"währ kann mir helfen"
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Für alle Nichteingeweihten
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Was kann ein Student biiteschön, wenn er seinen Abschluss hat? Er kann ein wenig auf dem Gebiet seiner Abschlussarbeit. Und dann? Wie bereits gesagt hat er höchstens Fleiss und Ehrgeiz bewiesen. Sonst nichts.
Sinnlos Wissen in sich hineingestopft, in einer Prüfung auf Papier gekotzt und danach schnell wieder vergessen. Was hängenbleibt ist ein diffuser Rest an Grundlagen und einige wenige irrelevante Details.Erst in der Praxis wird doch aus einem Dipl. Ing. ein echter brauchbarer Ingenieur. Vorher ist er schlicht und einfach wertlose Scheisse...
Ein Abschluss einer Hochschule ist ein einlagig-kratziges Klopapier. Es sagt über die Fähigkeiten eines "Ingenieurs" nichts aus. Es sagt vielleicht was über seine Prüfungsbeständigkeit aus, die bereits erwähnte Fähigkeit DinA4-Blätter mit Lösungen zu sinnfreien und praxisfremden Aufgaben vollzureihern. Aber was zählt das im Berufsleben? Nüscht. Nada. Nix...
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Deutschlehrer schrieb:
Währ schreibt man wie die Wehrmacht mit e.

richtig wäre also "Wehr macht mir helfen" gewesen

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TactX
*****Du klingst irgendwie frustiert.
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Wie meinst du das?
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Sinnlos Wissen in sich hineingestopft, in einer Prüfung auf Papier gekotzt und danach schnell wieder vergessen. Was hängenbleibt ist ein diffuser Rest an Grundlagen und einige wenige irrelevante Details.
Erst in der Praxis wird doch aus einem Dipl. Ing. ein echter brauchbarer Ingenieur. Vorher ist er schlicht und einfach wertlose Scheisse...
Ja, ja, ist klar. Deswegen bekommen viele Studenten auch schon während des Studiums schon super Jobs angeboten und haben sie teilweise auch.
Zudem kann man ein Studium nicht bestehen, wenn man nur auswendig lernen kann. Ein abgeschlossenes Studium sagt also viel mehr über die Fähigkeiten des Menschen aus. Ich habe mal jemanden bei Siemens gefragt, was die so für Leute einstellen (wollte die Fächer wissen) und als antwort bekam ich "alles, was studiert hat".
Bei deiner Ausdrucksweise könnte man denken, du hast irgendwie schlechte Erfahrungen gemacht.
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@TactX:
Ziemlich übertrieben, aber vom Sinn her, stimme ich dir voll zu.
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Aber er hat Recht.
Das gleiche Gilt auch für einen großen Teil der Schulzeit.
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TactX
*****Ein paar Zitate.
"Wie bereits gesagt hat er höchstens Fleiss und Ehrgeiz bewiesen. Sonst nichts."
"Sinnlos Wissen in sich hineingestopft, in einer Prüfung auf Papier gekotzt und danach schnell wieder vergessen."
"Vorher ist er schlicht und einfach wertlose Scheisse... "
"[...] Fähigkeit DinA4-Blätter mit Lösungen zu sinnfreien und praxisfremden Aufgaben vollzureihern."
Das meine ich, das klingt alles irgendwie als ob du frustriert bist. Und da du dir ja anscheinend solche Urteile erlauben kannst, welchen Bildungsweg hast du beschritten?
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Loggy schrieb:
Sinnlos Wissen in sich hineingestopft, in einer Prüfung auf Papier gekotzt und danach schnell wieder vergessen. Was hängenbleibt ist ein diffuser Rest an Grundlagen und einige wenige irrelevante Details.
Erst in der Praxis wird doch aus einem Dipl. Ing. ein echter brauchbarer Ingenieur. Vorher ist er schlicht und einfach wertlose Scheisse...
Ja, ja, ist klar. Deswegen bekommen viele Studenten auch schon während des Studiums schon super Jobs angeboten und haben sie teilweise auch.
Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich persönlich kenne keinen "Abgeworbenen" (und auch keinen der so blöd wäre ohne Abschluss die FH/Uni zu verlassen, nur des schnellen Geldes wegen).
Loggy schrieb:
Zudem kann man ein Studium nicht bestehen, wenn man nur auswendig lernen kann.
Sicher. Stupides runterrechnen Sinnfreier Aufgaben gehört auch zum studieren. Ein wenig Praxisbezug bekommt man ja sogar auch...
Loggy schrieb:
Ein abgeschlossenes Studium sagt also viel mehr über die Fähigkeiten des Menschen aus. Ich habe mal jemanden bei Siemens gefragt, was die so für Leute einstellen (wollte die Fächer wissen) und als antwort bekam ich "alles, was studiert hat".
Spricht irgendwie nicht gerade für Siemens...
Loggy schrieb:
Bei deiner Ausdrucksweise könnte man denken, du hast irgendwie schlechte Erfahrungen gemacht.
Inwiefern?
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Wieso sollte er sich sowas nicht erlauben können??
Weil er zu wenig verdient?

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TheTester schrieb:
Das meine ich, das klingt alles irgendwie als ob du frustriert bist. Und da du dir ja anscheinend solche Urteile erlauben kannst, welchen Bildungsweg hast du beschritten?
Ich spreche aus meiner eigenen Erfahrung. Ich _bin_ Student. Aber scheinbar ein wenig realistischer als irgendwelche "Hurra ich bin 1.-Semestler und gehöre zu Elite"-Student.
Und nein, mein Studium steht nicht auf der Kippe. Im Gegenteil...
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kleiner tip schrieb:
@TactX:
Ziemlich übertrieben, aber vom Sinn her, stimme ich dir voll zu.Die Übertreibung war schon so gewollt (ein wenig zumindest ;)).
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Endlich mal jemand der so denkt wie ich.

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TactX
*****Dann muss ich gestehen, verstehe ich deine Meinung nicht. Das du dich damit selbst degradierst ist dir hoffentlich klar.
Das ein Universitätsstudium nicht so recht praxisbezogen ist ist ja allgemein bekannt. Aber man darf nicht vergessen das ein Universitätsstudium mehr auf die theoretische Ausbildung wert legt. Du studierst um das Handwerkszeug zu erlernen was du später benötigen wirst. Das du nicht alles davon brauchst ist nicht weiter tragisch, dafür hast du deinen Horizont erweitert und bist in der Lage Probleme vielschichtig zu betrachten, was in der Praxis wichtig ist. Und wenn man sein Studium ernst nimmt, kann man sehr viel lernen.
Und ein bisschen stolz darauf, das man studiert kann man schon sein.
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TheTester schrieb:
Dann muss ich gestehen, verstehe ich deine Meinung nicht. Das du dich damit selbst degradierst ist dir hoffentlich klar.
Degradieren? Ich bin Student! Die Weltwirtschaft wird nicht durch meine Abwesenheit vom Berufsleben zerstört...
Zudem definiere ich mein Ego nicht über mein Studium. Das Studium diktiert Leben, von meinem Ego soll es sich doch bitte fernhalten...TheTester schrieb:
Das ein Universitätsstudium nicht so recht praxisbezogen ist ist ja allgemein bekannt. Aber man darf nicht vergessen das ein Universitätsstudium mehr auf die theoretische Ausbildung wert legt. Du studierst um das Handwerkszeug zu erlernen was du später benötigen wirst. Das du nicht alles davon brauchst ist nicht weiter tragisch, dafür hast du deinen Horizont erweitert und bist in der Lage Probleme vielschichtig zu betrachten, was in der Praxis wichtig ist. Und wenn man sein Studium ernst nimmt, kann man sehr viel lernen.
Ich studiere eben aus den genannten Gründen an einer FH. Ich studiere prinzipiell auch ganz gerne. Nur gerade in der Prüfungszeit wird mir der (Un)sinn des Studierens klarer denn je. Denn in einer Prüfung wird leider nicht das abgefragt was praktischen Bezug hat, sondern wieder nur theoretische *****, rechnen nach irgendeinem blöden Schema, abfragen von dezimeterdicken Skripten, getrimmt auf Speed. Meine eigene Kreativität und Arbeitskraft kann ich nicht einbringen. _Das_ kotzt mich an.
TheTester schrieb:
Und ein bisschen stolz darauf, das man studiert kann man schon sein.
Ich _bin_ stolz auf meinen Fachbereich/Studiengang. Ich würde für ihn in den Krieg ziehen. Aber es ändert nichts an der Sache. Ich bin Student und (bis auf Praxissemester und Diplomarbeit) vollkommen unbrauchbar/ersetzbar.
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TactX
*****in einer Prüfung wird leider nicht das abgefragt was praktischen Bezug hat,
sondern wieder nur theoretische *****, rechnen nach irgendeinem blöden SchemaNaja das hat auch seinen Sinn, vorallem wenn man das Schema verstanden hat.

Aber es ändert nichts an der Sache. Ich bin Student und (bis auf Praxissemester
und Diplomarbeit) vollkommen unbrauchbar/ersetzbar.Vielleicht in den Anfangssemestern aber das ändert sich, je weiter du in deinem Studium kommst desto größer wird dein Wissensstand, zumindest erhofft man sich das. Ich sehe nicht ein warum man unbrauchbar sein sollte, wenn man Wissen besitzt. Und wenn du nach praktischen Anwendungen suchst oder deiner Kreativität freien Lauf lassen möchtest dann tu das doch. Niemand hindert dich daran. Such dir ein Unternehmen und schau mal rein, ein kleiner Job, ein Praktikum hier und dort. Private Forschung in einem Gebiet was dich fasziniert das kannst du alles tun.
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TactX schrieb:
Ich _bin_ [...] Aber scheinbar ein wenig realistischer als irgendwelche "Hurra ich bin 1.-Semestler und gehöre zu Elite"-Student.
lol, wer hat das denn behauptet?
TactX schrieb:
Zudem definiere ich mein Ego nicht über mein Studium.
schön für dich, wer hat gesagt, dass er das tut?
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D@niel $chumann schrieb:
TactX schrieb:
Ich _bin_ [...] Aber scheinbar ein wenig realistischer als irgendwelche "Hurra ich bin 1.-Semestler und gehöre zu Elite"-Student.
lol, wer hat das denn behauptet?
Niemand. Deswegen schrieb ich auch "irgendwelche". Wenn ich jemand speziellen gemeint hätte würde man das sehr schnell merken...
btw, der Begriff "stilistische Übertreibung" sagt dir aber schon was?
Oder fühlst du dich etwa angegriffen?TactX schrieb:
Zudem definiere ich mein Ego nicht über mein Studium.
schön für dich, wer hat gesagt, dass er das tut?[/quote]
TheTester schrieb: "Das du dich damit selbst degradierst ist dir hoffentlich klar. "
Also ich beziehe das "mich selbst degradieren" schon auf mein Ego.Edit: tags korrigiert.
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TactX schrieb:
Erst in der Praxis wird doch aus einem Dipl. Ing. ein echter brauchbarer Ingenieur. Vorher ist er schlicht und einfach wertlose Scheisse...
*LoL* Studenten sind also "wertlose Scheiße"? Wenn schon, dann sprich doch bitte nur über dich selber. Andere sehen durchaus einen Bezug Studieninhalte<->reale Problemstellungen.
Spinner...