Seid ihr bereit für die Opfer in New Orleans zu spenden?
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Dass manche hier jetzt fast schon Rachegelüste wegen dem Irakkrieg empfinden halte ich für eine Frechheit. Das hat doch damit nichts zu tun.
Gestern Nacht kam im Fernsehen ein Interview mit einem Mann, der zuerst ganz aufgelöst erzählt dass sein ganzen Haus fortgespült wurde. Als nächstes erzählter er dass er seine Frau nicht mehr halten konnte und sie fortgespült wurde. Und zuguterletzt macht die Kamera einen schwenk und zeigt seine beiden kleinen Kinder die neben ihm stehen während die Reporterin anfängt zu flennen.
Ich kann ja verstehen wenn man nicht spenden will, ich tus auch nicht, aber sich jetzt noch drüber zu amüsieren halte ich für eine Frechheit.
BF_31 schrieb:
Sie würden uns auch keinen Cent spenden wenn es uns betroffen hätte.
Achja? Die haben bei uns schon mehr als ein paar Cent "investiert". Sie haben uns nicht nur befreit, sondern hinterher auch noch massig finanzhilfen zukommen lassen. So sind die halt, die bösen bösen Amis.
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Tja das kommt wenn man die Gelder für Feurerwerkskörper in der Wüste verballert und nicht aufpasst, dass die Deiche intakt sind und die Pumpen arbeiten. Vor der Tatsache, dass die gesamte Region nur unzureichend gegen Stürme geschützt ist (war) haben Experten schon seit Jahrzehnten gewarnt.
Spenden tue ich grundsätzlich nicht solange ich nicht darum gebeten werde.
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Ben04 schrieb:
Spenden tue ich grundsätzlich nicht solange ich nicht darum gebeten werde.
Bitteee!!!!11

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naja jetzt mal ehrlich
Wahrnungen von Umweltschutorganisationen oder Experten
habt ihr schon mal gesehn das den Empfehlungen zu der zufriedenheit der experten nachgegenagen wirdnicht wirklich oder??
und warum?
man macht was wenn die nächste wahl winkt, um die bürger auf seine seite zu ziehnaber in wahrheit kümmern sich die bosse nur soweit, das sie ihr geld schön kassieren und wir sie wieder wählen.
ist in jedem land so, nur in manchen hat das volk noch mehr zu reden als in anderenund stellt euch einen einfache frage:
würded ihr eine Umweltschutzoranisation ernst nehmen wenn die sagen "Es muss was gemacht werde!"
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Den amis würde ich auch nichts spenden.
Zuerst einmal unseren (österreichischen) Opfern und dann denen helfen die es brauchen.
Neben einer prinzipiellen Abneigung gegenüber den amis gibt es auch noch andre Gründe. (1 % der Militärausgaben für die Sturmsicherheit ausgeben hätte wohl gereicht.)
Andre Frage. Wer baut eine Stadt eigentlich in so einer beschissenen Region??? Unter dem Meeresspiegel und obdrein von Wasser umgeben. Die Franzosen können nicht die alleinige Schuld haben. (Das french Viertel wurde zuletzt überflutet)
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0x00000001 schrieb:
Gestern Nacht kam im Fernsehen ein Interview mit einem Mann, der zuerst ganz aufgelöst erzählt dass sein ganzen Haus fortgespült wurde. Als nächstes erzählter er dass er seine Frau nicht mehr halten konnte und sie fortgespült wurde. Und zuguterletzt macht die Kamera einen schwenk und zeigt seine beiden kleinen Kinder die neben ihm stehen während die Reporterin anfängt zu flennen.
Jaja, den Fernsehpreis für die Reporterin, die am besten Mitgefühl heucheln kann, kennt man ja...
Sicher fühlt sich der Mann, der gerade mit dem Laster nen Schüler plattgewalzt hat auch nicht gerade gut. Aber mit einer riesen Katastrophe im Hintergrund ist das ganze ja viel ... äh... besser?Ich würde vielleicht spenden, damit die da ein Feldlazarett oder so aufbauen können. Das können sich die Organisationen dort aber locker leisten. Also sollte man vielleicht lieber Geld an Länder schicken, wo mehr Leute schlimmere Qualen erleiden. Hmm... wie heißen diese Länder nochmal...? Die, die nie in den Nachrichten kommen, weils zu langweilig geworden ist? Ach, mir fällts einfach nicht ein.

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Heter Puth schrieb:
Ben04 schrieb:
Spenden tue ich grundsätzlich nicht solange ich nicht darum gebeten werde.
Bitteee!!!!11

und es einen Grund dafür gibt.

Peace_VsC schrieb:
Wahrnungen von Umweltschutorganisationen oder Experten
habt ihr schon mal gesehn das den Empfehlungen zu der zufriedenheit der experten nachgegenagen wirdIch würde es schon zuverlässig einstufen als Umweltschutzorganisationen. Ich hab ein paar Recherchen im Internet diesbezüglich gemacht und es ist sehr schwer überhaupt etwas über die Hurrikanvorbereitung dieser Region zu finden. Was ich allerdings gefunden habe ist folgendes:
http://ftd.de/pw/in/19982.html
Katerina hatte also eine Geschwindigkeit von 234 kmh. Von dieser Quelle:
http://en.wikipedia.org/wiki/Galveston,_Texas#Galveston.27s_Rise_and_the_Hurricane_of_1900
weiß ich, dass es vor gut 100 Jahren einen Hurrikan gab der, für Hurrikanverhältnisse, recht nahe an New Orleans vorbeikam. Dieser hatte eine geschätzte Geschwindigkeit (Messapparate hielten nicht stand) von etwa 135 mph = 217 kmh. Kann auch gut mehr gewesen sein also in etwa gleichstark. Die Tatsache, dass es nicht der erste Sturm war sollte doch als überzeugendes Argument für die Verlässlichkeit reichen. Offensichtlich war New Orleans bei weitem nicht auf einen solchen Sturm vorbereitet. Von Überschätzt kann also nicht die Rede sein.Gut man kann vielleicht argumentieren, dass die Vorbereitung teurer gewesen wäre als der Wiederaufbau aber in dem Fall braucht man ja auch nicht zu spenden da diese Situation ja vorhergesehen wurde.
Gen.d.Pz.Tr.Seb schrieb:
Wer baut eine Stadt eigentlich in so einer beschissenen Region??? Unter dem Meeresspiegel und obdrein von Wasser umgeben. Die Franzosen können nicht die alleinige Schuld haben. (Das french Viertel wurde zuletzt überflutet)
Das gleiche könnte man über San Francisco, Neapel, Venedig oder Hamburg sagen.
HEZ schrieb:
Aber mit einer riesen Katastrophe im Hintergrund ist das ganze ja viel ... äh... besser?
Dramatischer ist das Wort was du suchst.
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HEZ schrieb:
Jaja, den Fernsehpreis für die Reporterin, die am besten Mitgefühl heucheln kann, kennt man ja...

Ach komm, hauptsache mal was anzweifeln obwohl Du es nicht gesehen hast. Wäre ich dort gestanden hätte ich wohl geflennt wie ein kleines Kind, denn es war das härteste das ich seit langem gesehen habe. Will auch nicht sagen dass es jetzt der Weltuntergang oder sonstwas wäre, nur wie manche hier ablästern stößt mir schon auf. Aber die Amis zu bashen ist ja gesellschaftlich weit akzeptiert, also nur zu.
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Ben04 schrieb:
Gen.d.Pz.Tr.Seb schrieb:
Wer baut eine Stadt eigentlich in so einer beschissenen Region??? Unter dem Meeresspiegel und obdrein von Wasser umgeben. Die Franzosen können nicht die alleinige Schuld haben. (Das french Viertel wurde zuletzt überflutet)
Das gleiche könnte man über San Francisco, Neapel, Venedig oder Hamburg sagen.
Was ist mit Hamburg falsch?
Vendig ist schon recht alt. Die Probleme mit dem Wasserspiegel gibt es aber noch nicht so lange. (Klimaveränderung?)
Das San Francisco in einer Erdbebenzone liegt werden die auch nicht gleich gewusst haben.
Aber New Orleans gleich von anfang an unter wasser und umgeben von wasser zu bauen???
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Ihr könntet euch doch glatt mit Osama bin Laden treffen und die Weltherrschaft für das islamische Volk aushandeln. Da fragt man sich doch wo die Fundamentalisten eigentlich leben: Hier in Mitteleuropa. Den unbegründeten und auf vollkommen unsachlicher Basis aufgebauten Antiamerikanismus findet man ja nichtmal im tiefsten Hinterland vom Irak. omfg, manche von euch sollten mal sehen woher euer letzter Rest Kohle kommt. Nämlich aus der Wirtschaft von Übersee.
MfG SideWinder
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Wasser = Anbindung an den Rest der Welt und nicht Katastrophe jedes Jahr?
MfG SideWinder
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Gen.d.Pz.Tr.Seb schrieb:
Aber New Orleans gleich von anfang an unter wasser und umgeben von wasser zu bauen???
Die Niederländer haben gleich ihr fast ganzes Land unter dem Meeresspiegel gebaut. Was müssen die doof sein, ey.
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Daniel E. schrieb:
Gen.d.Pz.Tr.Seb schrieb:
Aber New Orleans gleich von anfang an unter wasser und umgeben von wasser zu bauen???
Die Niederländer haben gleich ihr fast ganzes Land unter dem Meeresspiegel gebaut. Was müssen die doof sein, ey.
Stimmt, diese Holländer :p

MfG SideWinder
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0x00000001 schrieb:
Achja? Die haben bei uns schon mehr als ein paar Cent "investiert". Sie haben uns nicht nur befreit, sondern hinterher auch noch massig finanzhilfen zukommen lassen. So sind die halt, die bösen bösen Amis.
Natürlich auch nicht aus ganz uneigennützigen Gründen

Trotzdem, was hier an Anti-Amerikanismus abgeht ist echt merkwürdig.
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Rodney schrieb:
0x00000001 schrieb:
Achja? Die haben bei uns schon mehr als ein paar Cent "investiert". Sie haben uns nicht nur befreit, sondern hinterher auch noch massig finanzhilfen zukommen lassen. So sind die halt, die bösen bösen Amis.
Natürlich auch nicht aus ganz uneigennützigen Gründen

Trotzdem, was hier an Anti-Amerikanismus abgeht ist echt merkwürdig.Sind halt Deutsche!
Hauptsächlich alles Ossis, die auf die Wessis neidisch sind, die damals nämlich von den Amis nen Haufen Hilfegeld bekommen haben, während sie selber, die Ossis bei den Russen leer ausgingen.
Fazit: Alles nur NEID!
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howdy kumpel,
ja ich will auf jeden fall spenden und dieses mal mache ich es auch. schliesslich ist new orleans noch was anderes als asian, das sind sozusagen nachbarn und es haette uns auch passieren koennenmfg,
coolio
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ach howdy nochmal,
diese amerika feindlichkeit darf man nicht so ernst nehmen, ich habe in deutschland nur nette erfahrung gemacht,, ich glaube das ist meistens nur gerede im forum. im echten leben haben die meisten menschen nichts gegen amerikanermfg,
coolio
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Ich würde spenden, wenn sie's bräuchten, aber ich denke die USA können das
finanziell sehr gut alleine schaffen. Wesentlich sinnvoller finde ich das
Angebot der Bundesregierung Trinkwasseraufbereitungsanlagen und ähnliches
zu schicken - und auch dafür braucht Deutschland keine Spenden.In erster Linie muss es jetzt darum gehen den Menschen, die noch immer nicht
evakuiert werden konnten oder kein sauberes Trinkwasser/Essen, zu helfen. Anti-
Amerikanismus hat hier überhaupt nichts zu suchen. Genausowenig, wie ein
"Selber Schuld" oder "Von denen würde doch auch nichts kommen".Dem Einzelnen (insbesondere den Armen) kann man wohl kaum die Schuld am Un-
glück geben. Es hätte mehr getan werden müssen - aber hier stellt man bei
jeder neuen Katastrophe auch fest, dass mehr hätte getan werden müssen.Ich glaube auch nicht, dass die USA uns im Stich lassen würden, wenn wir Hilfe
bräuchten. Die Hilfsbereitschaft der amerikanischen Bevölkerung darf man nicht
verachten. Ob die Regierung uns helfen würde ist natürlich eine politische
Sache, aber ich bin mir recht sicher, dass sie es tun würde. Schließlich sind
wir keine Todfeinde, sondern trotz Differenzen wichtige Handelspartner (in
beide Richtungen, schließlich haben wir eine pos. Handelsbilanz).
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Die Sache ist doch auch: Die wollen gar kein Geld aus dem Ausland.
Wisst ihr, dass sogar Thailand damals bei der Katastrophe lange gezögert hat die Hilfsgelder anzunehmen? Warum? Aus "Stolz"! (sieht man mal wieder wie sinnvoll das ist
)Den ganzen "selbst Schuld"-Kram kann ich aber auch nicht mehr hören.
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coolio schrieb:
im echten leben haben die meisten menschen nichts gegen amerikaner
Nee, stimmt. Hab gerade gestern erst selbst welche gebacken!

Aber mal ersthaft? Warum zum Teufel sollt ich in die USA spenden? Die Amis haben selbst mehr als genug Geld (auch, wenn sie Schulden ohne Ende machen, aber wer mehrstellige Milliardenbeträge für unsinnige Kriegsmaschinerie ausgeben muss
).
Um die Asiaten kümmert sich doch jetzt auch keiner, obwohl da die Taifune längswüten.Dazu habe ich auch eine lustige Feststellung gemacht:
Kurz nachdem bekannt wurde, dass da bald ein Hurricane über die USA herfällt, gab es schon einen mehrere Bildschirme füllenden Wikipedia-Artikel mit sämtlichen Hintergründen und Details zu diesem Hurricane. Dieser Artikel änderte sich stündlich.
Bis jetzt gibt es den Begriff "Talim" noch nichteinmal in der Wikipedia.
Ich finde es echt lächerlich, wie hier (in diesem Zusammenhang, nicht >hier< in diesem Forum) selektiert wird und das "Interesse" variiert.