Rechte an selbst erstelltem Quellcode



  • Machen wohl viele schon inoffiziell so.
    Ich hab auch schon mal bei einem Dateiformat mir einfach ne neue Endung ausgedacht und die Signatur geändert. 😉

    Solange das im kleinem Rahmen bleibt und man nicht die Arbeit andrer als eigene verkauft, ists wohl mehr als Kavaliersdelikt anzusehen.



  • Hallo Forum,
    wie handhabt Ihr das mit der selbst erstellten Software? Wenn man ein Arbeitsvertrag unterschreibt gibt es doch meistens eine Unterklausel das der Quellcode Eigentum des Unternehmens sei, und es einem nicht gestattet ist sie nach Austritt zu "behalten". Ich hatte bisher 3 Arbeitgeber, jeweils mit solchen Klauseln, und habe trotzdem meinen Quellcode behalten. Bei vielen Dingen denkt man sich ja "das hast Du doch schonmal gemacht" und schaut durch den alten Quellcode. Ist doch idiotisch (und endnervend) ein Problem 2* zu lösen.

    Das ist sehr gefährlich. Der code ist nicht dein eigentum. Dein Arbeitgeber hat dich dafür bezahlt, das du deine Hirnwindungen für IHN in schwinung versetzt. Wenn du jetzt den selben code in der nächsten firma wieder verwendest ist das nichts anderes als diebstahl. Das kann ins auge gehen wenn dein ex-boss wind davon bekommt (auch wenns nur irgend welche kleinen teile sind), das ist nähmlich code der er bezahlt hat, du ohne erlaubnis mitgenommen hast und jetzt jemand anderm noch mal verkaufst.



  • So gehts nicht!

    Bye, TGGC (Wähle deine Helden)



  • Selbst wenn du zu Hause etwas erfindest was in die gleiche Richtung geht wie deine Firma gehört es deiner Firma.

    z.B. dürfte CMatt kein Brennprogramm schreiben und selbst verkaufen.



  • Wie weit geht das denn?

    Ich hab mir in meiner Anfängerzeit immer Mails mit Schnipseln nach Hause geschickt.
    Sowas wie:
    Wie fülle ich ein Listcontrol?
    Welche Zeile im Listcontrol ist markiert?
    usw.

    So ein Kleinkram, nach dem man aber erstmal wieder lange suchen müßte. 🙄

    Ohne meine Copy&Paste Vorlagen hätte ich ein arges Problem... 😞



  • es ist find ich wie side sagt, auf das kleine zeugs kommts nicht an, das ist ja zur not in 1 stunde nachprogrammiert. es geht bei diesen cpyright sachen eher um große, entsprechend geldbringende sachen. z.b. wenn du mal eben bei adobe n neuen filter programmierst. aber nicht irgend n snippet dass dir 15 minuten spart

    das ist zwar dann trotzdem raub geistigen eigentums, wird aber zu 95% wegen geringfügigkeit eingestellt 😉



  • estartu_de schrieb:

    Wie weit geht das denn?

    Ich hab mir in meiner Anfängerzeit immer Mails mit Schnipseln nach Hause geschickt.
    Sowas wie:
    Wie fülle ich ein Listcontrol?
    Welche Zeile im Listcontrol ist markiert?
    usw.

    So ein Kleinkram, nach dem man aber erstmal wieder lange suchen müßte. 🙄

    Ohne meine Copy&Paste Vorlagen hätte ich ein arges Problem... 😞

    Sowas solltest du aber eigentlich nicht zu Hause sammeln, sondern z.b. im Intranet deiner Firma. Die Kenntnisse, die du während deiner Arbeit erlangst, sollen auch in erster Linie dieser zugute kommen.

    Bye, TGGC (Wähle deine Helden)



  • TGGC schrieb:

    estartu_de schrieb:

    Wie weit geht das denn?

    Ich hab mir in meiner Anfängerzeit immer Mails mit Schnipseln nach Hause geschickt.
    Sowas wie:
    Wie fülle ich ein Listcontrol?
    Welche Zeile im Listcontrol ist markiert?
    usw.

    So ein Kleinkram, nach dem man aber erstmal wieder lange suchen müßte. 🙄

    Ohne meine Copy&Paste Vorlagen hätte ich ein arges Problem... 😞

    Sowas solltest du aber eigentlich nicht zu Hause sammeln, sondern z.b. im Intranet deiner Firma. Die Kenntnisse, die du während deiner Arbeit erlangst, sollen auch in erster Linie dieser zugute kommen.

    Bye, TGGC (Wähle deine Helden)

    und was ist falsch, erlangtes wissen in anderen bereichen weiter zu verwenden?

    serial



  • Das ist wie mit der aktuellen Lage um die Softwarepatente.
    Wie weit gehen die. Hat wer eine Patent auf

    int main()
    {
    return 0;
    }

    u.s.w.

    Wissen kann man verwenden wenn man den Code nicht verwendet bzw. dem Unternehmen konkurenz macht.



  • TGGC schrieb:

    estartu_de schrieb:

    Wie weit geht das denn?

    Ich hab mir in meiner Anfängerzeit immer Mails mit Schnipseln nach Hause geschickt.
    Sowas wie:
    Wie fülle ich ein Listcontrol?
    Welche Zeile im Listcontrol ist markiert?
    usw.

    So ein Kleinkram, nach dem man aber erstmal wieder lange suchen müßte. 🙄

    Ohne meine Copy&Paste Vorlagen hätte ich ein arges Problem... 😞

    Sowas solltest du aber eigentlich nicht zu Hause sammeln, sondern z.b. im Intranet deiner Firma. Die Kenntnisse, die du während deiner Arbeit erlangst, sollen auch in erster Linie dieser zugute kommen.

    Tja, du kennst die Firma hier nicht, aber es reicht wohl, wenn ich dir sage, dass ich hier die einzige Entwicklerin bin. 😃
    Und ein Firmennetz mit entsprechendem Server gibt es auch nicht. 🙄

    ...ja wir arbeiten hier in der Steinzeit. 😉
    Hauptsache am Monatsende gibts Geld. 🙄



  • Bei mir hier ists auch ganz einfach geregelt. Mails ueber 1kb werden geblockt und koennen nicht verschickt werden. Wenn man was Groesseres verschicken will muss man zum Cheffe gehen, der kann das dann verschicken.
    Und den Quellcode in 1kb Dateien zu zerlegen ist anstrengend *g*



  • pli schrieb:

    Bei mir hier ists auch ganz einfach geregelt. Mails ueber 1kb werden geblockt und koennen nicht verschickt werden. Wenn man was Groesseres verschicken will muss man zum Cheffe gehen, der kann das dann verschicken.
    Und den Quellcode in 1kb Dateien zu zerlegen ist anstrengend *g*

    was ist das für ne noob firma? und wenn geschäftmail grösser ist? aber bei solchen Dre..firmen die haben eh keine mailkores.

    echt n witz

    und was ist mit usb speicherstick? disketten ect ect ect

    wie will der das verhindern?



  • pli schrieb:

    Bei mir hier ists auch ganz einfach geregelt. Mails ueber 1kb werden geblockt und koennen nicht verschickt werden. Wenn man was Groesseres verschicken will muss man zum Cheffe gehen, der kann das dann verschicken.
    Und den Quellcode in 1kb Dateien zu zerlegen ist anstrengend *g*

    1kb mails schreib ich schon bei bekanntmachungen......lol



  • newkid_ schrieb:

    pli schrieb:

    Bei mir hier ists auch ganz einfach geregelt. Mails ueber 1kb werden geblockt und koennen nicht verschickt werden. Wenn man was Groesseres verschicken will muss man zum Cheffe gehen, der kann das dann verschicken.
    Und den Quellcode in 1kb Dateien zu zerlegen ist anstrengend *g*

    was ist das für ne noob firma? und wenn geschäftmail grösser ist? aber bei solchen Dre..firmen die haben eh keine mailkores.

    echt n witz

    und was ist mit usb speicherstick? disketten ect ect ect

    wie will der das verhindern?

    Kein PC hat ein Brenner, Disketten und USB Sticks nur mit Genehmigung des Abteilungsleiters. Die Bueros sind alle verglast, jeder kann also jeden sehen. Ist auch keine Noob-Firma, sondern eine ziemlich grosse, internationale Forschungseinrichtung wo jeder Quellcode potentiell interessant fuer die Konkurrenz sein kann. Und da eine neue Version ansteht und auch sonst viele Bereiche vor einem Durchbruch stehen wird halt auf Geheimhaltung geachtet.
    Da wir hier auch nur Forschung machen besteht fuer Mitarbeiter auf meiner Hierarchieebene kein Bedarf an grossen Mails ausserhalb der Firma. Intern sind solche Mails ja kein Problem, da koennen es auch mehrere MB sein.

    Sicher, ich finde das auch bisschen uebertrieben, aber nach paar Wochen gewoehnt man sich daran. Wenn in einer Klasse halt mehrere Millionen Dollar an Forschungskosten stecken will man die halt auch so gut es geht sichern 🤡



  • pli schrieb:

    ... Die Bueros sind alle verglast, jeder kann also jeden sehen. ...

    Das wär nix für mich... 😮

    Ich kann es nicht ausstehen, wenn mich wer beim Arbeiten beobachten kann. 🙄
    Liegt wohl daran, dass ich mal ein Büro hatte, wo JEDER von der Straße reinspazieren konnte ohne zu klingeln oder so. Da standen ständig irgendwelche Leute auf der Matte und hatten sich doch blos in der Tür geirrt.
    Da wird man schreckhaft... 😞



  • nee für mich wär das auch nix!



  • fein raus ist man allerdings, wenn der Chef ein Linux-Enthusiast ist und
    den Code unter GPL veröffentlicht.
    Steht halt dann ein anderes Copyright drin, aber verwenden kann man's trotzdem 😃



  • Wie ist das eigentlich mit Wissen? Ein größeres Problem wird in der Firma gelöst, das Tippen des Quellcodes ist nur noch nebensächlich. Einer der Mitarbeiter die an dem Problem gearbeitet haben wechselt nun die Firma, die kurz danach vor dem gleichen Problem steht. Der eine Mitarbeiter, der das Problem einst bereits gelöst hat, kann sich noch an große Teile der Lösung erinnern und das Problem ist kein Ding mehr. Ist das erlaubt?



  • Stammtischler schrieb:

    Wie ist das eigentlich mit Wissen? Ein größeres Problem wird in der Firma gelöst, das Tippen des Quellcodes ist nur noch nebensächlich. Einer der Mitarbeiter die an dem Problem gearbeitet haben wechselt nun die Firma, die kurz danach vor dem gleichen Problem steht. Der eine Mitarbeiter, der das Problem einst bereits gelöst hat, kann sich noch an große Teile der Lösung erinnern und das Problem ist kein Ding mehr. Ist das erlaubt?

    in diesem fall *kann* die firma dem ehemals angestellten über einen bestimmten zeitraum verbieten, bei einer konkurierenden firma anzuheueren, muss aber dafür eine abfindung zahlen....



  • Von so einer Regelung habe ich noch nie gehört. Als der Lopez nach VW gewechselt ist gabs doch auch nur Probleme weil er vielleicht Akten mitgenommen hat.


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