CLX ist tot



  • Borlands letzte Aussage bezüglich Kylix war, dass "im Jahr 2005 nichts geplant ist". Inwiefern sich da 2006 etwas tut ist unklar ... Ich denke, Kylix ist tot.


  • Mod

    Hallo

    letzte Aussage von Borland zum Thema Kylix (Sommer 2005)

    Kylix ist gestorben wegen Mangel an Interesse der Kunden
    (obs stimmt keine Ahnung)

    Mfg
    Klaus



  • Das mag schon stimmen, ist aber sicher nur die halbe Wahrheit.

    Denn offenbar hatte Kylix Borland-intern nie die volle Unterstützung, und das merkt man dem Endprodukt an. Ein vergleichsweise teures, aber halbherzig umgesetztes Produkt hat es nun mal nicht leicht in einem Markt, der von hochwertiger, zum Grossteil frei verfügbarer Software dominiert wird.

    Dass Linux noch nicht die erhofften Fortschritte bei der Verbreitung auf dem Desktop gemacht hat, spielt sicher auch eine Rolle.

    Dazu kommt, dass in der Zeit eigentlich auch schon das Ende der VCL beschlossen war und Borland sich in Sachen RAD allein auf .NET festlegen wollte. Damit war die Weiterentwicklung der von der VCL abgeleiteten von CLX und von Kylix natürlich überhaupt kein Thema mehr; erst der Protest (Kaufverweigerung) der alten Delphi- und BCB-Anwender hat zumindest in Bezug auf die VCL ein Umdenken bei Borland erzwungen.
    Da es aber wohl nur eine Handvoll CLX- bzw. Kylix-Anwender gibt dürfte es hier auch in Zukunft düster aussehen.



  • Es ist ja schon der C++Builder, mit dem ich nun etliche Jahre gearbeitet habe, mühsam, stark fehlerbehaftet, die IDE extrem lahm, umständlich und höllisch instabil. Aber was sie da mit Kylix verkaufen wollten, war der Gipfel an Nicht-Funktionalität. Seien wir doch einfach alle froh, dass es tot ist.



  • naj jetz müssen die CLx Prgger halt umsteigen auf z.B. Qt
    (auf deren Basis ligt ja die CLX, hat auch nen RAD Designer)
    aber schade fand ich wenn der borland linux compiler(nur die CLI Version)
    wirklich net mehr für linux gibt.....



  • okay es get auch VCL dann sind sie halt an die WINAPI gebunden.....
    da is dann .NET evtl besser da es besseren support meiner ansicht vom hersteller gibt
    (die WINAPI is ja im SDK immer noch net volstabdig)
    .NET ghet auch für lin progger mit MONO also auch plattformunabhägig .....



  • MONO nutzt eine rechtliche Unklarheit. Ob Microsoft da in Zukunft einschreiten wird/kann ist unklar, ich würde mich da jedenfalls auf nichts verlassen!



  • Ringding schrieb:

    Es ist ja schon der C++Builder, mit dem ich nun etliche Jahre gearbeitet habe, mühsam, stark fehlerbehaftet, die IDE extrem lahm, umständlich und höllisch instabil.

    Ähhh, das kann ich jetzt so nicht nachvollziehen:

    Mühsam? -> Leute die mit der MFC arbeiten haben es glaube ich noch schwerer

    Stark fehlerbehaftet -> nunja fehlerfrei ist es "Produkt" nicht, aber "stark" ist zu stark

    IDE.. -> Tja, als der C++Builder rauskam war das State of Art. Heute mit Eclipse und klappbaren Funktionen usw. nicht mehr zeitgemäß (das gab es übrigens auch schon auf dem ATARI ST mit GFA Assembler & GFA Basic). Hoffe da auf die 2006er Version.

    Instabil -> ist nicht meine Erfahrung



  • Dann hast du noch nie ein größeres Projekt damit gemacht. Bei uns sind's ca. 200 Files, ca. 40.000 Zeilen Code.

    Stimmt schon, die MFC war nicht die Blüte, VCL war hier etwas besser. Das ist aber auch schon der einzige Pluspunkt.

    Die IDE von VC98 war einfach nur geil. Leider bieten auch die neueren VS.NET-Versionen nicht mehr die Funktionalität von damals.



  • Ringding schrieb:

    Die IDE von VC98 war einfach nur geil. Leider bieten auch die neueren VS.NET-Versionen nicht mehr die Funktionalität von damals.

    Dumm nur, dass der Compiler kein C++ konnte.

    Fakt ist, das Borland mit Delphi und dem C++ Builder damals, was RAD betrifft, unübertroffen war. Hätten Sie das besser genutzt, dann könnten Sie das immer noch sein, aber was tun sie? Verbannen die VCL und lassen sich vier Jahre Zeit, sich ihre klagenden Kunden anzuhören. Hätten Sie das nicht gemacht, hätten Sie auch mehr Kunden behalten! Mit deren überzogener .NET-Euphorie sind sie, finde ich, den falschen Weg gegangen.
    Ich zumindest benutze Delphi 2005 nur wegen der VCL (in die ich mich einfach einmal eingewöhnt habe, und von der ich jetzt auch nicht mehr ohne weiteres weg will). Wenn ich .NET Programmieren will steht die IDE von Microsoft (VCS 2005) Delphi in punkto RAD um nichts wirklich nach, da macht es für mich keinen Unterschied, welche ich benutze.


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