China mausert sich
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http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,379290,00.html
Das klingt doch alles schon recht fortschrittlich. Vielleicht kommen sie ja vor den Amis zum Mars... .
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...und richten dort ein Gefangenenlager für politische Gegner ein.
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Das China langfristig die stärkste Nation überhaupt wird, ist ja nun wirklich kein Geheimnis mehr
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masteroftheobvious schrieb:
Das China langfristig die stärkste Nation überhaupt wird, ist ja nun wirklich kein Geheimnis mehr
absoluter schwachsinn
plapper nicht immer alles nach was irgendwelche angeblich schlauen leute im fernsehen sabbeln
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Plapper lieber nach, was nachweislich Geisteskranke in irgendwelchen unsinnigen Foren sabbeln.

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ich geb denen langfristig höchstens ne chance wenn die mal anfangen ne menschenwürdige ethik zu entwickeln
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HEZ schrieb:
...und richten dort ein Gefangenenlager für politische Gegner ein.
Ein kommunistischer Staat muss seine Bevölkerung vor verräterischen Kräften schützen können. Um die Gleichheit aller zu wahren, sind somit alle dem Zweck dienlichen Mittel gerechtfertigt - das schliesst Vorgehen wie Drohung, Folter und Mundtotmachung ein.

Ach ja: Gefangenenlager für politische Gegner werden sie auf dem Mond wohl nicht errichten; von denen haben die ja auf der Erde schon genug. Der Bau einiger weiterer Anstallten ist im nächsten Fünfjahresplan bestimmt berücksichtigt.
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HEZ schrieb:
...und richten dort ein Gefangenenlager für politische Gegner ein.
Ein kommunistischer Staat muss seine Bevölkerung vor verräterischen Kräften schützen können. Um die Gleichheit aller zu wahren, sind somit alle dem Zweck dienlichen Mittel gerechtfertigt - das schliesst Vorgehen wie Drohung, Folter und Mundtotmachung ein.

Ach ja: Gefangenenlager für politische Gegner werden sie auf dem Mond wohl nicht errichten; von denen haben die ja auf der Erde schon genug. Der Bau einiger weiterer Anstallten ist im nächsten Fünfjahresplan bestimmt berücksichtigt.
Sovok schrieb:
ich geb denen langfristig höchstens ne chance wenn die mal anfangen ne menschenwürdige ethik zu entwickeln
Das wird wohl aber nie der Fall sein. Ich wette, die Chinesen (nicht alle, aber ein grosser Teil von ihnen) würden auch den letzten Baum ausreissen...
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Inspector Gadget schrieb:
masteroftheobvious schrieb:
Das China langfristig die stärkste Nation überhaupt wird, ist ja nun wirklich kein Geheimnis mehr
absoluter schwachsinn

Begründung? Wer ernsthaft leugnen will, dass China die Zukunft gehört, liest entweder keine seriösen Zeitungen oder ist einfach nur dumm.
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Da müsste mal einer einen Poll starten: Was ist das erste Gewächs das auf dem Mars gepflanzt wird?
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gYnZNEG schrieb:
HEZ schrieb:
...und richten dort ein Gefangenenlager für politische Gegner ein.
Ein kommunistischer Staat muss seine Bevölkerung vor verräterischen Kräften schützen können. Um die Gleichheit aller zu wahren, sind somit alle dem Zweck dienlichen Mittel gerechtfertigt - das schliesst Vorgehen wie Drohung, Folter und Mundtotmachung ein.

Ach ja: Gefangenenlager für politische Gegner werden sie auf dem Mond wohl nicht errichten; von denen haben die ja auf der Erde schon genug. Der Bau einiger weiterer Anstallten ist im nächsten Fünfjahresplan bestimmt berücksichtigt.
das trifft nur auf den chinesisch umgesetzten kommunismus zu und is imho keine
grundlegende voraussetzung für die umsetzung der kommunistischen idee.
nur weils noch kein staat anders gemacht hat heisst das nich automatisch dasses nich geht
gYnZNEG schrieb:
Sovok schrieb:
ich geb denen langfristig höchstens ne chance wenn die mal anfangen ne menschenwürdige ethik zu entwickeln
Das wird wohl aber nie der Fall sein. Ich wette, die Chinesen (nicht alle, aber ein grosser Teil von ihnen) würden auch den letzten Baum ausreissen...
nö denk ich ned... fortschritt is langfristig nur mit ner gebildeten bevölkerung möglich und sone bevölkerung lässt sich ungern unterdrücken und an der nase rumführn
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Sovok schrieb:
fortschritt is langfristig nur mit ner gebildeten bevölkerung möglich und sone bevölkerung lässt sich ungern unterdrücken und an der nase rumführn
Äh, Du solltest mal dringend Dein Bild von China korrigieren - falls Dir da das Bild von lauter Chinesen im Blaumann auf Fahrrädern im Kopf herumkreist - LÖSCHEN!!! DRINGEND.
Die Chinesen wissen sehr genau, daß sie durch die Regierung bevormundet werden. Allerdings gibt es eine klare Trennung: die Regierung hält sich aus der Wirtschaft raus, und greift höchstens in der Form ein, daß sie Infrastrukturplanungen durchführt. Und da auch die gebildeten Chinesen keinerlei Interesse an individuellen Freiheitsrechten verspüren - es gibt nicht mal eine Wort dafür, das Wort für Freiheit hat nämlich nur die Bedeutung wie bei uns "frei im Sinne = nicht im Gefängnis" - gibt's da keinen Druck oder sowas. Das eigene Rollenbild ist völlig anders, nicht nur in China, in ganz Asien. Autorität durch den Staat wird dort erwartet, begrüßt. Wichtig ist, daß es der Gruppe gut geht: der Familie, der Firma, dem Ort, dann dem Land. Diese Einstellung ist viele 1000 Jahre alt, und daher läuft die Beschneidung der Freiheitsrechte nach westlicher Denkweise eben nicht gegen eine alte oder andere Kultur, sondern ist dieser konform.
Insofern ist die Lage nicht mit dem Kommunismus in Osteuropa vergleichbar, wo sich ein Druck aufbaute, gekoppelt mit einem wirtschaftlichen Niedergang.
Die Chinesen sehen zur Zeit nur Chancen: die auf Land, in dem sie in die Städte gehen, und die in den Städten, daß sie arbeiten, vorangehen, Neues erproben, und sie träumen davon Exportweltmeister zu werden.
Zur Zeit lachen wir noch über die ersten chinesischen Autos und Werkzeugmaschinen in Deutschland. Aber wenn man die letzten Jahre verfolgt, ist der Fortschritt erschreckend. Wie sich einige Firmen innerhalb von einem Jahr nach Vorne bewegen, das ist kaum noch zu glauben. Wir werden da noch richtig dran zu knabbern bekommen, vor allem wenn man sich die Unbeweglichkeit unseres Systems und unserer Firmen im Alltag so ansieht.
Da kannste halt sagen was Du willst: wir sind Rom, und die sind die Völkerwanderung - hier läuft halt keiner mehr für Essen um die halbe Welt.
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Sovok schrieb:
gYnZNEG schrieb:
Sovok schrieb:
ich geb denen langfristig höchstens ne chance wenn die mal anfangen ne menschenwürdige ethik zu entwickeln
Das wird wohl aber nie der Fall sein. Ich wette, die Chinesen (nicht alle, aber ein grosser Teil von ihnen) würden auch den letzten Baum ausreissen...
nö denk ich ned... fortschritt is langfristig nur mit ner gebildeten bevölkerung möglich und sone bevölkerung lässt sich ungern unterdrücken und an der nase rumführn
Bloedsinn. Eine loyale Elite und klein gehaltenes Fussvolk sind die Schluessel zum Erfolg.

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Marc++us schrieb:
das Wort für Freiheit hat nämlich nur die Bedeutung wie bei uns "frei im Sinne = nicht im Gefängnis"
Äh... das Wort passt doch dann? Nicht eingesperrt.
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@HEZ: es gibt aber keine "Freiheit zu tun und zu lassen was man will, die Freiheit sich persönlich zu verwirklichen". In der Definition westlicher Demokratien meint man mit Freiheit doch nicht "nicht eingesperrt", sondern "Freiheit sich zu entwickeln".
Unter Freiheit versteht ein Chinese, daß er nicht in einem Raum sitzt, der abgeschlossen ist. Mehr nicht.
Wenn Du einem Chinesen zu erklären versuchst, warum man als junger Mensch meistens möglichst bald bei den Eltern ausziehen will, um unabhängig und "frei" zu sein, um seinen eigenen Weg zu gehen - dann schauen Dich einige dunkle Augenpaare nur verständnislos an und fragen "Why?". Denn das ist der Horror für jeden Asiaten. Gezwungen zu sein, eine eigene Entscheidung zu treffen, ohne Rückhalt der Gruppe - Horror pur. In den Firmen trifft man daher auch meistens auf 3 gleichberechtigte Ingenieure oder Leiter, einer für Techniker, einer für Wartung, einer für Qualität, die letztlich gemeinsam entscheiden. Du wirst von einem alleine keine Entscheidung bekommen, er wird sich immer zunächst abstimmen. Und das sind die Gebildeten! Wie soll man bei der Denkweise ernsthaft eine positive Stimmung für den Begriff "Meinungsfreiheit" erwarten?
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Marc++us schrieb:
Die Chinesen wissen sehr genau, daß sie durch die Regierung bevormundet werden. Allerdings gibt es eine klare Trennung: die Regierung hält sich aus der Wirtschaft raus, und greift höchstens in der Form ein, daß sie Infrastrukturplanungen durchführt. Und da auch die gebildeten Chinesen keinerlei Interesse an individuellen Freiheitsrechten verspüren - es gibt nicht mal eine Wort dafür, das Wort für Freiheit hat nämlich nur die Bedeutung wie bei uns "frei im Sinne = nicht im Gefängnis" - gibt's da keinen Druck oder sowas. Das eigene Rollenbild ist völlig anders, nicht nur in China, in ganz Asien. Autorität durch den Staat wird dort erwartet, begrüßt. Wichtig ist, daß es der Gruppe gut geht: der Familie, der Firma, dem Ort, dann dem Land. Diese Einstellung ist viele 1000 Jahre alt, und daher läuft die Beschneidung der Freiheitsrechte nach westlicher Denkweise eben nicht gegen eine alte oder andere Kultur, sondern ist dieser konform.
ach das heißt es gibt garkeine opposition, hinrichtungen, hundertausende flüchtlinge... ja dann hab ich wohl alles nur geträumt genau wie der cia und amnesty international
und wenns die doch gibt existiert auch ein wiederstand gegen die unterdrückung... der rest gibt eher klein bei wie der großteil der bevölkerung zur nazizeit weil sie einigermaßen leben können solang sie sich nich auflehnen
in einem land mit einer großflächigen einstellung wie du sie beschreibst wärn ja alle glücklich und zufrieden oder?
und die anschließende frage is natürlich wieviel der staatlichen bildung aus reiner indoktrinierung besteht, die nach 10jahren einfach kein freiheitsbestreben mehr zulässt
den punkt mit der 1000jährigen einstellung glaub ich eh nich... sonst würde sich die europäische bevölkerung heute noch irgendwelchen adligen unterwerfen
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Marc++us schrieb:
Wenn Du einem Chinesen zu erklären versuchst, warum man als junger Mensch meistens möglichst bald bei den Eltern ausziehen will, um unabhängig und "frei" zu sein, um seinen eigenen Weg zu gehen
Das will man hier als junger Mensch nicht mehr.
Pro:

Contra: Zuhause wird einem die Wäsche gewaschen, man kriegt umsonst Essen, zahlt keine Miete, muss nicht extra umziehen, uvm.
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War das jetzt Ironie?
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@Marc++us
Wie sieht es mit persönlichen Ambitionen aus? Sind diese auch gruppengesteuert? Das würde ja einen gewaltigen Einfluß der Werbung bedeuten oder irre ich mich da?Es ist irgendwie schwer sich wirklich vorzustellen wie Chinesen denken. Ich kann mir auch irgendwie nicht vorstellen wie sich 1000 Jahre lang kein freiheitlicher Gedanke entwickeln konnte. In den westlichen Civilationen ist dieser Gedanke ja mehrmals in verschiedenen Formen aufgekommen.
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Marc++us schrieb:
Zur Zeit lachen wir noch über die ersten chinesischen Autos und Werkzeugmaschinen in Deutschland. Aber wenn man die letzten Jahre verfolgt, ist der Fortschritt erschreckend. Wie sich einige Firmen innerhalb von einem Jahr nach Vorne bewegen, das ist kaum noch zu glauben. Wir werden da noch richtig dran zu knabbern bekommen, vor allem wenn man sich die Unbeweglichkeit unseres Systems und unserer Firmen im Alltag so ansieht.
ja wir müssen ja auch unser ganzes know-how nach china tragen. ich könnte jedesmal kotzen wenn ich hör das wieder ne firma na china geht, sollen die sich doch selber aus em dreck ziehen. es ist zwar billig da unten zu produzieren aber nach ein paar jahren hab ich mir selber konkurrenz geschaffen weil die da unten mein ganzes know-how geklaut haben.
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Sovok schrieb:
genau wie der cia und amnesty international
Als Informatiker sollte Dir doch klar sein, daß Kommunikation auf einem gemeinsamen Symbolvorrat und gemeinsamen Wissen beruht, andernfalls ist kein Informationsaustausch möglich. Leider beruht die gesamte Denkweise westlicher Organisationen darauf, daß ausschließlich die westliche Denkweise Glück bringen kann. Es herrscht völliges Unverständnis gegenüber anderen Kulturkreisen.
Gerade die Einschätzung fremder Kulturen durch den CIA ist doch mehr als fragwürdig, siehe Islamismus, Irak und mittlerer Osten. Wie anders ist es erklärbar, daß jemand ernsthaft versucht Abstimmungswahlen in Afghanistan zu etablieren?
Das mit der 1000jährigen Geschichte siehst Du meines Erachtens falsch: in Europa haben die Griechen vor 3000 Jahren bereits die individuelle geistige Freiheit als Ziel der gesellschaftlichen Entwicklung propagiert (trotzdem es zu dieser Zeit Sklaven gab). Durch die gesamte europäische Geschichte hindurch hat dies letztlich den Vorantrieb gebildet - sieht man von der Dunkelphase des Mittelalters ab.
Aber in der 3000jährigen chinesischen Geschichte war immer die Unterordnung des Individuums in die Gesellschaft (nicht die Unterdrückung! die freiwillige Rückstellung eigener Bedürfnisse) als Ziel der gesellschaftlichen Entwicklung propagiert. In der Dunkelphase des chinesischen Kommunismus unter Mao wurden diese Überlieferungen und Traditionen unterdrückt, aber in der heutigen kulturellen Rückbesinnung kommen die Chinesen wieder bei dieser alten Strömung an.
Apropos glücklich sein, glaubst Du bei uns mit unseren Freiheiten und Möglichkeiten sind viele Leute glücklich? Was ist denn das für ein Argument?