unehrliche Studenten



  • TGGC schrieb:

    @net: Mit deiner tollen Idee fällst du spätestens auf die Fresse, wenn du mal ein richtiges Problem lösen sollst, das vorher noch keiner gelöst hat.

    garnicht. musste nur die richtigen leute dransetzen. dann geht das schon



  • Hm... Aber, wenn du es nötig hast, dann ist die Frage, ob ein Info Studium wirk-
    lich das richtige für dich ist 😕 Geht es in der Informatik nicht gerade
    um die automatisierte Problemlösung?

    Mir ist es prinizipiell egal, ob die Leute schummeln. Obs sie's können wird sich
    an anderer Stelle zeigen. Vielleicht kann man es auch als Ausgleich sehen für
    Aufgaben, die viel zu sehr auf stures Auswendiglernen gerichtet sind? Kann hier
    aber nur für die Schule sprechen, wie die Klausuren an den Unis sind weiß ich
    nicht. Ich setzt mich lieber ne Stunde länger hin, als mich auf irgendwelche
    Schummelmethoden zu verlassen.



  • Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass einer mit Schummeln durchs Studium und Berufsleben kommt, deshalb sehe ich das Ganze recht entspannt.



  • Hallo

    das scheint aber immer mehr in Mode zu kommen (in den letzten Jahren)
    was sich bei uns da vorgestellt hat (IQ ca. auf .....)

    MfG
    Klaus



  • ich finde klausuren an sich doof.

    ich fände es immens interessanter, dinge in die tiefe zu bearbeiten, und wirklich was zu lernen, als mal eben auf eine klausur -vor allem wegen des lernstoffumfangs- alles auswendig zu können und gleich danach wieder zu vergessen.

    klar kann man alles "verstehen", aber leite dir mal in 3 stunden höllenklausur alle sachen logisch her, dann sitzt du am ende noch bei der ersten aufgabe... da ist es besser, formeln zu schütteln.
    und darauf legen es klausuren (wie ich sie kenne) sowieso meistens an.
    wie in der schule.. puuuh das deutsche schul und lernsystem ...

    mich würde freuen, wenn profs auch mal zu bewerten wären. in amiland ganz üblich, hier jedoch sitzen sie auf ihren positionen und sind!.

    na ja, bin ich froh, wenn ich im hauptstudium bin und dort dinge bauen kann, in denen ich mich austoben kann. (wenn ich mal dahin komme.. *g*, aber ich tu einfach so und belege jetzt.. )
    diese sieberei am anfang ist echt ein nerv.



  • Nur eine Rechtfertigung für Betrug kann das nicht sein.

    Bye, TGGC (Keine Macht den Dummen)



  • TGGC schrieb:

    Nur eine Rechtfertigung für Betrug kann das nicht sein.

    Bye, TGGC (Keine Macht den Dummen)

    Leuchte!
    Es artet gerade in eine Diskussion über das Schulsystem aus 😉

    BTW: Ist es in einer Berufsschule noch schlimmer. Ich mach meinen Fachinformatiker und ich frag mich jedesmal wieder warum ich zur Berufsschule muss. Ich lern nichts und die Klausuren sind ein Witz für den man alles auswendig lernt. Naja, wahrscheinlich Vorbereitung für die Abschlussprüfung wo man auch nur alles auswendig können muss...



  • the_alien schrieb:

    Ich lern nichts und die Klausuren sind ein Witz für den man alles auswendig lernt. Naja, wahrscheinlich Vorbereitung für die Abschlussprüfung wo man auch nur alles auswendig können muss...

    ich kenn' einen, der hat maschinenbau studiert und der meint, das einzige, was er wirklich gelernt hat, ist, wie man sein kurzzeitgedächtnis mit stoff für klausuren vollstopft.



  • TGGC schrieb:

    Nur eine Rechtfertigung für Betrug kann das nicht sein.
    Bye, TGGC

    war auch nicht so gemeint.

    nur ein allg. statement zu bewertung.

    soviel ich weiß, wird im internationalen vergleich des bachelorsystems auch eingeführt, dass die dozenten bewertet werden (wie in den anderen ländern schon länger). mal sehen, ob es dann auch zu den profs hochreicht.

    das wird ja was werden 🙂 (ich werds nicht mehr erleben)

    aber klar weiß ich: es gibt überall sone und solche, auf der profebene genauso wie bei den studis. und ob ich eine bessere lösung für klausuren wüßte.. sicher auch nicht, höchstens: mehr transparenz, bessere lehre und gute zusammenarbeit auf allen ebenen.


  • Mod

    Hm, es gibt dieses Bewertungssystem ja schon länger in den USA, gerade an den großen und guten (und damit teuren) Unis, aber dort wird immer mehr kritisiert, daß Dozenten besser bewertet werden, wenn sie leichter prüfen.

    Inwiefern durch die Bewertung von Dozenten das Uni-System verbessert wird ist mir nicht ganz klar. Natürlich wird's einige Leute geben, die einen Dozenten an der Qualität seiner Vorlesung bewerten, aber (ohne dies belegen zu können) ich wette, daß ein Dozent des Musters "Scheiß-Vorlesung, aber Klausur durch minimale Vorbereitung zu bestehen" in der Masse der Bewertungen besser abschneidet als ein Dozent "Super-Vorlesung, erstklassig erklärt, aber man mußte 5 Monate mitdenken um zu bestehen".



  • @the_alien & elise:
    Das war auch mehr der Hinweis, das kein Zusammenhang mit dem Thema besteht.



  • Marc++us schrieb:

    Hm, es gibt dieses Bewertungssystem ja schon länger in den USA, gerade an den großen und guten (und damit teuren) Unis, aber dort wird immer mehr kritisiert, daß Dozenten besser bewertet werden, wenn sie leichter prüfen.

    Inwiefern durch die Bewertung von Dozenten das Uni-System verbessert wird ist mir nicht ganz klar. Natürlich wird's einige Leute geben, die einen Dozenten an der Qualität seiner Vorlesung bewerten, aber (ohne dies belegen zu können) ich wette, daß ein Dozent des Musters "Scheiß-Vorlesung, aber Klausur durch minimale Vorbereitung zu bestehen" in der Masse der Bewertungen besser abschneidet als ein Dozent "Super-Vorlesung, erstklassig erklärt, aber man mußte 5 Monate mitdenken um zu bestehen".

    ja, ist schwer.. sehe ich auch so.
    muss man sich überlegen, wie man bewerten läßt. müsste man die bewertungzettel nach anderen kriterien formen, vielleicht vor der notengebung ausfüllen lassen, oder sonstwie.
    gibt ja kluge leute für sowas *g*

    wat solls.. ich lern für mich und nicht für die uni. darauf kommts an. und wenn die uni es dann zeitweise nicht schafft, mich ordentlich beim lernen zu unterstützen und mir die richtigen pfade aufzeigt, such ich sie mir halt selber 😉

    tggc: haben ich schon verstanden, aber diskussionen können "verlaufen" und wege einschlagen. sonst wär das leben doch sehr einseitig...



  • KlausB schrieb:

    Hallo

    das scheint aber immer mehr in Mode zu kommen (in den letzten Jahren)
    was sich bei uns da vorgestellt hat (IQ ca. auf .....)

    MfG
    Klaus

    Wie bewertest du den den IQ von Leuten?

    Wie kommst du darauf, auf deren IQ?
    Also woran siehst du ob sie wirklich intelligent sind?

    Nur zur Info, es kommt oft vor, das ein Gymnasiast dümmer ist
    als ein Realschüler, denn, der Gymnasiast mag zwar toll Rechtschreiben oder
    auswendig lernen können, aber wenn er ein Problem lösen soll,
    dann steht er doof da.
    Alles schon erlebt. 🙂



  • Es geht gar nicht um den IQ, vielmehr um das Interesse der Leute.
    Wenn die Leute gewillt sind etwas zu lernen und die Einstellung stimmt, dann werden sie das Studium auch schaffen.

    Wir haben einige Leute mit 'Hauptschule -> Beruf -> BOS -> Studium' Werdegang. Auch wenn's manchmal etwas schwer fällt
    (vor allem in den mathematischen Fächern), schlagen sie sich tapfer (und ohne zu spicken) durch.

    Von uns wurde noch keiner beim Spicken erwischt. Entweder stellen sie sich sehr geschickt an, oder keiner spickt 🙄



  • elise schrieb:

    klar kann man alles "verstehen", aber leite dir mal in 3 stunden höllenklausur alle sachen logisch her, dann sitzt du am ende noch bei der ersten aufgabe... da ist es besser, formeln zu schütteln.

    Was gibt es daran auszusetzen, dass man Formeln benutzt anstatt sie herzuleiten? Formeln sind konzentriertes Wissen.

    Du erfindest den PC auch nicht neu, wenn du ihn benutzen willst oder doch? 🙂

    Was mich stört ist, dass die Leute, die spicken sogar noch stolz auf ihre "Leistung" sind, dass sie sogar noch angeben, was sie alles in der kurzen Zeit für "tolle Leistungen" erbracht haben, während andere sich den Arsch aufreizen und wochenlang lernen.

    Aber was rege ich mich so auf, es wird sich daran doch nichts ändern, traurig aber wahr.



  • Grazu schrieb:

    Nur zur Info, es kommt oft vor, das ein Gymnasiast dümmer ist
    als ein Realschüler, denn, der Gymnasiast mag zwar toll Rechtschreiben oder
    auswendig lernen können, aber wenn er ein Problem lösen soll,
    dann steht er doof da.

    Nein, sowas kommt sicher nicht oft vor. An Realschulen wird nämlich noch weniger Kreativität und selbständiges Denken gelehrt als an Gymnasien. Siehe Dazu auch die Pisa Studie, da sieht man sehr schön die Leistungskurven der verschiedenen Schultypen (Gaußsche Verteilungen). Die besten an der Realschule überflügeln da durchaus die schlechtesten am Gymnasium, mehr aber auch nicht.



  • Anonymizer schrieb:

    Es geht gar nicht um den IQ, vielmehr um das Interesse der Leute.
    Wenn die Leute gewillt sind etwas zu lernen und die Einstellung stimmt, dann werden sie das Studium auch schaffen.

    Wir haben einige Leute mit 'Hauptschule -> Beruf -> BOS -> Studium' Werdegang. Auch wenn's manchmal etwas schwer fällt
    (vor allem in den mathematischen Fächern), schlagen sie sich tapfer (und ohne zu spicken) durch.

    Was ich bei solchen Leuten oft festgestellt habe ist kein Magnel an Fachlichem Wissen, das haben sie durchaus auch, aber extreme Lücken in der Allgemeinbildung oder z.B. der Schreibkompetenz oder Fremdsprachen. Das sind meist Fachidioten, sorry.

    Für mich ist das kein guter Werdegang. Da ist viel verkümmert in den ganzen Jahren, wo diese Leute nicht geistig gefordert wurden und nur ihre "Eier geschaukelt haben".



  • Bin zu feige zum Spicken. 😞

    Ansonsten kann man das Spicken unterbinden, indem man den zu Prüfenden erlaubt Mitschriften anzufertigen und diese in die Klausur mitzunehmen.
    Bei uns wurde sogar erlaubt, alles in die FGI-Klasur mitzunehmen, was man finden kann. (Nette Überlegung: Einen geeigneten Professor mitnehmen. 👍 :D)
    Aber die Idee an sich finde ich nicht verkehrt. Im realen Leben hat man auch Nachschlagewerke zur Hand. Sicher: Grundlagen muss man beherrschen, keine Frage.
    Wer in einer Matheklausur nicht weiss wie man Brüche kürzt, wird es auch mit Unterlagen schwer haben. Das Nachschlagen dauert einfach zu lange um zu bestehen.



  • In zwei Matheklausuren durften wir auch jeweils ein handgeschriebenes DIN-A4 Blatt verwenden. Es hatte den Vorteil, dass man entspannter in die Prüfung gehen konnte. Draufgeschaut habe ich während der Prüfung nicht einmal, da dieses Faktenwissen für die Aufgaben nutzlos war. D.h. stellt der Prüfer ordentliche Klausuraufgaben, bringt auch spicken wenig bis nichts. Obwohl das in Mathe natürlich einfach ist als in anderen Fächern.

    Dann zur Bewertung der Dozenten:
    Die Fachschaften führen bei uns am Ende jedes Semesters eine Vorlesungsumfrage durch. Auf zwei Fragebögen kann man sich dann zu Dozent, Übung, Vorlesung, Stoff etc. äußern. Bringt aber recht wenig, da es den Dozenten letztlich egal sein kann wie ihre Bewertung ausfällt und man im Grundstudium keine freie Wahl der Vorlesungen hat.



  • in mathematik dürfen wir alles mitnehmen außer programmierbarem taschenrechnern. also bronstein, rep, unser mitgeschriebenes zeug, sogar alte klausuren und übungsklausuren...

    aber leider hab ich das gefühl, daß uns das nur erlaubt ist, weil es uns eh nix bringt. 🙂


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