Absolvent Informatik macht Praktikum
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Marktanalyse schrieb:
Öhm, ich hatte neulich eine Quelle, wo FH-Informatikern eine bessere Jobchanche als denen von der Uni bescheinigt wird.
Ich habe eine Quelle nach der es morgen rosa Nilpferde regnen wird.
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Walli schrieb:
Marktanalyse schrieb:
Öhm, ich hatte neulich eine Quelle, wo FH-Informatikern eine bessere Jobchanche als denen von der Uni bescheinigt wird.
Ich habe eine Quelle nach der es morgen rosa Nilpferde regnen wird.
Schickst du mir so ein Nilpferd?

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ursel schrieb:
Wenn ein Unimensch keinen hochbezahlten Job kriegt würde er doch eher einen normalen nehmen, als ewig nur Praktika zu machen?

Das kann auch an was anderem liegen, als Firma suchst Du vielleicht einen FHler (weil er günstiger sein wird und weil Du vielleicht einen Uni-Mann für einen Theoretiker hälst), und nun bewirbt sich ein Uni-Mann auf diese Stelle... für niedrigeres Gehalt. Da weißt Du doch als Personalchef "ah, der ist jetzt im Moment verzweifelt, aber wenn er dann was besseres findet ist er gleich wieder weg". Vor allem, wenn er schon 1-2 Praktika hat, dann wird doch klar, daß er immer händeringender sucht. Aber Dich aus Not und nicht aus Liebe nimmt, also vielleicht nach 6 Monaten bereits weg.
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Ich bin trotzdem im Zweifel, ob die Firmen alle nach dem Unterschied FH/Uni schauen. Das machen doch nur wenige. Die meisten interessiert erstens, dass man den Abschluss Diplom hat, und zweitens, was man kann, wie das zur Stelle passt usw.
Aber natürlich gibts auch welche, die gezielt nach Uni oder FHlern suchen.
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Pellaeon schrieb:
Ich bin trotzdem im Zweifel, ob die Firmen alle nach dem Unterschied FH/Uni schauen. Das machen doch nur wenige. Die meisten interessiert erstens, dass man den Abschluss Diplom hat, und zweitens, was man kann, wie das zur Stelle passt usw.
Nur sehr große Firmen vom Schlag einer Siemens & Co tun das üblicherweise... alle anderen schauen auf die Fähigkeiten.

Selbst bei einem großen Laden wie SAP ist das nicht so wichtig, ein Bekannter von mir ist mit FH-Diplom Etechnik dort erst Applikationsentwickler geworden und arbeitet heute (Schande über ihn) im technischen Vertrieb für spezielle Kundenanpassungen.
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Selbst bei einem großen Laden wie SAP ist das nicht so wichtig
Besonders Firmen, die ERPs vertreiben, schauen auf die Fähigkeiten und weniger auf die "Herkunft". Macht meine Firma auch so, frage mich woher das kommt.
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Gregor@Home schrieb:
...und was du da schon gar nicht lernst, ist eine Art "Big Picture" oder ähnliches bezüglich der verfügbaren Programmiersprachen, Technologien und so weiter.
nunja, wo lernt man das denn? im studium bekommt man zumindest auch einen einblick in andere konzepte ausserhalb des mainstreams (logisch -u. funktionale programmierung etc.), was gegenüber dem 08/15 "java & C++" coder auch seine vorteile hat.
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Wenn ihr fertig studiert und dann später nicht viel mehr macht als programmieren, habt ihr irgendwas falsch gemacht.
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fehler schrieb:
Wenn ihr fertig studiert und dann später nicht viel mehr macht als programmieren, habt ihr irgendwas falsch gemacht.
wenn ich damit viel geld verdiene und es mir spaß macht?

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richtig schrieb:
fehler schrieb:
Wenn ihr fertig studiert und dann später nicht viel mehr macht als programmieren, habt ihr irgendwas falsch gemacht.
wenn ich damit viel geld verdiene und es mir spaß macht?

Dann hast du Glück gehabt. :p
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Marc++us schrieb:
[Und die eigentliche Informatikerschwemme kommt erst noch.]
Hast du dazu genauere Infos?
Ich beginne nächstes Jahr mein Duales Studium bei IBM - mal sehen, wie es dann
drei Jahre später ausschaut...
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Ich beginne nächstes Jahr mein Duales Studium bei IBM
Braucht man sich dann noch Sorgen machen?

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was is ein duales studium (bei ner firma)?
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Eine Ausbildung und (zumeist) ein FH-Studium. Und das gleichzeitig.
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Und es gibt Geld :>
Is schon ne nette Sache, kenn jemanden der das auch bei IBM macht.
Dazu sollte man dann allerdings schon sehr gut sein um da mitmischen zu dürfen, sprich sein 1,0 abi haben oder sehr sehr gut im PC Bereich sein.Naja und programmieren wird man schon in vielen Berufen als Infler, große Projekte bewerten und optimieren wäre da etwa sone Aufgabe (der Algorithmus ist zu langsam und macht 70% der Arbeitszeit aus bei der Berechnung, da gehich mal bei und zack is das Programm 300% schneller).
Was völlig neues entwickeln wo man sich erstmal richtig mit auseinandersetzen muss auch.Ne Brötchenverwaltung programmieren eher nicht, aber man muss auch bedenken das es bei Programmierern riesige Unterschiede bezüglich deren Effizienz gibt, man spricht da von 1 bis 10, also es gibt Programmierer die das 10fache von anderen leisten.
Und ich würd schon sagen das ich trotz drei Jahren SW-Entwickler Berufserfahrung vor dem Studium jetzt im dritten Semester schon einige Effizienspunkte mehr habe

Aber unser Prof ist auch echt gut, das ist nicht überall so... nagut dafür fallen dann da nicht soviele durch :> .Das mit dem Praktikumskram habe ich im Informatiksektor eigentlich eher noch nicht gehört, da heisst es eher von den profs "letztes Semester ist einer fertig geworden der große Probleme mit dem Studium hatte und auch eher schlechte Noten.
Er hatte sich beim Arbeitsamt gemeldet und wenige Wochen später hatte er einen vom Arbeitsamt(!) vermittelten Job.
Er ging hin und wurde nach seinen GEhaltsvorstellungen gefragt.
Er fragte nach 30000 und bekam als Antwort 'Ne das ist zu wenig, machen wir 32.000 erstmal, über mehr unterhalten wir uns wenn sie etwas bei uns sind' " ÖöUnd das nur 20% der Informatikerstellen mit Informatikern belegt werden, weil nicht genug davon pro Jahr fertig werden.
Und das der Bedarf eher steigt als sinkt.
Also denke schon das da was Wahres dran ist und im Informatikersektor erstmal sehr gute Chancen sein werden.
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Ich vermute mal, dass wer in seiner Bewerbung eigene Programmier-Projekte vorlegen kann (daher tatsächlich programmieren kann), und sommit seine Kenntnisse offenbart besser darsteht als Jemand der mit einem reinem Blatt Papier wurschtelt (Diplom).
Programmieren lernt man leider nur in der Praxis. Und mal ehrlich: Für den der guten Code schreiben möchte, ergibt sich gezwungenermaßen die Notwendigkeit sich mit Algorithmen und Aufwand zu befassen.
Ich bilde mich selbst. Das Studium absolviere ich nur um den Lappen zu haben.
Das Wissen was einem im Studium vermitelt wird, halte ich (unterstützt durch Aussagen der höheren Semester) für lächerlich klein.
Leider scheint es Leute zu geben, welchen bereits dieser Lernstoff Probleme bereitet. Und dennoch erhalten sie am Ende ein Diplom.Fazit: Informatiker != Informatiker
Ist ales nur theoretische BürokratieMfG
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linu(x)bie schrieb:
Das Studium absolviere ich nur um den Lappen zu haben.
Das Wissen was einem im Studium vermitelt wird, halte ich (unterstützt durch Aussagen der höheren Semester) für lächerlich klein.Wenn genug Interesse da ist kann man in einem Studium Berge von Wissen anhäufen [1]. Wenn man allerdings immer nur das macht, was man machen muss um den Lappen zu bekommen trifft das natürlich nicht zu.
[1] Inwiefern man das Wissen auch nachher im Beruf gebrauchen kann sei mal dahingestellt. Man hört ja immer, dass man nicht einmal 20% von dem brauchen kann was man so im Studium lernt. Ich denke das Problem ist nur: In den seltensten Fällen weiß man á priori welche 20% das sein werden.