Länder mit Atomwaffen?
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Was denn, Planetenbomben?
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Ist schon richtig. Waehrend sich bei Atomwaffen der Wirkungsradius zumindest noch eingrenzen und kontrollieren laesst, ist dass bei chemischen, vor allem aber bei biologischen Waffen nicht der Fall.
Btw.: Sollte irgendwann mal ein Mittel gegen die schaedigende Wirkung der Gammastrahlung gefunden werden, bin ich mir ziemlich sicher, dass die A-Waffe zu einem eloquenten Mittel der Kriegsfuehrung wird...
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abbes schrieb:
Ist schon richtig. Waehrend sich bei Atomwaffen der Wirkungsradius zumindest noch eingrenzen und kontrollieren laesst, ist dass bei chemischen, vor allem aber bei biologischen Waffen nicht der Fall.
Gerade bei chemischen Waffen ist der Wirkradius und Einsatzraum relativ gut bestimmbar. Zudem sind die meisten Kampfstoffe darauf ausgelegt, daß sie durch Oxidation nach 24-48 Stunden neutralisiert werden. Seßhafte Kampfstoffe sind nicht mal bzgl der Windrichtung sonderlich empfindlich. Man will ein bestimmtes Gebiet sperren, aber nicht auf Dauer, denn sonst kann man selbst ja nicht mehr hin.
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durito schrieb:
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Was denn, Planetenbomben?nein, WAsserstoffbomben!
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DSD-Steve schrieb:
durito schrieb:
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Was denn, Planetenbomben?nein, WAsserstoffbomben!
Klar
.Du solltest die Nachwirkungen von atomaren Waffen auch mit in Betracht ziehen.
Ne Wasserstoffbombe hat vlt nen größeren "Explosionsradius", ne Atombombe hat aber nen viel größeren Wirkradius was die verseuchung angeht.Mal ganz davon abgesehn, dass das Land noch Jahrzehnte verseucht sein wird.
*mal auf die Tschernobylgeschichte deutet*
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Trotzdem glaube ich, dass die Wasserstoffbombe gefährlicher in Zukunft wird.

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Weshalb?
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Weil sich die Militärs viel mehr vor kleinen taktischen Waffen durch Terroristen fürchten, muss LSD-Steve sich halt in den kalten Krieg versetzen

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Lyrix schrieb:
*mal auf die Tschernobylgeschichte deutet*
Du meinst die Panik, die sich damals darum ausgebreitet hat? Inzwischen wissen wir, daß damals deutlich überreagiert wurde.
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Daniel E. schrieb:
Lyrix schrieb:
*mal auf die Tschernobylgeschichte deutet*
Du meinst die Panik, die sich damals darum ausgebreitet hat? Inzwischen wissen wir, daß damals deutlich überreagiert wurde.
Vlt wurde überreagiert, aber die Folgen (Krebs,..) in ner relativ weiten Entfernung wurden sicher nicht gespielt.
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TactX schrieb:
Weil sich die Militärs viel mehr vor kleinen taktischen Waffen durch Terroristen fürchten, muss LSD-Steve sich halt in den kalten Krieg versetzen

Warum wird die Atombombe als die Ulltimative Bedrohung dargestellt und die Wasserstoffbombe wie so ne Bombe für zwischendurch?

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Eine Atombombe kann jeder Physiker bauen (wenn er das Spaltmaterial hat), aber eine Wasserstoffbombe ist richtig Hightech - da gibt's nur wenige Länder und Spezialisten, die das beherrschen, auch ist das Ding größer.
Daher ist die Kontrolle der Verbreitung von Wasserstoffbomben (eigentlich Fusionsbomben) einfacher, und deren Einsatz nicht so wahrscheinlich, da vor allem im Rahmen von Interkontinentalraketen eingesetzt. Atomwaffen können sich aber in den nächsten Jahren in viele Hände verbreiten. Daher steigt deren Einsatzwahrscheinlichkeit. Wenn man Angst haben muß, dann also eher vor der wahrscheinlicheren Gefahr.
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Danke Marc++us, hast mir das Tippen erspart

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Marc++us schrieb:
Eine Atombombe kann jeder Physiker bauen (wenn er das Spaltmaterial hat), aber eine Wasserstoffbombe ist richtig Hightech - da gibt's nur wenige Länder und Spezialisten, die das beherrschen, auch ist das Ding größer.
Daher ist die Kontrolle der Verbreitung von Wasserstoffbomben (eigentlich Fusionsbomben) einfacher, und deren Einsatz nicht so wahrscheinlich, da vor allem im Rahmen von Interkontinentalraketen eingesetzt. Atomwaffen können sich aber in den nächsten Jahren in viele Hände verbreiten. Daher steigt deren Einsatzwahrscheinlichkeit. Wenn man Angst haben muß, dann also eher vor der wahrscheinlicheren Gefahr.
Da hast du schon recht marcus, aber es gibt halt noch andere Gefahren. Die Wasserstoffbombe soll nur ein Beispiel sein. Wer weis was es noch so alles gibt, wovon die llgemeine Bevölkerung nur nichts weis.

PS: Ich will damit jetzt nicht sagen, das sie den SUpervirus haben, aber das sie eventuell etwas "besseres" als die Atombombe haben.
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Lyrix schrieb:
[Tschernobyl]
Vlt wurde überreagiert, aber die Folgen (Krebs,..) in ner relativ weiten Entfernung wurden sicher nicht gespielt.
Kannst Du eine Studie angeben, die eine signifikante Krebserhöhungsrate in sagenwirmal Westeuropa nach Tschernobyl nachweist? Dann wüßtest Du mehr, als die etablierte Forschung.
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Zu Tschernobyl: Ich hab letztlich eine Dokumentation über Tschernobyl gesehen. Die Hauptaussage war, dass fast die gesammte Strahlung entwichen ist und nicht wie von der russ. Regierung behauptet nur ein geringer Teil. In der Doku waren die sogar im Reaktor (kein Scheiß)
und haben auch feststellen müssen, das keine Rede von einem dicken Betonmantel sein kann.
Ich nehme an bei Tschernobyl ist es aufgrund der Verteilung der ges. Radioaktivität über ein rießiges Gebiet noch relativ glimpflich ausgegangen ist.
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DSD-Steve schrieb:
Da hast du schon recht marcus, aber es gibt halt noch andere Gefahren. Die Wasserstoffbombe soll nur ein Beispiel sein. Wer weis was es noch so alles gibt, wovon die llgemeine Bevölkerung nur nichts weis.

Angst zu haben vor einer Bedrohung von der man nicht wissen kann driftet irgendwie schon ins Paranoide ab.
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bluecode schrieb:
Ich nehme an bei Tschernobyl ist es aufgrund der Verteilung der ges. Radioaktivität über ein rießiges Gebiet noch relativ glimpflich ausgegangen ist.
Aber Tschernobyl hat mit Atomwaffen so viel zu tun wie Mikrowelle mit Satellitenempfänger.
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Marc++us schrieb:
Aber Tschernobyl hat mit Atomwaffen so viel zu tun wie Mikrowelle mit Satellitenempfänger.
besser: wie mikrowellenherd mit radaranlage.
da steckt nämlich der gleiche kern drinne (das magnetron).