Als Deutscher schäme ich mich für den Antiamerikanismus den manche Deutsche so propagieren



  • 0x00000001 schrieb:

    Die Amis sind meine Freunde. Allein schon deßwegen, weil sie uns vor 60 Jahren unter einsatz ihres Blutes geholfen haben aus unserer ganz tiefen sch... rauszukommen. Das sollte man nicht vergessen, auch wenn die meisten hier schon die 2. Generation dannach sind.

    Guter Punkt! Kommt, lasst uns Soldaten nach Amerika schicken, um die Amerikaner von ihrer Regierung zu befreien.



  • sarfuan schrieb:

    An|ti|ame|ri|ka|nis|mus der; -: ablehnende Haltung gegenüber Gesellschaftssystem, Politik und Lebensstil der USA.

    Das ist eine sinnlose bushistische (siehe elises Post) Vereinnahmug völlig verschiedener Teile (Gesellschaftssystem, Politik und Lebensstil) durch einziges Wort. Sachen die unverbunden sind werden als zusammengehörig betrachtet.
    Antiamerikanismus ist eine Erfindung des Dudens.

    Nur weil ich die Politik Bush's ablehne (ohne da jetzt auch noch näher auf die Differenzen innerhalb seiner Politik einzugehen) heißt das doch nicht, dass ich antikapitalistisch bin und den Lebensstil der USA nicht mag.

    Hier wird versucht, Differenzen undenkbar zu machen. Und das ist ein Fehler, den der liebe Herr Bush macht, den die Deutschen aber freudig übernehmen.



  • Ami Freund schrieb:

    MikeSPK schrieb:

    Komisch.. alle heulen hier rum und schreien "Helft Ihnen, helft Ihnen".. weil es kam ja so groß und breit im TV.

    Dummerweise gibt es auch eine Wahrheit neben dem Fernsehen.. und wenn sich manche darüber informieren und sehen, dass es an anderen Stellen sehr viel mehr Leid gibt als in einem der reichsten Länder der Erde und dann sagen,

    Das ist schwachsinniges aneinanderrechnen.

    Die Amis sind unsere FREUNDE, die armen in Afrika und am Hindukusch sind
    das nicht.
    Wenn es uns mal schlecht geht, dann können die in Afrika uns auch nicht helfen,
    aber die Amis, unsere Freunde, die könnten das aus genau diesem Grund müssen
    wir auch unseren Amis helfen, auch wenn sie selber genug Geld haben.

    Und helfen kann man auch mit Material und Hilfskräften, nicht nur mit Geld.

    Außerdem, denk mal an unsere eigene Wirtschaft.
    Die Amis kaufen Amiprodukte und Produkte von ihren Freunden und
    ich würde mir schon wünschen, daß die Amis weiterhin unsere Deutschen Autos kaufen, den unsere Autobranche hat es nötig.

    Geld spielt hier also keine Rolle, Freunde sind Freunde und wenn die in Not sind, dann muß man ihnen helfen.
    So sehe ich das.

    Aber wenn man Afrika und so viel mehr helfen würde und sie dann
    auch reich wären würden sie uns auch helfen.Stell dir vor Amerika
    könnte nicht helfen weil z.b. bei ihnen plötzlich eine krise ausbricht
    sie werden arm und sin wie ein land in arika.

    Sind sie dann nicht mehr unsere Freunde?

    mfg.
    Stefan



  • Quer-Gedacht. schrieb:

    siehe elises Post

    Welchen Beitrag? Ich sehe hier keinen.

    Das ist eine sinnlose bushistische (siehe elises Post) Vereinnahmug völlig verschiedener Teile (Gesellschaftssystem, Politik und Lebensstil) durch einziges Wort. Sachen die unverbunden sind werden als zusammengehörig betrachtet.

    Es ist keine sinnlose Vereinnahmung. Die Teile sind verschieden, selbstverständlich, aber ganz sicher nicht zusammenhangslos. Und das ist das hüpfende Komma. Antiamerikanismus bezeichnet die Ablehnung von Dingen, die von "dort kommen" - oder eben auch nur eine negative Grundeinstellung zu selbigen.
    Amerikaner haben eine bescheidene Kultur und was sie machen ist nur zusammengeklaut aus anderen Kulturen. Sie leben ungesund und essen lauter Müll (Junk Food), verschmutzen die Umwelt mit ihren benzinfressenden überdimensionierten Autos, sind Waffennarren, arrogant, selbstverliebt und ungebildet. Antiamerikanismus hat eine sehr lange Tradition in Europa. Bush mag ein sehr willkommener Anlass sein, die Ursache ist er aber sicherlich nicht.

    Antiamerikanismus ist eine Erfindung des Dudens.

    A•mer•i•can•ism

    Pronunciation: (u-mer'i-ku-niz"um), [key]
    —n.
    1. a custom, trait, or thing peculiar to the United States of America or its citizens.
    2. a word, phrase, or other language feature that is especially characteristic of the English language as spoken or written in the U.S.
    3. devotion to or preference for the U.S. and its institutions.
    4. anything, as a custom or word, peculiar to America.

    an•ti-A•mer•i•can

    Pronunciation: (an"tē-u-mer'i-kun, an"tī-), [key]
    —adj.
    opposed or hostile to the United States of America, its people, its principles, or its policies.

    —n.
    an anti-American person.

    http://opera.infoplease.com/index.html



  • Ami Freund schrieb:

    MikeSPK schrieb:

    Komisch.. alle heulen hier rum und schreien "Helft Ihnen, helft Ihnen".. weil es kam ja so groß und breit im TV.

    Dummerweise gibt es auch eine Wahrheit neben dem Fernsehen.. und wenn sich manche darüber informieren und sehen, dass es an anderen Stellen sehr viel mehr Leid gibt als in einem der reichsten Länder der Erde und dann sagen,

    Das ist schwachsinniges aneinanderrechnen.

    Die Amis sind unsere FREUNDE, die armen in Afrika und am Hindukusch sind
    das nicht.
    Wenn es uns mal schlecht geht, dann können die in Afrika uns auch nicht helfen,
    aber die Amis, unsere Freunde, die könnten das aus genau diesem Grund müssen
    wir auch unseren Amis helfen, auch wenn sie selber genug Geld haben.

    Und helfen kann man auch mit Material und Hilfskräften, nicht nur mit Geld.

    Außerdem, denk mal an unsere eigene Wirtschaft.
    Die Amis kaufen Amiprodukte und Produkte von ihren Freunden und
    ich würde mir schon wünschen, daß die Amis weiterhin unsere Deutschen Autos kaufen, den unsere Autobranche hat es nötig.

    Geld spielt hier also keine Rolle, Freunde sind Freunde und wenn die in Not sind, dann muß man ihnen helfen.
    So sehe ich das.

    Entweder du bist "blind" oder dumm. (sry nehms nicht zu persönlich).

    Denkst du die Amis würden uns helfen, wenn bei uns Katrina durchgezogen wäre? Sicher nicht.
    Nur weil sie uns früher aus der schei... gezogen haben, muss das nicht für uns bedeuten dass wir nun Freunde sind, und uns gegenseitig - händchenhaltend - über die Straße führen.

    Du meinst Afrika hat keine hilfe verdient, weil wir keine Freunde sind? lol...
    Ich mein, du schaust ziemlich parteiisch nur auf ein Land, das sau viel Kohle hat. Die Amis haben keine Kohle notwendig, noch haben sie sie verdient.
    Deutschland sollte lieber einiges an die 3teWeltLänder schicken, bei denen jeden Tag Kinder und andere Menschen elendig verhungern.

    Für mich sind Amis keine Freunde, auch wenn ich nicht Rechts noch Links bin 😉



  • Es wird immer wieder vor verstecktem Antiammerikanismus gewarnt!

    Also mein Antiamerikanismus ist bestimmt nicht verstckt!
    Und ich bin stolz darauf!



  • Also ich mag die Amis (das Volk) wie auch jedes Andere, denn es sind nette Leute wie Du und ich.

    ABER ich kann Bush nicht ausstehen, der ist ein "§%&/()/&%§"!§, ...
    und da ich ja nicht für ihn bin, muß ich ja gegen ihn sein ! 😃



  • durito schrieb:

    Bush ist schuld. "Entweder für uns oder gegen uns."
    Drum gibts nur noch fanatische Pro-Amis und fanatische Anti-Amis. Schöne neue schwarz-weisse Welt 😉

    👍



  • sarfuan schrieb:

    Quer-Gedacht. schrieb:

    siehe elises Post

    Welchen Beitrag? Ich sehe hier keinen.

    Ist vielleicht woanders (geht aber eh in allen Threads hier um dasselbe Thema, also..), aber Quer-Denker stört das nicht.

    Es ist keine sinnlose Vereinnahmung. Die Teile sind verschieden, selbstverständlich, aber ganz sicher nicht zusammenhangslos. Und das ist das hüpfende Komma. Antiamerikanismus bezeichnet die Ablehnung von Dingen, die von "dort kommen" - oder eben auch nur eine negative Grundeinstellung zu selbigen.

    Wenn du es dir genau überlegst, erzeugt das Wort "Antiamerikanismus" allerdings erst den typischen Antiamerikanisten (gibt es den wirklich?). Ein gegen Teile Amerikas zu sein funktioniert heute nicht ja gar nicht mehr (so einfach), ohne gleich gegen alles sein zu wollen. Das sieht man übrigens äußerst gut daran, dass Leute das Label Antiamerikanismus idR aufgesetzt bekommen, es nicht selbst annehmen.

    Amerikaner haben eine bescheidene Kultur und was sie machen ist nur zusammengeklaut aus anderen Kulturen. Sie leben ungesund und essen lauter Müll (Junk Food), verschmutzen die Umwelt mit ihren benzinfressenden überdimensionierten Autos, sind Waffennarren, arrogant, selbstverliebt und ungebildet. Antiamerikanismus hat eine sehr lange Tradition in Europa. Bush mag ein sehr willkommener Anlass sein, die Ursache ist er aber sicherlich nicht.

    Ich weiß jetzt nicht in welchem Bezug das da steht.
    Aber was ist an einer bescheidenen Kultur, zusammenklauen aus anderen Kulturen, ungesund leben, Junk Food essen (Ach da fällt mir übrigens ein, Eisenbahnfahren ist ja auch ungesund, denn 15-20km/h, das verträgt ein menschlicher Körper einfach nicht [siehe http://www.darc.de/distrikte/b/23/emvu-db1nv.htm unter 15.]), was ist daran schlecht? Mich düngt, du wolltest nicht darauf hinaus.
    (btw. ich kenne keine Kultur, die nicht bescheiden ist. keine.)

    A•mer•i•can•ism
    ...

    Pars pro toto. Es kommt auf das Prinzip an.



  • Lyrix schrieb:

    Entweder du bist "blind" oder dumm. (sry nehms nicht zu persönlich).

    Du hast keine Ahnung von Geschichte.

    Denkst du die Amis würden uns helfen, wenn bei uns Katrina durchgezogen wäre? Sicher nicht.

    Das muß ich mir nicht denken, denn ich weiß schon,
    daß die Ami uns schon lange geholfen haben.

    Ohne die Amis wäre Deutschland ein Agrarstaat, da nach dem 2. WK sich nur
    die Amis dafür eingesetzt haben, daß hier die Wirtschaft wieder aufgebaut wird.

    Die anderen Siegermächte England, Frankreich und Russland wollten nämlich endgültig die inudstrielle Produktion besonders von der Metallverarbeitung
    in Deutschland zum erliegen bringen und einen Agrarstaat aus Deutschland machen,
    weil deren Meinung nach nur so verhindert werden können, daß Deutschland
    einen neuen weiteren Krieg wieder anzettelt.

    Gut das sich die Amis da durchgesetzt haben.

    Aber DAS, mein lieber unwissender ware nur EIN Beispiel von vielen,
    wo uns die Amis geholfen haben.

    Nur weil sie uns früher aus der schei... gezogen haben, muss das nicht für uns bedeuten dass wir nun Freunde sind, und uns gegenseitig - händchenhaltend - über die Straße führen.

    Jetzt sind sogar wir am Zug!
    Wir müssen uns revanchieren und Hilfe zurückgeben.

    Du meinst Afrika hat keine hilfe verdient, weil wir keine Freunde sind? lol...

    Mit Afrikanern bin ich nicht verwandt, mit Amis schon eher, schließlich sind dort viele aus Deutschland und die europäische Kultur steckt dort auch noch
    im Kern.
    All das fehlt bei Afrika.

    Ich mein, du schaust ziemlich parteiisch nur auf ein Land, das sau viel Kohle hat. Die Amis haben keine Kohle notwendig, noch haben sie sie verdient.

    Aus Geld kann man keine Wasseraufbereitungsanlagen zaubern.
    Medizinische Hilfe erst recht nicht.

    Deutschland sollte lieber einiges an die 3teWeltLänder schicken, bei denen jeden Tag Kinder und andere Menschen elendig verhungern.

    Bla, bla.
    Die da unten haben ganz andere Probleme.
    Da fängt es mit Stammeskriegen an und hört bei Korruption auf,
    da mußt du zuerst anpacken, bevor überhaupt an Spendengelder zu denken ist.
    Und ja, die UN hat es versucht, in Somalia und was daraus geworden ist, ist
    inzwischen auch bekannt.

    Afrika hat noch einen weiten Weg vor sich und den gehen sie besser alleine,
    denn wenn wir uns einmischen, dann läuft das eh nur schief.

    Für mich sind Amis keine Freunde, auch wenn ich nicht Rechts noch Links bin 😉

    Dann bist du wohl Russe.



  • Ami Freund schrieb:

    Mit Afrikanern bin ich nicht verwandt, mit Amis schon eher, schließlich sind dort viele aus Deutschland und die europäische Kultur steckt dort auch noch
    im Kern.
    All das fehlt bei Afrika.

    ach und jahrhundertelange unterdrückung durch UNS, da sollten WIR nicht wieder irgendwas gutmachen?

    Und ja, die UN hat es versucht, in Somalia und was daraus geworden ist, ist
    inzwischen auch bekannt.

    achja? was denn?

    Afrika hat noch einen weiten Weg vor sich und den gehen sie besser alleine,
    denn wenn wir uns einmischen, dann läuft das eh nur schief.

    das ist leider richtig, allerdings haben WIR uns da schon eingemischt und deshalb müssen WIR das auch wieder gerade biegen, denn WIR sind verantwortlich.


  • Mod

    trotzdem AMI freund schrieb:

    Ami Freund schrieb:

    Mit Afrikanern bin ich nicht verwandt, mit Amis schon eher, schließlich sind dort viele aus Deutschland und die europäische Kultur steckt dort auch noch
    im Kern.
    All das fehlt bei Afrika.

    ach und jahrhundertelange unterdrückung durch UNS, da sollten WIR nicht wieder irgendwas gutmachen?

    Bisher hat jede Wiedergutmachung von Schlecht zu Schlimmer geführt - weil wir gar nicht genug von der Kultur verstehen, um es richtig zu machen.

    Abgesehen davon weiß ich nicht, wer "WIR" sein soll. Meinst Du jetzt Deutschsüdwestafrika, oder welche fundamentale Rolle hat Deutschland in Afrika gespielt???

    trotzdem AMI freund schrieb:

    Und ja, die UN hat es versucht, in Somalia und was daraus geworden ist, ist
    inzwischen auch bekannt.

    achja? was denn?

    Totale Anarchie.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,369498,00.html

    Es gab bei Spiegel.de noch einen anderen Artikel über die Folgen des Tsunami in Somalia und was sich da vor Ort abspielt, leider habe ich den auf die Schnelle nicht mehr gefunden.

    trotzdem AMI freund schrieb:

    Afrika hat noch einen weiten Weg vor sich und den gehen sie besser alleine,
    denn wenn wir uns einmischen, dann läuft das eh nur schief.

    das ist leider richtig, allerdings haben WIR uns da schon eingemischt und deshalb müssen WIR das auch wieder gerade biegen, denn WIR sind verantwortlich.

    Die Schlußfolgerung ist unlogisch. Wenn Du ein Haus angezündet hast, mag es zwar für Dein Gewissen und für die Gerechtigkeit gut sein, wenn Du es wieder aufbaust. Aber die Bewohner haben vielleicht einfach die Schnauze voll von Dir und würden IHR Haus vielleicht lieber ALLEINE nach IHREN Wünschen aufbauen, und nicht nach DEINEN Vorstellungen.

    Das ist doch das ewige Dilemma, wenn Du als Außenstehender versuchst, in einer Kultur etwas zu steuern... auf diese Weise geht der Kolonialismus ja ewig weiter!!! Jede Hilfsmaßnahme ist die Fortsetzung der Kolonialisierung mit anderen Mitteln.



  • durito schrieb:

    Bush ist schuld. "Entweder für uns oder gegen uns."
    Drum gibts nur noch fanatische Pro-Amis und fanatische Anti-Amis. Schöne neue schwarz-weisse Welt 😉

    die anzahl der farben, die man wahrnimmt, ist ein maß für den iq.
    es sind übrigens die selben leute, die amis bashen und die nach jeder medien-straftat die todesstrafe fordern. (naja, fast. die intellektuellen rechten sind auch antiamerikanistisch.)



  • Was mich viel mehr aufregt sind diese Leute die jedermann auf den Scheiterhaufen schmeißen wollen der mal nicht als Vasall vor Bush knien will. Wer keine Abstufungen mehr zwischen Vasall und Feind sieht dem ist ganz einfach nicht mehr zu helfen.



  • Ben04 schrieb:

    Was mich viel mehr aufregt sind diese Leute die jedermann auf den Scheiterhaufen schmeißen wollen der mal nicht als Vasall vor Bush knien will. Wer keine Abstufungen mehr zwischen Vasall und Feind sieht dem ist ganz einfach nicht mehr zu helfen.

    Da stimme ich dir zu.

    Dann bist du wohl Russe.

    Wusst ich gar nicht.



  • Ami Freund schrieb:

    Ohne die Amis wäre Deutschland ein Agrarstaat, da nach dem 2. WK sich nur die Amis dafür eingesetzt haben, daß hier die Wirtschaft wieder aufgebaut wird.

    ohne die amis wäre deutschland jetzt eine weltmacht, und die meisten von uns regimetreue, gut konditionierte deppen 😉



  • Howdy kumpels,
    na klar hilft amerika wenn in deutschland ein hurricane kommt, aber hier gibt es sowas ja zum glueck gar nicht erst,,

    mfg,
    coolio



  • Marc++us schrieb:

    Bisher hat jede Wiedergutmachung von Schlecht zu Schlimmer geführt - weil wir gar nicht genug von der Kultur verstehen, um es richtig zu machen.

    nur uns nicht weniger verantwortlich fühlen.
    das WIR und das UNS sollte übrigens dezent auf das "wir" von ami freund hinweisen. genauso wenig wie "ich" und "du" (nehm ich jetzt mal überheblich an) etwas für die ausbeutung der dritten welt vor 10, 20, 50, 100 jahren konnten, sollen "wir uns" in schuldgefühlen suhlen und uns fühlen, als müssten wir uns irgendwie revanchieren. ein solches wir und uns gibt es schlicht und einfach nicht.

    Marc++us schrieb:

    Totale Anarchie.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,369498,00.html

    Es gab bei Spiegel.de noch einen anderen Artikel über die Folgen des Tsunami in Somalia und was sich da vor Ort abspielt, leider habe ich den auf die Schnelle nicht mehr gefunden.

    sehe an dem artikel jetzt nicht unbedingt einen grund, warum dort totale anarchie herrscht, man mit dem helfen aufhören sollte, und was an dieser hilfe schlecht war...
    natürlich muss man mit solchen versorgungsdingens differenzieren; und auf keinen fall nur die wirtschaftliche, sondern auch die gesellschaftliche, sozialpolitische und sozial- und kulturellrechtliche lage abchecken, und das in verbindung nicht nur mit den leuten dort, sondern mit unserer eigenen kultur/eigenen staaten. steter tropfen reicht eben doch nicht.

    Das ist doch das ewige Dilemma, wenn Du als Außenstehender versuchst, in einer Kultur etwas zu steuern... auf diese Weise geht der Kolonialismus ja ewig weiter!!! Jede Hilfsmaßnahme ist die Fortsetzung der Kolonialisierung mit anderen Mitteln.

    die alternative wäre also völliges in ruhe lassen.

    und was bewirkst du damit?
    zweiteilung der welt, möglicherweise eine eigene kultur, mit eigener wirtschaft etc.?
    leider ist afrika international auch schon in sehr vielen bereichen wirtschaftlich eingebettet und die afrikanische union wirkt auch ein bisschen "abgeschaut", zumindest ist sie internationalisiert.
    ohne JEGLICHEN kontakt (inklusive schulden etc.) abzubrechen ist dein vorschlag wohl genauso unrealistisch.

    eine lösung könnte in einer kritik am postkolonialismus liegen, die verschiedene soziale differenzen in ihre überlegungen miteinbezieht.



  • die realität schrieb:

    Ami Freund schrieb:

    Ohne die Amis wäre Deutschland ein Agrarstaat, da nach dem 2. WK sich nur die Amis dafür eingesetzt haben, daß hier die Wirtschaft wieder aufgebaut wird.

    ohne die amis wäre deutschland jetzt eine weltmacht, und die meisten von uns regimetreue, gut konditionierte deppen 😉

    Ne, wir währen dann alle rot und würden einheitliche Trainingsanzüge tragen, Genosse!


  • Mod

    trotzdem schrieb:

    eine lösung könnte in einer kritik am postkolonialismus liegen, die verschiedene soziale differenzen in ihre überlegungen miteinbezieht.

    Haeh?

    Ja doch, das koennte eine Loesung sein, die aus Deutschland kommt.

    🙄


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