Warum gab es noch keinen (bewiesenen) Kontakt zu Außerirdischen?
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SideWinder schrieb:
Ich würde sogar viel darauf wetten, dass wir mit unserer menschlichen Intelligenz und unserem Fortschritt keineswegs mit anderen außerirdischen Lebewesen vergleichbar sind -> ganz einfach schon aus dem Grund weil die höchstwahrscheinlich in eine ganz andere Richtung entwickelt haben.
Würde ich nicht unbedingt sagen. Es gibt nicht so viel Spielraum wenn sich Leben entwickeln soll. Die Ausserirdischen wären auch der Physik unterworfen, müssen also zur Fortbewegung etwas wie Beine entwickeln. Wenn sie dabei nicht überall gegen laufen wollen, dann brauchen sie auch Augen oder sie machen es wie Fledermäuse. Nicht zu vergessen, dass sie irgendwie Energie aufnehmen müssen. Also Magen und Verdauungstrakt oder irgendwie Photosynthese. Natürlich müssen Ausserirdische auch irgendwie Babies bekommen. Bleiben nicht so viele Möglichkeiten wie sie das anstellen können. Was unterscheidet sie jetzt noch von Tieren?
Wäre es nicht unheimlich enttäuschend, wenn irgendwann jemand feststellt, dass es Ausserirdische gibt und dann sind das nur Pflanzen. Toll, über nen Kaktus kann man keine SF-Bücher schreiben
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Glaub ich nicht schrieb:
SideWinder schrieb:
Dingo schrieb:
SideWinder schrieb:
Was hält man von der These, dass wir am weitesten entwickelt sind?

Die halte ich für ziemlich Arrogant... Angesichts der Größe des Weltalls. Aber so ist halt unsere Kultur... Die Ede steht im Mittelpunkt der Welt, jaja

Irgendwer muss die Spitze bilden. Warum nicht wir?
Weil das sehr unwahrscheinlich ist bei der Anzahl von möglichen Intelligenten Wesen im Weltraum, das ausgerecht wir die intelligentesten sind.
Die Anzahl ist nach heutigem Kenntnisstand nicht so wahnsinnig hoch.
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Walli schrieb:
Es gibt nicht so viel Spielraum wenn sich Leben entwickeln soll.
Da du ja alle Umweltumgebungen bereits kennst ist für dich der Spielraum begrenzt. Ich könnte mir (oder eben nicht) auch Lebewesen vorstellen, die unsere 3 Dimensionen nicht wahrnehmen? Wieso müssen sie der unsrigen Physik unterworfen sein, wenn sie um den Faktor 10³³ (lol) kleiner als Atome sind? Eine Weltformel die auf allen Ebenen gilt und Newton mit Quanten verbietet haben wir noch gar nicht. Woher willst du also die Regeln kennen die sie einhalten müssen? Wer sagt, dass sie sich fortbewegen in dem sie Beine entwicklen? Vielleicht sind sie gar nicht in festem Zustand? Und wer sagt, dass ich mir hier jetzt was ausdenken soll. Eventuell sind diese Lebewesen uns noch gar nicht vorstellbar?
Aber du hast schon recht, wenn du als Außerirdische nur Lebewesen wie unsere Tiere und Menschen bezeichnest bleibt ihnen natürlich auch nur sich wie Tiere oder Menschen entwickelt zu haben

BTW: Aber was wenn der Kaktus das entscheidende Objekt in StarWars III wird?

MfG SideWinder
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SideWinder schrieb:
wenn sie um den Faktor 10³³ (lol) kleiner als Atome sind?
Damit wären sie kleiner als die Planck-Länge und würde aufgrund der von der Unschärferelation geforderten Energie sofort zu einem schwarzen Loch kollabieren.

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Die Frage, ob es Außerirdische gibt oder nicht, ist weder beweiß- noch widerlegbar. Nach wissenschaftlicher Vorgehensweise existieren damit Außerirdische genauso wenig wie Geister, Vampire oder Werwölfe. In der postmodernen Gesellschaft hat leider im esoterischen Mainstream der Außerirdische dem Poltergeist den Rang abgelaufen. Wo im Mittelalter der ungebildete Pöbel nachts noch Angst vor Incubi und Succubi hatte, fürchtet der abergläubische von heute die Entführung durch grüne Männchen in fliegenden Untertassen. Die alten Aufklärer rotieren heutzutage wohl immer schneller im Grabe.
Fazit : wer aufgeklärt ist, der glaubt nicht an Außerirdiche, der Rest darf seinen Hirngespinsten nachgehen
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schlauer Mensch schrieb:
Fazit : wer aufgeklärt ist, der glaubt nicht an Außerirdiche, der Rest darf seinen Hirngespinsten nachgehen
So so, mit welcher Überzeugung kannst du als aufgeklärter wissen das es
keine Außerirdischen gibt?Lies dir den Link oben durch, den och oben genannt habe.
Mit dieser Theorie über eine einheitliche Weltformel ist es nämlich sehr
wohl möglich in sehr kurzer Zeit Strecken von mehreren Lichtjahren zurückzulegen
ohne überhaupt die Relativitätstheorie, die übrigens nur ein kleiner Teil dieser Theorie ist, verletzten zu müssen.Mit dieser Theorie werden sogar Zeitmaschinenen möglich und das schönste ist,
es gibt noch keinen naturwissenschaftlichen Beweis der diese Theorie
als Humbug entlarvt.Sie ist also möglich und die String Theorie ist der falsche Weg.
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Aber vielleicht ist dir diese Webseite seriöser:
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Übrigens,
Als sogenannter "aufgeklärter" kennst du ja nichtmal die vereinheitlichte Weltformel (Theorie of Everything) in der die vier elementaren Grundkräfte (Gravitation, elektromagnetische, schwache und starke Wechselwirkung) vereint beschrieben werden.
Also die gesuchte Vereinheitlichung zwischen der Relativitätstheorie und der Quantentheorie.
http://de.wikipedia.org/wiki/WeltformelWie kannst du also dir anmaßen, daß du aufgeklärt bist, wenn du noch gar nicht alles weißt?
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Irgendwie koppelt ihr die Existenz von außerirdischen an die Möglichkeit der Überlichtgeschwindigkeit. Es gibt so viele Millionen geeignete Planeten in unserer Milchstraße und außer der Milchstraße gibt es noch Millionen weitere Galaxien und dann gibt es Millionen von Galaxienhaufen... natürlich wird es schon irgendwo andere Lebensformen geben, das ist ja nicht so zufällig, dass auf der Erde Leben enstanden ist.
Die Entfernungen sind aber einfach zu gigantisch. Ka Chance net.
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Der, der mehr weiß schrieb:
Übrigens,
Als sogenannter "aufgeklärter" kennst du ja nichtmal die vereinheitlichte Weltformel (Theorie of Everything) in der die vier elementaren Grundkräfte (Gravitation, elektromagnetische, schwache und starke Wechselwirkung) vereint beschrieben werden.
Also die gesuchte Vereinheitlichung zwischen der Relativitätstheorie und der Quantentheorie.
http://de.wikipedia.org/wiki/WeltformelWie kannst du also dir anmaßen, daß du aufgeklärt bist, wenn du noch gar nicht alles weißt?
Wissenschaft heißt vor allem Skeptik. Man glaubt nicht jedem theoretischem Hirngespinst. Man kann eine unbegrenzte Menge an sinnlosen theoretischen Konstrukten aufbauen. So wie es die schamanistischen Naturvölker mit ihrem Geisterglaube getan haben. Oder so wie es esoterischer Unfug wie die Homöopathie in der Neuzeit macht. Aber solcherlei Konstrukte besitzen keinen Wert, wenn sie nicht mit der Realität korrelieren. Und die einzig wissenschaftliche Handlungsweise ist es, diesen unbeweisbaren und unwiderlegbaren Unfug so schnell wie möglich zu vergessen. Denn wenn wir anfangen einer dieser Theorien zu glauben, dann müssten wir die Wahrheit aller anderen Gedankenkonstukte auch annehmen.
Es gibt genug Studien der Popkultur zum Thema "Außerirdische", die nachgewiesen haben, dass der Glaube an Außerirdische als Phänomen die gleichen Züge hat wie der an Geister im Mittelalter. Außerirdischen werden exakt die gleichen Eigenschaften wie Geistern und ähnlichem zugesschrieben.
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An den meisten o.g. Theorien fällt mir auf, daß sie ein koheräntes Handeln der ETIs vorraussetzen (Zoo, Angst, Labor, Leaky Embargo).
Fügt noch dazu:
Zeitfenster-Theorie: Zivilisationen entwickeln sich weit voneinander getrennt und sind nur für vergleichsweise kurze Zeit kontaktfähig bevor sie verschwinden (oder "nicht kontakinteressiert" sind), daß ein Zusammentreffen unmöglich wird
Galaxisspatzentheorie: Wir werden einfach nicht als "interessante" Lebensformen erkannt
Hitchhiker-Theorie: Wir sind wirklich ein total verkackter und langweiliger Planet irgendwo draußen in der Pampa.(gut, die lassen sich ins bereits genannte einordnen, aber sind m.E. eine nähere Betrachtung wert)
Oder wie wär's damit: Wir sind die letzten.
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Die Theorien gefallen mir, sie zeugen vom Weisheit

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peterchen schrieb:
Oder wie wär's damit: Wir sind die letzten.
mmh, wenn ich dazu mal was spinnen darf:
ich schrieb:
eine weitverbreitete meinung besagt, dass nach einem nuklearen krieg nur schaben übrigbleiben würden.
postulate:
1. das universum war vor der entstehung der menschheit ein mit intelligenten lebewesen dicht bevölkerter raum.
2. wir sind schaben.
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schlauer Mensch schrieb:
Die Frage, ob es Außerirdische gibt oder nicht, ist weder beweiß- noch widerlegbar. Nach wissenschaftlicher Vorgehensweise existieren damit Außerirdische genauso wenig wie Geister, Vampire oder Werwölfe.
Fast. Das deutet nämlich darauf hin, *daß* man deren Existenz *doch* beweisen kann (nämlich indem man in Vollmondnächten Werwölfe mit 40cm-Eckzähnen erschießt oder Geister in Flaschen sperrt und die dann der Öffentlichkeit präsentiert). Da das bisher abseits von Hollywood & Co. noch niemandem in fernsehtauglicher Qualität geschafft hat, muß man das bisher nicht sonderlich ernst nehmen. Das hat aber nichts mit der Beweisbarkeit zu tun, dort gilt nämlich allgemein: Eine "es gibt"-Aussage belegt man mit einem Beispiel und gut. Das mit dem Widerlegen ist dagegen etwas komplizierter.
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Optimizer schrieb:
Irgendwie koppelt ihr die Existenz von außerirdischen an die Möglichkeit der Überlichtgeschwindigkeit. Es gibt so viele Millionen geeignete Planeten in unserer Milchstraße und außer der Milchstraße gibt es noch Millionen weitere Galaxien und dann gibt es Millionen von Galaxienhaufen... natürlich wird es schon irgendwo andere Lebensformen geben, das ist ja nicht so zufällig, dass auf der Erde Leben enstanden ist.
Die Entfernungen sind aber einfach zu gigantisch. Ka Chance net.Nein, genau das sind sie nicht.
Nach deiner oder unseren heutigen Physik vielleicht (wenn wir die von Heim Theory ausklammern), aber nicht, wenn wir die Heim Theory anwenden.
Dann sind diese Entfernungen mit einem Klacks zu überwinden.
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schlauer Mensch schrieb:
Wissenschaft heißt vor allem Skeptik. Man glaubt nicht jedem theoretischem Hirngespinst. Man kann eine unbegrenzte Menge an sinnlosen theoretischen Konstrukten aufbauen. So wie es die schamanistischen Naturvölker mit ihrem Geisterglaube getan haben. Oder so wie es esoterischer Unfug wie die Homöopathie in der Neuzeit macht. Aber solcherlei Konstrukte besitzen keinen Wert, wenn sie nicht mit der Realität korrelieren. Und die einzig wissenschaftliche Handlungsweise ist es, diesen unbeweisbaren und unwiderlegbaren Unfug so schnell wie möglich zu vergessen. Denn wenn wir anfangen einer dieser Theorien zu glauben, dann müssten wir die Wahrheit aller anderen Gedankenkonstukte auch annehmen.
Warum denkst du dann das die String- oder Quantentheorie richtig ist?
Denn deinen Worten zufolge ist sie nämlich ein Hirngespinst, ein theoretisches Konstrukt dem man keine weitere Bedeutung beimessen sollte.
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Um es mal auf den Punkt zu bringen.
Die Heim Theorie ist nach heutigem wissenschaftlichen und technischen Stand NICHT widerlegbar.
Und ein Teil aus dieser Theorie ist die Formel für die
Heimsche Massenformel zur Bestimmung von Elementarmassen und
bisher hat kein Wissenschaftler eine bessere Formel hervorgehabt.
Von allen Formeln hat die Heimsche Massenformel
den gemessenen Wert am nähsten vorausgesagt/berechnet.D.h. ein Teil stimmt schonmal und der Rest muß noch durchgelesen
und akzeptiert oder erstmal widerlegt werden.Da die Heim Theorie aber sehr kompliziert ist hat sich an dieses Thema bisher kaum ein Physiker herangewagt,
denn um sie zu akzeptieren muß man wirklich viel Ahnung von der Materie haben.
Aber lest doch einfach mal selbst, oben steht ja der Link zu der ganzen Geschichte.
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Der, der mehr Weiß schrieb:
schlauer Mensch schrieb:
Wissenschaft heißt vor allem Skeptik. Man glaubt nicht jedem theoretischem Hirngespinst. Man kann eine unbegrenzte Menge an sinnlosen theoretischen Konstrukten aufbauen. So wie es die schamanistischen Naturvölker mit ihrem Geisterglaube getan haben. Oder so wie es esoterischer Unfug wie die Homöopathie in der Neuzeit macht. Aber solcherlei Konstrukte besitzen keinen Wert, wenn sie nicht mit der Realität korrelieren. Und die einzig wissenschaftliche Handlungsweise ist es, diesen unbeweisbaren und unwiderlegbaren Unfug so schnell wie möglich zu vergessen. Denn wenn wir anfangen einer dieser Theorien zu glauben, dann müssten wir die Wahrheit aller anderen Gedankenkonstukte auch annehmen.
Warum denkst du dann das die String- oder Quantentheorie richtig ist?
Denn deinen Worten zufolge ist sie nämlich ein Hirngespinst, ein theoretisches Konstrukt dem man keine weitere Bedeutung beimessen sollte.
Darum geht es nicht. Es geht darum, ob Außerirdische existieren oder nicht existieren.
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Der der mehr weiß schrieb:
Nein, genau das sind sie nicht.
Nach deiner oder unseren heutigen Physik vielleicht (wenn wir die von Heim Theory ausklammern), aber nicht, wenn wir die Heim Theory anwenden.
Dann sind diese Entfernungen mit einem Klacks zu überwinden.Die Entfernungen sind doch selbst für tausendfache Lichtgeschwindigkeiten zu krass. Auch wenn die Zeit im Inneren des Raumschiffs dann nicht vergeht, ist es wohl unmöglich, mal schnell ein Schiff loszuschicken, was dann in ein paar Jahren erfolgreich von seiner Mission zurückkommt. Die die es abschicken, existieren schon nicht mehr, bis das Schiff seinen Zielort erreicht. Selbst wenn die Besatzung jung geblieben ist.
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Der, der mehr Weiß schrieb:
Um es mal auf den Punkt zu bringen.
Die Heim Theorie ist nach heutigem wissenschaftlichen und technischen Stand NICHT widerlegbar.
Rosa Elephanten auch nicht. --- Sie verdient den Namen Theorie nicht. Ich kann auch eine Formel entwickeln, die die Zahlenergebnisse aus jedem Buch über Elementarteilchenphysik reproduziert. Und dann?
Da die Heim Theorie aber sehr kompliziert ist hat sich an dieses Thema bisher kaum ein Physiker herangewagt, denn um sie zu akzeptieren muß man wirklich viel Ahnung von der Materie haben.
Die meisten Physiker kennen die "Theorie" vermutlich gar nicht, weil sie es zu keiner Veröffentlichung in irgendwelchen Fachzeitschriften gebracht hat. Zurecht.