Wo fangt ihr an zu studieren?
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Klar hab ich noch nicht studiert, das kann ich dir viel zuverlässiger sagen als du es erahnen kannst. Hat auch mit der Tatsache zu tun, dass die mich nicht nehmen bevor ich nicht die Matura gemacht habe. Konkrete Vorstellungen vom Studium habe ich allerdings schon: Mein Schlüssel zu mehr Geld im Beruf.
MfG SideWinder
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sarfuan schrieb:
Mit der "und was macht/wird man damit mal?"-Frage gibt man immer relativ zuverlässig zu erkennen, dass man selber (zumindest bisher) nie studiert und auch nicht wirklich eine konkrete Vorstellung von "Studium" hat.
Ist jetzt aber nicht böse gemeint
hm. ich kenne diese frage auch von studierten.
so nach dem motto "OMG OMFG !!EINSEINS was willst du denn später damit machen? *gedankenblase:der arme junge!* *gedankenblase:schon wieder ein arbeitsloser mehr, den ich versorgen muss!*"komisch, oder?
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SideWinder schrieb:
Hat auch mit der Tatsache zu tun, dass die mich nicht nehmen bevor ich nicht die Matura gemacht habe.
Klingt so, als wäre es nicht der erste Versuch :p

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was hältst du von zweitstudium philosophie side?
ist doch bei vielen leuten mit naturwissenschaftlichen studien modern; kommst du denn dann nach wien?
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Nur mal so nebenbei bemerkt:
TU-Berlin wird dank mir um einen Linuxer reicher (Lehrgang: Dipl. IT - WS 05/06)
mfg
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@Ösi: Wär auch nicht uninterssant, irgendwas in Richtung Geisteswissenschaften als Zweitstudium zu besetzen.
Aber nach Wien komm ich frühstens in 3 Jahren (Bundesheer + 2 Jahre bis zum ersten Maturaversuch an der HTL - nicht dem zweiten Griff :p).
Und selbst dann wär ein Auslandsstudium was feines, Schweiz zB, aber wer weiß das schon in 3 Jahren ist bestimmt alles anders

MfG SideWinder
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für ein auslandsstudium würd ich aber eher england nehmen.
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SideWinder schrieb:
Klar hab ich noch nicht studiert, das kann ich dir viel zuverlässiger sagen als du es erahnen kannst. Hat auch mit der Tatsache zu tun, dass die mich nicht nehmen bevor ich nicht die Matura gemacht habe. Konkrete Vorstellungen vom Studium habe ich allerdings schon:
Du hast so einige Vorstellungen, die mal korriert werden sollten. Nur fürchte ich, dass sich das durch Prügel alleine auch nicht wieder gerade ziehen lässt. Bauernlümmel halt

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linu(x)bie schrieb:
Nur mal so nebenbei bemerkt:
TU-Berlin wird dank mir um einen Linuxer reicher (Lehrgang: Dipl. IT - WS 05/06)
mfg

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SideWinder schrieb:
Konkrete Vorstellungen vom Studium habe ich allerdings schon: Mein Schlüssel zu mehr Geld im Beruf.
Interessante Vorstellung. Aber das sollte nicht der Grund sein, aus dem du studierst. Davon wirst du nämlich erstmal nichts haben. Im Gegenteil: Während du im Studium mindestens 5 Jahre lang so ziemlich gar kein Geld zur Verfügung hast, macht ein anderer ne Lehre und fängt danach auch schon an, sich nach oben zu arbeiten. Bis du überhaupt anfängst, in den Beruf zu kommen, hat der andere schon 5 Jahre verdient, hat in der Zeit eine Familie gegründet, fährt ein gutes Auto und und und. Mit deinem Einstiegsgehalt wirst du dann vermutlich auch nicht viel mehr verdienen als der dann zu diesem Zeitpunkt verdient. Um dich da abzusetzen, wirst du wieder ein paar Jahre brauchen. ...und da du dann mehr verdienst, wirst du dann auch überproportional viel deines Einkommens an Vater Staat, Krankenversicherungen usw. zahlen dürfen. Irgendwann hast du dich dann natürlich abgesetzt und verdienst tatsächlich auch mit allen Abzügen deutlich mehr als der andere. Was hast du davon? Vermutlich einen äußerst stressigen Job mit Verantwortung für diverse Mitarbeiter, Verantwortung bezüglich bestimmter Projekte, kurzum eine ganze Menge Verantwortung, die der einfache Arbeitnehmer nicht zu tragen hat. Weiterhin wird von dir deutlich mehr Flexibilität als vom einfachen Arbeitnehmer gefordert werden und du wirst auch deutlich mehr arbeiten müssen. Du hast dann keinen Job, den du nach Feierabend einfach abhaken kannst und völlig beiseite legen kannst, um dich um deine Hobbies, deine Familie usw. zu kümmern.
Mit anderen Worten: Ich halte es für zweifelhaft, ob sich ein Studium nur wegen dem Geld lohnt. Das sollte bei der Entscheidung für ein Studium IMHO nicht das wichtigste sein. Viel wichtiger sind Interessen, Lebensart und so weiter. Wer nur das Geld im Sinn hat, wird ein Studium IMHO meistens auch nicht durchstehen, denn das impliziert, wie schon gesagt, eine erhebliche Zeit in der man sich eben nicht so viel leisten kann.
...nur so ein Gedanke, geht sicherlich teilweise an der Realität vorbei, aber man sollte sich IMHO vor einem Studium in etwa darüber klar werden, was das neben "mehr Geld" im späteren Leben ansonsten noch für Implikationen hat.
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Mahlzeit schrieb:
Bauernlümmel halt
Du hast so einige Vorstellungen, die mal korriert werden sollten. Nur fürchte ich, dass sich das durch Prügel alleine auch nicht wieder gerade ziehen lässt.
Mit deinem Einstiegsgehalt wirst du dann vermutlich auch nicht viel mehr verdienen als der dann zu diesem Zeitpunkt verdient.
Sehe ich anders, aber gut :). Beruflicher Erfolg hat grundsätzlich nichts mit der Ausbildung zu tun. Die Chancen darauf steigen aber umso besser deine Ausbildung ist.
Was hast du davon?
Die potentielle Chance GT3 zu fahren und vom Römerberg auf Linz herunterzusehen.
Vermutlich Verantwortung...
Ja, und? Es soll Leute geben denen macht Arbeit auch Spaß. Die finden es toll mal Verantwortung zu haben anstatt sie immer auf die anderen zu schieben.
Du hast dann keinen Job, den du nach Feierabend einfach abhaken kannst und völlig beiseite legen kannst, um dich um deine Hobbies, deine Familie usw. zu kümmern.
Oh, der tolle "Verdienst zwar viel, aber Geld ist nicht alles, denk an Gesundheit, Familie, <insert more here>"-Satz. Bloß hat das eine nichts mit dem anderen zu tun, es ist eine Ausrede derer die es nicht geschafft haben.
wird ein Studium IMHO meistens auch nicht durchstehen
Mir kam noch nicht in den Sinn, dass ich das Studium auch *nicht* schaffen könnte. Das ist im Plan nicht vorgesehen. Ganz ehrlich gesagt mach ich mir mehr Sorgen um den Schnitt des Abschlusses.
im späteren Leben ansonsten noch für Implikationen hat.
Frau, Haus, Baum, Kinder ... hat bloß alles nichts mit Studium zu tun.
MfG SideWinder
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Gut, dass mal jemand auch an die Umwelt denkt.
War bis jetzt die einzige Zukunftsfantasie, die mir unterkommt, wo "Baum" drin vorkommt.
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Kennst du die Redewendung "Ein Mann soll Familie gründen, Haus bauen und Baum pflanzen" nicht? Ist hier so eine Floskel

MfG SideWinder
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Und du willst so ein klassischer Mann werden? Dann werden ja deine Hände dreckig.. Würd ich nicht tun..
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Hrhr, wie gesagt nur eine Floskel
Was die Zukunft bringt kann ich sowieso nicht vorhersagen, vielleich trifft mich morgen der Blitz und es gibt gar keine Zukunft.Der Punkt ist: Solange ich die Chance habe, werde ich alles tun um sie zu nützen. Ich gehöre nicht zum Typ Mensch der seine Ziele absichtlich tief steckt nur um sie auch ganz sicher zu erreichen. Diese Alibi-Ich-Habe-Alles-Erreicht-Glücklichkeit will ich nicht.
Und das mit dem Baum wird nochmal überdacht

MfG SideWinder
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Pseudo-Macho (siehe Fotos ROFL)
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cs spieler
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Ach ja, das Leben ist hart

MfG SideWinder
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SideWinder schrieb:
Mir kam noch nicht in den Sinn, dass ich das Studium auch *nicht* schaffen könnte. Das ist im Plan nicht vorgesehen.
Das war wohl bei den 70% Abbrechern von denen, die mit mir damals angefangen haben, auch nicht vorher geplant

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Musterschueler schrieb:
Das war wohl bei den 70% Abbrechern von denen, die mit mir damals angefangen haben, auch nicht vorher geplant

Naja, fairerweise muss man sagen, dass ein paar dieser Abbrecher nie ernsthaft an einem Studium interessiert waren. Aber der Großteil wird das Studium einfach mit falschen Vorstellungen angefangen haben. Entweder wußten sie nicht, was ein Studium ansich eigentlich bedeutet oder sie wußten nicht, was das Fach eigentlich ist, was sie da studieren wollen oder ähnliches.
Ich denke, dass ein Großteil der Abbrecher das Studium einfach mit falschen Vorstellungen anfängt.