Medizinstudium
-
Na ich hab gehört Chirurg soll nicht so toll sein. Aber welche Fachrichtung man machen will, muss man ja erst später entscheiden, also das beste soll Dermatologie sein.
-
Um Chirurgie kommst du im Studium nicht rum. Ein paar Monate muss man in der Chirurgie arbeiten und mitmachen (je nach Klinik Haken halten oder eben schon mitschnippeln :P). Später gibt es aber eine Menge blutfreie Richtungen der Medizin, denen du dich dann „widmen“ könntest.
Aber ich glaube, dass das mit der Blut-Ekel überbewertet wird. Ich konnte früher auch nicht wirklich was damit anfangen, und hatte ziemlichen Bammel vor der ersten OP, aber man gewöhnt sich IMHO an dieses „eklige“ Zeug und bekommt einen etwas profesionelleren Blick drauf, sodass es eigentlich ganz spannend wird.
Überhaupt heißt Medizinstudium heute aber längst nicht mehr automatisch Arzt! Wenn du merkst, dass Arzt nichts für dich ist, kannst du noch so viele Berufe wie mit wahrscheinlich keinem anderen Studium ergreifen. Also, studier lieber Medizin :
Das Studium selbst zählt zu den schwierigsten, auch die Arbeitszeiten in den wichtigen Fächern wie Innere Medizin oder Chirurgie sind absolut an der Grenze zum Machbaren. Aber das ist ja egal, wenn du dir ein Fach wie Radiologie oder so raussuchst, wo man halt seine 8 Stunden macht und dann wieder geht

-
XDVD schrieb:
Aber ich glaube, dass das mit der Blut-Ekel überbewertet wird. Ich konnte früher auch nicht wirklich was damit anfangen, und hatte ziemlichen Bammel vor der ersten OP, aber man gewöhnt sich IMHO an dieses „eklige“ Zeug und bekommt einen etwas profesionelleren Blick drauf, sodass es eigentlich ganz spannend wird.
Jo, ich kenne ein paar Leute, die Krankenschwester gelernt haben und die haben mir versichert, daß das Rumgeschnibbel verhältnismäßig harmlos wirkt, weil man nicht den ganzen Menschen vor sich hat, sondern sich nur auf den wesentlichen Teil konzentriert und der Rest abgedeckt wurde. Die Fälle, wo man blutüberströmten Leuten die Beine abhacken muß, halten sich offenbar in Grenzen.
Überhaupt heißt Medizinstudium heute aber längst nicht mehr automatisch Arzt! Wenn du merkst, dass Arzt nichts für dich ist, kannst du noch so viele Berufe wie mit wahrscheinlich keinem anderen Studium ergreifen.
Naja.
-
Überhaupt heißt Medizinstudium heute aber längst nicht mehr automatisch Arzt!
sondern...?
-
aipler schrieb:
Überhaupt heißt Medizinstudium heute aber längst nicht mehr automatisch Arzt!
sondern...?
Medizinjournalismus, Pharmaindustrie, (Krankenhaus-)Management, Medizininformatik, ... Gibt ne Menge Berufe, in denen gerne Leute mit Medizinstudium genommen werden.
-
Apotheker z.B.
-
beispiel schrieb:
Apotheker z.B.
Sicher? Dachte die studieren was spezielles...?!
MfG SideWinder
-
tun sie ja auch- pharmazie.
-
Und ich dachte dafür brauch man gar nicht studieren.

-
hab gedacht schrieb:
Und ich dachte dafür brauch man gar nicht studieren.

-
XDVD schrieb:
Medizinjournalismus, Pharmaindustrie, (Krankenhaus-)Management, Medizininformatik, ... Gibt ne Menge Berufe, in denen gerne Leute mit Medizinstudium genommen werden.
Das Problem ist dabei aber, dass es mit Studiengängen wie Journalistik, Pharmazie, BWL und Medizininformatik/Bioinformatik eben auch Studiengänge gibt, die in diesen Teilbereichen Spezialisten hervorbringen - und die man einem allgemein Medizinstudiertem natürlich vorzieht.
Natürlich ist es möglich, dass man auch mit reinem Medizinstudium in diesen Bereichen unterkommt, aber diese Bereiche sind eben nicht das Ziel eines Medizinstudiums. Wenn man also in so einem Bereich unterkommen will, sollte man vielleicht doch besser über einen Studiengangwechsel nachdenken