), dass bildung eine investition ist, die langfristig die meiste rendite sowohl für den studenten/schüler als auch für den staat (und somit natürlich für die bürger) einbringt. und das ist richtig. deswegen muss der staat viel mehr in bildung investieren und die unis müssen lernen mit den ressourcen besser umzugehen.
wenn die unis voll von schlechten studenten ist, dann sollen die aufnahmeprüfungen machen oder ähnliches. ich glaube sogar ein gespräch würde oft schon ausreichen, mit der frage "warum der student denn das fach studieren möchte".
damit würden leute "gefiltert", die z.b. kunst und reli als LK haben und ingenieurwissenschaften studieren wollen, weil die sonst nicht wissen was die machen sollen. denn die meisten von denen werden es nicht packen und somit unnötig geld verschwenden. (achtung: ich habe geschrieben die meisten!). wenn die es trotzdem versuchen wollen, dann sollen die studiengebühren zahlen (eine art versicherungsgebühr).
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Unix-Tom schrieb:
An dem Tag wo man Demonstrieren gehen kann, kann man auch Arbeiten gehen.
Selbst bei einem Gehalt von 5 Euro die Stunde wären das 40 Euro.sorry, ohne groß in diesen thread geschaut zu haben, aber: finde mal überhaupt eine arbeit, selbst als studi ist es aussichtslos. zumindest in der hauptstadt ist das 'arbeit finden' ziemlich anstrengend. nun werden wir noch einen run auf die unis hier bekommen, wo wir doch sowieso schon die wirtschaftlich schlechteste gegend sind, hör ich grad im radio.
na ja, vielleicht gehts ja in richtung: reiche an die anderen unis, und hier ist die arme intelligenz *lach*egal, die arbeitssituation wird sowieso immer dunkler werden (wie der himmel über berlin heute morgen), und ich sehe auch die noch reicheren süddeutschen und sehr westlichen bundesländer nicht mehr lange obenauf.
aber ich will nicht unken. jedoch: es passt alles zur strömung...
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Unix-Tom schrieb:
Tatsache ist:
Es wird auf Kosten der Bevölkerung studiert und dann ins Ausland abgewandert. (Ausfall von Steuereinnahmen, Pensionskassa, etc.)Sicher.
Aber die Studiengebühren führen nicht dazu, daß der Trend nachhaltig gebrochen werden wird. Schließlich fällt dadurch sogar der moralische Aspekt (bleib in Deinem Land) ganz weg.
Eine Trendumkehr, daß man nicht ins Ausland geht, stellt sich nur ein, wenn die Situation hier attraktiver gemacht wird, d.h. daß sich Mehrleistung lohnt, daß man eine Perspektive hat, usw. Dazu gehört auch, daß jemand mit mehr Brutto auch mehr Netto hat. Aber die Gewerkschaften und SPD diffamieren ja gerade den normalen Hochschulabsolventen bereits als Spitzenverdiener und "starke Schulter", die noch mehr Lasten tragen kann. Dabei sind das die Leute, die ohne feste Wochenarbeitszeit Überstunden fahren und letztlich das erzeugen, wovon die Arbeiter in der Produktion profitieren.
Es ist ein Multiplikator, ein studierter Ingenieur in der Entwicklung ist kein Sozialschmarotzer, sondern schafft je nach Arbeitsgebiet einige 10 Arbeitsplätze für nicht-studierte Arbeiter!
Unix-Tom schrieb:
Es wird sicher Ausnahmen von der Gebühr geben.
Ja, wurde ja genannt: ausländische Studenten. D.h. wir lassen dann die Chinesen hier kostenlos studieren, und unsere eigenen Ingenieure knebeln wir mit Zwangsgeldern.
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Jo Kinder sind eigentlich noch viel schlimmer als Studis.
Die kosten ein Vermoegen, und dann wenn sie mal in nem Alter sind wo sie selbst auf den Beinen stehen koennen, dann hauen sie ab statt fuer die Eltern zu arbeiten!
Mann muesste Gebuehren einfuehren, die koennten dann ein Darlehen aufnehmen (ca. 500.000 Euro?) und das spaeter wenn sie arbeiten zurueckzahlen. Mit Zinsen natuerlich.
Man koennte sich dann auch zu Elite-Eltern ausbilden lassen, das waere natuerlich viel teurer fuer die Kinder, dafuer gaebs ne bessere Erziehung.
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Hi
Marc++us schrieb:
Äh, verstehe ich das richtig, daß Du die Höhe des Prof-Gehalts kritisierst?
Weißt Du, wie wenig die verdienen? Deswegen haben die auch alle noch ein Ingenieur- oder Beratungsbüro am Laufen und arbeiten nur 50% der Zeit an der Uni.
Gerade an den FHs, die Gehälter reichen nicht mal an typische Entwicklergehälter in der Industrie ran.
C1 und C2 sind nicht gerade wenig wenn ich mir das grad mal so anschau
http://www.uni-tuebingen.de/uni/qqp/Besoldung-euro.html#link3Auserdem ist ein Prof nach 1 ode 2 jahren Beamter und somit quasi unkündbar auser er leistet sich wirklich was besonderes. Hat dann den Vorteil eine Pansion zu bekommen anstat einer Rente. Und das man sich als Professoren überarbeiten soll ja wohl ein scherz sein. Soll Professoren geben die arbeiten nur an 2-3 tagen die Woche.
Und die Qualifikation einzelner Porfs ist es auch nicht so weit her. Didaktisch ne NULL und Technisch hinterm Mond. Und auch mit der Leistungsbereitschaft.
Ich kenn da nen Prof der hat ne neue Vorlesung halten dürfen und hat sich erst im laufenden Semester drauf vorbereitet. Hat dann so komische Fragen gestellt die entweder trivial waren oder auf die er selber keine Antwort wuste. "Wieso könnte das so sein?" Wenn man dann wissen wollte wies wirklich ist hat er keine Anwort gehabt. Für die Vorbereitung hatte der Prof gut und gern 8 - 10 Wochen zeit, wenn nicht mehr. Der gleiche Prof hat auch den SGL Posten für den Master "gewonnen". "Wer hat noch keinen Sonder posten im Fachbereich? Auch ja wie währs mit dir ..., du machst ja noch nichts , das könntest du übernehmen." Kann mir gut vorstellen das so oder so änlich der Dekan gesagt hat. Nachdem sich keiner freiwellig gemeldet hat. Hab ja genug solcher "Kindergarten" Sitzungen mitbekommenUnd seit dem diser Herr im Master eingesetzt wird will keiner den ich aus dem Fachbereich kenne dort noch nen Master machen. Ich frag mich nur wiso?
gruss Termite
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Marc++us schrieb:
Unix-Tom schrieb:
Es wird sicher Ausnahmen von der Gebühr geben.
Ja, wurde ja genannt: ausländische Studenten. D.h. wir lassen dann die Chinesen hier kostenlos studieren, und unsere eigenen Ingenieure knebeln wir mit Zwangsgeldern.
Ich kann da nur von Ö reden. Dort gibt es für Sozialschwache Ausnahmen. Egal welcher Herkunft.
Sorgt zwar auch wieder für Verwaltungsaufwand aber ......Was Du über Gehalt sagt kann ich ja nachvollziehen. Geht mir ja nicht anders.
Die Bevölkerung selbst will aber keine großen Reformen. Selbst bei kleinen wird Protestiert.
Gibt den Besserverdienenden mehr Geld damit sie im Land bleiben und es gibt einen Aufschrei.
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@Unix-Tom: es muß ja keiner mehr Geld bekommen, es würde reichen, wenn weniger abgenommen würde...
Und dazu hilft nur eines: der Staat muß endlich Kosten senken, Geld sparen, Ausnahmen wegfallen lassen - dann braucht er auch nicht mehr so viel zu ziehen. Das wäre natürlich unschön, es gäbe keine Zuschüsse für jeden Scheiß, für neue Radwege wäre kein Geld mehr da, und es gäbe keine neuen Gemeindehäuser mehr. Da muß man eben erst anfangen, wenn man Reformieren will - alles was nicht überlebensnotwendig ist streichen. Nur so kann man sanieren.
Selbt das, was der Staat als "Sparen" verkauft ist ja nur eine Reduktion von Leistungen - aber es wird nichts in der Verwaltung dadurch billiger.
Zur Zeit dient jede Idee der Regierung nur der Frage "woher mehr?".
So gehen wir unter... die Wirtschaft wird eines nicht fernen Tages zum völligen Stillstand kommen, weil der Mittelabfluß zum Staat hin ungeheure Beträge angenommen hat. Seit Januar z.B. kam noch die Maut-Steuer hinzu. Im Februar, spätestens März, werden wir sehen, daß die Teuerungsrate dafür wieder zugenommen hat. Ist ja auch logisch, nicht der Lkw zahlt die Maut - der Lkw ist ein Stück Metall mit Öl drin. Es zahlt der allerletzte Kunde in der Kette. Ergo hat die Maut die gleiche Wirkung wie eine Mehrwertsteuererhöhung, nur wird es nicht so genannt.
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Unix-Tom schrieb:
An dem Tag wo man Demonstrieren gehen kann, kann man auch Arbeiten gehen.
Selbst bei einem Gehalt von 5 Euro die Stunde wären das 40 Euro.Bei diesem Verständnis von Demokratie kann uns ja nichts passieren...
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Hi
das mit der Maut stimmt das wird im ende der Endverbraucher tragen. Nur sollte man auch nicht vergessen, das Deutschland auch ein Transitland ist von West nach Ost und umgekehrt. Auserdem an manchen stellen 2 Autobahnen paralel zur grenze laufen eine ein Deutschland, bisher Mautfrei eine im Ausland Mautpflichtig. Ich denk da nur gerade an die A5 Basel - Karlsruhe.
Aber apropo Maut gabs da nicht früher schon für LKW Pauschale für die Autobahnbenutzung? Die in den letzten 1 1/2 jahren nicht erhoben wurde, da jemand verpennt hatte ein Gesetze entsprechend zu schreiben. Ich glaub das war nur für die Deutschen LKWs für ausländische nicht.
gruss
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Marc++us schrieb:
dreaddy schrieb:
Allgemein... naja abgesehen vom Gehalt der Profs, ... erinnern jemals irgendwie Geld auf Kosten der FH verbraten zu haben
Äh, verstehe ich das richtig, daß Du die Höhe des Prof-Gehalts kritisierst?
Weißt Du, wie wenig die verdienen? Deswegen haben die auch alle noch ein Ingenieur- oder Beratungsbüro am Laufen und arbeiten nur 50% der Zeit an der Uni.
Gerade an den FHs, die Gehälter reichen nicht mal an typische Entwicklergehälter in der Industrie ran.
Ne da kritisier ich nix, ich weiss selber das die nicht soo viel verdienen vergleichsweise und die Meisten vorher in der Wirtschaft mehr verdient haben.
Dazu haben sie im Gegensatz zu vielen Berufsschullehrern, die teilweise zu den Themen die sie grade unterrichten wollen weniger wissen als einige Schüler und dazu noch recht demotiviert sind, wirklich was drauf.
Ich meine halt nur das sind neben der Raumnutzung so ziemlich der Einzigen Kosten die entstehen was nicht mehr Kosten als bei einer Schule sein sollten, wegen dem Studenten <-> Schüler zu Lehrer Verhältnis eher weniger.
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http://www.n24.de/politik/inland/index.php/a2005012913052897117
ich les da nirgendwo das man nicht zurückzahlen muss wenn man nicht verdient...
oder heisst
über Laufzeit und damit die Höhe der Rückzahlungsraten entschiede demnach jeder selbst
das ich selber entscheiden kann wann ich anfangen will zu tilgen... indem fall würde ich mich dann für die erste Rate in 200 Jahren entscheiden

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Wer für zwei Nachhilfestunden 100 Euro netto bekommt, braucht nicht mehr zu studieren.
erm ... wo sollen eigentlich die ganzen Leute herkommen, die für zwei Nachhilfestunden 100+ (ist für die ja brutto) Euro ausgeben können?
Jenem Minister hätte Nachhilfe auch ganz gut getan... - obwohl - es hat ja auch so zur Karriere gereicht.
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Bitsy schrieb:
Jenem Minister hätte Nachhilfe auch ganz gut getan... - obwohl - es hat ja auch so zur Karriere gereicht.
Und wie Zeitungsleser wissen auch zum "Dementi": "... es waren natürlich zwei Nachhilfestunden pro Woche gemeint".
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Hallo
meiner Meinung nach geht Dtl. langsam aber sicher nach unten
Hartz 4 + Studiengebühren + Steuern ........
wobei sie selber an allem Schuld sind....bald müssen wir alle von Dtl. weg

Ich gehe dann nach Schweiz ist ja grad 100 km von hier

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its'me schrieb:
Ich gehe dann nach Schweiz ist ja grad 100 km von hier

Dein Deutsch ist schon lange vor dir gegangen.
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oh stimmt habe mir net besonders viel mühe dabei gegeben
