Chinesische Warnung an USA
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Wenn das Problem Nordvietnam war, warum hat man dann trotz massiver Bombardierung (mehr Bomben als im 2.Wk) und bester Technik nicht einfach Nordvietnam ausgeschaltet?
Politische Gründe:
- Antikriegshaltung der US-Bevölkerung
- Gefahr der Eskalation bis hin zum WK3
(Nordvitnam wurde durch Sowjetunion unterstützt)
Militärische Gründe:
- Die USA war weit davon entfernt ihr volles Potential in diesem Krieg einzusetzen (Vietnamkrieg daurte übrigens länger als WK2)
- Die Waffentechnologie und Strategien haben sich in 30 Jahren weiterentwickelt. Im Vietnamkrieg gab es weder Marschfluglörper, GPS oder Bomben mit einer solchen Vernichtungskraft wie heutzutage.Zum Glück hast du beim Militär und in der Politik nichts zu sagen.
Versuchter Schlag unter die Gürtellinie. Ich habe niemals einen Krieg zwischen USA und China befürwortet, sondern nur auf Scrub geantwortet. Lies den Thread am besten nochmal.
Interessant, dass du das sagst. Ich habe exakt die selbe Erfahrung gemacht. Wir waren zusammen mit ein paar Amis auf dem Schießplatz und es war wirklich erbärmlich, wie schlecht die geschossen haben. Nach dem dritten Lauf haben unsere Richter einfach gemogelt, denn sonst hätten die Amis nie die nötigen Punkt erreicht und man wollte ihnen weitere Peinlichkeiten ersparen.
Die Schießkunst von Infanteristen ist übrigens nur von tertiärer Bedeutung, in einer modernen Kriegsführung.
Wer bist du eigentlich? Der Supi-Dupi-General mit Wahrsagerkugel? Hast du dir mal China auf der Landkarte angeschaut? Junge, Junge...
Keine weiteren Argumente mehr?
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Truthteller schrieb:
Keine weiteren Argumente mehr?
Gut gekontert

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@interpreter:
Extra für dich. Falls du auf die große Fläche anspielst, die China umfasst; warum sollte die USA, in diesem fiktiven Szenario, Interesse haben China flächendeckend zu besetzen, nachdem die Zentralregierung zerschlagen wurde und die militärische, wirtschaftliche Stärke (Chinas) gegen null tendiert?
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wie kommst du darauf das die usa chinas regierung zerschlagen kann ohne weiteres? die haben eine ewigkeit gebraucht um saddam zu kriegen, china ist ein ganz anderes kaliber. du überschätzt die usa.
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^^ Warum glaubst du niemand würde mehr kämpfen nur weil die Zentralregierung
zerstört wurde?// Edit: bla
Außerdem wird es nie einen Krieg geben. Es wäre von beiden Nationen komplett
sinnlos und idiotisch. Der eine braucht die Importe, der andere die Exporte.
Ideologisch nähert sich China immer mehr dem Westen an, so dass hier kaum
ein Feindbild aufgebaut werden kann. Und sowieso: China braucht nur ein
paar Jahrzehnte warten und sie sind weit mächtiger als die USA.
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EnERgYzEr schrieb:
China braucht nur ein
paar Jahrzehnte warten und sie sind weit mächtiger als die USA.Das könnte sogar ein Kriegsgrund sein.

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@Truthteller
Du stellst dir das viel zu einfach vor. Was du erzählst ist einfach die Fantasie von irgend welchen US-Generälen. Aber das hat nichts mit der Realität zu tun.
Angenommen die USA würden es schaffen die Regierungsspitze von China zu treffen, das Land würde sich noch lange nicht ergeben. Nenn mir ein Konflikt, wo dieses Vorgehen erfolgreich angewandt wurde. Die USA müssten auf jeden Fall einen Bodenkrieg führen und den können sie nur verlieren. Allein aussreichend Soldaten anzutransportieren wär logistisch nicht möglich.Die USA haben Vietnam einfach deshalb verloren, weil Hightech Waffen gegen Guerilla nichts aussrichten können. Selbst ein Krieg gegen den Iran wär für die USA nur unter hohen Verlusten möglich, wenn überhaupt gewinn bar.
Das man mit präzisen Luftschlägen einen Krieg gewinnt ist ein Gespinnst.
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kingruedi schrieb:
Das man mit präzisen Luftschlägen einen Krieg gewinnt ist ein Gespinnst.
Wer redet denn von präzisen Luftschlägen?
Hier wurde doch auch schon erwähnt, dass China ein großes Land mit riesen Fläche sei. So ein Gebiet ist deutlich "bombenfreundlicher" als ein verzwickter Kampf im Dschungel a la Vietnam. Anders als in Vietnam erlaubt es China erst mal alles großflächig und bequem dem Erdboden gleich zu machen. Zumal es eindeutige Industriezentren gibt und der Rest "dritte Welt" ist.
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sarfuan schrieb:
kingruedi schrieb:
Das man mit präzisen Luftschlägen einen Krieg gewinnt ist ein Gespinnst.
Wer redet denn von präzisen Luftschlägen?
Hier wurde doch auch schon erwähnt, dass China ein großes Land mit riesen Fläche sei. So ein Gebiet ist deutlich "bombenfreundlicher" als ein verzwickter Kampf im Dschungel a la Vietnam. Anders als in Vietnam erlaubt es China erst mal alles großflächig und bequem dem Erdboden gleich zu machen. Zumal es eindeutige Industriezentren gibt und der Rest "dritte Welt" ist.Warum vergleichst du die Eigenschaft "großes Land" mit "Dschungel"? Ist irgend wie Apfel und Birne

Und auf alles Bombenwerfen funktioniert ja eh nicht. Das große Land bedeutet nur, dass die chinesen beim Bodenkampf einen enormen strategischen Vorteil haben. Schau dir mal die ganzen Kriege in Russland an oder den 2. sino-jap Krieg. Aber den Amis wird es eh unmöglich sein effektiv auf dem Boden zu operieren. Bis aussreichend Material angelandet ist, wurden die doch schon längst wieder zurückgeworfen. Die Amis besitzen keinen Brückenkopf. Angenommen man würde versuchen über Nordkorea zu kommen, dann würde dies allein ein hohes Opfer für die Amerikaner, Japaner und Südkoreaner bedeuten.
Es gibt keinen Weg effektiv einen Krieg gegen China zu führen. Selbst für die Amis und selbst für die teuerste Bombe der Welt nicht.
Aber das ist eh alles nicht die Zeit wert, die wir hier vertrödeln, da so ein Szenario einfach nicht statt finden wird.
Kriegführen ist (leider?) nicht so leicht wie in Civilization

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kingruedi schrieb:
Warum vergleichst du die Eigenschaft "großes Land" mit "Dschungel"? Ist irgend wie Apfel und Birne

Da haste natürlich recht. Ich hatte halt beim Schreiben irgendwie die unendlichen Weiten der Wüste Gobi vor Augen. So sieht das chinesische Hinterland für mich einfach aus *g*
Schau dir mal die ganzen Kriege in Russland an oder den 2. sino-jap Krieg.
Ich hab zwar grundsätzlich erst mal herzlich wenig Ahnung von militärischen Strategien (woher auch? war bei der Luftwaffe *gg*), aber bei diesen Kriegen konnte man noch etwas durch pure "man power" erreichen. Heutzutage ist die Anzahl der Soldaten doch nur noch zum Halten und Verwalten besetzter Gebiete wichtig, aber doch nicht mehr für die Eroberung ...
Kriegführen ist (leider?) nicht so leicht wie in Civilization

Ja, ... in Civ ist irgendwie nie jemand von meinen ICBMs abgeschreckt

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Was ich lustig finde, da droht ein chinesischer General den USA mit einem Atomkrieg, falls China Taiwan überfällt und die USA in diesem Fall als Verteidiger auf der Seite Taiwans in den Krieg eintreten, und dann diskutieren alle über einen Angriffskrieg der USA auf China.
Es sollte doch wohl offensichtlich sein, wer in diesem Szenario der Aggressor ist, oder?
Und wem man eigentlich die Sympathien schenken sollte...
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Warum wollen sich die USA überhaupt einmischen?
Hat das irgendwelche geschichtlichen Hintergründe?
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Es hat vor allem heute den Hintergrund, daß 100% einiger wichtiger elektronischer Komponenten AUSSCHLIESSLICH in Taiwan gefertigt werden. Ohne Taiwan gibt's keine PCs mehr. Ein lokaler Krieg mit Ausfall von Fertigungsstätten (Strom, Wasser - leicht verwundbar, sowie Seeblockade) in Taiwan wäre eine weltweite Katastrophe. Zwar werden CPUs und Harddisks auch woanders gefertigt, aber gerade die "wassertragenden" Chips kommen von dort.
Historisch gesehen waren die USA die Schutzmacht Taiwans... daher sind sie dort immer noch involviert.
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sarfuan schrieb:
Schau dir mal die ganzen Kriege in Russland an oder den 2. sino-jap Krieg.
Ich hab zwar grundsätzlich erst mal herzlich wenig Ahnung von militärischen Strategien (woher auch? war bei der Luftwaffe *gg*), aber bei diesen Kriegen konnte man noch etwas durch pure "man power" erreichen. Heutzutage ist die Anzahl der Soldaten doch nur noch zum Halten und Verwalten besetzter Gebiete wichtig, aber doch nicht mehr für die Eroberung ...
Ich bin auch kein Stratege. Aber aus dem Geschichtsunterricht weiß man ja, dass die Sowjetunion einfach die größe des Gebiets ausgenutzt hat und während der Agressor immer weiter wegrückt von den Resourcen kommt der Verteidiger immer näher an seine Quellen. Wenn man dann noch viele Menschen zur Verfügung hat, macht es auch nicht viel, wenn man ein paar Opfer aufbringt. Das kann China ja genauso gut machen. Einfach die Amis ins leere laufen lassen und dann zuschlagen.
Aber Marc++us hat recht, wenn China wirklich Japan angreifen würde, wär China sicher auf einen US Gegenschlag vorbereitet oder würde die USA direkt mit angreifen (präventiv schlag) und dann säh das eh alles anders aus.

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kingruedi schrieb:
Aber Marc++us hat recht, wenn China wirklich Japan angreifen würde[...]
Ich dachte es geht um Taiwan
.
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Zwei Stammtisch-Feststellungen von mir:
1. Die US_Army war zu Lande noch nie richtig gut. Im WK-II nicht und heute auch nicht. Die können nur von weit oben und weit hinten Bomben und Raketen werfen.
2. Den gelben Säcken könne man schön eine reinknallen, indem man die 3-Schluchten-Staudämme beseitigt.
@Marc++us
Also sollte man aufpassen, falls mal China anfängt eine eigene Chipproduktion unabhängig vom Rest der Welt zu produzieren?

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F98 schrieb:
Also sollte man aufpassen, falls mal China anfängt eine eigene Chipproduktion unabhängig vom Rest der Welt zu produzieren?

Aus strategischer Sicht sicherlich.
Gibt's übrigens schon... bestimmte Kondensatoren für Elektronikanwendungen werden heute zu 100% in China gefertigt. Ist ein klassisches Lowcost-Bauteil, das man aber in jeder Schaltung zigfach braucht.
Ist aber noch nicht kritisch, da keine große Einstiegsschwelle zur Fertigung, d.h. man könnte innerhalb weniger Monate eine eigene Produktion dafür ins Leben rufen. Allerdings sind "Monate" im Zeitalter von Just-in-Time und geringer Lagerhaltung auch schon problematisch.
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Optimizer schrieb:
Jeder. hat China eigentlich auch Kernfusionsbomben oder "nur" Kernspaltungsbomben?
Kernfusionsbomben hat niemand. So weit ist die Technik noch gar nicht und der Schaden wäre auch richtig fatal. Da ist so ne kleine Atomexplosion nichts gegen eine Fusion.
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Chris++ schrieb:
Kernfusionsbomben hat niemand. So weit ist die Technik noch gar nicht und der Schaden wäre auch richtig fatal. Da ist so ne kleine Atomexplosion nichts gegen eine Fusion.
Hüstel.
Kernfusionswaffen ("Wasserstoffbombe") wurden bereits in den 50er Jahren entwickelt, die Sprengkraft geht bis in den Bereich von 100 Megatonnen. Die bisher größten auf der Erde gezündeten Sprengköpfe hatten 50 MT.
Die ganzen Sprengköpfe der Interkontinentalraketen (landgestützt) sind im Normalfall Kernfusionssprengköpfe.
http://de.wikipedia.org/wiki/Zar-Bombe
http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffbombe
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http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffbombe
argh, vier lumpige sekunden.