Wie Geil - Formel 1 in Indianapolis



  • Ich habs im Orf gesehen. Muss sagen der Lauda und Prüller haben echt ne Show geliefert 😃 😃 😃 😃 😃 😃 😃

    Ich warte darauf dass ein Tennismatch, bei dem ein Spieler meint "der Platz muss langsamer werden, nur dann kann ich spielen"...



  • *gähn*

    Die Michellin Teams kann ich verstehen, aber
    der Rest ist absolut Langweilig, klar gewinnt
    Schumi, wenn der Rest der guten Teams lieber
    kein Risiko eingeht.

    Devil



  • devil81 schrieb:

    klar gewinnt
    Schumi, wenn der Rest der guten Teams lieber
    kein Risiko eingeht.

    Naja, einmal war es ja knapp, da hätten sich die Roten fast selbst gekickt. Was auch den Unterhaltungswert dieses Rennens gesteigert hätte.



  • Beim nächsten Fußballspiel weigert sich eine Mannschaft zu spielen, weil das Gras zu lang ist und verlangen es zu mähen oder zu betonieren ...



  • dfdfd schrieb:

    Beim nächsten Fußballspiel weigert sich eine Mannschaft zu spielen, weil das Gras zu lang ist und verlangen es zu mähen oder zu betonieren ...

    Was hätte das mit der Sicherheit der Spieler zu tun? 🙄



  • dfdfd schrieb:

    Beim nächsten Fußballspiel weigert sich eine Mannschaft zu spielen, weil das Gras zu lang ist und verlangen es zu mähen oder zu betonieren ...

    Nee, die wollen, dass man eine Schikane vor das eigene Tor baut.



  • Noodles schrieb:

    dfdfd schrieb:

    Beim nächsten Fußballspiel weigert sich eine Mannschaft zu spielen, weil das Gras zu lang ist und verlangen es zu mähen oder zu betonieren ...

    Was hätte das mit der Sicherheit der Spieler zu tun? 🙄

    K.A., vielleicht haben die Schuhe zu wenig Grip, dann würde die Gefahr bestehen das die Spieler hinfallen.



  • TactX schrieb:

    dfdfd schrieb:

    Beim nächsten Fußballspiel weigert sich eine Mannschaft zu spielen, weil das Gras zu lang ist und verlangen es zu mähen oder zu betonieren ...

    Nee, die wollen, dass man eine Schikane vor das eigene Tor baut.

    Da waer' aber Ferrari dagegen.



  • Nee, mal Spaß bei Seite. Ferrari kann dafür rein gar nichts. Fakt ist, dass es scheinbar zu gefährlich war mit den Reifen zu fahren. Man hatte 2 sinnvolle Möglichkeiten. Erstens eben die Schikane, das ist aber sinnlos, da dann Jeder kommen kann und auf jeder anderen Strecke was spontan umgebaut wird, weil Minardi nicht um die Kurve kommt. Die Zweite eben die das man die Reifen wechselt und ne Strafe bekommt. Das Ferrari dagegen ist, ist logisch und verständlich, denn schließlich gingen ihre Reifen die letzten Rennen auch nicht sonderlich gut und die mussten auch damit fahren.
    Andernseits ist es totaler Kindergarten. Rennserien wie die ChampCar oder Nascars fahren vielleicht seit 100 Jahren mit den gleichen Reifen und die Rennen sind spannend und ausgebucht.



  • Also ich habs gesehen auf RTL, bzw. in zwei Livetickern noch mitverfolgt und die Kommentare der anderen Leute waren dafür umso lustiger.

    Meiner Meinung nach haben sowohl die FIA als auch die Teams konsequent gehandelt und das aus Ihrer sich Richtige getan, sowohl die Michelin Teams und auch die Bridgestone Teams.

    Soweit ich es beurteilen kann hat Michelin als Reifenhersteller es verbockt keinen richtigen Reifen zu liefern, da war es aus Ihrer Sicht nur richtig den Startverzicht auszusprechen.

    Von daher, haben alle Seiten aus ihrer Sicht richtig gehandelt, nur das Ergebnis ist, besonders für den F1 Zuschauer, mehr als unzufriedenstellend.



  • Talla schrieb:

    Meiner Meinung nach haben sowohl die FIA als auch die Teams konsequent gehandelt und das aus Ihrer sich Richtige getan, sowohl die Michelin Teams und auch die Bridgestone Teams.

    Sehe ich genauso, allerdings bleibt abzuwarten, ob das auch in den Medien so ankommt oder ob da wie üblich die Schuld auf Ferrari und die FIA geschoben wird. Wenn man die Michelin-Teams hört dann war die Schikane ja angeblich die einzige Möglichkeit, das Rennen zu retten. Tatsächlich hätten sie ja aber auch a) einfach langsamer fahren, b) den Barcelona-Reifen fahren (und eine entsprechende Strafe in Kauf nehmen) oder c) öfter mal die Reifen wechseln (und die entsprechende Strafe in Kauf nehmen) können.

    Die grösste Frechheit IMO ist, dass Trulli, Raikönnen und deren Teams noch die letzten Punkte abgestaubt haben, ohne etwas dafür zu tun. Von den Startgeldern, die sie sich durch Teilnahme an der Einführungsrunde gesichert haben, mal ganz abgesehen.



  • die FIA .. konsequent gehandelt

    Ich frage mich die ganze Zeit, ob's so 'ne tolle Idee war die neue Reifenregel einzuführen, also mit einem Satz durchfahren.
    Offensichtlich halten die Reifen nicht immer ein ganzes Rennen durch.
    Bin gespannt was in den nächsten Rennen passiert. Kann mir kaum vorstellen, dass beide Reifenlieferanten perfekte Reifen liefern werden.

    Habe gerade eine kurze Zusammenfassung auf ORF gesehen. Lauda war ganz schön angefressen: das langweiligste Rennen was ich je gesehen habe! Auf Wiedersehen! 😃 = Schlusskommentar



  • Jansen schrieb:

    Die grösste Frechheit IMO ist, dass Trulli, Raikönnen und deren Teams noch die letzten Punkte abgestaubt haben

    Ist das so? Ich dachte eigentlich immer, dass man einen bestimmten prozentualen Anteil des Rennens absolviert haben muss, um in die Wertung zu kommen.

    Naja, eigentlich schade, dass Ferrari noch mir Bridgestone Reifen unterwegs ist. Ein Rennen, wo Jordan und Minardi um den Sieg kämpfen, wär mal echt spannend gewesen. 🙄



  • Tanzfreak schrieb:

    Ich frage mich die ganze Zeit, ob's so 'ne tolle Idee war die neue Reifenregel einzuführen, also mit einem Satz durchfahren.
    Offensichtlich halten die Reifen nicht immer ein ganzes Rennen durch.

    Die Reifenregeln sind doch eigentlich irrelevant, zumal es den Herstellern frei steht, einen Reifen zu bauen, der auch 10 Rennen durchhält.
    Genauso hätte es ja z.B. auch eine Radaufhängung sein können, die bei einer bestimmten Anzahl von Teams in der Kurve eingeknickt wäre.
    Oder ein nicht ausreichend stabiler Heckflügel, wie bei Sauber vor einiger Zeit. Die haben auch ihre Autos klaglos aus dem Rennen genommen, und nicht die Einführung einer Schikane auf der Geraden verlangt.

    Letzendlich war es wohl mehr ein Machtprobe zwischen den "abtrünnigen" Teamchefs und der FIA/Ecclestone, auch im Hinblick auf die Zukunft der Formel1.



  • Hi

    Jansen schrieb:

    ...Die Reifenregeln sind doch eigentlich irrelevant, zumal es den Herstellern frei steht, einen Reifen zu bauen, der auch 10 Rennen durchhält.
    Genauso hätte es ja z.B. auch eine Radaufhängung sein können, die bei einer bestimmten Anzahl von Teams in der Kurve eingeknickt wäre.
    Oder ein nicht ausreichend stabiler Heckflügel, wie bei Sauber vor einiger Zeit. Die haben auch ihre Autos klaglos aus dem Rennen genommen, und nicht die Einführung einer Schikane auf der Geraden verlangt.
    ...

    Stimmt so auch nicht. Bei den Reifen gibt es nur 2 Hersteller. Michelin und Bridstone ( und die krigt nicht jeder nehm ich mal an) Radaufhängung und Heckflügel liegen im verantwortungsbereich des Teams. und wenn der nicht richtig funktioniert, können die ja auch nicht die schuld auf jemanden andern schieben. Das problem beim reifen ist nur, das wenn die fehlerhaft sind gleich 7 Teams drausen sind.

    und das Thema Reifen. Es ist sicher möglich reifen zu bauen, die 10 Rennen halten. nur werden die nicht annähernd so schnell sein wie diejenigen die nur 1 Rennen halten. Solage der Reifensatz nur ein rennen halten muss, wird er auch nur genau ein Rennen halten und nicht länger und das bei maximaler haftung.

    Aber bei dem ganzen problem mit den reifen sollte man auch nicht vergessen, das die Stecke nen gelinde gesagt sehr bescheidenenen Belag hatte. Nachdem die Strecke für diese Jahr frisch getert war hatten selbst Indy und Nescarserien probleme beim Testen. Die Iniy autos sind mit 650 PS im 6ten Gang noch mit durchdrehenden Rädern gefahren. Anschliesend wurden irgendwelche Rillen in den belag gefräst um den Grip wieder herzustellen. übrigens soll der Belag für das nächste Jahr neu aufgebracht werden.

    Auch sollte man nicht vergessen, das meines wissens fast alle amerikanischen serien nur mit einem Reifenhersteller auskommen. währ das bei der F1 auch so. hätten entweder alle Teams starten können oder gar keins. Das soll michelin aber auch nicht aus der pflicht nehmen einen funktionsfähigen reifen zu entwickeln. Die bedingungen in Indianapolis waren eigentlich bekannt. Andererseits hat Michelin auch richtig gehandelt, wenn sie wissen, das die reifen fehlerhaft sind, können sie es auch nicht riskierne das fahrer damit starten. Man stelle sich nur mal vor ein Fahrer währe mit so einem reifensatz tötlich verunglückt. was währe dann los gewesen?

    gruss Michael



  • Das war gestern das 1. Formel1-Rennen das ich mir fast komplett angesehen habe. Aber auch nur wegen den Kommentaren 🤡
    Schon geil das man so mal wieder sieht was dabei rauskommt wenn man stur auf der Bürokratie rumreitet. Warum hat die FIA die Teams nicht einfach mal ausnahmsweise mit anderen Reifen fahren lassen?
    Dann wärs auch nicht passiert das die "Fans" (Wenn sie das jetzt noch sein sollten) einen halben Getränkeladen auf die Strecke werfen. Wobei ich mich eh frage ob die noch ganz richtig im Kopf ticken, die haben ja schier versucht die Fahrer zu treffen.
    Alles in allem ein trauriger Höhepunkt der diesjährigen F1-Saison. Und das wo die Formel1 doch in Amerika gerade Fuß fassen wollte.
    Und Schumi wird auf seinen 1. Sieg auch nicht sehr stolz sein 🤡



  • BF_31 schrieb:

    Dann wärs auch nicht passiert das die "Fans" (Wenn sie das jetzt noch sein sollten) einen halben Getränkeladen auf die Strecke werfen.

    das war schon ein ganzer getränkeladen.

    das beste wäre ja noch gewesen wenn barichello schumi nach der boxenausfahrt noch hintenrein gefahren wäre.



  • Ich fand es spannend. Welche Order gibt es bei Ferrari.
    Denke das die in der Box etwas getrickst haben um MS vorne zu halten. B. hatte ja mehr als 3 Sekunden Vorsprung.

    Den Rest finde ich OK.
    Sicher ist Michelin schu8ld aber man darf auch nicht vergessen das es schwierig ist eine Reifen für so eine Strecke zu bauen. Die haben auch gedacht das es funktioniert. Hat es aber nicht. Die Reifen aus Barcelona hätten funktioniert. Sie waren sich aber nicht sicher.
    Somit Risiko und die Team wollten das nicht eingehen.
    Langsamer fahren bringt auch nichts. Wie langsam soll man fahren das der Reifen hält? Baut man einen Tempomaten in der Kurve ein?

    Sie wussten nicht was der Reifen macht. Es ist ein Unterschied ob ein Reifen schlecht ist weil er keine Grip hat und man deshalb langsam fahren muss (Bridgestone) oder er einfach explodiert und sogar ein Fahrer mit 300 gegen die Mauern knallt.
    Klar hätte man alle 10 Runden wechseln können. Was aber wenn er nach 5 Runden kaputt geworden wäre und ein Fahrer nun tot ist?
    Das Risiko war bei diesem Belag einfach zu hoch.
    Auch andere Serien konnte auf diesem Belag keinen Reifen finden der hält.



  • Unix-Tom schrieb:

    Langsamer fahren bringt auch nichts. Wie langsam soll man fahren das der Reifen hält? Baut man einen Tempomaten in der Kurve ein?

    Nen guten deutschen Blitzer in die Kurve gestellt und jeder der mit ueber 200 geblitzt wird muss in die Box, bekomm von Gruen-Weiss-Wiesbaden ne Standpauke, darf paar hundert Euro blechen und dann weiterfahren. Das waere sicher lustig(er) gewesen....



  • pli schrieb:

    Unix-Tom schrieb:

    Langsamer fahren bringt auch nichts. Wie langsam soll man fahren das der Reifen hält? Baut man einen Tempomaten in der Kurve ein?

    Nen guten deutschen Blitzer in die Kurve gestellt und jeder der mit ueber 200 geblitzt wird muss in die Box, bekomm von Gruen-Weiss-Wiesbaden ne Standpauke, darf paar hundert Euro blechen und dann weiterfahren. Das waere sicher lustig(er) gewesen....

    bei uns heisen die Freiburger-Narrenverein 😃 😃


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