Vorstellungskosten
-
electron schrieb:
Wenns mit dem Job geklappt hat, kann man ja netterweise auf die Vorstellungskosten verzichten, muss aber nicht.
Wenns nicht klappt, dann würd ich (und hab ich auch schon mal) eine Rechnung schicken, evtl auf diesen BGB verweisen. Bei größeren Firmen zahlen die normalerweise auch, da es für die Peanuts sind. Bei kleinen Familienbetrieben kann es schon sein, dass die sich weigern. Dann einfach ne Mahnung schicken mit Fristangabe. Anschliessend Mahnbescheid... (Da hab ich aber keine Erfahrung)
Viel Erfolg!
Das können die Firmen doch eh absetzen oder täusche ich mich?
-
Denk ich auch, denn die Firmen verlangen ja auch meistens die Originalbelege.
-
Eine Firma kann alle Ausgaben "absetzen"... nur das heißt ja nicht, dass sie davon nichts bezahlen müssen.
-
WTF, Firmen "müssen" die Fahrtkosten zahlen?????

Das habe ich noch nie vorher gehört. Bei meiner Monatskarte spielt es zwar eh keine Rolle, aber das überrascht mich schon krass.
-
Optimizer schrieb:
WTF, Firmen "müssen" die Fahrtkosten zahlen?????

Das habe ich noch nie vorher gehört. Bei meiner Monatskarte spielt es zwar eh keine Rolle, aber das überrascht mich schon krass.lol

du fährst jeden tag mit deiner monatskarte zu einem vorstellungsgespräch um einen job zu finden?
-
Nein, aber ich hatte eh noch eine Monatskarte. Ich hätte jetzt allerdings kein riesiges Problem gehabt, für ein Vorstellungsgespräch zu stempeln. Ich bin nur sehr überrascht, dass die Firma die Fahrtkosten angeblich zahlen muss. Wenn man da was vereinbart, haut es mich nicht vom Hocker.
-
Es hängt sicherlich auch einiges von den Umständen ab.
Wenn jemand mal mit dem Auto 50km zu einem Vorstellungsgespräch fährt, dann kann er das sicherlich auch selbst bezahlen, soweit muß man auch mal gehen.
Dumm wird es nur, wenn einem der potentielle Arbeitgeber durch halb Deutschland hetzt, und dann die Fahrtkosten nicht erstattet. Sowas wäre dann schon grob unschön, vor allem wenn es sich um Studenten handelt, die noch kein laufendes Einkommen in größerem Maße haben. Wenn ein Arbeitgeber da nicht von selbst fragt, ist das ohnehin bereits ein dickes Minus, der spart dann später auch bei anderen Selbständigkeiten.
-
Marc++us schrieb:
Selbständigkeiten.

Das sollte wohl "Selbstverstaendlichkeiten" heissen, oder?
-
Selbstverständlich.
-
Null Problemo, hat man mir geantwortet. Ich werde ihnen jetzt eine Auflistung der Kosten zukommen lassen.
Vielleicht haetten sie nicht so zuversichtlich reagiert, wenn sie gewusst haetten, wie viel - und ich hatte den Umfang absichtlich nicht erwaehnt - nun auf sie zukommt

-
Was kommt denn außer Fahrtkosten noch alles?
-
So penibel bin ich nicht, dass ich mir noch meine Rosienenbroetchen bezahlen lasse. Unterkunftskosten fallen auch nicht an.
Der Terminzeitpunkt war dafuer verantwortlich, dass ich mir zwei Tickets kaufen musste, wo eigenlich, haette man einen besseren Zeitpunkt gewaehlt, eins ausgereicht haette.
(Satz weniger verwirrend umgeschrieben.)