Wahlprogramm der PDS



  • Walli schrieb:

    Was ist am altern so schlimm? Ach ja, altern war das, wenn man sich nicht mehr weiterbildet, ich vergaß.

    und wenn der 50 jährige bankkaufmann noch so gebildet und noch so gut in seinem job ist, es wird ihm nichts bringen. schonmal eine sparkasse gesehen die jemanden über 30 eingestellt hat?



  • ERROR schrieb:

    und ja, kann mir einer erklären, warum arbeitszeitverlängerungen udn urlaubstagstreichung udn ähnliches für jobs sorgen soll? das frag ich mich immer wieder, wenn solche sachen als lösungsvorschläge für die arbeitsmarkt probleme aufkommen (in den medien, von parteien), aber das ist etwa weit weg vom thema geht ja eigentlichums wahl program der pds aka "die linke"

    Ich probiere mal, das etwas anzureißen...

    "Das liegt an der Globalisierung"(TM). Die großen Konzerne können sich halt aussuchen, wo sie ihre Produkte herstellen lassen und wenn ein Arbeiter in China nur ein Fünftel von einem Arbeiter in Deutschland kostet, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass der entsprechende Arbeitsplatz in China entsteht oder sogar von Deutschland nach China ausgelagert wird. Man muss hier in Deutschland also dafür sorgen, dass die Arbeit auf dem Weltmarkt konkurrenzfähiger wird, denn offensichtlich können die Deutschen auf dem Weltmarkt nicht mithalten, sonst würden wir hier nicht immer mehr Arbeitsplätze verlieren. Wie kann man das machen? Da gibt es jetzt verschiedene Ansatzpunkte, um den Standort Deutschland für ein Unternehmen besser dastehen zu lassen. Man kann zum Beispiel in Bildung investieren und darauf hoffen, dass man den billigen Arbeitskräften im Ausland somit vom Bildungsstandard her einen Schritt voraus ist. Dadurch könnten vor allem hochqualifizierte Arbeitsplätze in Deutschland entstehen. Eine weiter Sache, die man machen kann, um die Abwanderung der Arbeitsplätze etwas zu verlangsamen oder aufzuhalten ist eine Verbilligung der Arbeit oder eine Produktionssteigerung in Deutschland. Stichworte sind hier niedrigere Lohnnebenkosten, längere Arbeitszeiten (für weniger Geld) usw..

    Man will mit den von dir genannten Lösungsvorschlägen also die Arbeit in Deutschland konkurrenzfähiger machen.



  • ERROR schrieb:

    sollte dazu nichts sagen, aber das ist unter aller kanone, mir ist nicht bekannt, dass die PDS in irgend einer weise diskriminierend ("rassen", religion oder was weiß ich) ist, von gewalt mal ganz abgesehen ...
    ....

    hmmh... und was ist mit der Diskriminierung der "Reichen"?
    bei der NPD sind die Ausländer schuld,
    bei der PDS die Reichen...

    Wo ist der Unterschied?

    außerdem: Welchen Anreiz soll denn bitteschön Studieren oder Arbeiten haben? Wozu soll ich 3 Jahre länger zur Schule gehen, 5 Jahre Studieren, nur damit ich hinterher das gleiche bekomme, wie einer der nach der 10. Klasse eine Lehre macht und dazu auch noch Ausbildungsvergütung während dieser Zeit bekommt? Man hat "nur" 8 Jahre Zeit verloren und bekommt auch noch weniger Rente...
    Bzw. wozu eigentlich eine Lehre und eine Schulabschluss machen bzw. wozu arbeiten? Als Arbeitsloser bekomme ich auch nicht viel weniger...

    Seht es endlich ein! Leistung MUSS belohnt werden! Sonst gibt es mehr keinen Anreiz übehraupt irgendetwas zu tun und alle sind Schmarotzer! Menschen sind nun mal so!

    Übrigens: Die meisten Arbeitsplätze werden durch Akademiker geschafft, die die Linken ja anscheinend aus Deutschland austreiben wollen...

    Also, hört bitte mit diesem linken Geschwätz und Träumereien auf.



  • irgendwer schrieb:

    Übrigens: Die meisten Arbeitsplätze werden durch Akademiker geschafft, die die Linken ja anscheinend aus Deutschland austreiben wollen...

    Also, hört bitte mit diesem linken Geschwätz und Träumereien auf.

    Wieviele Arbeitsplätze rationalisiert wohl ein Maschinenbauingenieur in seinem
    Leben weg? 😉

    Aber was du sagen wolltest ist schon klar.



  • Gregor@Home schrieb:

    Die großen Konzerne können sich halt aussuchen, wo sie ihre Produkte herstellen lassen und wenn ein Arbeiter in China nur ein Fünftel von einem Arbeiter in Deutschland kostet, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass der entsprechende Arbeitsplatz in China entsteht oder sogar von Deutschland nach China ausgelagert wird. Man muss hier in Deutschland also dafür sorgen, dass die Arbeit auf dem Weltmarkt konkurrenzfähiger wird, denn offensichtlich können die Deutschen auf dem Weltmarkt nicht mithalten, sonst würden wir hier nicht immer mehr Arbeitsplätze verlieren. Wie kann man das machen? Da gibt es jetzt verschiedene Ansatzpunkte, um den Standort Deutschland für ein Unternehmen besser dastehen zu lassen. Man kann zum Beispiel in Bildung investieren und darauf hoffen, dass man den billigen Arbeitskräften im Ausland somit vom Bildungsstandard her einen Schritt voraus ist. Dadurch könnten vor allem hochqualifizierte Arbeitsplätze in Deutschland entstehen. Eine weiter Sache, die man machen kann, um die Abwanderung der Arbeitsplätze etwas zu verlangsamen oder aufzuhalten ist eine Verbilligung der Arbeit oder eine Produktionssteigerung in Deutschland. Stichworte sind hier niedrigere Lohnnebenkosten, längere Arbeitszeiten (für weniger Geld) usw..

    Man will mit den von dir genannten Lösungsvorschlägen also die Arbeit in Deutschland konkurrenzfähiger machen.

    aber das wird doch nicht eintreten. die logische konsequenz dieser denkweise ist doch, daß sich alle "wettbewerber" in einer abwärtsspirale gegenseitig unterbieten und irgendwann niemand mehr von erwerbsarbeit leben kann.


  • Mod

    Heter Puth schrieb:

    Wieviele Arbeitsplätze rationalisiert wohl ein Maschinenbauingenieur in seinem Leben weg? 😉

    Nicht zwangsläufig. Durch viele Maschinen werden manche Produkte erst möglich, die man von Hand gar nicht fertigen konnte. Z.B. wird heute niemand mehr durch eine Bestückungsmaschine für SMD-Bauteile in der Platinenfertigung arbeitslos, da man diese kleinen Teile von Hand gar nicht verarbeiten kann.

    Und für die Bedienung dieser Anlagen und Maschinen braucht man Leute, da hier neue Produktbereiche entstehen, die es zuvor nicht gab.



  • HEZ schrieb:

    ERROR schrieb:

    hm und ja der ton sollte hier nicht ausfallend werden siehe:

    " Ar******* 😡" von HEZ

    Tja... Ich habs nicht gern, wenn man meine besten Freunde beleidigt - direkt oder indirekt...

    Du solltest echt an dir arbeiten... 🙄



  • ERROR schrieb:

    achja zum thema bildung: warum muss ein bankangestellter (ich meine jetzt die an den schaltern) ein abi haben? ... eigentlich nicht unbedingt nötig, abi sollte man nur fürs studium brauchen, ist in D aber in der regel nicht so, also machen viele, die es leiber nicht machen sollten, ihr abi, welches sie dann wenn überhaupt schlecht abschließen(unteranderem, weil sie durch ihre natürliche leistungsfähigkeit an ihre grenzen stoßen, udn durch misserfolge demotiviert werden), aber sie haben bessere chancen als ein realschühler oder ähnliches...

    Naja, die zunehmende Technisierung der Welt führt eben dazu, dass man für viele Arbeiten höhere Qualifikationen braucht. Guck dir den KFZ-Mechaniker an. Gibt es den überhaupt noch? Ich glaube nicht, der heißt jetzt KFZ-Mechatroniker und man benötigt eine höhere Qualifikation, um diese Arbeit auszuführen. Und warum? In Autos usw. sind jetzt halt auch allerlei Computerchips usw. eingebaut, mit denen der Arbeiter zurechtkommen muss. Das System "Auto" ist insgesamt deutlich komplexer geworden und inzwischen ist das wohl so komplex geworden, dass man für eine KFZ-Mechatroniker-Lehre eine höhere Qualifikation braucht als damals für die KFZ-Mechaniker-Lehre.

    Beim Bankangestellten ist das natürlich ähnlich. Der muss sich jetzt auch gewisse Computerkenntnisse aneignen, muss sich am Besten selbständig bezüglich Anlagemöglichkeiten usw. weiterbilden und muss noch viele weitere Dinge mitbringen. Du sagst, dass das auch ein Realschüler kann? Mag sein, die Sparkasse traut es ihm aber offensichtlich nicht zu.



  • @ irgendwer: hm ich würde nicht sagen, das die die linke meint die reichen seien schuld, ich wüdre eher sagen, das sie der meinung ist, das die reichen das problem lösen könnten insofern werden die reichen zur solidarität/mithilfe
    "angeregt"(um nicht zu sagen gezwungen, weil sie eben nicht davon sterben ...{bitte nicht damit kommen, dass ein mittelverdiener bei etwas mehr abgaben auch nicht stirbt, er also auch mehr geben kann ;-)})

    und die "gebildeteren" verdienen doch trotzdem mehr, doch muss man deshalb nicht gleich multimilionär sein!! ...

    @ gregor: danke, ist zwar denke ich nicht ganz der richtige weg, weil da meiste kapital, welches die "deutsche" wirtschaft antreiben könnte, wieder ins ausland geht, aber zumindest die idee dahinter ist etwas einleuchtender ... eine funktionierende umsetzung würde nebenbei das problem ins ausland verlagern, vornehmlich in die billiglohn länder, wo dann keine jobs sind, ergo die reichen werden reicher und die armen ärmer, aber wir hätten das problem ja dann nciht mehr 😉 ... soll jetzt nicht böse gemeint sein, so ist der mensch im grundsatz, er will immer mehr

    cu

    edit: ne idee, wir drehen das mit der arbeitszeit um): wir lassen alle halb solange arbeiten, stellen dafür nochmal soviele ein, damit wir die selbe menge produzieren können
    jeder verdient nurnoch 2/3 von dem was er voher verdient hat, der stundenlohn steigt, wollen wir och alle gern(den rest knapsen wir von den obersten ab, die darunter nicht wirklich leiden würden, denn wir müssen ja etwas mehr gesamt bezahlen)
    , das dan weniger verdient wird macht aber acuh nix, denn wir können die lebenserhaltungskosten senken, es können sich mehr leute was leisten, machen sie auch, also nimmt meinet wegen der bäcker nicht weniger ein, wenn seine produkte billiger werden

    jetzt nicht an den zahlen festklammern nur grundsätzlich, die umstzung hat aber zumindest ein problem mit der gleichzeitigkeit!!! , aber ne idee ists 😉


  • Mod

    Zum Thema PDS:

    Es ist schon klar, daß der Osten durch die Art und Weise der Durchführung der Wiedervereinigung, sowie durch die unhaltbaren Versprechungen in besonderer Weise ent- und getäuscht wurde.

    Trotzdem ist es interessant zu sehen, wie sich Ostdeutschland im Vergleich zu Ländern wie Polen, Tschechien oder Ungarn entwickelt. In diesen Ländern ist auch den Leuten das passiert, daß ihr gesamtes Leben zerrüttet wurde, die Älteren plötzlich von der Realität überholt wurden. Und doch rappeln sich diese Länder jetzt auf, die Jüngeren lernen und studieren wie wild, wer irgendwie kann lernt Fremdsprachen, usw., und so langsam beginnt eine neue Struktur zu wachsen. Natürlich gibt's da eine Generation von Verlierern, aber man sieht, daß die heutigen Anreize eine gewaltige Leistung freisetzen.

    Schaue ich aber nach Ostdeutschland, werde ich traurig. Nichts von dem, was sich in den osteuropäischen Ländern entwickelt ist dort zu spüren. Klar, es gibt die Prachtbauten in den Städten, die waren dort schneller zu finden als in den anderen Ländern, dort mußte erst Geld erwirtschaftet werden, bevor man renoviert, in Deutschland wurde Geld aus unsinnigen Steuersparmodellen in heutige Protzbauten gepumpt. Aber es gibt kein Aufrappeln, die Jüngeren ziehen weg, und alle anderen wollen zurück zur DDR.

    Offensichtlich läuft da was falsch bei uns, wenn außer der ehemaligen DDR alle anderen ehemaligen Ostblockstaaten aufmarschieren und nie mehr zurück wollen, aber gescheiterte reale Sozialismus verlockt so stark in Ostdeutschland?

    Ich sehe gerade in den fehlenden Leistungsanreizen das Hauptproblem. Durch die rasche Angleichung von Recht und Verordnungen lohnt sich Leistung nicht. Die PDS will nun das Pufferniveau sogar noch weiter erhöhen!

    Diesmal machen wir den Sozialismus besser - das ist das Programm der PDS.

    Die Frontmänner Gysi und Lafo sind ein schlechter Scherz. Glänzende Redner. Aber Schönwettersegler. Als sie mal was reißen mußten, haben sie den Schwanz eingezogen und gekniffen... in der Realität muß man halt Lösungen für Probleme anbieten, und keine Floskeln.



  • borg schrieb:

    Walli schrieb:

    Was ist am altern so schlimm? Ach ja, altern war das, wenn man sich nicht mehr weiterbildet, ich vergaß.

    und wenn der 50 jährige bankkaufmann noch so gebildet und noch so gut in seinem job ist, es wird ihm nichts bringen.

    Doch. Er hebt sich damit von vielen Leuten ab die ihren Job nur mittelmäßig erledigen.

    borg schrieb:

    schonmal eine sparkasse gesehen die jemanden über 30 eingestellt hat?

    Warum ist man mit ü30 ungewollt arbeitslos? Mir fallen 3 Gründe ein:

    1. Man hat noch nie gearbeitet -> klar, den kann man nicht brauchen
    2. Man wurde im vorigen Job gekündigt weil man zu schlecht war -> keine guten Voraussetzungen
    3. Die Arbeitsstelle wurde wegrationalisiert oder die Firma ging pleite -> ersteres _könnte_ ein Anzeichen dafür sein, dass man seinen Job nicht zufriedenstellend erledigt hat, also zu den entbehrlichen Mitarbeitern gehörte. Wenn nun auch noch fehlende Computerkenntnisse o.ä. dazu kommen, dann kann ich nachvollziehen, wenn die Sparkasse diese Person nicht bevorzugt einstellt, wenn qualifizierte jüngere Bewerber bereit sind.

    Und es ist nicht so, dass Sparkassen niemanden über 30 einstellen. Die Anzahl derer ist nur aus og. Gründen geringer.



  • scrub schrieb:

    aber das wird doch nicht eintreten. die logische konsequenz dieser denkweise ist doch, daß sich alle "wettbewerber" in einer abwärtsspirale gegenseitig unterbieten und irgendwann niemand mehr von erwerbsarbeit leben kann.

    Nicht unbedingt. Das ist natürlich eine Frage von Angebot und Nachfrage. Man kann beispielsweise nicht endlos viel Arbeit nach meinetwegen Polen auslagern. Die haben auch nicht endlos Arbeitskräfte zur Verfügung, so dass die Arbeit dort auf Dauer teurer werden wird. Ein weitere Punkt ist, dass in den ganzen Ländern, in die Arbeit ausgelagert wird, die Ansprüche auch wachsen, da mit der Arbeit natürlich ein gewisser Wohlstand kommt. Die Arbeit wird in diesen Ländern auf Dauer eher teurer werden, denke ich. ...wobei "Dauer" hier sehr langfristig zu sehen ist, es wird noch sehr lange Dauern, bis China bei der Arbeit genauso teuer wie Deutschland ist. 100 Jahre vielleicht?

    Aber wo du von "Denkweise" redest... Das hat nichts mit einer "Denweise" oder so zu tun. Das sind Fakten. Die Globalisierung kann man sich nicht einfach "wegdenken", wie es vielleicht die Linkspartei/PDS versucht. Man kann letztendlich nur versuchen, nicht allzuviel durch die Globalisierung zu verlieren. Natürlich ist klar, dass Deutschland verlieren wird: In diesem Land liegt der Lebensstandard eben deutlich höher als in einem Schwellenland oder Entwicklungsland. Die Globalisierung wird da einen Ausgleich bewirken. Im globalen Kontext gesehen ist die Globalsierung also etwas gutes, nur eben inzwischen nicht mehr für die Industrieländer/Hochlohnländer.


  • Mod

    Gregor@Home schrieb:

    Im globalen Kontext gesehen ist die Globalsierung also etwas gutes, nur eben inzwischen nicht mehr für die Industrieländer/Hochlohnländer.

    Hehe. Früher waren alle dafür, daß es den armen Ländern besser geht, nur heute finden das die Leute nicht mehr so toll. Über Teilen reden ist halt was anderes als Teilen. 😉



  • @ marcus: "Aber es gibt kein Aufrappeln, die Jüngeren ziehen weg, und alle anderen wollen zurück zur DDR. "

    naja wegziehen sie ja nur weil es keine perspektive gibt und sozialere umstände wollen und ddr zurückwünschen ist denke ich ein großer unterschied ... es gab ja nicht nur nachteile in der DDR mir gings jedenfalls gut (wie jetzt auch, kann mich also grundsäztlich nicht in eigener sache beschweren!!) sicherlich war das wirtschaftssystem für die katz es gab veile negative seiten, doch die gibt/und gab es auch in der brd

    aber das mit der leistungsbereitschaft stimmt natürlich, das ist aber ein algemeines problem ... eventuell aber eben auch wegen fehlenden perspektiven, wobei das natürlich keine ausrede sein darf, aber wenn ich mir vorstelle, ich bin nicht der leistungsträger(was natürlich ist, nicht jeder ist ein genie), der studieren kann usw. meine schuliche leistung ist nicht berauchend, am anfang hab ich mich auch noch bemüht(hat jetzt aber nachgelassen, weil ich keine bestätigung für die mühe bekomme), ich erkenne, dass ich so oder so keine chance habe, also was solls, dann mach ich party ...

    das ganze verhalten ist im gunde verständlich, nennt sich resignation

    (nebenbei denke ich ist es auch nicht hilfreich, wenn man den osten und westen in den medien immer wieder betont, zb ist es ja wohl ein witz, das die union laut einem mitglied extra ein ostwahlprogram machen soll ... hm ich dachte das wären deutschland wahlen ... also irgend wie alles nur lug und trug ... also auch nur geschwätz)



  • ERROR schrieb:

    das ganze verhalten ist im gunde verständlich, nennt sich resignation

    Das ist eben nicht verständlich.



  • hm stell dir mal vor du steckst in einer so aussichtslosen lage
    hast nur 4er und 5er obwohl du lernst, deine le(e)hrkörper sind auch keine hilfe, im gegenteil ...
    ...denkst du nicht, dass du auch so reagieren würdest ...

    daher ist es imho verständlich, wenn auch nicht vernünftig, rational, ...


  • Mod

    Gregor@Home schrieb:

    Die Arbeit wird in diesen Ländern auf Dauer eher teurer werden, denke ich.

    Wobei wir aber auch viel Potential für neue Arbeitsplätze im niedriger qualifizierten Bereich einfach nicht nutzen.

    Der ganze Bereich Betreuung, Haushaltshilfe, Kinderbetreuung, Haus- und Gartenarbeiten, da geht nix. Hier macht man alles selbst, weil selbst eine (legal angestellte) Putzfrau 16 EUR die Stunde verlangt (zumindest hier bei uns in der Gegend). Die Lohnnebenkosten treffen besonders hart in diesem Bereich, denn dadurch können sich Mittel- und Besserverdiener keine Hilfskräfte anstellen, wie dies in anderen Ländern möglich ist.

    Das führt zu einer unglaublichen Vergeudung von Potential. Als Denkbeispiel: eine hochqualifizierte Frau mit 1 Kind und 5000 EUR/Monat Gehalt (bevor sie das Kind bekam) kann sich keine Haushaltshilfe mit 30-40 Stunden pro Woche leisten. 5000 EUR/Monat ist schon ein sehr gutes Gehalt. Aber netto bleiben da sagen wir 2800 EUR (Kinderfreibetrag). Nun nehmen wir also eine Vollzeitkraft für Haushaltshilfe, Kinderbetreuung, etc. Die will bei 40 Stunden und legaler(!) Beschäftigung 1400 EUR (naja, das fordert die PDS doch auch als Mindestlohn). Beschäftigt man einen Arbeitnehmer mit 1400 EUR brutto, so kostet der den Arbeitgeber etwa 60-100% mehr dank zahlreicher Zusatzkosten, zudem ist der Papierkrieg nicht zu verachten. Also, rechnen wir mit 60%, dann kostet diese Hilfe rund 2000 EUR. Oh. Netto hatten wir nur 800 EUR. Also kann man sich eine solche Hilfe gar nicht leisten.

    Damit wird die Mehrwert- und Mehrleistungspyramide empfindlich verschoben: denn eigentlich könnte die hochqualifizierte Person viel mehr zur Wirtschaft beitragen, beschäftigt ja auch mehr Leute mit (Höherqualifizierte schaffen Arbeitsplätze im Umfeld), wenn sie sich voll beruflich einsetzen kann und privat eine Vollzeithilfe bezahlen könnte. Kann sie aber nicht, für sie ist es besser, wenn sie bißchen jobbt und irgendwie 1200 EUR zusammenverdient, dann hat sie mehr. Und die Haushaltshilfe hat immer noch keinen Job. Ach ja, der Haushaltshilfe wären übrigens von den 2000 EUR Kosten als Gehalt brutto 1400 zugekommen, netto vielleicht 1000 EUR. Wenn das keine Geldverbrennung ist???

    Es hilft alles nichts: wir müssen endlich mit den Kosten runter, und das heißt AUSGABENREDUKTION. Alle wirtschaftlich linken Parteien wie PDS, SPD und CSU wollen aber nur die EINNAHMEN erhöhen. Keiner will sparen.

    Die Lohnnebenkosten müssen dramatisch(!) runter, nicht von 53,3% auf 52,8%, sondern eine Größenordnung. Sonst gehen wir unter.

    Die Arbeit bei uns ist gar nicht so teuer. Es ist in Deutschland nur teuer jemanden arbeiten zu lassen.

    Denkt mal über den Unterschied nach.



  • aber wozu brauen wir die haushaltshilfe

    saubermachenn kann jder selbst
    kinderbetreuung, ja dafür sollte es eigentlich die kindergärten usw. geben, hat in der DDR (ja das böse wort) prima gefunzt, da haben die frauen auch gearbeitet udn kinder großgezogen usw. ging alles, weil eben kindergärten und andere betreung stand ... nebenbei werden ja wohl 10jährige auch ein paar stunden nach der schule ohne aufsicht klar kommen, aber die pempas-generation hat ja nurnoch scheiße im hirn

    und wir können die haushaltshilfe zu einer kindergärtnerin "machen"
    dann hat sie mehr als ein zwei kinder für ihr geld zu betreuen, sollte auch kein ding sein und die finanzierung ist somit wieder relativiert

    klar die kindergärtner dürfen auch nicht vond er dummen sorte sein(muss ja auch ein bissel was beigebarcht werden), darf ne haushaltshilfe aber auch nicht, wenn sie auf die kinder achten soll bzw. beim reinen aufpassen beim spielen tuts auch eine ohne abgeschlossenes pädagogen studium udn wenns dann ans lernen geht, da kann man ja dann auch jemanden für einstellen, der dann im ganzen kindergarten rumtingelt ...



  • ERROR schrieb:

    aber wozu brauen wir die haushaltshilfe

    Ich denke das hat Marcus schön klargemacht. Man schafft einen Arbeitsplatz für eine niedrig qualifizierte Person und die höher qualifizierte Person kann dadurch ihr Potential besser ausschöpfen.



  • hm die reine haushaltshilfe kostet aber keine 1400, denn sie muss ja nicht 40stunden die woche bei einem arbeiten, holt sich ihr geld also von mehreren, womit sich unsere frau, die sich nur die haushaltshilfe wünscht, sich diese leisten kann, udn wir haben einen job geschaffen ...

    das problem der kinderbetrung wird wie bei mir beschreiben gelöst

    ...

    @Walli :missverständnis geklärt?


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