"Eine lebenslange Verurteilung komme daher wohl nicht mehr in Frage"
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KennerDerSzene2: Geh bitte wo anders spielen, mit newkid oder so. Was du hier an den Tag legst ist unter aller Kanone.
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The Observer schrieb:
KennerDerSzene2: Geh bitte wo anders spielen, mit newkid oder so. Was du hier an den Tag legst ist unter aller Kanone.
Ok, ich geh nun wieder mir den Großen spielen. Dafür habe ich es nicht nötig, unter diversen verschiedenen Nicks zu posten, um vorzugaukeln, dass ich die Meinungen hinter mir habe

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Falls du meinst, dass ich unter verschiedenen Nicks poste so muss ich dich leider enttäuschen. Geh mit den Großen spielen, wenn du meinst... Und immer dran denken: Wenn dir die Meinung von jemandem nicht passt, dann ist er entweder Stammtischler oder NPD-Wähler, meist sogar beides! Mit dieser Faustregel kommt man prima durch jede Diskussion, man braucht nichtmal Argumente.

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Du bist so borniert und wie meine Oma, jaja, unter Adolf hätte es das alles nicht gegeben

Ich habe Argumente, sie wurden alle schon genannt, ich hab nur keine Lust sie andauernd zu wiederholen und für Kleinkinder aufzubereiten. Gewisse Menschen sind eben so merkbefreit, dass das alles vergebens ist. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.
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*plonk*
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Walli schrieb:
Falls du meinst [...]
Mal Butter bei die Fische: Wie erklärst Du die Korrelation zwischen Rachestrafvollzug (Du nennst es "Täter unter Kontrolle halten", was aber wenigstens dazu führt, daß sie nicht wieder auf freien Fuß kommen, auch wenn sie ihre Störungen unter Kontrolle haben und die Rückfallwahrscheinlichkeit auf etwa das Niveau des straffälligwerdens von Unsereiner absinkt) und totalitären Staaten? Wie erklärst Du dir, daß die Rückfallquoten psychatrisch behandelter Pazienten um mehrer Größenordnungen niedriger liegen, als ohne, obwohl doch Psychatrie nur Glückssache ist? Wie sehen deine Konzepte aus, wenn Du einerseits den Täter nicht in ein dunkles Loch stecken willst aber andererseits das derzeitige Modell ablehnst?
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Daniel E. schrieb:
Wie erklärst Du dir, daß die Rückfallquoten psychatrisch behandelter Pazienten um mehrer Größenordnungen niedriger liegen, als ohne, obwohl doch Psychatrie nur Glückssache ist?
Gegenfrage: Wie erklärst du dir Rückfälle wo doch die Psychiatrie so messerscharfe Methoden bereithält die geistige Verfassung eines Patienten zu beurteilen?
Ich wiederhole gerne für dich, dass ich es auch nicht begrüßen würde wenn man die Menschen in ein dunkles Loch steckt. Allerdings muss man die Täter unter Kontrolle halten um weitere "Rückfälle" zu vermeiden. Ich halte es für blauäugig zu glauben, dass man einen so kranken Menschen, wie den um den es im ursprünglichen Post ging, in der Art therapieren wird, dass er wieder ein normales Leben führen kann. Man muss die Allgemeinheit vor ihm schützen, da er schon eindrucksvoll bewiesen hat, wozu er fähig ist. Anscheinend scheinen die Gutachter in dem Fall auch meiner Meinung zu sein wenn sie zu einer lebenslangen Einweisung in eine Geschlossene raten.
Aber da rede ich bei dir sicher gegen eine Wand. Du scheinst deine ganze Meinungsbildung auf irgendwelche Tabellen und Diagramme zu stützen. Ein Opfer mehr oder weniger ist dort ja statistisch gesehen nicht von Relevanz
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Ich wiederhole gerne für dich, dass ich es auch nicht begrüßen würde wenn man die Menschen in ein dunkles Loch steckt. Allerdings muss man die Täter unter Kontrolle halten um weitere "Rückfälle" zu vermeiden
eine einzige frage:
Wie willst du das anstellen? siehst du _irgendeinen_ umsetzbaren weg, der die täter nicht bis zum ende ihres lebens brandmarkt?
Willst du große Lager errichten, in die alle "theoretisch" geheilten reinkommen, leben,arbeiten und sterben? Das ganze nennen wir am besten dann KZ:reloaded.
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Bei manchen scheint ein Täter ja mehr Prioritäten zu genießen wie ein Opfer bzw. Angehörige eines Opfers.
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Walli schrieb:
Daniel E. schrieb:
Wie erklärst Du dir, daß die Rückfallquoten psychatrisch behandelter Pazienten um mehrer Größenordnungen niedriger liegen, als ohne, obwohl doch Psychatrie nur Glückssache ist?
Gegenfrage: Wie erklärst du dir Rückfälle wo doch die Psychiatrie so messerscharfe Methoden bereithält die geistige Verfassung eines Patienten zu beurteilen?
Passend zum Thread müsste ich jetzt das Thema völlig ignorieren und einen ellenlangen Beitrag über die Diskussionskultur mit Schwerpunkt "Gegenfragen" abhandeln.
Psychater arbeiten mit Menschen, die noch ziemlich weit davon weg sind, vollständig verstanden worden zu sein. Das Problem kennt jeder Arzt, in der Form, daß Du auf ein bestimmten Präperat nicht anspringst o.ä.. Genau so ist es bei Psychatern, die *können* keine Erfolgsquote von 100% haben, wenn sie seriös arbeiten.
Man muss die Allgemeinheit vor ihm schützen, da er schon eindrucksvoll bewiesen hat, wozu er fähig ist. Anscheinend scheinen die Gutachter in dem Fall auch meiner Meinung zu sein wenn sie zu einer lebenslangen Einweisung in eine Geschlossene raten.
Jetzt widersprichst Du dir aber selber: Entweder, Du akzeptierst, daß psychatrische Verfahren hohe Trefferquoten haben und funktionieren oder eben nicht. Wieso ist ein psych. Gutachten *dann* von Bedeutung, wenn es zu einer Einweisung rät (das tut es in dem Fall) aber es ist zu *verwerfen*, wenn es zu einer Entlassung nach Haft und Behandlung rät? Das ist doch Nonsense.
Vielleicht reden wir ja ein wenig aneinander vorbei: ich plädiere nicht dafür, alle Straftäter nach einer bestimmten Zeit zu entlassen. Ich plädiere dagegen, daß man alle Straftäter nicht entläßt. Ich plädiere für differenziertere Urteile als 1 und 0.
Aber da rede ich bei dir sicher gegen eine Wand.
Das ist ein typischer Diskusssionskiller. Wenn Du schon alles weißt, dann brauchen wir nicht zu diskutieren.
Du scheinst deine ganze Meinungsbildung auf irgendwelche Tabellen und Diagramme zu stützen. Ein Opfer mehr oder weniger ist dort ja statistisch gesehen nicht von Relevanz
.Was'n Quark. Aber das Thema ist nunmal *extrem* emotionsbeladen (sonst würden wir nicht 6 Seiten über eine Opfermenge in der Größenordnung der Blitzschlagtoten zu reden [unangemessene Assoziazion]), ich versuche das wieder ein wenig geradezurücken, indem ich empirische Fakten poste. Daß das in diesem Thread unangebracht ist, sehe ich selber, danke für den Hinweis.
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Noodles schrieb:
Bei manchen scheint ein Täter ja mehr Prioritäten zu genießen wie ein Opfer bzw. Angehörige eines Opfers.
wenn der täter hinterher zum opfer wird, hat unser system versagt.
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Und nun? Vielleicht können wir uns ja auf ein Remis einigen?!

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Onar schrieb:
Der war Türk, richtig?
Was spielt das für eine Rolle?
Andromeda schrieb:
So wenig wie ich ans Jüngste Gericht glaube, so gerne hätte ich es manchmal, wenn es eins gäbe... .
Wenn man an etwas nicht glaubt, heisst es noch lange nicht, dass es das nicht gibt (geben wird).
KennerDerSzene2 schrieb:
Psychatrie ist schlimmer als Haft mein Jüngelchen...
Nein. Ich weiss es. Ich bewache hin und wieder eine. Die psychisch kranken stehen am Fenser, rauchen und lachen über uns; vor allem im Winter, wenn wir frieren.
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otze schrieb:
Willst du große Lager errichten, in die alle "theoretisch" geheilten reinkommen, leben,arbeiten und sterben? Das ganze nennen wir am besten dann KZ:reloaded.
So ein Käse! Warum wird jemand mit einer gegenteiligen Meinung immer gleich der rechten Szene zugeschrieben? Ich habe den Eindruck, dass der Geschichtsunterricht an den Schulen immer schlechter wird.

Daniel E. schrieb:
Man muss die Allgemeinheit vor ihm schützen, da er schon eindrucksvoll bewiesen hat, wozu er fähig ist. Anscheinend scheinen die Gutachter in dem Fall auch meiner Meinung zu sein wenn sie zu einer lebenslangen Einweisung in eine Geschlossene raten.
Jetzt widersprichst Du dir aber selber: Entweder, Du akzeptierst, daß psychatrische Verfahren hohe Trefferquoten haben und funktionieren oder eben nicht. Wieso ist ein psych. Gutachten *dann* von Bedeutung, wenn es zu einer Einweisung rät (das tut es in dem Fall) aber es ist zu *verwerfen*, wenn es zu einer Entlassung nach Haft und Behandlung rät?
Klingt vielleicht etwas hart, aber mit einer Einweisung eines verurteilten Mörders riskiert man weniger als mit einer vorzeitigen Freilassung, also kann man eine höhere Fehlertoleranz ansetzen. Dann stellt sich natürlich auch die Frage ob es Mörder ohne psychischen Schaden gibt (
Ich rede nicht von Totschlag)...Vielleicht reden wir ja ein wenig aneinander vorbei: ich plädiere nicht dafür, alle Straftäter nach einer bestimmten Zeit zu entlassen. Ich plädiere dagegen, daß man alle Straftäter nicht entläßt. Ich plädiere für differenziertere Urteile als 1 und 0.
Da sind wir uns einig. Ich bestreite nicht, dass es minderschwere Fälle gibt, ich dachte nur in diesem Thread geht es ausschließlich um die größeren Kaliber. Der ursprüngliche Post lässt mich das zumindest vermuten.
Aber es ist doch immer so wenn ein Thread über alle Grenzen wächst. Am Ende weiß niemand mehr so genau worüber eigentlich diskutiert wird.
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otze schrieb:
Noodles schrieb:
Bei manchen scheint ein Täter ja mehr Prioritäten zu genießen wie ein Opfer bzw. Angehörige eines Opfers.
wenn der täter hinterher zum opfer wird, hat unser system versagt.
Was schlägst du vor? Abschaffung der Justiz?
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Pu$$y-Kater schrieb:
Onar schrieb:
Der war Türk, richtig?
Was spielt das für eine Rolle?
Das spielt insofern eine Rolle als dass er sollte er türkischer Staatsbürger sein wahrscheinlich in die Türkei abgeschoben wird und das ganze wohl dort noch einmal verhandelt wird. In die psychatrische wird man dort nur selten überführt. Den machen dann die Knackis wahrscheinlich zum Mädchen für ALLES. Das wär in meinen Augen auch die gerechte Strafe.
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Dies ist auch der Grund warum ein Kindermörder nicht mit den anderen Häflingen zusammen kommt.
Meist sind sie alleine in einer Zelle oder mit einem ähnlichen Fall.
Im Knast gibt es eine Hyrachie. Kindermörder sind dort weniger Wert wie der Schmutz unterm Fingernagel. Würden sie nicht abgesondert werden gebe es keine Rückfälle.
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Noodles schrieb:
Bei manchen scheint ein Täter ja mehr Prioritäten zu genießen wie ein Opfer bzw. Angehörige eines Opfers.
was heißt schon "mehr"? jeder mensch hat gewisse rechte, die man ihm nicht aberkennen kann. da es in der vergangenheit nun mal so war, daß man "verurteilte" nach belieben behandelt hat, ist es doch nur zu loben, daß wir daraus gelernt haben und dies jetzt auf keinen fall zulassen.
die ganze diskussion geht an dem zentralen punkt ziemlich vorbei, daß es (soweit ich weiß) hierzulande einen rechtsgrundsatz gibt, der aussagt, daß man jemandem im zweifel nicht seine freiheit nehmen darf. wer an diesem grundsatz zweifelt, befindet sich auf dem besten weg in eine dunkle epoche unseres landes.
darüber hinaus ist sogar festgeschrieben, daß es keine lebenslange haft geben kann, weil jede strafe die resozialsierung des täters zum ziel zu haben hat. das wurde dann irgendwann dahingehend aufgeweicht, daß ein nicht heilbar kranker sogar wirklich für immer weggesperrt werden kann, wobei aber immer noch ständig zu prüfen ist, ob sich dessen umstände/befindlichkeiten geändert haben. und wenn eben nicht ausreichend sicher prognostiziert werden kann "jawohl, der wird wieder straffällig", dann muß der eben freigelassen werden.
die alternative ist eine bestrafung im einzelfall. dann sperre ich als richter aber auch jeden für immer weg, der nur nen schokoriegel geklaut hat. will sagen: unser rechtssystem ist extra nicht in regelungen für jeden einzelnen geteilt, sondern bietet ein ziemlich gleiches recht für alle. daran sollten wir uns alle mal erinnern, wenn wir anderen ihre rechte aberkennen wollen- es sind auch unsere.
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Becvor ihr posten schaut euch bitte den ganzen Thread an. Es ging hier um Straftäter wie die des Fragestellers.
Einen brutalen Kindermord mit Straftaten wie z.B. RAUB, schwerer (Diebstal,Betrug) zu vergleichen finde ich Menschenverachtend.
Mir geht es darum das ein Psychiater nicht die MAcht haben darf so einem Menschen als Geheilt zu bezeichnen und er ist frei wie jeder andere Mensch.So ein Menmsch hat selbst Richter gespielt und dafür gesorgt das sein Opfer "lebenslang" bekommt. Sein Opfer ist nun "Lebenslang Tod". Ich will Gerechtigkeit und in diesem Fall AUG um AUG also auch Lebenslang.
IMHO rechtfertigt eine schwere Kindheit nicht den Tod eines Kindes.
Aber auch hier muss der Staat Änderungen herbeiführen und Behörden mehr sensibilisieren.
Es kann nicht sein das einem Vater das Kind weggenommen wird nur weil es einmal eien Ohrfeige bekommen hat und im anderen Atemzug verhungert ein Kind und die Anzeichen dafür werden von den Behörden ignoriert.
Es ist aber keine Krankheit jemanden zu Töten, Mißhandeln,Mißbrauchen.Das ganze System gehört geändert und man muss es an der Wurzel anpacken. Gegen kranke seit Geburt kann das auch nicht helöfen aber dann hilft auch keine Therapie.
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Unix-Tom schrieb:
Gegen kranke seit Geburt kann das auch nicht helöfen aber dann hilft auch keine Therapie.
was für ein schwachsinn. was machen wir dann mit legasthenikern? wir könnten ziemlich viel geld sparen, wenn wir uns die therapierung angeborener krankheiten sparen, tolle idee.

wenn du es gerecht findest, jemanden "AUG um AUG" zu bestrafen, dann mußt du irgendwie reichlich komisch drauf sein. dir muß doch klar sein, daß das dann für jeden und alles gelten müßte und damit als ernsthafte alterneative eindeutig ausfällt?!?