"Wir machen jede Nacht Bagdad"
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volkard schrieb:
wer durch seine anwesenheit erst ermöglicht, erschossen zu werden, ist sohl sicher nicht schuldlos daran, erschossen worden zu sein, denn er hätte ja auch einfach durch abwesenheit das erschießen vermeiden können.
es geht aber nicht um "ermöglichen", es geht um "veranlassen". wenn ich mich vor dich stelle und das der anlaß für dich ist, mich zu erschießen, dann bin ich natürlich mitschuldig.
volkard schrieb:
mir geht diese verschiebung der grenzen auf die nüsse und das schieben der verantwortung auf die bösen leute, die was böses zu den armen mördern gesagt haben oder den armen mördern die arbeitsplätze wegnehmen oder die armen mörder an der ausübung ihrer religion hindern.
aha. wer ist denn schuld an der niedrigen wahlbeteiligung? die nichtwähler, die ja selbst aktiv nicht gewählt haben? oder vielleicht unsere damen und herren in unserer hochwohllöblichen volksvertretung?
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scrub schrieb:
wenn ich mich vor dich stelle und das der anlaß für dich ist, mich zu erschießen, dann bin ich natürlich mitschuldig.
naja, du bist wenigstens schuld dran, daß ich dich nicht mehr beachte, erschießen werd ich dich nicht.
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So, grade gelesen dass zwei Polizisten schwer verletzt worden sind. Bin normalerweise recht friedlich, aber was da abgeht ist ja schon schlimmer als Bürgerkrieg! Ich würde sofort dem Militär die Aufgabe übertragen, wieder Ruhe und Ordnung zu schaffen. Und wenn diese Deppen dann meinen, auf die Soldaten (bzw. auf die Polizisten) zu schiessen, dann wird eben zurückgeschossen. AUS. Getreu dem Motto: Wer Wind säht wird Sturm ernten...
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Wie Bruce Willis mal so schön im Film "Ausnahmezustand" sagte: "Das Militär ist ein Breitschwert, das will man nicht gegen die eigenen Leute einsetzen."
Hardliner schrieb:
Getreu dem Motto: Wer Wind säht wird Sturm ernten...
Oder getreu dem Motto: Gewalt erzeugt immer Gegengewalt!
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Hardliner schrieb:
was da abgeht ist ja schon schlimmer als Bürgerkrieg!
Häh? Was verstehst du unter Bürgerkrieg? Etwa nen Streik der Supermarktkassiererinnen?
Hmm... ob das französische Militär so richtig ist... wo sollen die denn hinflüchten?
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Wie ich schon sagte: Bin normalerweise recht friedlich! Aber irgendwo müssen Grenzen gesetzt werden! Es kann doch nicht sein dass haufenweise Autos, öffentliche Gebäude (Schulen!) usw. in Brand gesetzt werden, arglose Passanten angegriffen werden (siehe das Beispiel mit der behinderten Frau im Bus) und auf Polizisten geschossen wird! Sicherlich wäre Militär eine radikale Lösung, aber wenn die Polizei dem Ganzen nicht mehr gewachsen ist muss man diesen "Hirnbefreiten" halt mal zeigen wo der Hammer hängt...
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Alle abknallen ist natürlich die beste Lösung.
(Militär kann einfach nichts anderes. (->Bloody Sunday))
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Wie HEZ schon sagte, das Problem ist viel zu komplex um eine Armee damit zu betrauen. Das ist schließlich kein Krieg!
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Alle abknallen ist natürlich die beste Lösung. (Militär kann einfach nichts anderes. (->Bloody Sunday))
Hmmm, so wars eigentlich nicht gemeint! Ich war selbst bei der Truppe und habe eigentlich den Eindruck dabei bekommen dass wir ein bisschen mehr konnten als nur schiessen. Worauf ich hinaus wollte: Ein paar Soldaten in Uniform (und vielleicht noch mit nem Sturmgewehr in der Hand
) sorgen meiner Meinung nach für mehr Respekt als ein paar Staatsbeamte "die sich eh' nix trauen..."
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Hardliner schrieb:
Wer Wind säht wird Sturm ernten...
fragt sich nur wer hier gesät hat und jetzt erntet
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Das Sturmgewehr in der Hand sorgt auch nicht für Respekt wenn jeder weiß, dass es nicht verwendet werden darf, bevor man nicht selbst auf die Grünbraune Spaßtruppe schießt.
Und egal, wie oft man Soldaten vorlabert, wie man bei einem Aufstand reagieren soll: Polizisten, die schon unzähliche Hooligans "besiegt" haben, haben logischerweise mehr Übung.
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Hardliner schrieb:
Ein paar Soldaten in Uniform (und vielleicht noch mit nem Sturmgewehr in der Hand
) sorgen meiner Meinung nach für mehr Respekt als ein paar Staatsbeamte "die sich eh' nix trauen..."Das denke ich auch. Der Respekt vor der Polizei ist wohl nicht nur hier im Keller.

Soldaten sind doch auch dafür da, Zivilisten zu schützen - oder?

Und es gibt genug, die dort jetzt Schutz brauchen. Das der "Feind" diesmal "von innen" kommt macht es zwar schwerer - aber nicht weniger nötig.
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HEZ schrieb:
Das Sturmgewehr in der Hand sorgt auch nicht für Respekt wenn jeder weiß, dass es nicht verwendet werden darf, bevor man nicht selbst auf die Grünbraune Spaßtruppe schießt.
Abgesehen davon wird ein massives Erscheinungsbild der Armee nicht gerade zum Vertrauen gewisser Volksgruppen in den franz. Staat beitragen bzw. allgemein das Vertrauen in die Regierung/Verfassung schwächen, bei jedem, auch international.
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Seht's doch mal realistisch! Wie soll man dieses Problem lösen, wenn die Polizei quasi machtlos ist?
Und glaubts mir oder nicht: Das auftreten vom Militär und der Polizei unterscheidet sich gewaltig => schon allein deswegen, weil man in der Truppe ein ganz anderes Zusammenhalten hat! (Ist sogar gesetzlich geregelt
Pflicht zur Kameradschaft und solche Sachen). Da kann es ganz egal sein, wieviele Hooligans die Polizei schon besiegt hat, wenn die Truppe kommt dann werden die Probleme gelöst! Nur um das klarzustellen: Ich rede NICHT von schiessen bzw. massiven Gewalteinsatz, nur gehe ich davon aus das Soldaten bestimmter Vorgehen wenn es nötig werden sollte!Schönen Tag noch,
Tom (der mal Leutnant bei der Bundeswehr war)
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Hardliner schrieb:
Da kann es ganz egal sein, wieviele Hooligans die Polizei schon besiegt hat, wenn die Truppe kommt dann werden die Probleme gelöst!
Da bin ich mir sicher, daß sie Probleme lösen werden. Fragt sich nur welche... möglicherweise die falschen oder welche die in Wirklichkeit garkeine sind. Ob sie gegen das eigentliche Problem was ausrichten können wage ich zu bezweifeln. Deswegen ist es besser wenn die da raus bleiben.
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estartu_de schrieb:
Soldaten sind doch auch dafür da, Zivilisten zu schützen - oder?

über umwege vielleicht. aber sie sind nicht da, um auf zivilisten zu schießen.
Und es gibt genug, die dort jetzt Schutz brauchen. Das der "Feind" diesmal "von innen" kommt macht es zwar schwerer - aber nicht weniger nötig.

für die innere sicherheit ist die polizei da und für die äußere ist die armee da.
typischerweise gehts bei der armee im einsatz mit ganz anderen regeln zu. wer nicht gehorcht, auch wenn der befehl zunächst unlogisch klingt, bringt die einheit in gefahr und verursacht mit ein wenig pech tote. also hat der soldat zu gehorchen (außer bei offensichtlichen verbrechen). der strengere gehorsam führt aber auch dazu, daß die kerle an der spitze durchaus viel macht haben, und wenn man diese maschinerie im inneren zuließe, würden die alle paar jahrzehnte putschen. ist schon besser so, daß die armee grundsätzlich nicht für polizeiarbeit genommen wird. wenn man auf den gedanken kommt, weil zu wenig polizei und zu viel armee da ist, sollte man velleicht mehr polizei einstellen und ein wenig armee entlassen.
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Ob sie gegen das eigentliche Problem was ausrichten können wage ich zu bezweifeln.
Da geb ich die vollkommen Recht! Das eigentliche soziale Problem was ja letztendlich Auslöser der Unruhen ist kann damit nicht gelöst werden. Aber das klitzekleine Problem, dass man sich seines Lebens nicht mehr sicher sein kann und das so ziemlich alles abgefackelt wird was nicht aus unbrennbaren Materialen besteht kann man mit Hilfe der "grünbraunen Spasstruppe" ziemlich gut in den Griff bekommen!
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wohl eher braun als grün, wa ?
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wohl eher braun als grün, wa ?
Solche Kommentare verbitte ich mir! Ich habe keinerlei diesbezügliche Einstellung, nur um das mal klarzustellen!

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das hab ich dir persönlich auch nicht unterstellt.
dass in der bundeswehr rechtsradikale überdurchschnittlich vertreten sind
ist aber auch kein geheimnis mehr.