Lernen... aber wie?



  • dEUs schrieb:

    Ich könnte euch ein Beispiel nennen, aber da würdet ihr euch totlachen 😉

    Jetzt wollen wir's natürlich erst recht wissen 😉



  • *g* war klar 😉
    Ich hatte Anfangs Probleme mir den Namen unseres Bundespräsidenten zu merken.
    Nach kurzem Überlegen hab ich dann das Bild eines Wildschweins, das in meine Richung schaut und in nem Adlernest sitzt, als Eselsbrücke gefunden *g*
    Zur Erklärung:
    Adlernest -> Horst
    Wildschwein -> Keiler
    Wildschwein guckt in meine Richtung -> man sieht die Nase. Und die Nase von nem Schwein ist halt rund mit zwei Punkten drin und gleicht dadurch einem 'Ö'.
    Zugegeben, als ich mir das ausgedacht habe, war mir auch ein wenig langweilig 😉



  • Zugegeben, als ich mir das ausgedacht habe, war mir auch ein wenig langweilig

    Du brauchst Dich nicht rechtfertigen 😉



  • B@sti schrieb:

    ich hab dieses Semester mit meinem Studium angefangen. Nun hab ich ein "kleines" Problem. Wie lernen? Kennt ihr gute Lernmethoden? Es geht darum viele Informationen auswendig zu lernen, und damit hab ich ein Problem. Wenn etwas logisch ist und Sinn ergibt dann geht es, nur das Auswendig lernen macht mir Probleme.

    Damit haben in der Tat viele Studienanfänger Probleme. Da werden dann Bücher mit Namen wie "Lernen lernen" und so gekauft. Naja, weiß nicht, ob die was bringen.

    Aus meiner Sicht ist es beim Lernen am wichtigsten, die grobe Struktur des Stoffs zu begreifen. Man muss sich, wenn möglich einen hierarchischen Überblick über den Stoff erstellen, soweit das möglich ist. Den sollte man dann im Kopf haben und nicht nur auf Papier oder so.

    ...bei mir nimmt dies immer die meiste Zeit beim Lernen ein. Aber im Prinzip hat man damit schon fast alles, was man braucht. Wenn man erstmal die Struktur des Stoffs im Kopf hat, geht ein "Auswendiglernen" relativ leicht.

    Ich schreibe mir dann die Namen aller inhaltlichen Bereiche des Stoffs auf ein Whiteboard. Da stehen dann vielleicht so 200 Begriffe oder so drauf (kommt auf die Prüfung an). Dann überlege ich mir zu jedem dieser Bereiche relativ genau, was ich dazu sagen kann, wenn ich dazu in der Prüfung befragt werde bzw. lerne den Stoff zu jedem dieser Bereiche so weit, dass ich dazu passende und gute Antworten in der Prüfung geben kann.

    Wichtig halte ich in diesem Zusammenhang das Whiteboard. Das hat gegenüber einem einfachen Zettel deutliche Vorteile: Man hat es immer vor Augen und immer, wenn man daran vorbeigeht, sieht man gleich, was man schon kann und in welchen Bereichen es noch Probleme gibt. Da kann man dann leicht so lernen, dass man in keinem Bereich eine völlige Lücke oder so hat, sondern überall einen Einstieg findet, wenn etwas angesprochen wird.

    Das war es im Prinzip schon. 🙂



  • Geht sowas auch bei Mathematik?



  • Ich habe es so gemacht, dass ich in den ersten beiden Semestern einfach das gemacht habe, was von mir verlangt wurde. Übungen, Vorlesungen besucht, mitgeschrieben usw.
    Ab der 2. Hälfte des Grundstudiums habe ich dann langsam ein Gefühl dafür entwickelt was in einer Vorlesung wichtig ist und was man erstmal wieder vergessen kann. Stur mitschreiben ist blöd. Anstreichen und kurze Kommentare im Skript reichen IMHO völlig.
    Es ist auch hochgradig nützlich, wenn man sich im Skript notiert, wie ausführlich ein Thema behandelt wurde, denn bis zur Klausur hat man es sowieso wieder vergessen.



  • Naja, nur im Script rummalen ist sicher auch nicht für jeden das richtige. Ich z.B. merk mir Dinge viel leichter, wenn ich sie auch selber irgendwie aufschreibe. Meistens bringt man den Stoff beim Aufschreiben ja schon irgendwie ein bisschen in eine gewisse Struktur, die man sich selbst auch besser einprägen kann...



  • Das Abschreiben in ner Vorlesung bezeichne ich nicht als selber aufschreiben. Das ist ne Arbeit die ein Kopierer auch machen kann. Natürlich ist es sinnvoll sich den Stoff zu strukturieren. Das mache ich meist aber erst am Anfang der Klausurvorbereitung.



  • Walli schrieb:

    Das Abschreiben in ner Vorlesung bezeichne ich nicht als selber aufschreiben.

    Ich weiß nicht, wie du das machst, aber ich höre zu, denke mit und schreibe dann auf (natürlich parallel dazu). Nur stupide von der Tafel abzuschreiben - da geb ich dir recht - ist natürlich alles andere als sinnvoll.
    Wenn man versteht, was man aufschreibt, dann ist es aber durchaus sinnvoll. Und wenn man etwas nicht versteht, dann merkt man es sofort und kann ggf. nochmal genauer drüber nachdenken.



  • Danke für die vielen Tipps 👍

    MfG
    Basti



  • Servus,

    ich kam bisher nicht in den Genuss des Studierens aber meine bisherigen Lernmethoden bezogen sich immer ein wenig auf "Mathematik" oder eher auf das handtieren mit Zahlen. Ich habe die Eigenschaft, dass ich mir ziemlich gut, lange Zahlenreihen/kombinationen merken kann. Also habe ich damit eine Lernmethode entwickelt.

    Vorgehensweise:
    - man nimmt sich den Stoff vor und strukturiert es in Stickpunkte
    - Stichpunkte setzen sich aus Wörter un Sätze zusammen
    - Man merke sich den Oberbegriff
    - Man bildet einen Leitfaden mit Nummern

    Bsp. Das Paarungsverhalten westafrikanischer Ameisen

    Oberbegriff: Sexuelle Begierde Nr. 1
    6 Stichpunkte

    - Ameise ist scharf
    - Beischlaf macht sie gerne
    - Das ist doof

    Man nehme jetzt die Anfangsbuchstaben der jeweiligen Stichpunkte und ersetze sie durch die Position im Alphabet.

    - A = 1
    - B = 2
    - D = 4
    - ...
    - ...

    Das kann man jetzt beliebig oft machen z.b. für Unterpunkte. Jetzt kommt die Frage: "Beschreiben Sie die sexuelle Begierde der Ameisen!"

    Antwort: 1 6 1 2 4 ...

    1 Punkt in meinem Katalog
    6 Stichpunkte
    1 = Ameise ist scharf
    2 =...
    4 =...

    usw....

    Klingt zwar ziemlich aufwendig aber anders schaffe ich es nicht viel Stoff auf einmal auswendig zu lernen. Mit ein wenig Übung schafft man dann ohne Weiteres viel Stoff in wenigen Stunden zu lernen.

    mfg
    Hellsgore


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