Belästigungen/Angriffe durch Hunde
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Manche werden eventuell diese Situationen kennen, Hunde belästigen dich beim Joggen oder dein Kind wird angegriffen/bedroht.
Auf dieser Site findest du Verhaltenstipp und Ratschläge um am besten aus solcher Situation zu kommen:
http://www.rma-systema.de/bib/hunde.html
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Da kriegt man ja richtig Angst

Mir ist mal ein Hund ganz lang bellend hinter dem Fahrrad hinterhergelaufen und hat immer versucht, mich am Hosenbein vom Rad zu ziehen.
Nach einigen km war der dann so erschöpft und wusste wohl nicht mehr, wo sein Herrchen war, dass er mir leid tat und ich ihn wieder zurückgebracht habe.
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nette seite.
aber der tip
"auf Händen und Knien stehen, wie ein bellender Hund"
hilft nur gegen dackel. die anderen beissen einem die nase ab.was ich mir früher, ohne es je ausprobiert zu haben, überlegt hatte, sind:
a) nase des hundes durch schlag von oben zerdeppern. wenn möglich mit werkzeug.
b) hund an einem bein nehmen (hinterbein wäre klasse) und schnell hochreissen, umherwirbeln, steiler wirbeln und pro umdrehung einmal hart aufsetzen lassen.
c) hände dicht vor den körper halten und hund erwarten. er springt an hals oder hände, dabei ihm volle pulle zutreten.wundert mich, daß die fachleute davon gar nix erwähnten.
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volkard schrieb:
nette seite.
aber der tip
"auf Händen und Knien stehen, wie ein bellender Hund"
hilft nur gegen dackel. die anderen beissen einem die nase ab.was ich mir früher, ohne es je ausprobiert zu haben, überlegt hatte, sind:
a) nase des hundes durch schlag von oben zerdeppern. wenn möglich mit werkzeug.
b) hund an einem bein nehmen (hinterbein wäre klasse) und schnell hochreissen, umherwirbeln, steiler wirbeln und pro umdrehung einmal hart aufsetzen lassen.
c) hände dicht vor den körper halten und hund erwarten. er springt an hals oder hände, dabei ihm volle pulle zutreten.wundert mich, daß die fachleute davon gar nix erwähnten.
Trainierte Hunde sind schneller als der Mensch. Ein Kampfhund beist zu. Egal was du machst.
Bei > 1 Tonne Beiskraft ist dies sehr Schmerzhaft.
Hat er mal zugebissen gibt es eine Maulsperre und er kann nicht loslassen.Das Wirksamste Mittel ist Anschreien und ihm mit breitem Körper entgegenlaufen.
(Hilft nicht bei Polizeihunden)
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Hab auch nen Hund, Jagdhund um genau zu sein, noch genauer ein Kleiner Münsterländer. Der ist zwar nur ca. 60-70 cm (Rist) groß, aber ich möchte mich nicht unbedingt mit ihm anlegen müssen. Und dabei gibt's noch viel größere Hunderassen. Aber auf alle Fälle kann einem ein eigener Hund die Angst vor dem 0815 Hund nehmen. Hatte nämlich früher auch mal Bammel, nun aber nicht mehr, was nicht heißt dass ich bei unbekannten Hunden vorsichtig rangehe.
Unix Tom schrieb:
Das Wirksamste Mittel ist Anschreiben
Anschreiben, hm, an welche Addresse?

Unix Tom schrieb:
und ihm mit breitem Körper entgegenlaufen.
(Hilft nicht bei Polizeihunden)Hilft auch nicht bei Rottweilern, Deutschen Schäferhunden, Berner Sennenhunden und allem was man möglicherweise in die Kampfhundecke stellen kann.
Oder andersrum: Hilft wohl nur bei Hunden die unter 40/50 cm haben.
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Polizeihunde die hinter einem her sind haben auch einen Grund, die sind darauf trainiert nicht einfach so mal jemanden anzugreifen. In dem Fall ist man meistens sowieso bewaffnet und die einzig richtige Lösung ist Sachbeschädigung.
MfG SideWinder
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Ab Schäferhund aufwärts hat man entweder ein Leckerli in der Tasche oder Pech. Da helfen keine Tricks.
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Mir wurde in meiner Kampfsportzeit eingetrichtert, dass die einzig effektive Form der Verteidigung gegen einen echten Hund (also kein Dackel etc.) ein kräftiger Schlag/Tritt auf die Schnauze ist.
Es ist jedoch unglaublich schwierig einzuschätzen, ob der Hund, der grade auf dich zurennt, dich totbeißen oder nur spielen will.
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Ja? Ich finde ja, man merkt, wenn ein Hund nur spielen will. Wenn er das will, wird er wohl nicht ungebremst in jemanden reinrennen, oder?
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und woher soll ich als nichthellseher wissen, ob er jetzt 5m vorher abdreht oder nicht?
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Blackshadow schrieb:
Ja? Ich finde ja, man merkt, wenn ein Hund nur spielen will. Wenn er das will, wird er wohl nicht ungebremst in jemanden reinrennen, oder?
Ich kenne einen Hund, der einen erstmal umwirft zum spielen (etwa wie Dino bei Familie Feuerstein).
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Ich hab eigentlich immer ein Pfefferspray dabei. Wenn der Hund angreift nicht gleich die ganze Dose drauf, du brauchst auch noch was für das Herrchen das dann ausflippt.
Ich hab das ganze jetzt schon zwei mal mitgemacht. Hunde mögen Fahrradfahrer nicht....
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Pfefferspray - gibt es da nichts besseres? Die Chemie hat sichere bessere Mittel zu bieten, so etwas wie flüssiges Brom oder Bromacetophenon, ist doch nur Sachbeschädigung.
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Unix-Tom schrieb:
Das Wirksamste Mittel ist Anschreiben und ihm mit breitem Körper entgegenlaufen.
(Hilft nicht bei Polizeihunden)Nö, damit signalisierst du dem Hund nur, dass du ihn angreifen willst. Wenn der Hund dich nun als gefährlich einschätzt, dann nimmt er reis aus. Aber ein trainierter Kampfhund nimmt die Herrausforderung sicher gerne an

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Bromessigsäureethylester ist auch nicht schlecht:
http://www.handrick-net.de/body_ratsel.htmDa gibts noch mehr von der Sorte. Das beste ist flüssiges Brom.
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Ich finde es irgendwie komisch, dass so viele Leute Probleme (und dann gleich so extreme) mit Hunden haben.
Ich bin auch schon gebissen worden - von nem Pferd. Seitdem mache ich einen Bogen um die - würde aber nie so agressiv gegen Pferde angehen.

Ich habe schon so viele Hunde getroffen (mit und ohne eigenen Hund) und das einzige Mal, wo ich geratscht wurde hatte sie (die Hündin) danach so ein schlechtes Gewissen, dass sie mir dann erstmal die (unverletzte) Hand abgeschleckt hat. Es war ein beidseitiges Mißgeschick, man sollte eben nicht über einen hohen Zaun hinweg einen Hund aus der Hand füttern, der sowas nicht kennt.

Ich fürchte, das Fehlverhalten der Hunde liegt teilweise an den Besitzern und teilweise an falscher Haltung. Wie soll sich denn ein Hund beschäftigen in einer Stadtwohnung? Kein Wunder, dass der nen Knall kriegt.
Und über Generationen hinweg hilft dann auch die beste Erziehung nix mehr.
Unser Hund ist zwar nicht gut erzogen, aber total lieb.
Allerdings rennt er auf JEDEN Besucher mit gefletschten Zähnen zu - wedelnd, was der Wedel hergibt. Wer es nicht kennt haut ab, dabei grinst er doch nur.
Das kommt davon, dass wir Menschen ihn angrinsen, wenn wir ihn begrüßen, das hat er sich abgeschaut.
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Hilft auch nicht bei Rottweilern, Deutschen Schäferhunden, Berner Sennenhunden und allem was man möglicherweise in die Kampfhundecke stellen kann.

Ich halte schon seit vielen Jahren Berner Sennenhunde, und die einzige Kampfaktion die ich fürchten muß, ist zu tode geschleckt zu werden.
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Ja, ich geb die Schuld auch nur den Besitzern. Aber woher soll ich wissen ob mich ein Hund anfällt oder ob er nur spielen mag? Ich greif dann lieber zum Pfefferspray bevor ich es am Leib verspüre.
Leinenpflicht gibt es bei uns eigentlich überall. Aber fast keiner hält sich dran. Selbst schuld. Ich hätte auch keine Skrupel so ein Tier zu töten.
Argumente wie "der is ja ganz lieb" oder "der will doch nur spielen" ziehen bei mir nicht. Das ist nämlich fast nie der Fall. Meistens verteidigt er sein Herrchen oder beschützt sein Revier.
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GPC schrieb:
Unix Tom schrieb:
]und ihm mit breitem Körper entgegenlaufen.
(Hilft nicht bei Polizeihunden)Hilft auch nicht bei Rottweilern, Deutschen Schäferhunden, Berner Sennenhunden und allem was man möglicherweise in die Kampfhundecke stellen kann.
Oder andersrum: Hilft wohl nur bei Hunden die unter 40/50 cm haben.Ist defnitiv falsch. Auch ein Teil dieser Hunde läuft davon. Deshlab werden Polizeihunde "ausgesondert" wenn Sie diese Verhalten zeigen.
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kingruedi schrieb:
Unix-Tom schrieb:
Das Wirksamste Mittel ist Anschreiben und ihm mit breitem Körper entgegenlaufen.
(Hilft nicht bei Polizeihunden)Nö, damit signalisierst du dem Hund nur, dass du ihn angreifen willst. Wenn der Hund dich nun als gefährlich einschätzt, dann nimmt er reis aus. Aber ein trainierter Kampfhund nimmt die Herrausforderung sicher gerne an

Gegen eine Kampfhund der angreift gibt es sonst "kein" (Schußwaffen mal ausgenommen) wirksames Mittel. Auch Pfefferspray i.R. nicht.(getestet)
Wenn er angreift passiert dies i.R. sowieso aus kurzer Distanz und man ist nicht darauf vorbereitet.
Das Anschreien und mit breiten Armen entgegenlaufen ist ein mögliches Mittel. Kein sicheres.
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Puh schrieb:
Zitat:
Ich halte schon seit vielen Jahren Berner Sennenhunde, und die einzige Kampfaktion die ich fürchten muß, ist zu tode geschleckt zu werden.Du als Besitzer siehst für den Hund auch ein wenig anders aus als der Typ der gerade vorbeijoggt.
Aber gut, differenzieren wir's ein bisschen. Die Erziehung spielt ne ganz große Rolle, wenn der Hund gut bzw. professionell erzogen wurde kann so ein Berner Sennenhung auch friedliebend sein, bzw. sind sie eigentlich von Natur aus ruhige Gesellen, d.h. aber nicht dass man ihren Charakter nicht auch verhunzen könnte.
Unix-Tom schrieb:
Ist defnitiv falsch. Auch ein Teil dieser Hunde läuft davon. Deshlab werden Polizeihunde "ausgesondert" wenn Sie diese Verhalten zeigen.
Schon probiert? Glaubst du wirklich ein ausgewachsener Schäferhund lässt sich von uns einschüchtern?
Ich bezweifle das, vielleicht wenn der Hund ernsthafte mentale Schwierigkeiten hat, aber sonst würde ich trotzdem behaupten dass es nicht so wirkt wie du denkst.