Erfahrungen mit Heimarbeitsplatz als Softwareentwickler?
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Hallo,
hat jemand Erfahrungen mit einem Heimarbeitsplatz als Softwareentwickler ( Entfernung Wohnung - Firmensitz größer 300 km )?
Wie läuft das mit der Kommunikation und der Überwachung der Arbeitszeiten?
Wie viel mal im Jahr/Monat/Woche seid ihr dann in der Firma?
Ist es eher hinderlich, vorteilhaft oder hat es keine Auswirkungen von zu Hause zu arbeiten?
Ich hoffe hier haben einige Leute Erfahrungen und können etwas dazu berichten.Viele Grüße
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gast schrieb:
hat jemand Erfahrungen mit einem Heimarbeitsplatz als Softwareentwickler ( Entfernung Wohnung - Firmensitz größer 300 km )? Wie läuft das mit der Kommunikation und
jup. alles kein problem.
kommunikationsweise hängt vom chef ab. bei mir damals viel per voice, rest per mail. firma hatte diese telefonate bezahl und nen neuen rechner gestellt. mache chefs mögen auch icq.der Überwachung der Arbeitszeiten?
chef liest sich allen geänderten code mit diff oder WinDiff durch und fragt dich auch, was das eine oder andere soll und macht vorschläge. bescheißen ist da nicht viel.
Wie viel mal im Jahr/Monat/Woche seid ihr dann in der Firma?
eigentlich nur zum vorstellungsgespräch. aber da war ich nicht so lange.
die anderen tele-jobs waren nah, max 25km, mit wochentlich eine stunde treffen.Ist es eher hinderlich, vorteilhaft oder hat es keine Auswirkungen von zu Hause zu arbeiten?
vorteil, ist daß man, wenn die konzentration nachläßt, sich einfach aufs ohr hauen kann und wanannders weitermachen.
diese sorte arbeit hatte ich immer während des studiums. so 20-30 stunden pro woche.
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Hallo,
danke für die Antwort.
Das mit der Kommunikation, ist das eher hinderlich wenn man mal schnell was besprechen/zeigen will? Bescheißen meinte ich auch nicht, wegen der Frage der Arbeitszeit. Ging mir nur darum, dass Chef nicht sagen kann, "Du machst ja nix". Denn es kann ja durchaus mal ein Problem entstehen an dem man 1 - n Stunden sitzt. Das sieht ein Chef natürlich eher vor Ort.
Ich habe schon einige male das Argument gehört, dass bei einem Heimarbeitsplatz die Kommunikation leidet und somit auch das Projekt. Würdest Du das bestätigen?
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Hi,
ich arbeite gelegentlich mal eine Woche oder eine Tag daheim wenn ich weiß das im Büro eh keiner ist oder verpennt habe

Ich bin so ca 30% meiner Arbeitszeit "daheim".Kommunikation läuft über VOIP-Software (drahtlos Headset ist ultra-praktisch) und eMail. Übers VPN hab ich auch immer Zugriff auf alle Resourcen/Server die ich brauche.
DSL Flat zahlt die Firma zu 50%. Es gab schon andere Homeoffice Leute (Vertrieb) bei denen das so ist sonst wäre ich nicht auf die Idee gekommen. Einfach dreist nachfragen

Allerdings ist das "Problem", dass man immer irgendwie versucht ist nachzuweisen ,dass man an dem Tag was geschafft hat. Führt dazu, dass man oft länger als 8 Stunden arbeitet oder öfters mal eine "Status"-Meldung rausschickt, deren Zwecke, wenn ich ehrlich bin, oft nur sind untwerschwellig "Hallo, ich arbeite tatsächlich und zwar folgendes: ... " mitzuteilen

Und es gibt Neider, aber die gibt wohl immer.
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gast schrieb:
Das mit der Kommunikation, ist das eher hinderlich wenn man mal schnell was besprechen/zeigen will?
kam bei mir nicht so vor.
Bescheißen meinte ich auch nicht, wegen der Frage der Arbeitszeit. Ging mir nur darum, dass Chef nicht sagen kann, "Du machst ja nix". Denn es kann ja durchaus mal ein Problem entstehen an dem man 1 - n Stunden sitzt. Das sieht ein Chef natürlich eher vor Ort.
hab mich dem problem gar nicht gestellt. hab im vorstellungsgesprtäch gesagt, daß ich alles kann, und wenn ich was nicht konnte, hab ich auf eigene zeit recherchiert.
Ich habe schon einige male das Argument gehört, dass bei einem Heimarbeitsplatz die Kommunikation leidet und somit auch das Projekt. Würdest Du das bestätigen?
nein.
es gibt projekte, die sehr kommunikationsintensiv sind, da sollte man keinen heimarbeitsplatz benutzen. aber so code-ausfüllen, die schnittstelle steht schon fest, geht auch so. oder wenn das projekt so klein ist, daß du keine helfer brauchst.
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Achja das Argument das bei mir zog ist einfach, dass ich fast 1 Stunde Anfahrtsweg habe.
Das bedeutet bei Homeoffice konkret, dass ich 2 Stunden mehr Zeit am Tag habe.
Das wiederum bedeutet: Mehr Schlaf, zufriedener Mitarbeiter
Das bedeutet: Höhere Produktivität und geringere Gefahr, dass der Know-How-Träger unerwartet das Unternehmen verlässt.
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Danke für die Antworten.
Gorgonzola schrieb:
Achja das Argument das bei mir zog ist einfach, dass ich fast 1 Stunde Anfahrtsweg habe.
Das bedeutet bei Homeoffice konkret, dass ich 2 Stunden mehr Zeit am Tag habe.
Das wiederum bedeutet: Mehr Schlaf, zufriedener Mitarbeiter
Das bedeutet: Höhere Produktivität und geringere Gefahr, dass der Know-How-Träger unerwartet das Unternehmen verlässt.Ich habe zwischen 5 und 8 Stunden Weg, je nach Verkehr. Nein ich fahre nicht jeden Tag.

Bin dadurch natürlich getrennt von Familie und Freunden. Deswegen würde ich gern mal nach einem Heimarbeitsplatz nachfragen. Finde nur den Ansatzpunkt nicht so richtig.