Tempolimit auf dt. Autobahn



  • energyzer schrieb:

    Sobald man allerdings über 130 ist, bekommt man bei einem Unfall auf jeden Fall auch eine Teilschuld - egal wer Schuld war

    Das ist falsch. Damit man keine Teilschuld bekommen kann, muß man nachweisen, daß der Unfall ein "unabwendbares Ereignis" war. In der Praxis ist das allerdings etwas kompliziert: Man darf die Richtgeschwindigkeit nur deutlich überschreiten, wenn die Verkehrsverhältnisse es zulassen. Das es einen Unfall gab, bedeutet aber fast immer (aber: nicht automatisch! Das herauszufinden ist Sache des Gerichts), daß die Verkehrsverhältnisse das nicht zugelassen haben. Typische Gefährdungshaftung.

    Desweiteren ist es falsch, daß Geschwindigkeitsbeschränkungen nach Einfahrten aufgehoben sind. Richtig ist, daß die Polizei Schwierigkeiten bei der Ahndung hätte und darum dort meist nicht kontrolliert. Die StVO sagt das nicht, siehe http://www.jurawiki.de/VRI/Strassenverkehr#head-56f69e7a6ad02b98b7c14ee9beddfedc80bf4873



  • es gibt aber mehrere präzedenzfälle, in denen einen verstoß gegen eine beschränkung nicht bestraft wurde- mit dem argument, daß die begrenzung für die, die nach der begrenzung erst auf diese straße fahren, auch nicht gilt, weil sie sie ja nicht sehen konnten.



  • scrub schrieb:

    es gibt aber mehrere präzedenzfälle, in denen einen verstoß gegen eine beschränkung nicht bestraft wurde- mit dem argument, daß die begrenzung für die, die nach der begrenzung erst auf diese straße fahren, auch nicht gilt, weil sie sie ja nicht sehen konnten.

    Das gilt leider nur für ortsfremde. 😞

    Ich dachte das bis vor kurzem auch, aber es gibt tatsächlich eine Regelung, dass man das wohl wissen muss. 😞



  • howdy kumpels,
    ein tempolimit fuer deutschland auf den autobahnen finde ich nicht gut, die autobahn in deutschland ist fuer viele menschen ein grund Deutschland als tourist zu besuchen, weil sie so schnell auf der autobahn fahren duerfen, weil es in den meisten Laendern eine grenze fuer geschwindigkeit gibt



  • in amerika schwaermen alle leute von der deutschen autobahn
    mfg,
    coolio



  • coolio schrieb:

    howdy kumpels,
    ein tempolimit fuer deutschland auf den autobahnen finde ich nicht gut, die autobahn in deutschland ist fuer viele menschen ein grund Deutschland als tourist zu besuchen, weil sie so schnell auf der autobahn fahren duerfen, weil es in den meisten Laendern eine grenze fuer geschwindigkeit gibt

    Das Problem ist, dass die sich dann gerne voll daneben benehmen, weil sie keine Übung im Schnellfahren haben.

    Ich bin IMMER nur 120 gefahren, weil meine Autos einfach nicht schneller konnten / sollten.
    Dann ergab es sich, dass ich Papas Auto nehmen durfte und damit die A2 langbrettern konnte. Das war extrem anstrengend. Hätte ich nicht gedacht. 😮



  • ja klar ab 240 wird es anstrengend! Aber wenn man mal über ne Stunde 240 (ausgenommen die Ausbremser) gefahren ist finde ich geht es wieder.

    P.S. auf italienischen Autobahnen gibt es ja "quasi" auch kein Limit! 😉



  • estartu_de schrieb:

    coolio schrieb:

    howdy kumpels,
    ein tempolimit fuer deutschland auf den autobahnen finde ich nicht gut, die autobahn in deutschland ist fuer viele menschen ein grund Deutschland als tourist zu besuchen, weil sie so schnell auf der autobahn fahren duerfen, weil es in den meisten Laendern eine grenze fuer geschwindigkeit gibt

    Das Problem ist, dass die sich dann gerne voll daneben benehmen, weil sie keine Übung im Schnellfahren haben.

    Jo. Geh mal in den Schwarzwald an nem Sonntag. Und versuch moeglichst lange zu ueberleben bevor Dich ein Schweizer Motorrad splattert.



  • Naja, es gibt allerdings auch einige Leute die sich an hohe geschwindigkeiten gewohnt sein sollten, die aber auf der Autobahn katastrophales Verhalten an den Tag legen.

    Muss öfters mal geschäftlich in die Nähe von Karlsruhe. Die Autobahnfahrten dabei sind dann meist eher abenteuerlich. Kam auch schon vor, das ein deutscher(!) Reisebus(!) kurz bevor ich ihn mit 180km/h eingeholt hatte noch schnell ausgeschert hat um einen LKW der mit 80 unterwegs war zu überholen. Da kam ich dann auch ins Schwitzen... zumal der Kerl vorher die längste ZEit hinter dem LKW hergetuckert ist...

    Liegt also nicht nur an den Ausländern in Deutschland, wiesos reichlich gefährlich werden kann. Zum Teil habe ich echt das Gefühl einigen fehlt das Talent des vorausschauenden und rücksichtsvollen Fahrens....


  • Mod

    estartu_de schrieb:

    Ich bin IMMER nur 120 gefahren, weil meine Autos einfach nicht schneller konnten / sollten.
    Dann ergab es sich, dass ich Papas Auto nehmen durfte und damit die A2 langbrettern konnte. Das war extrem anstrengend. Hätte ich nicht gedacht. 😮

    Ich finde fahren bei 130-160 anstrengender als bei 240. Bei 130-160 muß man auf viel mehr Dinge achten als bei 240 - denn da kann man sich auf "Vorne" konzentrieren. Bei langsameren Geschwindigkeiten mußt Du viel mehr Richtungen beachten, vor allem hast Du viele Spurwechsel.



  • Also 240 find ich doch etwas übertrieben, mal davon ab das mein Auto da niemals hinkommt *g*.
    ich bin meistens mit so 160-170 unterwegs und passe mich damit ganz gut der linken Spur hier auf der A7 an. 120 ist mir viel zu stressig, wenn man ständig in den schneller fahrenden Verkehr wechseln muss, da LKWs ja noch viel langsamer sind..



  • 240 bin ich NOCH NIE gefahren - es sei denn, der ICE zählt da... 🤡
    Auch die Fahrt mit Papas Auto waren "nur" maximal 180, weil der nicht mehr schafft.

    Komischerweise war ich nicht schneller für 300km als mit 120 als vmax. 😕



  • Marc++us schrieb:

    Ich finde fahren bei 130-160 anstrengender als bei 240. Bei 130-160 muß man auf viel mehr Dinge achten als bei 240 - denn da kann man sich auf "Vorne" konzentrieren. Bei langsameren Geschwindigkeiten mußt Du viel mehr Richtungen beachten, vor allem hast Du viele Spurwechsel.

    Das kann ich nun wirklich nicht nachvollziehen. Es mag zwar am fortgeschrittenen Alter liegen, jedoch wird bei mir alles über 210 schon stressig. Selbst bei vorausschauendem Fahren habe ich schon so manches Gummi auf der Fahrbahn lassen dürfen, weil auf freier Bahn plötzlich ein Kleinwagen der Meinung ist, ein anderes Fahrzeug auf die Bahn zu lassen oder ein stehendes Stauende hinter der Kurve lag.

    Auch bei über 200 Sachen muss man ALLES im Auge behalten. Manchmal (wenn auch eher selten) klopft doch mal jemand an (M3 😮 wow!).

    Komisch ist, nachdem ich mir einen entsprechenden Hobel leisten konnte (BMW 330), fuhr ich nach einiger Zeit nur noch 130-160. Dabei durfte ich für mich persönlich feststellen, das es erstens stressfreier ist und das ich zweitens wirklich nur unwesentlich langsamer von A nach B komme.

    Tatsache ist jedoch, das hohe Geschwindigkeiten auch automatisch eine höhere Gefährdung für alle Verkehrsteilnehmer bedeutet. Für mich persönlich sehe ich bei einer generellen Geschwindigkeitsbegrenzung mehr Vor- als Nachteile (muss aber nicht gleich 100 sein). Auf längeren Strecken fehlt mir permanent der Durchblick, was gerade gilt.



  • Das Problem sind nicht die 120. Mit denen kann man sich auch anständig in
    den Verkehr eingliedern. Meiner Meinung nach sind es die Schrotthaufen, die bei
    einem Spurwechsel nicht schnell genug an Fahrt gewinnen.
    Manche Autos ziehen mit 80 hinter einem LKW auf die Linke Spur und brauchen dann
    ein paar Minuten, bis sie überholt haben.



  • Heter Puth schrieb:

    Manche Autos ziehen mit 80 hinter einem LKW auf die Linke Spur und brauchen dann
    ein paar Minuten, bis sie überholt haben.

    Das liegt seltem am Auto. 🙄
    Meistens ist es der Fahrer - der schaltet nämlich nicht runter oder zu früh hoch.
    Ich habe da so meine leidvollen Erfahrungen, weil von Beifahrersitz immer Mecker kommt, wenn ich sowas mache. 😉

    Andererseits ist es doch ein Miteinander: Warum können nicht die Schnellfahrer mal eben langsamer werden - die Leistung ist doch da um wieder schneller zu werden, sobald ich weg bin. 😕
    Klar muss man selber gucken, ob da einer angeschossen kommt - wenn man den nicht gesehen hat, fährt er zu schnell für den Streckenabschnitt, denn er sieht mich auch nicht.



  • estartu_de schrieb:

    Andererseits ist es doch ein Miteinander: Warum können nicht die Schnellfahrer mal eben langsamer werden - die Leistung ist doch da um wieder schneller zu werden, sobald ich weg bin. 😕

    Hm? Muss er doch? 😕

    "Da ist ein langsameres Auto vor mir, wenn ich nicht langsamer werde gibt es einen Unfall! Muhahaha! Oh, Halt! estartu_de sagte, es sei doch ein Miteinander bla bla! *langsamer fahr*" - Hirn des Schnellfahrers



  • Mh, ich glaub du meintest das nicht so. 😉 Hmmm, aus der Sicht desjenigen, der überholen will wäre es: Kurz warten, bis der vorbei ist und dann überholen oder jetzt überholen. Aus der Sicht des schnellen ist es: Einfach fahren oder es fährt einem ständig jemand in den Weg und man muss abbremsen und wieder Beschleunigen. Was ist schlimmer? 😃



  • Beides ist gleich schlimm.

    Der Langsame "rast" vielleicht gerade mit 120 auf den LKW auf und zieht knapp vorher raus. Er nutzt seinen Schwung und ist zügig vorbei.

    Der Schnelle ist mit 200 unterwegs und läuft natürlich auf den mit 120 auf.

    Hätte der mit 120 nicht rausgezogen, wäre der Schnelle ohne Bremsen durchgekommen - dafür hängt der Langsame noch immer hinter dem LKW. Nun mit 80 (LKW-Geschwindigkeit). Will er jetzt überholen, dauert es wesentlich länger und er nervt die hinter sich noch mehr als den Schnellen von eben.

    Im schlimmsten Falle kann der NIEMALS rausziehen, weil er IMMER einen ausbremsen würde. 😞

    Ich finde, der Schnelle kann auch mal den Fuß vom Gas nehmen. Dafür sollte man aber auch nicht superknapp vor andere Autos ziehen.



  • Heter Puth schrieb:

    Das Problem sind nicht die 120. Mit denen kann man sich auch anständig in
    den Verkehr eingliedern. Meiner Meinung nach sind es die Schrotthaufen, die bei
    einem Spurwechsel nicht schnell genug an Fahrt gewinnen.
    Manche Autos ziehen mit 80 hinter einem LKW auf die Linke Spur und brauchen dann
    ein paar Minuten, bis sie überholt haben.

    hehe, ja ich mach das mit dem 2CV immer so: gaaaanz nah an den Laswagen ran (Windschatten), dann knapp vorher ausscheren und mit der gewonnenen Geschwindigkeit (Windschatten...) das Ueberholen starten. Im Verlauf der Manoevers werd ich dann natuerlich wieder langsamer (Weg ist der Windschatten...), aber meistens reichts (nach einigen Minuten? ;)) doch bis vor den Lastwagen. Bin aber auch schon auf Hoehe des Lastwagen-Cockpits festgehangen und musste mich wieder zurueckfallen lassen (natuerlich genauso langsam wie ich vorher zu ueberholen versuchte, so einfach konnte ich dem Lastwagen seinen Sieg nicht ueberlassen) 🤡



  • estartu_de schrieb:

    Ich finde, der Schnelle kann auch mal den Fuß vom Gas nehmen. Dafür sollte man aber auch nicht superknapp vor andere Autos ziehen.

    Womit Du absolut recht hast. In aller Regel kann man schon 1000 Meter vorher sehen, dass ein PKW auf einen anderen aufläuft. Da muss man das Gas nicht wirklich stehenlassen.

    Rücksichtslos (und auch selbstmörderisch) ist es, einfach rauszuziehen, ohne sich um den rückwärtigen Verkehr zu kümmern. (Haben vor allem holländische LKW's besonders gut drauf.)

    Man sollte sich auch überlegen, was ein MB 300 oder auch BMW 300 mit seinen 2 Tonnen mit einem Opel Corsa oder gar einem 2CV anstellt (wenn letzterer den Überholvorgang aufgrund des Gegenwinds überhaupt überlebt 😋 ), wenn es dann doch knallt. Die 50% Mitschuld helfen dann auch nicht mehr wirklich.


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