Schlafmuster entschlüsseln



  • Intro
    Ich habe gestern von 6 Uhr morgens bis 14 Uhr geschlafen, also knapp 8 Stunden. Normalerweise ist das eine Dauer, die es mir unmöglich machen würde in den ca. 16 darauffolgenden Stunden zu schlafen. Und passend dazu fühlte ich mich auch ausgeschlafen... bis 21.15 Uhr. Dann wurde ich nämlich so schläfrig beim Lernen, dass ich mich entschied ein kurzes Nickerchen bis 22 Uhr zu machen und stellte mir deshalb den Wecker und legte mich mit Klamotten aufs Bett. Als um 22 Uhr der Wecker klingelte, stellte ich ihn halb unterbewusst auf 23 Uhr weil ich immer noch so müde war. Das Endergebnis ist, dass ich jetzt gerade um 2.30 Uhr Nachts aufgewacht bin... Ich habe keine Ahnung wieso ich plötzlich so extreme müde wurde und ich weiß auch nicht wirklich wieso ich trotz dieser starken Müdigkeit nach nur 5 Stunden Schlaf wie neu geboren fühle...
    Auf jeden Fall würde ich die "Logik" hinterm Schlaf gerne verstehen, da ich nur denken kann wenn ich ausgeschlafen bin und der Schlaf ein wichtiger Teil in der Infrastruktur des Lebens ist 😉

    bisherige Theorien
    1.a) Schlaf kann man nicht "ansparen". Wenn man x-mal ausgeschlafen hat und dann in einer Nacht nur 2 Stunden schläft ist man trotzdem müde.
    1.b) Die Umkehrung gilt nicht. Wenn man eine Nacht nur 2 Stunden schläft, dann muss man die nächste Nacht länger schlafen um das gleiche Maß an Ausgeschlafenheit zu erreichen.
    2.a) Wenn man richtig ausgeschlafen ist, kann man nicht jederzeit wieder einschlafen nur weil man es will.
    2.b) Umgekehrt kann aber fast jeder schlafhindernde Faktor früher oder später durch genug Müdigkeit überwunden werden was zum Einschlafen führt (Einschlafen in der Disco trotz lauter Musik, Einschlafen beim Lernen obwohl man noch weitermahcen will).
    3. Wenn man (deutlich) vor der gewöhnlichen Einschlafzeit einschläft, dann interpretiert der Körper es als Kurzschlaf. Beispiel: Um 8 Uhr morgens wacht man ausgeschlafen auf. Um 16 Uhr ist man absolut gelangweilt, so gelangweilt das man sich aufs Bett legt und -nichts- tut. Man schläft ein, wacht aber um 18 Uhr wieder auf.

    Ich wäre dankbar für Ergänzungen und Kommentare.



  • puh, der schlaf ist ein komplexes thema, aber eigentlich ist es irrelevant wann du schläfst, es kommt einzig und allein auf die länge (bzw die anzahl der REM-Phasen während des schlafes) an. Dabei gilt _nicht_ desto länger der schlaf, desto ausgeruhter! es kommt eher auf die richtige zeitspanne an.
    wenn du was darüber lesen willst musst du mal nach superschlaf und rem-schlaf googlen.



  • Mein Opa sagte auch schon immer: Schlaf kann man nicht aufsparen. 1a) scheint also zu stimmen... 😎

    Bye, TGGC (Ein Jahr Helden)



  • Foster Kane schrieb:

    1.a) Schlaf kann man nicht "ansparen". Wenn man x-mal ausgeschlafen hat und dann in einer Nacht nur 2 Stunden schläft ist man trotzdem müde.

    Ich weiß nicht, in gewissen Maßen schon...
    Ich hatte mich letzen Donnerstag um halb elf schlafen gelegt, ich hatte die ersten beiden am Freitag frei hab also bis 9 geschlafen...(also über 10 Stunden, sind sehr viel für mich...) Am Freitag Abend war ich (betrunken... 😃 ) um halb 3 Nachts ins Bett gegangen, und bin morgens um 7 (Samstags!) aufgestanden und war hellwach... Ich hatte die Woche auch verdammt viel geschlafen und es tut irgendwie gut...



  • Man kann nicht Vorschlafen. Wenn dein Körper gewohnt ist in der Nacht zu schlafen dann will er das auch.
    Man kann aber seine Schlafgewohnheiten umstellen.
    Das dauert aber Monate/Jahre.
    Bei mir gab es Zeiten da wurde ich um 01. Uhr in der Nacht müde und nach 3 Stunden schlaf war ich um 04 Uhr wieder Topfit.



  • Jep Tom hat recht.

    Du musst deine schlafgewohnheiten umstellen. z.b. du hast dir angewöhnt, jede nacht zu schlafen z.b. 8 std.

    jetzt möchtest du einen 30min rhytmus. hmm geht nicht. dauert lange bis dein körper sich gewöhnt

    ein ganz cleverer war ja bekanntlich

    Leonardo da Vinci

    Der hat glaube ich insgesamt nur 4 std am tag geschlafen, über einen grösseren zeitraum ( z.b. jahre )

    Leonardo da Vinci schlief pro Nacht maximal zwei Stunden am Stück. Er hielt dafür am Tage mehrere kleine Nickerchen. Goethe und Napoleon reichten vier Stunden Schlaf aus. Dagegen hat Albert Einstein fast sein halbes Leben verpennt: Er brauchte jeden Tag mindestens zehn Stunden Schlaf.



  • Studien haben auch ergeben: Schläft man regelm. nur 6 Stunden mach ein WE-Schlaf von länger als 6 Stunden nur müder.
    Dh.: Ausschlafen am WE ist nicht besonders gut.



  • Foster Kane schrieb:

    2.b) Umgekehrt kann aber fast jeder schlafhindernde Faktor früher oder später durch genug Müdigkeit überwunden werden was zum Einschlafen führt (Einschlafen in der Disco trotz lauter Musik[...]).

    Also ich habe noch nie jemanden in einer Disco pennen sehen, wenn nicht mindestens 28 alkoholische Kaltgetränke im Spiel waren.



  • Unix-Tom schrieb:

    Studien haben auch ergeben: Schläft man regelm. nur 6 Stunden mach ein WE-Schlaf von länger als 6 Stunden nur müder.
    Dh.: Ausschlafen am WE ist nicht besonders gut.

    Erscheint mir auch logisch aber in meinem Fall trifft es nicht ganz zu. Ich schlafe durch die Woche etwa 6h Pro Nacht. Am Wochenende kann ich jedoch problemlos mal 10 schlafen und bin danach topfit.


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