Über 5 Millionen Arbeitslose.
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@devil81:
Find ich witzig.Aber noch witziger wäre gewesen, und vor allem passender, wenn da nicht "82,5 Millionen Deutsche" sondern "82,5 Millionen Bundeskanzler" gestanden hätte, da ja jeder ne Lösung parat hat und der Standort Deutschland wahrscheinlich noch ein paar Jahre länger gelebt hätte.
So ist zumindest der erste Schritt zum "Zombiestaat" gemacht, jetzt muss ihn nur noch eine wieder erwecken.
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Dabei hatte Schröder im September 1998 verkündet: »Wenn wir es nicht schaffen, die Arbeitslosigkeit signifikant zu senken, dann haben wir es nicht verdient, wiedergewählt zu werden.«
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mmmhhh....nur musst man natürlich auch sagen, dass die Politik nicht alles alleine lösen kann und dass es sehr viele Einflüsse gibt, die niemand vorhersehen kann.
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An alle die jetzt gegen Schröder schießen : Gibt es eine Alternative? Angela ist sicher nicht besser.
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Irgendwer schrieb:
An alle die jetzt gegen Schröder schießen : Gibt es eine Alternative? Angela ist sicher nicht besser.
Ich habe nicht gegen ihn geschossen, ich habe lediglich ein Zitat von ihm gepostet.
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wegen CDU/CSU sitzen wir doch in der Schei**, für mich gehören die alle in den Knast

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IMHO muss jetzt mal wieder die Nachfrageseite gestärkt werden, nachdem es den
Unternehmen mitleerweile immer besser geht, aber die Binnennachfrage immer noch
sehr schwach ist. Also Steuern senken, Sozialsysteme _aus_bauen, etc.
Der Standort Deutschland gilt ja nicht mal als besonders teuer für Unternehmen,
dank den jahrzehntelangen Steuersenkungen für Betriebe und den Subventionen. Wenn
es aber nach der CDU geht, werden die Unternehmen noch mehr unterstützt
Dummerweise will die SPD momentan ähnliches, obwohl sie damit ihre eigene Partei-
ideologie verstoßen und ihre treusten Anhänger verlieren...Das ist mein Beitrag zu den 82,5 Mio Bundeskanzlern ^^

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Ja, lass uns weiter Schulden machen, bis der Staat bankrott ist. Dann gibts ne Revolution, alle werden enteignet und wir können wieder von neuem anfangen aufzubauen und wieder kaputt zu machen.
Sagte ich "wir"? Ich werde auch schon ausgewandert sein...
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Tja, hätte man in Guten Zeiten Reserven angelegt wäre all das kein Problem... Nun
müssen wir selbst sehen, wie wir da wieder raus schaffen. Schulden scheinen die
einzige Möglichkeit zu sein. Wenn wir jetzt weiter einsparen, schaffen wirs
vielleicht in 5 Jahren einen neutralen Jahreshaushalt zu schaffen, um dann
evtl. in 30 Jahren unsere Schulden abgebaut zu haben. Und bis dahin sind unsere
Steuern auf 70% des Einkommens, wir haben 20 Mio Arbeitslose und die Wirtschaft
ist komplett bankrott. Also sag mir: Was bringt es zu versuchen Schulden ab-
zubauen?Wenn wirs jetzt schaffen unsere Wirtschaft wieder anzukurbeln, werden wir die
Schulden abzahlen können, wenn wir wieder Geld haben und damit ein Polster
schaffen für kommende Krisen.Übrigens: Bis jetzt konnte noch niemand klären bzw. voraussagen, wann eine Wirt-
schaft wieder anspringt. Selbst staatliche Unterstützungen scheinen im Endeffekt
nicht der wirkliche Auslöser zu sein - Ein Wirtschaftswachstum kommt einfach,
ohne dass man weiß warum. Also noch gibt es Hoffnungen
Gutes Beispiel
dafür: DänemarkEdit: Ausnahme dieser Regel sind Extremseingriffe des Staates ala Deutsches
Wirtschaftswunder unter Erhard
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EnERgYzEr schrieb:
Tja, hätte man in Guten Zeiten Reserven angelegt wäre all das kein Problem...
Der Witz ist doch, dass man schon damals wusste, dass z.B. unser Rentensystem vor die Wand fahren wird in ferner Zukunft. Nur war es damals egal, man machte es so, weil es für den Zeitpunkt und die damals lebende Generation sowie die Wiederwahl supi war.
Ich kann es nicht mehr hören, dass wir uns mit Finnland oder Dänemark vergleichen. Wir haben einige Probleme mehr als diese Staaten, darum gelingt es uns auch nicht so simpel, gut dazustehen. Ein Mini-Staat wie Finnland ohne ist nunmal leichter zu regieren.
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Der Witz ist doch, dass man schon damals wusste, dass z.B. unser Rentensystem vor die Wand fahren wird in ferner Zukunft. Nur war es damals egal, man machte es so, weil es für den Zeitpunkt und die damals lebende Generation sowie die Wiederwahl supi war.
War doch schon immer so: Was kümmert uns die Zukunft?
@Loggy : Ja, wenn es so weitergeht bin ich definitiv auch weg.
Wäre doch auch ein Lösungansatz: "Wir bauen auf und reißen nieder, dan haben wir Arbeit immer wieder"

Mal im ernst. Ich selbst wüßte nicht, wie man es hier besser machen könnte. Die Zusammenhänge sind mir zu komplex als mir anmaßen zu wollen, wie ich die Welt verbessere. Das einzige was ich tun kann ist, an mir selbst zu arbeiten um in dem Chaos der kommenden Jahre, ob in Deutschland oder wo auch immer, zurecht zu kommen.
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In der Tat muss man nach 6 Jahren SPD Regierung für Deutschland ein verheerendes Fazit ziehen. Von dem Wirtschatfsaufschwung vom Ende der 90er hat die Regierung nicht viel übrig gelassen, die Zahl der Erwerbslosen ist von ca, 4,5 auf über 5 Millionen gestiegen. Das Wirtschaftswachstum fällt seit 5 Jahren erheblich niedriger aus, als es sowohl von der schönrednerischen Regierung prophezeit wurde, als es auch sein müsste, um die Arbeitslosigkeit substantiell abzubauen. Die SPD hat es entgegen der Forderungen der Union nicht geschafft, die horrenden Kosten des Sozialsystems durch umfassende Reformen zu senken, es werden weiterhin mehr als 30% des Bruttoinlandsprodukts in auf Sozialsystem verschwendet.
Ab hier ist nun der Wähler gefragt, bei den nächsten Land- und Bundestagswahlen sowohl den Sozen als auch den Ökos die rote Karte zu zeigen, und eine sowohl handlungsfähige als auch kompetente schwarze oder schwarzgelbe Regierungsmehrheit zu schaffen. Nur auf diesem Wege kann der wachsenden Verarmung der deutschen Wirtschaft und Bevölkerung wirksam entgegengewirkt werden, denn nur eine freiheitlich christlich-konservative Regierung besitzt die notwendige wirtschaftliche Kompetenz, um Deutschland eine erstrebenswerte ökonomische und soziale Zukunft zu sichern.
Union-Fan
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Sorry, aber ich werde wieder Rot-Grün wählen bei der nächsten Bundestagswahl.
Ausser die CDU/CSU kriegt es endlich hin eine Alternative darzustellen.
Und da sehe ich derzeit kaum Licht am Ende des Tunnels. Die sind viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt.Mit freundlichen Grüßen
ein Rot-Grün-Wähler, der es auchnoch zugibt.

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Union-Fan schrieb:
Die SPD hat es entgegen der Forderungen der Union nicht geschafft, die horrenden Kosten des Sozialsystems durch umfassende Reformen zu senken, es werden weiterhin mehr als 30% des Bruttoinlandsprodukts in auf Sozialsystem verschwendet.
Dann wünsche ich dir viel Spaß im Falle der Arbeitslosigkeit, Rente oder einer
plötzlichen, langfristigen Krankheit - kannst ja dann gerne betteln gehen, wenn
du das Sozialsystem eh nur als "Verschwendung" ansiehst.Und wo ist übrigens der Vorschlag der Union? Ich hab noch keinen gehört... Sollte
es tatsächlich einen geben, kannst ihn ja mal hier vorstellen (interessiert mich
wirklich
)Und mit Vorschlag meine ich nicht irgendwelche Kleinigkeiten sondern wirklich
tiefgreifende Reformen.
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EnERgYzEr schrieb:
Und wo ist übrigens der Vorschlag der Union? Ich hab noch keinen gehört... Sollte
es tatsächlich einen geben, kannst ihn ja mal hier vorstellen (interessiert mich
wirklich
)Und mit Vorschlag meine ich nicht irgendwelche Kleinigkeiten sondern wirklich
tiefgreifende Reformen.Wenn wir über das komplette Spektrum der Reformen diskutieren würden, könnten wir sicher zehn Fäden füllen. Ich werfe aber mal die Kopfpauschale für die Krankenversicherung in die Runde. Vorteile : gerecht, kostengünstig und gewähleistet weiterhin den hohen Standard der Krankenvorsorge.
Union-Fan
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Die Kopfpauschale ist sogar so gerecht, dass nicht mal die CSU
bereit ist da mitzumachen.
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Das war jetzt ein Scherz, oder? Alle Zahlen den gleichen Betrag und die Schere
arm / reich öffnet sich weiter. Es stimmt zwar dass nur Mittlemäßigkeit uns nicht
weiterbringt, aber nur auf Kosten der Armen kommen wir auch nicht weiter. Das
CSU Modell gefällt mir da schon besser.// Edit: Zu spät

Union-Fan schrieb:
Wenn wir über das komplette Spektrum der Reformen diskutieren würden, könnten wir sicher zehn Fäden füllen.
Genau das ist. Tausende von Einzelvorschlägen aber kein gesamtheitliches Konzept.
Die einfachsten Ideen sollen doch bekanntlich die besten sein... Das Bierdeckel-
Modell ist ja leider gescheitert, obwohl es ein guter Ansatz war.Wie schon oben begründet möchte ich keine weiterern Entlastungen für die Unter-
nehmer - die Kopfpauschale würde aber genau dies tun, während die Arbeitnehmer
in immer größere Armut / Arbeitslosigkeit stürzen. Und die Großunternehmer ver-
dienen sich dumm und dämlich.
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EnERgYzEr schrieb:
Genau das ist. Tausende von Einzelvorschlägen aber kein gesamtheitliches Konzept.
Die einfachsten Ideen sollen doch bekanntlich die besten sein... Das Bierdeckel-
Modell ist ja leider gescheitert, obwohl es ein guter Ansatz war.Wie schon oben begründet möchte ich keine weiterern Entlastungen für die Unter-
nehmer - die Kopfpauschale würde aber genau dies tun, während die Arbeitnehmer
in immer größere Armut / Arbeitslosigkeit stürzen. Und die Großunternehmer ver-
dienen sich dumm und dämlich.Wie jedem klar sein sollte, kann man komplexen Problemen eines komplexen Systems nicht mit einfachen monokausalen "Lösungen" beikommen. Deshalb kann es keine Patentlösung für die Schwächen der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft geben. Man kann jedoch gewisse Tendenzen ausmachen. Und wie wir alle aus dem Zerfall der Sowjetunion und dem Untergang der Planwirtschaft wissen, kann ein komplexes System nicht von oben gesteuert werden, sondern muss vielmehr selbstorganisierend sein. Deshalb ist es notwendig die Beteiligung des Staates aus dem Wirtschaftsleben zu reduzieren und mehr und mehr auch und vor allem den sozialen Bereich in die Privatwirtschaft zu verlagern und so der zentralen Kontrolle zu entziehen.
Es ist auf jedenfall besser, wenn Teile der Bevölkerung zunächst am gesamtgesellschaftlichem Ertrag weniger teilhaben können, aber dadurch der Gesamtwohlstand wächst, und damit langfristig allen geholfen wird. Gleichmacherei hilft niemandem. Die Kopfpauschale ist gerecht, weil jeder Versicherungsteilnehmer sowohl die gleichen Leistungen als auch die gleichen Beiträge zahlt. Dadurch wird zum einem Ungerechtigkeiten wie erhöhten Beiträgen für Risikigruppen vorgebeugt, als auch dem Arbeitnehmer geholfen die Früchte seiner Leistungen voll auszukosten, da ein Leistungsträger nicht weiterhin mit höheren Beiträgen für seine Mehrleistung bestraft wird. Des weiteren bin ich zuversichtlich, dass die CSU im Falle eines Wahlssieges der Union den Pläne der CDU unterstützen wird.Union-Fan
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Union-Fan schrieb:
Des weiteren bin ich zuversichtlich, dass die CSU im Falle eines Wahlssieges der Union den Pläne der CDU unterstützen wird.
Das mag sein. Ich will auch gar nicht das Pro und Contra einer
Kopfpauschale diskutieren, aber mich stört das Wort 'Gerechtigkeit' in deinem
Beitrag. Auch wenn die CSU zustimmen sollte, so macht Sie das gegen ihr
Gewissen als 'echte Volkspartei'. Es ist ja nunmal immer noch so, dass
die SPD ihr grösstes Wählerpotenzial in den ärmeren Schichten hat -
Ausnahme ist halt Bayern, da wird die CSU quer durch alle Bevölkerungsgruppen
gewählt. Deshalb passt der CSU diese 'gerechte' Lösung nicht, weil Sie
diese niemals ihren Wählern vermitteln könnte.Jockel