Irgendwelche Fragen die die Schweizer betreffen?



  • Rodney schrieb:

    Cpp_Junky schrieb:

    Sind eure Brücken wirklich mit Sprengladungen versehen damit man sich bei einem Einmarsch abschotten kann ? 😮

    Bei uns konnten sie noch vor 20 Jahren nen ganzen Gebirgspass in die Luft sprengen, sofern sie wollten.

    Das gehörte in der CH lange auch noch zum Verteidigungsplan. Abgesehen davon, dass alle wichtigen Brücken mit der Möglichkeit der Sprengung (nicht scharf natürlich, aber die Vorrichtungen sind vorbereitet) versehen waren, wurden alle wichtigen Pässe etc. mit Bunkern, Sperrungen, etc. versehen, mit denen man den Durchmarsch des BöFei (Bösen Feindes) verhindern wollte.

    Solltest du mal durch die schweizer Alpen auf dem Strassenweg reisen, versuch mal darauf zu achten: An jedem Taleingang vom Flachland her sind Befestigungen und Bunker vorhanden...



  • warum redet ihr so unglaublich langsam?
    da schläft man fast ein wenn man da zuhört 🙂

    MfG RadiatioN



  • Ich bezweilfe, dass du schon viele Schweizer reden gehört hast, und nehme an, dass du stattdessen einfach Vorurteile nachplapperst. :p

    Fazit: Die generell Schweizerische Langsamkeit ist ein Gerücht. Natürlich gibt es in der Schweiz bestimmte Gegenden, deren Einwohner als langsamer als der Durchschnitt gelten, ansonsten sind wir nicht viel langsamer als ihr Germanisten oder die Schluchtenscheisser. 😉



  • Radiation2K5 schrieb:

    warum redet ihr so unglaublich langsam?

    Wir sind hald bedächtig (o;



  • Trotzdem könnte man noch einen bekannten Wochenend-Philosophen aus dem Aargau zitieren (leicht abgeändert): Wir Schweizer, und das tut in Deutschland nicht jeder, denken eben noch kurz, bevor wir reden.



  • Geht es jetzt um langsames oder um verzögertes Sprechen? 😕



  • ich finde eher langsam.

    versteht mich nicht falsch, ich hab damit schon selbst erfahrungen gemacht, da ich in der schweiz schon im urlaub war. vllt lag das ja auch nur daran das das im hintersten Tal war. ich find das ned arg schlimm, aber irgendwann bekommt man die krise wenn man da mal etwas länger zuhört.
    mir geht es ja ned um den inhalt, das mag ja kompetent sein und stimmen, aber die geschwindigkeit stört (manchmal) 😃

    MfG RadiatioN



  • Wo warst du denn genau?



  • Tschuldigung, dass ich hier Frage, aber: Haben die Schweizer wirklich "Ricola" erfunden? 🙂



  • Also wenn man das Schweizer Fernsehen einschaltet, plappern die doch ziemlich schnell... (ohne Untertitel läuft da nix. 😃 )



  • Also ich kannte mal einen Liechtensteiner, der hat zumindest gar nichtmal so langsam gesprochen... (Der konnte auch Schweizerdeutsch)



  • ehm ich weiss nemme wo das war 🙂
    damals war ich noch recht klein, aber könnte mal meine eltern fragn, die wissen das bestimtm noch.

    aber die ricola frage is echt gut 😃 futter nämlich auch grad eins, die sind echt gut

    MfG RadiatioN



  • personenkult schrieb:

    Tschuldigung, dass ich hier Frage, aber: Haben die Schweizer wirklich "Ricola" erfunden? 🙂

    Jupp. Das war Emil Wilhelm Richterich aus Basel-Land im Jahre 1940.



  • personenkult schrieb:

    Tschuldigung, dass ich hier Frage, aber: Haben die Schweizer wirklich "Ricola" erfunden? 🙂

    Ricola



  • junix schrieb:

    durito schrieb:

    Das AKW wurde aufgrund eines Kompromisses in einem Berg bei Lucens gebaut, ursprünglich geplant war aber ein Standort unterhalb der ETH mitten in der Stadt Zürich. Jedenfalls wurde das Ding gebaut, eingeschaltet und *WUMMS*
    wer hat die Reaktorschmelze erfunden? Die Schweizer warens...

    Naja... es machte nicht direkt Wumms. Das Teil war 1 Jahr lang in Betrieb. Glücklicherweise war das Teil allerdings in nem Bergstollen, womit die Gefahr erheblich verkleinert wurde.

    durito schrieb:

    Die Armee verhinderte vielleicht eine Invasion (was ich aber nicht glaube),

    Ich denke es war ein Zusammenspiel aus geschickter Politik und der Mobilmachung die dafür sorgte, dass die Schweiz nicht angegriffen wurde. Denn a) Wer überrennt seinen eigenen Handelskanal und seine eigene Bank und b) LIeferte die Mobilmachung sowie die damaligen Strategien den Beratern genügend Gegenargumente gegen einen Einmarsch in die Schweiz (zuviele Verluste)

    durito schrieb:

    Marcus: Und doch, die Bedrohung die in den letzten 100 Jahren von der Armee ausging war deutlich grösser als die einer Invasion. [...] aber es war auch die Armee die stets auf eine Teilnahme an den Kriegen drängte.

    Quellen? Es war doch eher so, dass wir auch in der Schweiz durchaus gruppierungen hatten die mit den damaligen Zielen sympathisiert haben. Da die Regierung und auch die Armee allerdings kaum einen Schritt tun können ohne eine Abstimmung zumindest durchs Parlament, kam es nie zu einem "mitmischen". Man könnte also sagen, dieses Prinzip hat uns vor erheblichen Fehlschlägen bewahrt, wie es uns auch manchmal behindert...

    1. Hm, auch wenn bei wikipedia was anderes steht... Das Ding machte bereits kurz nach dem Hochfahren *WUMMS*.

    ETH Life schrieb:

    Nach nur wenigen Stunden Betriebszeit kam es schliesslich im Brennelement 59 zu einer Explosion

    Und eben, geplant war ursprünglich u.a. nicht ein Bunker in einem Berg, sondern mitten in Zürich:

    ETH Life schrieb:

    Unterhalb der ETH, mitten in der Stadt Zürich, wollten Ingenieure einen Reaktor ausschliesslich für Heizzwecke bauen. Dagegen protestierte die Westschweiz, die ab 1957 in Lucens einen Leichtwasser-Reaktor plante.

    1. Jep.

    2. Hm, ernsthafte Quellen kann ich Dir grad ned liefern, aber einfach ein paar quotes von google:

    Coop-Zeitung schrieb:

    Dass der Bundesrat den General noch vor Ende des Krieges los werden wollte, hatte aber nicht mit seiner Haltung während des Generalstreiks zu tun, sondern mit seinen Sympathien für die Deutschen.

    Bundesarchiv schrieb:

    1918 rief die Arbeiterschaft einen Generalstreik aus, worauf die Armee eingesetzt wurde. Beim Ordnungseinsatz in Grenchen wurde den Soldaten der Schiessbefehl erteilt: Drei Streikende wurden erschossen.

    Obwohl die Schweiz an ihrer Neutralität festhielt, liebäugelten manche Politiker und Armeeführer mit einem Kriegseintritt, entweder auf deutscher oder auf französischer Seite. Das liess den Graben zwischen der deutschen und der welschen Schweiz aufbrechen und führte zu grossen inneren Spannungen.

    geschichte-schweiz.ch schrieb:

    Guisan hatte 1934 seine Bewunderung für den italienischen Diktator Mussolini geäussert, der "alle Kräfte der Nation zu zähmen wusste."

    etc.. Klar, das sind keine Fakten, aber wenn Du Dir Zeit nimmst findest Du welche 😉



  • durito schrieb:

    1. Hm, auch wenn bei wikipedia was anderes steht... Das Ding machte bereits kurz nach dem Hochfahren *WUMMS*.

    Hmmm.. man sollte wikipedia-Infos unbedingt gegenchecken *memorisier* (o;

    durito schrieb:

    Und eben, geplant war ursprünglich u.a. nicht ein Bunker in einem Berg, sondern mitten in Zürich:

    ETH Life schrieb:

    Unterhalb der ETH, mitten in der Stadt Zürich, wollten Ingenieure einen Reaktor ausschliesslich für Heizzwecke bauen. Dagegen protestierte die Westschweiz, die ab 1957 in Lucens einen Leichtwasser-Reaktor plante.

    Hmmmm dann ist es doch eigentlich den Westschweizern zu verdanken, dass die Deppen von der ETH nicht ihr Atomheizwerk verwirklichen konnten (o; Allerdings sehe ich da den Verwendungszweck Armee noch nicht...?

    durito schrieb:

    etc.. Klar, das sind keine Fakten, aber wenn Du Dir Zeit nimmst findest Du welche 😉

    Ahja, die Zeit... Nunja, wie ich schon sagte: Unser kleines selbstverhinderungssystem hat uns schon vor grossem schaden bewahrt, auch wenn dafür andere Dinge manchmal länger brauchen. Vermutlich kommt daher auch der Ruf der langsamen Schweizer *hehe*



  • junix schrieb:

    Hmmmm dann ist es doch eigentlich den Westschweizern zu verdanken, dass die Deppen von der ETH nicht ihr Atomheizwerk verwirklichen konnten (o;

    lol, ja, sozusagen 🙂
    Schon krass, wie knapp die Schweiz damals an ihrem vermutlichen Ende vorbeigekratzt ist.

    Noch was. Was soll an uns Schweizern langsam sein?! Hallo, wir sind 125er Motorrad-Weltmeister! oléoléolé *g*



  • Ganz zu Schweigen vom Tennis und dem Segeln!



  • durito schrieb:

    Noch was. Was soll an uns Schweizern langsam sein?! Hallo, wir sind 125er Motorrad-Weltmeister!

    Schoggel schrieb:

    Ganz zu Schweigen vom Tennis und dem Segeln!

    Das sind keine Beweise. In jedem Land gibt es einen gewissen Prozentsatz der Bevölkerung, der von der Norm abweicht. 😉

    Aber ich dachte immer die Österreicher wären die Langsamen... (Wie war das mit dem Österreicher auf Weinbergschneckenjagd: Husch, husch, weg woarns.) 🤡



  • Sagen wirs so: Im Internationalen Vergleich ist in der Schweiz die Anzahl der Tennis-, Segel und 125er-Motorrad-Weltmeister pro 1000 Einwohner am grössten. :p


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