Bundestagswahlen
-
epsilon schrieb:
Welche Partei würdet ihr in diesem Herbst wählen?
Wieso kehrst du die NPD und Rep unter einen Tisch?
DAS SIND ZWEI VERSCHIEDENE PARTEIEN!!!
-
Die NPD sind Nationalsozialisten und die Reps sind Patrioten,
das ist NICHT das gleiche!
-
_root schrieb:
Ich werde wohl fdp wählen das diese ganzen kostspieligen lebenserhaltenden Maßnahmen von Unternehmen die am sterben sind aufhören.
Dann kannst du deinen Job in der IT Branche als Software Entwickler oder Programmierer usw. einpacken, denn die FDP ist für Software Patente.
Die FDP wähle ich auf keinen Fall.
-
CMatt schrieb:
Warum muss die baufirma insolvenz anmelden wenns nicht mehr geht und die kohlemiene neben muss das nicht, weil ja der staat mitzahlt? Finde ich ne schweinerei, egal ob jetzt aufn deckel bekomm :p

Denk mal vorher nach warum die Kohle überhaupt subventioniert wird, bevor du
so einen Stuß redest.Die Kohle ist ein Energieträger und damit eine strategische Resource in Krisenzeiten, ob bei den Krisenzeiten jetzt Ölknappheit oder Krieg herrscht spielt dabei keine Rolle, tatsache ist, daß die Kohle in Deutschland unserer einziger
Energieträger ist, mit dem wir uns für eine Übergangszeit selber versorgen können.Und damit man jederzeit auf diese strategische Resource im Ernstfall zugreifen
kann muß der Kohlebergbau weiterexistieren und das Know How der Bergleute
bestehen blieben, damit man Leute hat die man Fragen kann wenn man in größerem Maßstab wieder die Kohle abbauen kann.Genau deswegen wird die Kohle subventioniert bzw. Lebenserhaltungsmaßnahmen dafür getätigt.
Eine Partei, die die Kohlesubventionen abbaut ist für mich eine dumme Partei,
da diese das ganze Land in Krisenzeiten damit ans Messer liefern würde.
Die Kohlesubvention abzuschaffen ist so, als würde man die Bundeswehr abschaffen.Beides sind strategisch wichtige Dinge.
Und falls hier jemand mit Atomkraft kommen sollte:
Deutschland hat so gut wie keine Uranreserven!
Erdöl sowieso nicht.
-
scrub schrieb:
CMatt schrieb:
Finde ich nicht. Es gibt einen sehr wichtigen punkt in dem ich mit FDP voll einer meinung bin: der staat soll so wenig wie möglich in wirtschaft eingreifen. Gewisse grundregeln müssen sein, aber der rest soll vom markt reguliert werden.
die wirtschaft beweist doch täglich, daß sie in ihrer vollen willensvollendung nicht der sozialen pflicht nachkommt. der endzustand eines marktes schrankenlos konkurrierender ist doch der, daß sich alle gegenseitg runterwirtschaften, aber daraus kein nutzen entsteht. aus einer "eigendynamik" kommt da doch nichts rüber.
CMatt schrieb:
Mich werden jetzt zwar einige hier kreuzigen, aber ich finde sachen wie wochenarbeitszeiten sollte werder der staat noch die gerwerkschaften mitreden, sondern das ist einzig und allein sache der betriebsräte.
ein einzelner betriebsrat ohne gewerkschaft im rücken ist doch erpreßbar, und darauf zielen doch auch die hetzparolen aus der FDP ab. das darf auf keinen fall eintreten.
CMatt schrieb:
Selbes mit diesen komischen subventionen. Wenn ein unternehmen nur existieren kann weil staat kräftig mitzahlt, hat das in meinen augen keine existenxberechtigung in der freien marktwirtschaft mehr.
wir haben -dies bitte nicht als widerspruch zur aussage auffassen- aber eben doch keine "freie", sondern eine soziale marktwirtschaft. für leute, denen das nicht paßt, hat man die reisefreiheit erfunden.
an diesem grundsatz ist nicht zu rütteln, basta.
Genau so sehe ich das auch.
Wer die unbeschränkte Marktwirtschaft will, der kann sich mal die USA anschauen und in die USA auswandern.
3 Jobs auf einmnal.
So gut wie keinen Urlaub und kaum Feiertage.
Arbeiten rund um die Uhr, egal zu welcher Zeit.Ich wünsch euch da viel Spaß.
Hauptsache der Mensch richtet sich nach den Konzernen und dem Geld, gell?
Denkt mal darüber nach.
-
Intelligenter Deutscher schrieb:
scrub schrieb:
CMatt schrieb:
Finde ich nicht. Es gibt einen sehr wichtigen punkt in dem ich mit FDP voll einer meinung bin: der staat soll so wenig wie möglich in wirtschaft eingreifen. Gewisse grundregeln müssen sein, aber der rest soll vom markt reguliert werden.
die wirtschaft beweist doch täglich, daß sie in ihrer vollen willensvollendung nicht der sozialen pflicht nachkommt. der endzustand eines marktes schrankenlos konkurrierender ist doch der, daß sich alle gegenseitg runterwirtschaften, aber daraus kein nutzen entsteht. aus einer "eigendynamik" kommt da doch nichts rüber.
CMatt schrieb:
Mich werden jetzt zwar einige hier kreuzigen, aber ich finde sachen wie wochenarbeitszeiten sollte werder der staat noch die gerwerkschaften mitreden, sondern das ist einzig und allein sache der betriebsräte.
ein einzelner betriebsrat ohne gewerkschaft im rücken ist doch erpreßbar, und darauf zielen doch auch die hetzparolen aus der FDP ab. das darf auf keinen fall eintreten.
CMatt schrieb:
Selbes mit diesen komischen subventionen. Wenn ein unternehmen nur existieren kann weil staat kräftig mitzahlt, hat das in meinen augen keine existenxberechtigung in der freien marktwirtschaft mehr.
wir haben -dies bitte nicht als widerspruch zur aussage auffassen- aber eben doch keine "freie", sondern eine soziale marktwirtschaft. für leute, denen das nicht paßt, hat man die reisefreiheit erfunden.
an diesem grundsatz ist nicht zu rütteln, basta.
Genau so sehe ich das auch.
Wer die unbeschränkte Marktwirtschaft will, der kann sich mal die USA anschauen und in die USA auswandern.
3 Jobs auf einmnal.
So gut wie keinen Urlaub und kaum Feiertage.
Arbeiten rund um die Uhr, egal zu welcher Zeit.Ich wünsch euch da viel Spaß.
Hauptsache der Mensch richtet sich nach den Konzernen und dem Geld, gell?
Denkt mal darüber nach.
Eines habe ich noch vergessen, wenn du zu alt bist
oder du mit deinen Falten keine Kunden mehr anlocken kannst, dann
wirst du gefeuert, toll, nicht?(Das mit den Falten betrifft in besonderem Maße die Frauen)
-
Kommunist&Kapitalist schrieb:
_root schrieb:
Ich werde wohl fdp wählen das diese ganzen kostspieligen lebenserhaltenden Maßnahmen von Unternehmen die am sterben sind aufhören.
Dann kannst du deinen Job in der IT Branche als Software Entwickler oder Programmierer usw. einpacken, denn die FDP ist für Software Patente.
Die FDP wähle ich auf keinen Fall.
http://www.golem.de/0405/31456.html
http://swpat.ffii.org/papiere/europarl0309/fdp0405/index.de.html
-
Kommunist schrieb:
Wieso kehrst du die NPD und Rep unter einen Tisch?
... weil beide als rechtsextrem eingestuft werden.
-
epsilon schrieb:
Kommunist schrieb:
Wieso kehrst du die NPD und Rep unter einen Tisch?
... weil beide als rechtsextrem eingestuft werden.
das ist so, wie SPD und PDS über einen kamm zu scheren weil sie dieselben farben benutzen

wieso ist eigentlich die WASG nicht auf der liste?
-
so wie es jetzt ist fänd ich es klasse:
CDU/CSU 18% [ 11 ]
FDP 20 %[ 12 ]
Grüne 10% [ 6 ]ne gelb schwarz grüne bundesregierung. Noch besser fände ich gelb grün *g*
Ach ja. man darf ja noch träumen *gg*
-
Das mit der Kohle = strategische Resource sehe ich auch so.
-
Kohle Befürworter schrieb:
Und falls hier jemand mit Atomkraft kommen sollte:
Deutschland hat so gut wie keine Uranreserven!
Erdöl sowieso nicht.Sonne, Wind, Wasser und Raps! Das ist DIE Lösung.

-
und Biogas!

-
Japp, 20% schaffen wir damit bestimmt.
-
HEZ schrieb:
Japp, 20% schaffen wir damit bestimmt.
Siehste! Das ist schonmal mehr, als wir mit der heimischen Kohle schaffen können.

-
Siehste! Das ist schonmal mehr, als wir mit der heimischen Kohle schaffen können
Mag sein aber mit dem deutlichen Unterschied, dass du kein stabiles Energienetz betreiben kannst (oder nur mit hohen Kosten) wenn du zuviele "unzuverlässige" Energieen da mit reinnimmst... Raps und Biogas mögen da ja vielliecht helfen aber mit Wasser und Wind ist in Punkto Zuverlässigkeit ziemlich essig...
-
Windalf schrieb:
Mag sein aber mit dem deutlichen Unterschied, dass du kein stabiles Energienetz betreiben kannst (oder nur mit hohen Kosten) wenn du zuviele "unzuverlässige" Energieen da mit reinnimmst... Raps und Biogas mögen da ja vielliecht helfen aber mit Wasser und Wind ist in Punkto Zuverlässigkeit ziemlich essig...
Blah blah blah! Das ist doch nur eine Frage der Energiespeicherung. Dann stellst du zu Spitzenzeiten eben Massen an H2 mit dem Strom her und wandelst das bei Bedarf wieder in Strom um. Mit Brennstoffzellen oder so. Ich sehe da kein prinzipielles technisches Problem, auch wenn man bei der Energiespeicherung wohl noch nicht so weit ist, wie man gerne wäre. Das ist nur eine Frage des Willens, der momentan sicherlich bei den Energieversorgern nicht vorhanden ist. Die profitieren nicht gerade von Windkraft und konstruieren deshalb natürlich alle möglichen Gründe, warum die nicht sinnvoll sein soll. Fall doch nicht auf deren Propaganda rein.

Und warum hälst du Wasserkraft für so unberechenbar bzw. unzuverlässig? Weil Flüsse mal wenig Wasser führen könnten? Ich denke, dass man das sehr leicht mit einberechnen kann.
Sei doch mal etwas aufgeschlossener gegenüber den tollen neuen grünen Technologien.

-
Technisch lösen lässt es sich auf jeden Fall. Die Frage ist dann eher was muss der Bürger pro kWatth zahlen.
Sowas bringt nur was wenn du das europaweit einführst an sonsten wird der Strom einfach importiert und die Arbeitslätze wandern ab... Irgendwie verschliessen sich insbesondere die Grünen der Tatsache das es nicht wirklich viel hilft irgendwelche sicherlich sinnvollen Maßnahmen und Regelungen hier in Deutschland einzuführen wenns dann am Ende nur eine Arbeitsplatzvernichtung mit Auslandsauslagerung bringt... Dank Hochspannung ist ein Energietransport über lange Strecken überhaupt kein Problem mehr und wird wenn überhaupt nur über ganz lange Strecken unrentabel gegenüber der von dir erwähnten Lösung...
-
Windalf schrieb:
Dank Hochspannung ist ein Energietransport über lange Strecken überhaupt kein Problem mehr und wird wenn überhaupt nur über ganz lange Strecken unrentabel gegenüber der von dir erwähnten Lösung...
Mag schon sein. Aber es geht ja um eine "strategische Resource" und dein Argument kann man genauso gegen heimische Kohle äußern. Ist die eigentlich teurer als die erneuerbaren Energien?
In jedem Fall liegt bei den erneuerbaren Energien viel eher die Zukunft als bei der heimischen Kohle. Warum sollte man die hiermit verbundene Industrie also nicht viel eher unterstützen? Erneuerbare Energie wird mit der Zeit eher billiger und damit konkurrenzfähiger, während fossile Brennstoffe wie Öl mit der Zeit eher teurer werden. Ich denke, Deutschland sollte dahin streben, erneuerbare Energien möglichst schnell konkurrenzfähig zu machen und sich damit einen globalen Markt für die heimischen Umweltunternehmen erzeugen. Mit anderen Energieträgern kann Deutschland global gesehen nie konkurrenzfähig sein. Andere Energieträger sind also immer mit einem Geldstrom ins Ausland verbunden. Nur mit den erneuerbaren Energien könnte auf Dauer Geld nach Deutschland fließen, was doch mal eine schöne Aussicht wäre und hier in Deutschland Arbeitsplätze sichern würde. Findest du nicht?
Das ist natürlich eher langfristig gesehen, aber warum soll man immer nur an die gerade laufende Legislaturperiode denken? Ich denke, dass erneuerbare Energien in 20 oder 30 Jahren viel besser als jetzt aufgestellt sind. Die Frage ist dann, wer die entsprechenden Technologien anbieten kann. 
-
@Grünling
Ich stimme dir da prinzipiell zu nur bei den Grünen hat man immer so den Eindruck als ob man von heute auf morgen einen Schalter umlegen würde und aufeinmal fliesst in Deutschland nur noch Ökostrom.
Naja ist halt der Fluch von Legislaturperioden. Massnahmen deren Erfolge erst nach >4 Jahre sichtbar sind werden nicht ergriffen oder sinnlos frühzeitig durchgepeitscht um seinen Wähler was vorweisen zu können...