1 Liter Super kostet jetzt 1,45 €!



  • Durchschauer schrieb:

    Das ist ne abgekarrte Sache.

    Die Ölmultis sind die Handlanger von G. Bush und der will,
    daß rot grün nicht mehr wieder gewählt wird.
    Schließlich haben wir bald Neuwahlen.

    Was liegt da also näher, als die Preise hochzutreiben und
    dem dummen Bildleser weiß zu machen, daß dies alles an der Ökosteuer liegen würde.
    Den schwarzen Peter hat dann die Schröder Regierung und Bush kriegt seine
    ihm gehörige Merkel.

    Jo, paßt, auch die Ölmultis haben daran ein Interesse,
    daß Schröder weg vom Fenster ist:

    "Es war übrigens die Initiative von Kanzler Gerhard Schröder auf dem G-8-Gipfel, die Spekulationen auf dem Ölmarkt einzudämmen.“

    http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2005/09/02/benzin__kanzler/kanzler__rueck__den__sprit__raus.html



  • Jo2 schrieb:

    Jo, paßt, auch die Ölmultis haben daran ein Interesse,
    daß Schröder weg vom Fenster ist:

    "Es war übrigens die Initiative von Kanzler Gerhard Schröder auf dem G-8-Gipfel, die Spekulationen auf dem Ölmarkt einzudämmen.“

    http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2005/09/02/benzin__kanzler/kanzler__rueck__den__sprit__raus.html

    1. Wo steht das da?
    2. Oh, da hat Schröder also auch versagt, denn die Spekulationen wurden ja offensichtlich nicht eingedämmt. 😉



  • Gregor@Home schrieb:

    1. Wo steht das da?

    Na da sicher nicht. Nicht auf Bild. Sehr, sehr merkwürdig. 🙄



  • Na man sieht das hier teilweise Leute sind die keine Ahnung haben.
    Mein Frau fährt 3 Mal in der Woche 220KM (Hin und zurück) in die Arbeit. Glaubt ihr das macht ihr spass?
    Ich fahre 2 Mal die Woche 120 KM.

    Es gibt eben Bundesländer wo es mit der Arbeitslage nicht so gut aussieht und man mit öffis fahren kann.
    Wenn man in einer Stadt wohnt kann man da leicht reden.
    Ich habe einen Verbrauch von ca. 5 - 5,5l. Meine Frau ca. 7 Liter. Also nichts mit BIGCAR.
    Wir sind dabei nicht die Ausnahme sondern die Regel.
    Wenn man dann mal pro Arbeitstag 20€ zahlen muss nur um dorthin zu kommen dann überlegt man es sich ob man noch Arbeiten geht.
    Das sind immerhin 240€ nur Tanken im Monat. Das bei 3 Arbeitstagen in der Woche.
    Jetzt wollen sie auch noch alles über 50km steichen. Da sollten sie lieber die Pauschale für unter 20 KM steichen. Und jetzt kommt mir bitte nicht mit Umziehen oder Arbeit in der nähe sichen. Wenn das möglich wäre würden wir es machen bzw. hätte der Großteil der Pendler in DE kein Problem.



  • Unix-Tom schrieb:

    Na man sieht das hier teilweise Leute sind die keine Ahnung haben.
    Mein Frau fährt 3 Mal in der Woche 220KM (Hin und zurück) in die Arbeit. Glaubt ihr das macht ihr spass?
    Ich fahre 2 Mal die Woche 120 KM.

    Es gibt eben Bundesländer wo es mit der Arbeitslage nicht so gut aussieht und man mit öffis fahren kann.
    Wenn man in einer Stadt wohnt kann man da leicht reden.
    Ich habe einen Verbrauch von ca. 5 - 5,5l. Meine Frau ca. 7 Liter. Also nichts mit BIGCAR.
    Wir sind dabei nicht die Ausnahme sondern die Regel.
    Wenn man dann mal pro Arbeitstag 20€ zahlen muss nur um dorthin zu kommen dann überlegt man es sich ob man noch Arbeiten geht.
    Das sind immerhin 240€ nur Tanken im Monat. Das bei 3 Arbeitstagen in der Woche.
    Jetzt wollen sie auch noch alles über 50km steichen. Da sollten sie lieber die Pauschale für unter 20 KM steichen. Und jetzt kommt mir bitte nicht mit Umziehen oder Arbeit in der nähe sichen. Wenn das möglich wäre würden wir es machen bzw. hätte der Großteil der Pendler in DE kein Problem.

    👍 Danke!

    El Cattivo schrieb:

    ich glaube kaum, dass leute, die so wenig verdienen, 10-liter-autos und lange strecken fahren. wer viel pendeln muss kauft sich einen sparsamen wagen, oder verdent genug, um sich das ganze locker leisten zu können.

    Ja, was kostet denn ein vernünftiger sparsamer Wagen? Bitte rechne auch Steuern und Versicherung mit rein und natürlich die Anschaffung. 🙄



  • 🤡



  • Man kann doch glatt Smilys mit Links verbinden :ß



  • So ein Quatsch!
    Über 100Km mit dem Auto zur Arbeit pendeln ist einfach Unhaltbar und sollte abgestellt werden. So eine sinnlose Verschwendung an Ressourcen!
    Der Druck auf die Automobilindustrie ist auch noch nicht groß genug, dass die sich mal bemüßigt fühlen, andere Antriebe zu entwickeln.
    Der Spritt ist also eindeutig noch viel zu günstig! 👎

    Ich hoffe ehrlich, dass die Preise noch viel höher steigen.



  • Grüner Kunde schrieb:

    Der Druck auf die Automobilindustrie ist auch noch nicht groß genug, dass die sich mal bemüßigt fühlen, andere Antriebe zu entwickeln.
    Der Spritt ist also eindeutig noch viel zu günstig! 👎

    Der Automobilindustrie ist doch völlig egal, wieviel uns der Sprit kostet. 🙄

    Und so lange es keine vernünftigen Alternativen gibt, können mich solche Öko-Fuzzis wie du kreuzweise.
    Ich gehöre immer noch zu den Leuten, die lieber mit Öffis fahren würden - wo es aber von den Fahrzeiten her unzumutbar ist. Und umziehen kommt nicht in Frage, da eine andere Wohnung deutlich teurer wäre, als wenn Benzin über 2 Euro pro Monat kostet.

    Außerdem lohnt es sich doch kaum. Hätten wir noch eine dritte Person, die die Strecke zu den Zeiten mitfährt - dann wären wir mit meinem Spritschlucker billiger dran als mit Öffis. :p
    So sind es 10 Euro pro Woche mehr, na und? 🙄 Dafür sind es 4 Stunden am Tag weniger Fahrzeit. 😮

    Vielleicht habe ich demnächst ein Auto, was halb so viel verbraucht, dann muss der Sprit noch viel teurer werden, bis sich das rechnet - aber darauf werden die wohl kalkulieren. 😞


  • Mod

    Grüner Kunde schrieb:

    So ein Quatsch!
    Über 100Km mit dem Auto zur Arbeit pendeln ist einfach Unhaltbar und sollte abgestellt werden. So eine sinnlose Verschwendung an Ressourcen!

    Grundsätzlich hast Du natürlich Recht.

    Aber es gibt zwei Hindernisse in diesem Land:

    a) man kann nicht wirklich den Job wechseln

    Durch die Sache mit den Sozialkriterien ist es gerade in wirtschaftlich schlechten Zeiten fatal seinen Job zu wechseln und zu einer anderen Firma zu gehen - durch die extreme Regulierung des Arbeitsmarktes ist man nur dann einigermaßen jobsicher, wenn man nie wechselt und immer fest bei einer Firma bleibt. Daher kann man nicht einfach zu einer Firma in der Nähe gehen.

    b) die Sache mit dem Haus

    Jeder Ochse baut bei uns ein Haus. Das ist durch eine regelrechte Gehirnwäsche der Bankenbranche schon fast in die Gene übergegangen, daß jeder 25jährige ein Haus bauen muß, als Altersvorsorge. Die Leute, die das vor 15 Jahren getan haben, haben heute in der Tat oftmals ein Pendelproblem. Aber wenn man die Wahl zwischen hohen Spritpreisen hat und den enormen finanziellen Verlusten beim Hausverkauf bleiben viele eben beim Pendeln.

    Letztlich hat die Pendlerpauschale natürlich dazu beigetragen, unsere Städte so zu zersiedeln. Es ist nun ziemlich schwierig, diese wieder zu beenden.


  • Mod

    estartu_de schrieb:

    Der Automobilindustrie ist doch völlig egal, wieviel uns der Sprit kostet.

    Das stimmt nicht. Als Maschinenhersteller beobachtest Du immer sehr genau, was Deine Maschine den Käufer im Alltag kostet. Das ist ein wichtiges Kriterium bei Weiterentwicklungen.



  • Komisch, den Eindruck habe ich nicht. Die Autos werden doch immer fetter und protziger - und die Ölknappheit ist schon so lange bekannt, darüber habe ich in der Grundschule schon gelernt. Eine lange Zeit und nichts ist passiert.



  • estartu_de schrieb:

    Komisch, den Eindruck habe ich nicht. Die Autos werden doch immer fetter und protziger - und die Ölknappheit ist schon so lange bekannt, darüber habe ich in der Grundschule schon gelernt. Eine lange Zeit und nichts ist passiert.

    So wenig Rohölreserven gibt es ja auch gar nicht. Das reicht doch noch für einige Jahrzehnte. Und so lange hält eh kein Auto. 🙄



  • Jan schrieb:

    estartu_de schrieb:

    Komisch, den Eindruck habe ich nicht. Die Autos werden doch immer fetter und protziger - und die Ölknappheit ist schon so lange bekannt, darüber habe ich in der Grundschule schon gelernt. Eine lange Zeit und nichts ist passiert.

    So wenig Rohölreserven gibt es ja auch gar nicht. Das reicht doch noch für einige Jahrzehnte. Und so lange hält eh kein Auto. 🙄

    Wenn du jetzt noch die Nachfrage der Schwellenländer einrechnest und dass angeblich viele Reserven nurnoch aus stark schwefelhaltigem Öl bestehen UND das Problem mit einrechnest, dass in den USA seit 30? Jahren keine neue Raffinerie mehr gebaut worden ist, hätte man vor langer Zeit darauf kommen können, dass die Nachfrage und die Spekulationen den Preis ziemlich treiben werden. (doofer Bandwurmsatz) 😉



  • estartu_de schrieb:

    Komisch, den Eindruck habe ich nicht. Die Autos werden doch immer fetter und protziger

    Hast Du da mal ein paar Beispiele dafür? Ich meine, es gibt genug Autos auf dem Markt, die nicht mehr als 5 Liter/100 km brauchen. Wenn man jetzt noch mit reinrechnet, was diese modernen Autos alles können müssen, dann sieht das gar nicht mal so schlecht aus. So sind die Verbrauchswerte/Gewicht bei eigentlich allen Fahrzeugherstellern in den letzten Jahren kontinuierlich gefallen und dazu hat man jetzt ABS, ESP/DSC, adaptive Geschwindigkeitsregelung, Klimaanlage, vier Airbags, Regensensoren, elektronische Bremshilfen und Navigationssystem.

    Daß jemanden, der einen X5 mit 4,8 Liter Hubraum und fast 400 PS oder einen Cayenne kauft, der Spritpreis nicht so arg stört, ist natürlich ein anderer Punkt.

    Außerdem ist Öl nicht so knapp, wie man immer tut. Die Reserven reichen, selbst wenn man einfach linear hochrechnet (was nicht so sinnvoll ist), noch viele Jahre.



  • 50 Jahre... Rohölkonstante. Vermutlich werden die Reserven in 100 Jahren immer noch 50 Jahre reichen.



  • 🙂 Ach, was für einen schönen langen Sommer dieses Jahr doch hat 🙂
    Ich bin heut auf dem Heimweg an die Tanke gefahren um mir einen Eistee zu holen und habe erst gar nicht verstanden, warum die Leute heute so besonders maulig waren.
    Bis ich die Zeitung gesehen haben 😉
    Möge mir das schöne Wetter und mein tapferer Drahtesel noch lange holt sein. 👍

    Dumm nur, dass sich die Benzinpreise bald auf andere Wirtschaftsgüter niederschlagen, auch wenn man kein PKW hat 😡



  • Jan schrieb:

    50 Jahre... Rohölkonstante. Vermutlich werden die Reserven in 100 Jahren immer noch 50 Jahre reichen.

    zitat aus buch "ordnung und chaos in der unbelebten un belebten natur" (1988):
    "Erst vor kurzem hat Morris Adleman, der bekannte Erdölökonom am MIT, dafür ein schönes Beispiel genannt: In Kalifornien gibt es ein Feld mit dem Namen "Kern River". Es wurde 1899 entdeckt. Nachdem man es 43 Jahre lang ausgebeutet hatte, schätzte man es in den 40-er Jahren auf einen verbleibenden Reservebestand von 54 Mio barrel. In den darauffolgenden 43 Jahren, also bis zum Jahre 1985, hatte dieses Feld nicht 54, sondern 730 Mio barrel an Öl geliefert. Am ende dieser Periode, 1986, schätzte man die verbleibende wirtschafltlich abbaubaren Reserven auf 900 Mio barrel."



  • Unix-Tom schrieb:

    Und jetzt kommt mir bitte nicht mit Umziehen oder Arbeit in der nähe sichen. Wenn das möglich wäre würden wir es machen bzw. hätte der Großteil der Pendler in DE kein Problem.

    natürlich geht das. es gibt nur 2 probleme: ihr müsstet auseineanderziehen, was ihr wahrscheinlich nicht wollt. und die kosten für 2 getrennte haushalte wären kaum geringer als das pendelgeld.
    das ausgangsszenario war aber, dass die sprittpreise dermaßen ansteigen, dass die leute lieber von sozialhilfe leben, als zu pendeln. und in dem fall würde die doppelte haushaltsführung sich schon auszahlen.
    bleibt noch problem "wochenendfamilie".
    (und nein, das ist nicht realitätsfremd. ich kenne leute, die das genau so gemacht haben.)

    Ja, was kostet denn ein vernünftiger sparsamer Wagen? Bitte rechne auch Steuern und Versicherung mit rein und natürlich die Anschaffung. 🙄

    ja, was kostet denn ein unvernünftiger spritschlucker an steuern und versicherung? wesentlich weniger? [url]ich glaube kaum.[/url] autos sind nunmal teuer.
    und bei einer entsprechend langen kredit-laufzeit zahlst du für den neuen wagen kaum mehr als steuern+versicherung für den alten. gut, insgesamt kommst du dann auf den doppelten kaufpreis, aber dafür sparst du ja beim zur-arbeit-fahren...

    @"wieso machen sich alle sorgen, obwohl doch der ölpreis seit den 50er jahren gefallen ist?":
    http://www.energybulletin.net/primer.php. einfach mal die bilder anschauen.


  • Mod

    volkard schrieb:

    Jan schrieb:

    50 Jahre... Rohölkonstante. Vermutlich werden die Reserven in 100 Jahren immer noch 50 Jahre reichen.

    zitat aus buch "ordnung und chaos in der unbelebten un belebten natur" (1988):
    "Erst vor kurzem hat Morris Adleman, der bekannte Erdölökonom am MIT, dafür ein schönes Beispiel genannt: In Kalifornien gibt es ein Feld mit dem Namen "Kern River". Es wurde 1899 entdeckt. Nachdem man es 43 Jahre lang ausgebeutet hatte, schätzte man es in den 40-er Jahren auf einen verbleibenden Reservebestand von 54 Mio barrel. In den darauffolgenden 43 Jahren, also bis zum Jahre 1985, hatte dieses Feld nicht 54, sondern 730 Mio barrel an Öl geliefert. Am ende dieser Periode, 1986, schätzte man die verbleibende wirtschafltlich abbaubaren Reserven auf 900 Mio barrel."

    Schönes Beispiel. Schätzung != Messung, wie man offensichtlich sieht.

    Allerdings erlaube ich mir die boshafte Anmerkung, daß es wahrscheinlich so sein wird:

    Zu Beginn hat man die Reserven niedriger geschätzt als sie sind.
    Am Ende schätzt man die Reserven höher, als sie sind.

    Das würde nämlich den Fehler maximieren, und das Maximalfehlerprinzip (im Volksmund "falscher geht's nimmer") mischt bei der Gruppe der Analysten, Schätzer und Statistiker gerne mit. 🤡


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