1 Liter Super kostet jetzt 1,45 €!



  • estartu_de schrieb:

    Komisch, den Eindruck habe ich nicht. Die Autos werden doch immer fetter und protziger

    Hast Du da mal ein paar Beispiele dafür? Ich meine, es gibt genug Autos auf dem Markt, die nicht mehr als 5 Liter/100 km brauchen. Wenn man jetzt noch mit reinrechnet, was diese modernen Autos alles können müssen, dann sieht das gar nicht mal so schlecht aus. So sind die Verbrauchswerte/Gewicht bei eigentlich allen Fahrzeugherstellern in den letzten Jahren kontinuierlich gefallen und dazu hat man jetzt ABS, ESP/DSC, adaptive Geschwindigkeitsregelung, Klimaanlage, vier Airbags, Regensensoren, elektronische Bremshilfen und Navigationssystem.

    Daß jemanden, der einen X5 mit 4,8 Liter Hubraum und fast 400 PS oder einen Cayenne kauft, der Spritpreis nicht so arg stört, ist natürlich ein anderer Punkt.

    Außerdem ist Öl nicht so knapp, wie man immer tut. Die Reserven reichen, selbst wenn man einfach linear hochrechnet (was nicht so sinnvoll ist), noch viele Jahre.



  • 50 Jahre... Rohölkonstante. Vermutlich werden die Reserven in 100 Jahren immer noch 50 Jahre reichen.



  • 🙂 Ach, was für einen schönen langen Sommer dieses Jahr doch hat 🙂
    Ich bin heut auf dem Heimweg an die Tanke gefahren um mir einen Eistee zu holen und habe erst gar nicht verstanden, warum die Leute heute so besonders maulig waren.
    Bis ich die Zeitung gesehen haben 😉
    Möge mir das schöne Wetter und mein tapferer Drahtesel noch lange holt sein. 👍

    Dumm nur, dass sich die Benzinpreise bald auf andere Wirtschaftsgüter niederschlagen, auch wenn man kein PKW hat 😡



  • Jan schrieb:

    50 Jahre... Rohölkonstante. Vermutlich werden die Reserven in 100 Jahren immer noch 50 Jahre reichen.

    zitat aus buch "ordnung und chaos in der unbelebten un belebten natur" (1988):
    "Erst vor kurzem hat Morris Adleman, der bekannte Erdölökonom am MIT, dafür ein schönes Beispiel genannt: In Kalifornien gibt es ein Feld mit dem Namen "Kern River". Es wurde 1899 entdeckt. Nachdem man es 43 Jahre lang ausgebeutet hatte, schätzte man es in den 40-er Jahren auf einen verbleibenden Reservebestand von 54 Mio barrel. In den darauffolgenden 43 Jahren, also bis zum Jahre 1985, hatte dieses Feld nicht 54, sondern 730 Mio barrel an Öl geliefert. Am ende dieser Periode, 1986, schätzte man die verbleibende wirtschafltlich abbaubaren Reserven auf 900 Mio barrel."



  • Unix-Tom schrieb:

    Und jetzt kommt mir bitte nicht mit Umziehen oder Arbeit in der nähe sichen. Wenn das möglich wäre würden wir es machen bzw. hätte der Großteil der Pendler in DE kein Problem.

    natürlich geht das. es gibt nur 2 probleme: ihr müsstet auseineanderziehen, was ihr wahrscheinlich nicht wollt. und die kosten für 2 getrennte haushalte wären kaum geringer als das pendelgeld.
    das ausgangsszenario war aber, dass die sprittpreise dermaßen ansteigen, dass die leute lieber von sozialhilfe leben, als zu pendeln. und in dem fall würde die doppelte haushaltsführung sich schon auszahlen.
    bleibt noch problem "wochenendfamilie".
    (und nein, das ist nicht realitätsfremd. ich kenne leute, die das genau so gemacht haben.)

    Ja, was kostet denn ein vernünftiger sparsamer Wagen? Bitte rechne auch Steuern und Versicherung mit rein und natürlich die Anschaffung. 🙄

    ja, was kostet denn ein unvernünftiger spritschlucker an steuern und versicherung? wesentlich weniger? [url]ich glaube kaum.[/url] autos sind nunmal teuer.
    und bei einer entsprechend langen kredit-laufzeit zahlst du für den neuen wagen kaum mehr als steuern+versicherung für den alten. gut, insgesamt kommst du dann auf den doppelten kaufpreis, aber dafür sparst du ja beim zur-arbeit-fahren...

    @"wieso machen sich alle sorgen, obwohl doch der ölpreis seit den 50er jahren gefallen ist?":
    http://www.energybulletin.net/primer.php. einfach mal die bilder anschauen.


  • Mod

    volkard schrieb:

    Jan schrieb:

    50 Jahre... Rohölkonstante. Vermutlich werden die Reserven in 100 Jahren immer noch 50 Jahre reichen.

    zitat aus buch "ordnung und chaos in der unbelebten un belebten natur" (1988):
    "Erst vor kurzem hat Morris Adleman, der bekannte Erdölökonom am MIT, dafür ein schönes Beispiel genannt: In Kalifornien gibt es ein Feld mit dem Namen "Kern River". Es wurde 1899 entdeckt. Nachdem man es 43 Jahre lang ausgebeutet hatte, schätzte man es in den 40-er Jahren auf einen verbleibenden Reservebestand von 54 Mio barrel. In den darauffolgenden 43 Jahren, also bis zum Jahre 1985, hatte dieses Feld nicht 54, sondern 730 Mio barrel an Öl geliefert. Am ende dieser Periode, 1986, schätzte man die verbleibende wirtschafltlich abbaubaren Reserven auf 900 Mio barrel."

    Schönes Beispiel. Schätzung != Messung, wie man offensichtlich sieht.

    Allerdings erlaube ich mir die boshafte Anmerkung, daß es wahrscheinlich so sein wird:

    Zu Beginn hat man die Reserven niedriger geschätzt als sie sind.
    Am Ende schätzt man die Reserven höher, als sie sind.

    Das würde nämlich den Fehler maximieren, und das Maximalfehlerprinzip (im Volksmund "falscher geht's nimmer") mischt bei der Gruppe der Analysten, Schätzer und Statistiker gerne mit. 🤡



  • Wahrscheinlich stellt man irgendwann fest, dass die Erde eigentlich ein gigantischer Ölballon mit einer dünnen Hülle ist.



  • estartu_de schrieb:

    Grüner Kunde schrieb:

    Der Druck auf die Automobilindustrie ist auch noch nicht groß genug, dass die sich mal bemüßigt fühlen, andere Antriebe zu entwickeln.
    Der Spritt ist also eindeutig noch viel zu günstig! 👎

    Der Automobilindustrie ist doch völlig egal, wieviel uns der Sprit kostet. 🙄

    Genau deswegen finde ich, daß man nicht am Sprit anfangen sollte,
    die Leute dazu zu bewegen sparsame Autos zu kaufen, sondern bei den Autoherstellern.

    Für jedes Auto, daß einen zu hohen Sprit verbraucht sollte
    es eine Strafsteuer auf das Auto geben.

    D.h. wer dann nen Neuwagen kauft, wird schauen,
    daß er ein Auto ohne diese Strafsteuer bekommt
    und schon hat man der Umwelt effektiv geholfen.

    Für die Automobilkonzerne sollte es kein Problem darstellen,
    sparsame Autos zu bauen.
    Aber das die momentan Geländewagen bauen siehe Mercedes M Klasse und Co
    oder der Mini mit 240 PS für so ein kleines Auto (da genügen auch schon 100 PS locker) ist einfach ne Sauerei. 👎



  • Nududa schrieb:

    estartu_de schrieb:

    Grüner Kunde schrieb:

    Der Druck auf die Automobilindustrie ist auch noch nicht groß genug, dass die sich mal bemüßigt fühlen, andere Antriebe zu entwickeln.
    Der Spritt ist also eindeutig noch viel zu günstig! 👎

    Der Automobilindustrie ist doch völlig egal, wieviel uns der Sprit kostet. 🙄

    Genau deswegen finde ich, daß man nicht am Sprit anfangen sollte,
    die Leute dazu zu bewegen sparsame Autos zu kaufen, sondern bei den Autoherstellern.

    Für jedes Auto, daß einen zu hohen Sprit verbraucht sollte
    es eine Strafsteuer auf das Auto geben.

    D.h. wer dann nen Neuwagen kauft, wird schauen,
    daß er ein Auto ohne diese Strafsteuer bekommt
    und schon hat man der Umwelt effektiv geholfen.

    Für die Automobilkonzerne sollte es kein Problem darstellen,
    sparsame Autos zu bauen.

    Und wo ist jetzt da der Unterschied zu höheren Spritpreisen?

    Ich find die Preise ganz ok. Könnten auch noch höher sein.



  • SeppSchrot schrieb:

    🙂 Ach, was für einen schönen langen Sommer dieses Jahr doch hat 🙂
    Ich bin heut auf dem Heimweg an die Tanke gefahren um mir einen Eistee zu holen und habe erst gar nicht verstanden, warum die Leute heute so besonders maulig waren.
    Bis ich die Zeitung gesehen haben 😉
    Möge mir das schöne Wetter und mein tapferer Drahtesel noch lange holt sein. 👍

    Dumm nur, dass sich die Benzinpreise bald auf andere Wirtschaftsgüter niederschlagen, auch wenn man kein PKW hat 😡

    Fahrraddiebe dürften auch zunehmen, immerhin stellt jetzt dein Fahrrad einen taktischen Wert dar!



  • durito schrieb:

    Und wo ist jetzt da der Unterschied zu höheren Spritpreisen?

    Ich find die Preise ganz ok. Könnten auch noch höher sein.

    Die Leute, die ein sparsames Auto gekauft haben werden nicht bestraft,
    denn der Liter Super ohne Ökosteuer ist halt auch bei einem 3 Liter Auto trotzdem günstiger.

    Und die Leute, die trotzdem den Schluckfresser unterstützen in dem sie ihn kaufen,
    werden direkt beim Autokauf bestraft und nicht später,
    wenn sie merken das der Spritpreis nach oben geht und es zu spät ist,
    daß Auto gegen ein Sparsammes umzutauschen.

    So läuft es doch gerade.
    Viele haben sich vor dem Preisschock immer noch die Spritfresser gekauft,
    weil die viel PS haben, groß sind und Weiber angeblich anziehen und
    jetzt stellen sie erst fest, daß es eigentlich dumm war, so nen Karren zu kaufen.
    Aber jetzt hilft es auch nichts mehr.

    Und was machen sie nun?
    Anstatt sich bei ihrer Dummheit zu beschweren, weil sie nen Spritfresser gekauft haben, beschweren sie sich am Benzinpreisanstieg.

    Hier wird ganz klar der falsche beschuldigt!

    Denn es ist nicht der Spritpreis, es ist das eigene Auto das man selber gekauft hat!



  • ich habe mir jetzt nicht alle 7 seiten durchgelesen.

    meine meinung dazu: je hoeher der preis, desto besser (ich fahre selber auto).

    weil anders kriegt man keine nachfrage nach alternativen generiert, und fossile energiequellen sind keine dauerloesung.

    ich finde es schade, dass die diese "oekosteuer" preiserhoehungen nicht mehr weitermachen.



  • PeterTheMaster schrieb:

    meine meinung dazu: je hoeher der preis, desto besser (ich fahre selber auto).

    Du bist kein Vielfahrer ( 2000 - 3000 km pro Monat ) oder?



  • El Cattivo schrieb:

    Unix-Tom schrieb:

    Und jetzt kommt mir bitte nicht mit Umziehen oder Arbeit in der nähe sichen. Wenn das möglich wäre würden wir es machen bzw. hätte der Großteil der Pendler in DE kein Problem.

    natürlich geht das. es gibt nur 2 probleme: ihr müsstet auseineanderziehen, was ihr wahrscheinlich nicht wollt. und die kosten für 2 getrennte haushalte wären kaum geringer als das pendelgeld.
    das ausgangsszenario war aber, dass die sprittpreise dermaßen ansteigen, dass die leute lieber von sozialhilfe leben, als zu pendeln. und in dem fall würde die doppelte haushaltsführung sich schon auszahlen.
    bleibt noch problem "wochenendfamilie".
    (und nein, das ist nicht realitätsfremd. ich kenne leute, die das genau so gemacht haben.)

    Na klar. Wie alt bist du eigentlich. Wo lebst du.
    Bist du verheiratet. Bist Du single. Hast du kinder. Ich bin verheiratet und habe ein 18 Monate altes Kind. Was glaubst du wie das wäre wenn man eine Wochenendbeziehung führt nur weil man sich das Arbeiten fahren nicht leisten kann. Was glaubst du was ein Haushalt kostet? Hier ist es nicht n ur mit Miete getan. Es kommen auch die Nebenkosten wie z.B. Versicherung, Einrichtung etc.
    Sie fährt deshalb so weit weil es in der nähe keine vergleichbaren Jobs gibt.



  • Nududa schrieb:

    Für jedes Auto, daß einen zu hohen Sprit verbraucht sollte
    es eine Strafsteuer auf das Auto geben.

    mal angenommen, es sei im interesse des allgemeinwohls, sprit zu sparen...

    dann hat deine idee tolle vorzüge. vor allem kann man den hebel viel größer machen. zur zeit schluckt ein sparsames auto halb so viel wie eine spritschleuder. mit der steuer kann man extrem sparsame autos auf 0 legen und extreme schlucker auf was ganz teures. und es wäre nicht mehr so teuer, zur arbeit zu kommen.

    andererseits, für die fahrtkosten gibts ja steuererleichterung. das war glaub ich so, daß das zu versteuernde einkommen senken, mit dem effekt, daß man um so mehr spart, je mehr man verdient. also wieder immer auf die armen. was mit der strafsteuer nicht bestraft wird, sind nutzlose fahrten, sogenanntes cruisen (auch schon mal als nüchtenfahren gesehen). und rasen (könnte ja sein, daß einer aus geld-gründen sich mit 100 hinter nen laster hängt, statt mit 180 und doppeltem verbrauch zu fahren).



  • volkard schrieb:

    Nududa schrieb:

    Für jedes Auto, daß einen zu hohen Sprit verbraucht sollte
    es eine Strafsteuer auf das Auto geben.

    mal angenommen, es sei im interesse des allgemeinwohls, sprit zu sparen...

    dann hat deine idee tolle vorzüge. vor allem kann man den hebel viel größer machen. zur zeit schluckt ein sparsames auto halb so viel wie eine spritschleuder. mit der steuer kann man extrem sparsame autos auf 0 legen und extreme schlucker auf was ganz teures. und es wäre nicht mehr so teuer, zur arbeit zu kommen.

    andererseits, für die fahrtkosten gibts ja steuererleichterung. das war glaub ich so, daß das zu versteuernde einkommen senken, mit dem effekt, daß man um so mehr spart, je mehr man verdient. also wieder immer auf die armen. was mit der strafsteuer nicht bestraft wird, sind nutzlose fahrten, sogenanntes cruisen (auch schon mal als nüchtenfahren gesehen). und rasen (könnte ja sein, daß einer aus geld-gründen sich mit 100 hinter nen laster hängt, statt mit 180 und doppeltem verbrauch zu fahren).

    Beachte:
    Die Strafsteuer kommt auf den Einkaufspreis des Autos, nicht auf dessen Unterhalt!

    Mit dieser Regel verbannt man innerhalb weniger Jahre alle Spritschlucker
    von den Straßen in Deutschland.
    Auch sinkt die Gefahr des: "Ich muß ein fettes Auto fahren, weil mein Nachbar auch eins fährt."

    Denn wenn jeder nen spritsparenden Kleinwagen fährt,
    dann ist es eh nicht mehr so wichtig, was größeres zu fahren.
    Und wenn der Preis von Benzin dann steigt, dann müssen die Leute auch nicht
    mehr alle rummaulen, weil ihr Auto ja eh nicht viel verbraucht.
    Darüberhinaus sind die Hersteller dadurch gezwungen entsprechende Autos zu bauen, weil sich die Spritschlucker nicht mehr rechnen.

    Kurz gesagt, mit dieser Regel übernimmt der Staat das denken für den normalen Bürger.

    Heute will doch jeder noch nen fetten Karren, Spritverbrauch egal, hauptsache groß, hauptsache Klimaanlage und sonstiges und hauptsache viel PS, auch wenn man die gar nicht ausfahren kann.
    Und hinterher, wenn dann mal der Benzinpreis 2 Cent hoch geht, dann maulen genau diese Leute am meisten rum. 👎

    DAS, diesen Sschwachsinn sollte man unterbinden und mit so ner Regel,
    extra Steuer auf Spritfressende Autos schafft man das am besten.

    Der arme Mann profitiert davon übrigens ebenfalls, er leidet also nicht darunter wie du es behauptest.
    Denn:
    1. Es werden mehr von diesen spritsparenden Autos gebaut.
    2. Dadurch werden die günstiger im Einkauf.
    3. Die Leute können sich die sparsamen Autos leisten (siehe 3 l Lupo, der war vielen zu teuer) und dann sparen sie dadurch beim Tanken.
    4. Die Versicherungskosten für Kleinwagen sinken, da das alte Schema "Kleinwagen = nur junge unerfahrene Fahrer" nicht mehr greift, was höhere Versicherungskosten berechtigen würde.

    Es hat also ne Reihe von Vorteilen.
    Vor allem tritt man damit den Herstellern in den Hintern, denn die
    kommen dann nicht mehr mit Autos wie die "M Klasse Geländewagen" an, die in Deutschland sowieso kein Mensch braucht.



  • Punkt 5. den habe ich noch vergessen:

    5. Es gibt schneller günstige Spritsparerautos als Gebrauchtwagen.
    Auch hier profitieren wieder die armen, die müssen nämlich heute immer noch auf die Spritfresser zurückgreifen, weil die spritsparer bei den Gebrauchtwagen zu teuer sind.



  • Nududa schrieb:

    Beachte:
    Die Strafsteuer kommt auf den Einkaufspreis des Autos, nicht auf dessen Unterhalt!

    das war mir schon klar.

    Mit dieser Regel verbannt man innerhalb weniger Jahre alle Spritschlucker von den Straßen in Deutschland.

    nee. sicher nicht.

    Auch sinkt die Gefahr des: "Ich muß ein fettes Auto fahren, weil mein Nachbar auch eins fährt."

    genau die steigt. ein fettes auto ist noch viel stärkeres statussymbol als wie zuvor.

    Denn wenn jeder nen spritsparenden Kleinwagen fährt, dann ist es eh nicht mehr so wichtig, was größeres zu fahren.

    als potenzverlängerung werden rote autos gebraucht. deine annahme, daß man autos nur kauft, um damit zur arbeit zu fahren, ist falsch. warum kaufen sich männer kurz vor dem 50. lebensjahr nen sportwagen?

    Und wenn der Preis von Benzin dann steigt, dann müssen die Leute auch nicht mehr alle rummaulen, weil ihr Auto ja eh nicht viel verbraucht.

    auch falsch. wenn die autos weniger verbrauchen, ist der sprit halt teurer. die ganzen tankstellen müssen ja auch bezahlt werden. und die leute müssten extrem rummaulen, wenn der sprit so teuer wäre, obwohl sie schon strefsteuer zahlen.

    Darüberhinaus sind die Hersteller dadurch gezwungen entsprechende Autos zu bauen, weil sich die Spritschlucker nicht mehr rechnen.

    das sind sie mit spritpreisen genauso wie mit steuer.

    Kurz gesagt, mit dieser Regel übernimmt der Staat das denken für den normalen Bürger.

    glaub ich nicht.

    Heute will doch jeder noch nen fetten Karren, Spritverbrauch egal, hauptsache groß, hauptsache Klimaanlage und sonstiges und hauptsache viel PS, auch wenn man die gar nicht ausfahren kann.

    naja, ich hab nen kleinwagen. fiat seicento.

    Und hinterher, wenn dann mal der Benzinpreis 2 Cent hoch geht, dann maulen genau diese Leute am meisten rum. 👎

    ich freue mich über die spritpreise auch nicht. die benzinkosten sind nach der miete meine größten ausgaben, fürchte ich.

    usw...


  • Mod

    Nududa schrieb:

    Beachte:
    Die Strafsteuer kommt auf den Einkaufspreis des Autos, nicht auf dessen Unterhalt!

    Mit dieser Regel verbannt man innerhalb weniger Jahre alle Spritschlucker
    von den Straßen in Deutschland.
    Auch sinkt die Gefahr des: "Ich muß ein fettes Auto fahren, weil mein Nachbar auch eins fährt."

    Reisen bildet, man sollte sich bei solchen Ideen erstmal informieren, ob das nicht schon irgendwo gemacht wird... und wie es funktioniert.

    Z.B. gibt es in Malaysia eine 200%tige(!) Steuer auf Importautos. Wohlgemerkt: 200% Steuer, d.h. das Auto wird DREIMAL so teuer.

    Und? Man sieht in KL lauter SUVs rumfahren, in der Nacht fahren ganze Schlangen mit den grossen Volvos, Japanern und M5 durch die Strasse, zum Fun-Cruisen. Auch Porsche Cayennes sind sehr beliebt. Man muss sich mal den Preis dafuer vorstellen... der Sprit ist dort uebrigens billiger als bei uns (Petronas).

    In Singapore sieht's nicht viel anders aus... dort haben sie vor allem aus Platzgruenden hohe Strafsteuern fuer Autos eingefuehrt, und ein perfektes UBahn-System. Trotzdem ist es fuer jeden ab mittlerem Management ein Muss, ein Auto zu haben, und ein SUV ist die Kroenung. Muss man sich mal geben, in der ganzen Stadt kann man nirgendwo schneller als 100km/h fahren, trotzdem kaufen die Leute immer noch diese wahnsinnigen Spritschlucker.

    Also, warum sollte dann eine Einfuehrung dieser Regel in Deutschland funktionieren?



  • Bashar schrieb:

    Wahrscheinlich stellt man irgendwann fest, dass die Erde eigentlich ein gigantischer Ölballon mit einer dünnen Hülle ist.

    Zuerst sollte man mal diese Hurrikans abschaffen, wenn die derart viel Sprit verbrauchen. 😮 🤡


Anmelden zum Antworten