Fragen zum Verleih von Gegenständen
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Ich weiß nicht, was es daran zu meckern gibt?
Steuern sollten auch steuern, weshalb nur eine Hundesteuer zumindest in der Stadt noch eigentlich viel zu nett ist.
Was ich viel krasser finde, ist dass man z.B. wenn man eine (auch begrenzte) Bürgschaft unterschreibt und das noch jemand getan hat, dass man Gesamtschuldner wird.
Und letztens hatte ich noch was, was meinem Rechtsempfinden krass widersprach. Aber ansonsten finde ich eigentlich die meisten grundlegenden Gesetze (BGB, HGB, GG) gut.
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Ganz ab davon würde ich sowas nie machen. Verleihen ist immer schlecht, da die Leute nie sorgfältig mit den Dingen umgehen. Nach 3mal Verleihen kannst du das Ding wahrscheinlich wegschmeißen. Ist traurig, ist aber so.
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Loggy schrieb:
Was ich viel krasser finde, ist dass man z.B. wenn man eine (auch begrenzte) Bürgschaft unterschreibt und das noch jemand getan hat, dass man Gesamtschuldner wird.

Was meinst du damit?
Du wirst doch nur in der Höhe deiner Bürgschaft herangezogen.
!?
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Nuja, Eure Diskussion über Steuern usw. in allen Ehren. Wenn ich also was vermiete (verleihe) muss ich ein Gewerbe anmelden, oder?

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Ja musst du da du schon allein die Absicht hast mit dieser Tätigkeit Geld zu verdienen.
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Also man hat das Steuerrecht von 102 Länder verglichen.
Platz 1 war Hong Kong
Platz 102 --> BRDBraucht man kein abi um sowas zu verstehen.
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Im Prinzip schuldest du nur bis zu deiner Bürgschaftshöhe. Aber Gesamtschuldnerisch heißt, dass der Gläubiger erstmal von dir die Gesamt Summe fordern kann (auch den Teil, für den eigentlich jemand anderes bürgt). Jetzt kannst du dir natürlich von dem das Geld wieder holen. Aber stell dir mal vor der ist insolvent...
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dumm ist auch
der Arbeitgeber zahl keinen lohn
den lohn braucht man aber, wegen familie+miete ect.jetzt geht man vor das Gericht
der Arbeitgeber ist pleite
Der Arbeitgeber wird schuldig gesprochen, aber hat nunmal kein geld
Der ex-Arbeitnehmer bekommt nichts und muss die Kosten für das Gericht tragen

Er kann zwar später man versuchen vom ex-Arbeitgeber das Geld ( lohn + gerichtskosten ) zurück zu bekommen, aber naja, die chancen sind nicht gerade rosig.
Warum holt z.b. das Gericht nicht später mit ner Lohnpfändung das Geld zurück???
echt mies sowas.
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@erst poster
überleg mal. du lebst in BRD! Hallo Platz 102 Land
ist ja klar wenn du gewinn haben willst ( etwas gegen geld verleichst ) das du dann blechen darfst. sonst könnte ja jede verleichfirme ( z.b. skier ect ) immer sagen
"nö ich mach das zum hobby nebenbei, ist ja nicht gerwerblich"
wo lebst du eigentlich? In HK?
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newkid schrieb:
Also man hat das Steuerrecht von 102 Länder verglichen.[...]
Braucht man kein abi um sowas zu verstehen.
Vielleicht hilft einem das Abi aber dabei, die einzig sinnvolle Frage in diesem Zusammenhang zu stellen: Nach welchen Kriterien wurde da vorgegangen? Ohne das ist die Aussage praktisch wertlos.
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Kann ich mir nicht vorstellen, dass du die Gerichtskosten tragen muss. Die muss nämlich normalerweise der Verlierer zahlen, deshalb wird das Gericht drauf sitzen bleiben (und er Steuerzahler zahlen).
Ich hab keine Ahnung, an welcher Stelle Lohnforderungen bei einer Insolvenzverhandlung kommen.
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Das sind halt diese heldenhaften Dinge die eigentlich nicht legal sind aber legal zu teuer/zu aufwendig sind und bei denen man meist eh nicht erwischt wird

Genauso wird bei 99,9 aller Leute niemand schauen ob sie irgendwo Raubkopien haben, zu 99,9% wird niemand sich beschweren wen man geklaute Bilder oder Musik in seinem Projekt einbindet, zu 99,9% wird nie jemand was dagegen sagen das du irgendein Softwarepatent verletzt(wenn sie denn kommen
), zu 99,9% wird niemand dahinterkommen wenn du bei jemandem nicht nur für ne Flsche Bier arbeitest und zu 99,9% wird niemand die auf die Füsse treten wenn du 7-10 mal im Jahr was gegen Geld verleihst.Dummerweise laufen mir solche Dinge in letzter Zeit so oft über den Weg das mich das langsam leicht stört das irgendwie alles was man macht theoretisch illegal ist und man sich quasi gar nicht 100% legal verhalten KANN... naja
Laut Gesetz jedenfalls müsstest du Gewerbe anmelden und kannst dich damit auch auf nen Haufen Papierkram freuen um zu beweisen das du eh nichts zahlen musst

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F98 schrieb:
Entgeld
...stammt von dem Wort "entgelten" und enthält kein D

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@F98: Nur mal so, um was für Werkzeug handelt es sich denn?
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Der Papierkram hält sich echt in Grenzen... du musst nur Angeben, dass du von der Umsatzsteuer befreit werden willst und dann hast du schonmal sehr viel weniger ärger (natürlich nur, wenn es nicht zu ein großer Verlust ist).
Ansonsten musst du einmal im Jahr deine Steuererklärung abgeben (in einer Stunde gemacht) und ab und zu nochmal was an irgendwen der Geld von dir will schreiben, dass du unter der Grenze liegst und nichts bezahlen musst (aber auch nur 3 mal im Jahr).
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@HEZ: PA-Anlagen, Mischpulte und so 'nen Krempel.