Opera verschenkt seinen Webbrowser



  • hmmm ja Firefox ist gut aber er hat so viele bugs



  • sarfuan schrieb:

    Ich habe einfach einen eigenständigen XSLT-Prozessor heruntergeladen...

    naja, ich überleg's mir, ob ich opera auch so unterstützen mag, wenn es so weit ist.



  • volkard schrieb:

    stimmt. google soll xslt machen. ist ja keine kunst. und meinetwegen ein paar andere suchmaschinen auch. und nicht millionen von webpagebauern. außerdem kriegt google geld dafür und ich keins.

    Nicht jede Firma kann sich mal eben vom gestrigen Gewinn neue Rechner kaufen, um XSLT vorher bei unzähligen Seiten durchzuführen. Es gibt aber auch Bereiche, bei denen man sich nicht unbedingt von finanzstarken Unternehmen abhängig machen will. Zum Beispiel in der Forschung und der Verwendung des Webs als elektronischen Korpus. Datenspeicher sind schon teuer genug.
    Bei clientseitigem XSLT steht halt immer die Frage nach dem "Warum überhaupt" im Raum. Und ich finde, obwohl ich für Trafficüberschreitungen auch zahlen muss, eben jenes Argument nicht wirklich so sehr überzeugend. Mit XHTML+CSS sind meine Daten schon sehr hübsch und sparsam zur Auslieferung verpackt und die Probleme mit XSLT sind voll umgangen.

    volkard schrieb:

    naja, ich überleg's mir, ob ich opera auch so unterstützen mag, wenn es so weit ist.

    🙂

    Wobei ich nachwievor eine XSLT-Unterstützung auch in Opera will. Nicht weil ich es so toll finde (s. Diskussion), sondern weil es sich Opera nicht leisten kann, Techniken, die Konkurrenten wie IE und FF implementiert haben, einfach zu ignorieren.
    Wäre Opera allerdings in der Marktposition eines IE, würde ich eine XSLT-Implementierung ablehnen, da man sich dann auch solchen Idealismus leisten könnte.



  • Das ist aber keine Begründung, weswegen der Client die Transformation durchführen muss. Das geht auch alles serverseitig wunderbar. Und was ich voring sagte, ist doch gerade, dass der Client aus den reinen XML-Daten keinerlei Nutzen zieht (s.u.), sondern ausschließlich aus den transformierten Endprodukten.

    Kann man nicht? Aber sicher sind alle Clients glücklicher, wenn man XHTML liefert? Du hast vermutlich noch nie versucht Daten aus einer Webseite in einem Programm zu extrahieren.

    Und weswegen sollte der Server die arbeit machen? Warum sollte man die Daten mehrfach übertragen, wenn der Client die Daten in mehreren Formaten haben will (zB. RSS und XHTML)? Warum sollte man den Client in seinen Fähigkeiten limitieren?

    Das du doch ein dogmatischer Opera Anhänger bist, sieht man wohl eindeutig an der Aussage:

    Wäre Opera allerdings in der Marktposition eines IE, würde ich eine XSLT-Implementierung ablehnen, da man sich dann auch solchen Idealismus leisten könnte.

    Ich würde den "Idealismus" einfach Reaktionär nennen. Btw. nutzt Google wohl schon Clientseitiges XSLT in einigen Anwendungen: http://goog-ajaxslt.sourceforge.net/

    XSLT ist ja auch für AJAX wichtig. Aber ich weiß, dass findest du vermutlich auch sinnlos, weil Opera oft an JavaScript scheitert 🙄



  • kingruedi schrieb:

    Kann man nicht? Aber sicher sind alle Clients glücklicher, wenn man XHTML liefert? Du hast vermutlich noch nie versucht Daten aus einer Webseite in einem Programm zu extrahieren.

    uih, wäre das einfach, wenn dieses forum xml senden würde.



  • Hab mir mal nen Key schicken lassen und habe wirklich das Gefühl, das es immer die gleichen sind...



  • @kingruedi:
    Ich würde ja gerne mit dir diskutieren, aber dann bitte auf einer sachlichen Ebene. Siehe volkard.
    Es ist ein wenig nervig, dass du mich ständig als Opera-Dogmatiker charakterisieren willst, wobei jedoch ziemlich offensichtlich wird, wer von uns beiden hier etwas fanatisch ist.
    Also entweder sachlich oder gar nicht. Auf Flamerei hab ich nämlich wenig Lust.



  • Fanatisch wäre ich, wenn ich sagen würde
    "Wäre der $BROWSER allerdings in der Marktposition eines IE, würde ich die Unterstüzung aller Websiten ohne XSLT ablehnen, da man sich dann auch solchen Idealismus leisten könnte."

    🙄

    btw. muss eine Suchmaschine die Daten ja auch nicht als XHTML formatieren, da ja Daten und nicht Layout indiziert werden.


  • Mod

    Einigen wir uns einfach darauf, dass das Web XHTML anbietet. Es ist kein ActiveDirectory sondern ein Content-Provider der zu 80% nur dumme Homepages mit ein paar Bildchen oder Firmeninfos bietet von denen man nichts abrufen will.

    Wer unbedingt reine maschinenlesbare Daten im Web verbreiten will soll das tun - auf welche Art auch immer (ich bevorzuge SQL-Dump wenns groß ist (weil weniger Overhead) und XML bei kleineren Sachen, auch RSS ist da ne Sache und jeder solls haben wie er will).

    Alles weitere führt zu nichts und wird sich sowieso erst in den nächsten Jahren zeigen - wer weiß vielleicht gibts das Web bis dahin nicht mehr 🙄

    MfG SideWinder



  • Also gar nicht. Schade wenn jemand so fanatisch ist.

    kingruedi schrieb:

    btw. muss eine Suchmaschine die Daten ja auch nicht als XHTML formatieren, da ja Daten und nicht Layout indiziert werden.

    Dazu möchte ich aber dann doch noch ganz schnell etwas sagen, da dir das Grundproblem anscheinend gar nicht bewusst ist.
    Um die Relevanz eines Begriffs für ein Dokument zu berechnen, muss man den Kontext im Dokument kennen. Also ob der Begriff z.B. in einer Überschrift, im normalen Text oder einfach nur als Link vorkommt. Das geht aber nur, wenn die verwendete Markup-Sprache eine definierte Semantik dafür bietet. Etwas was bei XHTML, nicht aber bei nicht-standardisiertem XML, der Fall ist.


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