Gegenveranstaltung zum Weltjugendtag.



  • TactX schrieb:

    Michamab schrieb:

    Wenn du mal schlechte Erfahrungen mit sogenannten Antifaschisten gemacht hast (Woran hast du dies erkannt ?)...

    Am Rande einer Demonstration der Antifa (oder Teilen davon) gegen ein paar alte Stimmtischrepublikaner in einem kleinen Ort. War recht eindeutig.

    Wie gesagt, es tut mir leid das du nagative Erfahrungen in diesem Zusammenhang gemacht hast, leider gibt es in jeder Gruppe ein paar schwarze Schafe die nicht in der Lage sind zu differenzieren.

    Michamab schrieb:

    ..., dann tut es mir leid, gibt dir aber noch lange nicht das Recht zu pauschalisieren und mit niveaulosen Parolen zu kommen.

    Nein, das Recht auf Pauschalisierung und niveaulose Parolen gibt mir das sogenannte Grundgesetz: Meinungsfreiheit. Und als Liebhaber des demokratischen Gedankens finde ich es auch gut, wenn die Meinungsfreiheit nicht beschnitten wird. Egal ob Links oder Rechts. Gewalt kann ich aber nicht gutheissen, auch egal ob gegen Links oder gegen Rechts oder gegen mit-Kopftuch oder...

    Ich will dich auch garnicht in deiner Meinungsfreiheit beschränken, nur übe ich Kritik an deinen plakativen und verallgemeinernen Äußerungen. Übrigens wer sich mal genauer mit der Materie auseinandergesetzt hat wird feststellen, dass die meisten Antifaschisten gegen ein Verbot rechtsextremer Parteien sind, also von wegen Gedankenpolizei.

    Michamab schrieb:

    Auch bei den Rechten gibt es verschiedene Strömungen, das Klischee vom gewaltbereiten Skinhead hängt natürlich in allen Köpfen fest.

    Habe ich das jemals bestritten?

    Mit meiner Aussage wollte ich nur verdeutlichen, dass Menschen, die sich nicht eingehender mit einem Sachgebiet beschäftigen oftmals dazu neigen zu verallgemeinern, ob es jetzt nun im rechten, linken oder in der Mitte des politischen Spektrums ist.



  • Michamab schrieb:

    Wie gesagt, es tut mir leid das du nagative Erfahrungen in diesem Zusammenhang gemacht hast, leider gibt es in jeder Gruppe ein paar schwarze Schafe die nicht in der Lage sind zu differenzieren.

    Das Statement macht Sinn, wenn es um Leute geht, deren Haut zufällig schwarz ist, die in Deutschland geboren sind oder wie auch immer - eben bei Gruppen, die unabsichtlich eine sind.
    Aber bei der Antifa geht es um eine Organisation, zu der man sich bewusst bekennt, wenn man sich mit ihr identifizieren kann und dementsprechend darf man die Antifa-Leute auch gnadenlos über einen Kamm scheren. Und wenn der Name "Antifa" über Jahre hinweg immer wieder für Gewalt, (unangebrachte) Verallgemeinerung usw. steht, dann sollten entweder mal die potenziell vorhandenen vernünftigen Köpfe innerhalb der Bewegung dafür sorgen, dass damit Schluss ist oder eben in Kauf nehmen, dass sie mit ihrer Bekenntnis zur Antifa für beschränkt erklärt werden. Sorry.

    (Genauso handhabe ich es mit der PETA. Und dabei bin ich politisch linker Vegetarier.)



  • operator void schrieb:

    Und dabei bin ich politisch linker Vegetarier.

    Also auch wieder ein Extremist 🙄 😃



  • Ich kann mich operator void nur anschließen. Ich muss mich nicht um mein Bild von der AntiFa kümmern und mich mit jedem ausseinander setzen, der in der AntiFa ist.

    Wenn nur wenige AntiFa Mitglieder Extremisten sind, aber ihre Ausfälle im Namen der AntiFa unternehmen, dann fällt das eben auf die AntiFa zurück. Darum muss sich aber die AntiFa kümmern und nicht ich!

    Genauso setzen sich die AntiFa Leute ja auch nicht mit jeden ausseinander, der zB Mitglied in einer "Freien Kammeradschaft" ist. Vielleicht wollen da ja die meisten auch keinen NS-Terror-Staat aufziehen...



  • Aber bei der Antifa geht es um eine Organisation, zu der man sich bewusst bekennt, wenn man sich mit ihr identifizieren kann und dementsprechend darf man die Antifa-Leute auch gnadenlos über einen Kamm scheren.

    Sorry, aber was du dort schreibst ist Unsinn. Es gibt nicht DIE Antifa, als Organisation zu der man sich bekennen kann. Allein in Berlin gibt es wohl bis zu 15 regionaler antifaschistischer Gruppen, die sich jeweils in politischen Zielen, Ansichten und Mitteln stark unterscheiden. In ganz Deutschland sind es wahrscheinlich mehr als 100 Gruppen. Das einzige was sie eint, wie der Name schon verdeutlicht, ist die Ablehnung von Rechtsextremismus. Es ist absolut unangemessen zu behaupten, dass alle diese Antifa-Gruppen dem linksextremen Spektrum zuzuordnen sind. So gibt es z.B. in vielen Regionen mehr als eine regionale Gruppe, die sich in ihren Ansichten und Mitteln stark unterscheiden. So sind z.B. in der Vergangenheit Bestrebungen eine gemeinsame antifaschistische Dachorganisation zu bilden in Berlin komplett gescheitert, weil die verschiedenen Gruppen einfach keinen Konsens in Fragen bezüglich der Mittel und Ziele finden konnten. Es gibt antifaschistische Gruppen aus der bürgerlichen Mitte sowie aus dem linken Rand.

    Übrigens, nicht jeder der auf einer antifaschisten Demonstration anwesend ist, ist auch gleich organisierter Antifaschist. Der Großteil besteht aus alternativen Jugendlichen, Hooligans, verschiedenen Organisationen wie z.B. den Jusos, Punks, Autonomen. Die sind alle noch lange keine organisierten Antifaschisten und wer Gewalttaten von diesen Leuten auf die Fahnen der Antifa schreibt ist undifferenziert. Man kann halt als Verantstalter oder Unterstützer einer Verantstaltung nicht kontrollieren, wie sich die Teilnehmer verhalten werden.

    Außerdem sollte man den Medien nicht immer so stark vertrauen, die haben doch immer ein Interesse daran ein Story möglichst dramatisch erscheinen zu lassen. Die Statistik für politisch motivierte Kriminalität zeigt eindeutig, dass Rechtsextremismus die wesentlich größere Gefahr ist. Ich lebe selber in einem Stadtteil, indem rechtsextreme Übergriffe zum Alltag gehören, selbst Mordfälle mit rechtsextremen Hintergrund gab es hier schon mal, ich kenne selber viele Menschen die schon tätlich angegriffen wurden, ich selber bisher zum Glück nur angepöbelt. Die Polizei bietet keinen wirklichen Schutz, so habe ich in gewisser Weise schon Verständniss für Menschen, die hier selber die Initiative ergreifen, auch wenn ich Gewalt nur im Falle der Selbstverteidigung akzeptieren würde.



  • Am 1. Mai 2004 marschierten einige tausend Neonazis im Berliner Bezirk Lichtenberg. Der gemeinsame Aufmarsch von NPD und "freien" Kameradschaften konnte durch erfolgreiche antifaschistische Proteste gestoppt werden. Die Nazis mussten nach etwa einem Viertel ihrer geplanten Route umkehen, weil die Straße durch zum Teil brennende Barikaden versperrt war. Mehrere Antifaschisten wurden unter dem Vorwurf festgenommen, sie hätten sich an den Blockaden beteilgt. Ein Antifaschist saß seit dem 1. Mai bis Ende Oktober in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft möchte ihn zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilen. Wir dokumentieren vollständig seine Prozesserklärung, die er Anfang Dezember 2004 vor Gerichtt abgegeben hat.

    Und das ist von der Antifa-Webseite... 🙄



  • Michamab schrieb:

    Sorry, aber was du dort schreibst ist Unsinn. Es gibt nicht DIE Antifa, als Organisation zu der man sich bekennen kann. Allein in Berlin gibt es wohl bis zu 15 regionaler antifaschistischer Gruppen, die sich jeweils in politischen Zielen, Ansichten und Mitteln stark unterscheiden.

    Dann ist "Antifa" für dich eher eine Beschreibung? Ich habe es immer als Namen aufgefasst. Und wer sich unter einen Namen dazuschreibt, der gehört dann halt auch nicht nur im positiven, sondern auch im negativen dazu.

    Außerdem sollte man den Medien nicht immer so stark vertrauen, die haben doch immer ein Interesse daran ein Story möglichst dramatisch erscheinen zu lassen.

    Ich weiß nicht, ob das an mich gerichtet war... aber ich gehe auch selbst vor die Tür und habe genug Pöbeleien von beiden Seiten mitbekommen. Mehr rechte als linke, falls es dich beruhigt.



  • operator void schrieb:

    Dann ist "Antifa" für dich eher eine Beschreibung? Ich habe es immer als Namen aufgefasst.

    und ich habe mich seit seite 4 gewundert, weil ich draufgekommen bin, dass ihr das als namen (einer organisation? einer was?) verwendet. z.b ist das DÖW antifaschistisch, und die rennen sicher genauso wenig auf der straße pöbelnd rum, wie die rosa antifa. (aber auf mich hört ja niemand)



  • Michamab schrieb:

    Das einzige was sie eint, wie der Name schon verdeutlicht, ist die Ablehnung von Rechtsextremismus.

    Hat "Rechts" denn nun was mit Rassismus zu tun oder nicht? 😕



  • falscher thread!



  • durito schrieb:

    Und auch wenns so wäre, wie Du Dir das vorstellst, Hooligans welche andere Hooligans verprügeln sind mir lieber als Hooligans die unbeteiligte Menschen verprügeln.

    Du hast ne sehr merkwürdige Vorstellung davon, was denn Hooligans sind und was sie tun...

    Und nur so als kleiner Blick über den Gartenzaun: Linkextremisten sind ebenso gewalttätig wie andere extremen gruppierungen.

    Und gegen etwas zu sein und sich der Mittel des Gegners zu bedienen ist nun wirklich scheinheilig oder?



  • junix schrieb:

    durito schrieb:

    Und auch wenns so wäre, wie Du Dir das vorstellst, Hooligans welche andere Hooligans verprügeln sind mir lieber als Hooligans die unbeteiligte Menschen verprügeln.

    Du hast ne sehr merkwürdige Vorstellung davon, was denn Hooligans sind und was sie tun...

    Ja, was tun sie denn in ihrer "Funktion" als Hooligan noch, ausser im Kollektiv besoffen und aggressiv zu sein?



  • Hooligans die unbeteiligte "nicht hooligans" verprügeln gibt es nicht. In der Sicherheitsbranche Teilt man z.B. bei Fussballmatchs die Leute in 3 Klassen von Fans. Die Hooligans als C-Fan, sowie A und der B fans. Letzterer (b-Fan) ist der gewaltbereite, idiotische Fussballfanat, der auf alles Prügelt was ihm in die Finger kommt, wenn seine Mannschaft nicht wie erwartet spielt.
    Deshalb ist er aber kein Hooligan. der A-Fan ist der klassische Beuscher des Fussballspiels der einfach nur des Sportes willen dieses Spiel verfolgt. Aber das wird dank der Presse immer unschärfer. Ist so ein ähnliches Phenomen wie bei Pädpohilie... (ja das "böse böse" wort...) ... welches ja nicht Kindesmisbrauch impliziert. Aber das ist eine andere Diskussion.

    Etwas für die Persönliche Weiterbildung:

    wikipedia.org schrieb:

    Unter Hooligans gibt es meist so etwas wie Regeln, der sog. Ehren-Kodex: Es werden im Normalfall keine anderen Zuschauer der Veranstaltungen, sondern nur gegnerische Hooligangruppen angegriffen. Personen, die auf dem Boden liegen, dürfen nicht weiter geschlagen werden, und der Gebrauch von Waffen und Gegenständen (Regenschirme, Stöcke, Flaschen, Steine, Bierdosen) ist nicht die Regel.

    Für die Hooligans spielt das Fußballspiel selbst dabei nur eine untergeordnete Rolle. Oft nehmen Hooligans nicht mal als Zuschauer teil, sondern verabreden sich mit anderen Hooligangruppen außerhalb davon oder suchen den Konflikt im Umfeld des Stadions.

    Das kann sogar soweit gehen, das die zuerst friedlich mit ihren "Gegnern" ein bierchen trinken, den Match zusammen schauen, sich verabreden, wann und wo und dann irgendwo in einer Waldlichtung oder so losprügeln. Dabei wird sich gegenüber unbeteiligten absolut normal verhalten - speziell gegenüber den Ordnungskräften.

    [edit="junix"]Versteh mich nicht falsch. Ich hab kein Verständnis für diese Art von Freizeitgestaltung. Aber solange es sich in den Grenzen von Leuten hält, die das Selbe Ziel verfolgen, ist mir das doch egal und ich masse mir auch nciht an, deshalb alles in den selben Topf zu schmeissen. Bin ja auch kein Amokläufer, nur weil ich ab und zu im Schiessstand bin...oder?[/edit]



  • TactX schrieb:

    Am 1. Mai 2004 marschierten einige tausend Neonazis im Berliner Bezirk Lichtenberg. Der gemeinsame Aufmarsch von NPD und "freien" Kameradschaften konnte durch erfolgreiche antifaschistische Proteste gestoppt werden. Die Nazis mussten nach etwa einem Viertel ihrer geplanten Route umkehen, weil die Straße durch zum Teil brennende Barikaden versperrt war. Mehrere Antifaschisten wurden unter dem Vorwurf festgenommen, sie hätten sich an den Blockaden beteilgt. Ein Antifaschist saß seit dem 1. Mai bis Ende Oktober in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft möchte ihn zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilen. Wir dokumentieren vollständig seine Prozesserklärung, die er Anfang Dezember 2004 vor Gerichtt abgegeben hat.

    Und das ist von der Antifa-Webseite... 🙄

    Ich vermute mal du warst auf der Seite der Antifaschistischen Linken Berlin (www.antifa.de - ALB). Das ist nur ein Antifa-Gruppe von Hunderten.

    Dann ist "Antifa" für dich eher eine Beschreibung? Ich habe es immer als Namen aufgefasst. Und wer sich unter einen Namen dazuschreibt, der gehört dann halt auch nicht nur im positiven, sondern auch im negativen dazu.

    Antifa - ein Name ? Der Begriff Antifa beschriebt nur das Tätigkeitsfeld einer politischen Gruppe, aber keinesfalls deren Mittel. Das der Name automatisch immer mit Linksextremismus und brennenden Autos in Verbindung gebracht wird, liegt an der indifferenzierten Berichterstattung der Medien, daraus ergibt sich aber nicht die Notwendigkeit von der Bezeichnung "Antifa" Abstand zu nehmen.

    Hat "Rechts" denn nun was mit Rassismus zu tun oder nicht?

    Rechtsextremisten sind in der Regel meist auch Rassisten, auch wenn es Ausnahmen geben mag. Es gibt übrigens auch sogenannten "AntiRA"-Gruppen, die sich mit den speziell Problemen des Rassismus auseinandersetzten.



  • habe während der schulzeit selbst antirassismus und antifaschismus-seminare gegeben, kann keiner fliege was zu leide tun...
    und die inhalte haben nicht wirklich was mit "schlagt sie nieder!!11elf" zu tun


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